Ob Metallgießen, 3D-Drucken, Programmieren oder Rätseln im Escape Room: Spannende Einblicke und eine Menge Möglichkeiten zum selber Ausprobieren nutzten junge Studieninteressierte jetzt wieder beim Girls’Day an der Fachhochschule Dortmund.
Der bundesweite Aktionstag am 23. April 2026 gab Schülerinnen auch in diesem Jahr die Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln in Fächern mit Bezug zu Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Die Fachbereiche Maschinenbau, Informatik und Informationstechnik hatten dafür mehrere Angebote in Werkstätten und Laboren vorbereitet.
Bildergalerie
Schlaglichter auf die Aktivitäten der Gruppen
- Im Labor für Additive Fertigung (Öffnet in einem neuen Tab) und im Fertigungstechnischen Labor (Öffnet in einem neuen Tab) konstruierten die Mädchen individuelle Schlüsselanhänger am Computer, erstellten per 3D-Drucker Gießformen und füllten diese dann mit flüssigem Metall.
- Individuelle Andenken an den Girls’Day entstanden mit 3D-Druckern auch im Frauenprojektlabor (Öffnet in einem neuen Tab) , außerdem konnten die Schülerinnen unter anderem ausprobieren, auf Platinen zu löten und Roboter zu programmieren.
- An weiteren kreativen Objekten, etwa einem Miniatur-Eiffelturm, arbeiteten die Teilnehmerinnen im FabLab (Öffnet in einem neuen Tab) . Hier machten sich die Schülerinnen beispielsweise auch mit Werkzeugen wie Lasercutter, Schneideplotter und 3D-Druckstiften vertraut.
- Spielerisch ging es im Lean-Labor (Öffnet in einem neuen Tab) zu, das am Girls'Day als Escape Room diente. Um diesen erfolgreich verlassen zu können, galt es, alle Rätsel rund um die Optimierung von Produktionsprozessen zu lösen.
- Die beiden Miniroboter Sphero und Bob steuerten die Teilnehmerinnen am Fachbereich Informatik (Öffnet in einem neuen Tab) – mit selbstgeschriebenem Code. Außerdem lockten Herausforderungen mit Lego und der 3D-Druck kleiner Gimmicks.
- Am Fachbereich Informationstechnik (Öffnet in einem neuen Tab) erhielten die Mädchen praxisnahe Einblicke beispielsweise in die Funktionsweise von Mikrocontrollern und technischen Systemen, unter anderem beim Besuch im BitLab (Öffnet in einem neuen Tab) .
- Im Akustik-Labor (Öffnet in einem neuen Tab) erkundeten die Teilnehmerinnen die Grundlagen der Akustik und deren Bedeutung in der Fahrzeugentwicklung sowie im Maschinenbau. An praxisnahen Beispielen (wie einem Fahrsimulator und einem E-Scooter) konnten sie das Thema Active Sound direkt erleben. Darüber hinaus wurde ihnen anhand moderner Technologien wie einer akustischen Kamera, eines 3D-Scanners und spezieller Messtechnik gezeigt, mit welchen Werkzeugen Ingenieur*innen in der Praxis arbeiten.
Neuer Termin für alle Studieninteressierten
Weitere Eindrücke direkt vor Ort und dann in allen Fachbereichen der FH Dortmund gibt es am Freitag, 12. Juni 2026: Von 9 bis 16 Uhr sind Studieninteressierte zum Tag der offenen Tür (Öffnet in einem neuen Tab) eingeladen.