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Qualitätssicherung

FH Dortmund erfolgreich systemakkreditiert

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Die FH Dortmund kann ihre Bachelor- und Masterstudiengänge ab sofort durch ihr eigenes, nun zertifiziertes QM-System begutachten.

Mit Beschluss des Akkreditierungsrates vom 25. Juni 2026 ist die Hochschule rückwirkend zum 1. April 2026 systemakkreditiert. Das Siegel bescheinigt der Hochschule ein sehr gutes internes System für Qualitätsmanagement (QM). Für die kommenden acht Jahre kann die FH ihre Studiengänge nun selbstständig prüfen und akkreditieren, was einen Gewinn an Autonomie und Agilität darstellt.

Damit löst die FH das Verfahren der sogenannten Programmakkreditierung endgültig ab, bei dem Studiengänge bisher durch externe Agenturen begutachtet werden mussten. Vorausgegangen war ein mehrjähriger, intensiver Überprüfungsprozess durch den Akkreditierungsrat, einem länderübergreifenden Gremium zur Sicherung der Studiengangs-Qualität, sowie eine dreijährige Pilotphase. Die Systemakkreditierung gilt für die Laufzeit von acht Jahren (bis 31. März 2034).

Die FH Dortmund kann ihre Bachelor- und Masterstudiengänge ab sofort durch ihr eigenes, nun zertifiziertes QM-System begutachten. Studiengänge, die dieses interne Verfahren erfolgreich durchlaufen, erhalten direkt das offizielle Siegel des Akkreditierungsrates.

Ein Meilenstein für die Hochschule

Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel

„Die Systemakkreditierung ist ein Meilenstein für die FH Dortmund und Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung“, betont Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel. „Sie fußt auf dem außerordentlichen Engagement aller Beteiligten in den vergangenen Jahren und bestätigt, dass unsere gelebte Qualitätskultur tief in den Fachbereichen und der Verwaltung verankert ist. Wir haben bewiesen, dass wir die Qualität unserer Studienangebote verlässlich, systematisch und auf hohem Niveau selbst sichern können. Mein Dank gilt allen Lehrenden, Beschäftigten und Studierenden, die diesen Prozess tatkräftig mitgestaltet haben.“

Mehr Agilität und Innovation in der Lehre

Prof. Dr. Stephan Weyers

Die Systemakkreditierung schenkt der Hochschule ein hohes Maß an Vertrauen. An die Stelle externer Kontrollen tritt ein verlässliches, hochschuleigenes Regelwerk, das sicherstellt, dass gesetzliche, formale und fachliche Kriterien konsequent eingehalten und regelmäßig überprüft werden. „Die Systemakkreditierung gibt uns die Freiheit zur Selbstgestaltung, nimmt uns aber gleichzeitig in die Pflicht“, erklärt Prof. Dr. Stephan Weyers, Prorektor für Lehre, Studium und Internationales. „Wir sind nun noch stärker verantwortlich für strukturierte Abläufe, klare Zuständigkeiten und eine messbare Qualitätsentwicklung. Unser Ziel ist, die Qualität unseres Studienangebots nachhaltig zu sichern und passgenau auf das Profil unserer Hochschule auszurichten.“

Das QM-System der FH Dortmund: partizipativ und datengestützt

Das Qualitätsmanagementsystem der FH Dortmund stellt die Fachbereiche bewusst in das Zentrum der Qualitätsentwicklung. Sie sind der Motor für die kontinuierliche Modernisierung des Studienangebots. Das System setzt aber nicht allein auf datengestützte Feedback-Schleifen entlang des „Student Life Cycles“. Es basiert zugleich auf fachlichen und praxisrelevanten Impulsen durch externe Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. So wird sichergestellt, dass neue Entwicklungen in den Disziplinen sowie Anforderungen des Arbeitsmarktes in die Curricula einfließen.

Über die Vergabe der Akkreditierung entscheidet schließlich die hochschuleigene Interne Akkreditierungskommission (IAK), in der Lehrende, Studierende und Beschäftigte aus der Verwaltung vertreten sind. Durch die verankerte Beteiligung von Studierenden in allen Verfahrensschritten stellt die FH Dortmund sicher, dass die inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung nicht bloß gemäß den vorgeschriebenen Beteiligungspflichten erfolgt, sondern stets im engen partnerschaftlichen Dialog. Damit stärkt die Hochschule ihr zentralen Versprechen: „We focus on students“ (Öffnet in einem neuen Tab) .

Lob der externen Gutachtergruppe

Dem positiven Beschluss des Akkreditierungsrates war ein mehrstufiges Prüfverfahren vorausgegangen, bei dem die Hochschule durch Expert*innen begutachtet wurde. Sie hoben sowohl die Mischung aus zentralen und dezentralen Elementen und den Aufbau und die Leistungsfähigkeit des Qualitätsmanagementsystems hervor als auch dessen angemessene Ressourcenausstattung auf zentraler wie dezentraler Seite, die eine nachhaltige Qualitätssicherung garantiert. Anerkennung erhielten zudem die neu geschaffenen Gesprächsformate und Strukturen, die den Austausch über die Fachbereichsgrenzen hinweg stärken. Das System fördere aktiv eine Kultur der kontinuierlichen Qualitätsverbesserung und Kooperation, so die Gutachter*innen.