Zur Person
Mit meiner Forschung möchte ich Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen dabei unterstützen, selbstbestimmt und sinnerfüllt zu leben. Mich interessieren sowohl technologische Lösungen als auch die Grenzen dieser Lösungen. Ich arbeite nach dem Prinzip des "Inclusive Design" - wenn wir Technologien so barrierearm wie möglich gestalten, können mehr Menschen sie in mehr Situationen problemlos nutzen.
Ich bin Honorary Fellow an der School of Informatics, University of Edinburgh, wo ich in der Design Informatik (Öffnet in einem neuen Tab) und dem Social Computing (Öffnet in einem neuen Tab) verankert bin.
Forschung
Aktuelle Projekte
- Green Social Prescribing - Natur auf Rezept (Öffnet in einem neuen Tab)
- AED Wirkt - Defibrillatoren leicht zugänglich machen - Leben retten (Öffnet in einem neuen Tab)
- IMMERSE (Öffnet in einem neuen Tab) - Klinische Nutzung von Experience Sampling-Methoden
- Mängelmelder - Probleme in Stadt und Land melden, damit sie behoben werden können
Die Projekte sind zum Teil bereits beendet, Daten werden jedoch noch analysiert und publiziert.
Langfristige Kollaborationen
Mit einigen Forscher:innen arbeite ich langfristig im Rahmen von Abschluss- und Doktorarbeiten zusammen.
- Usable Security and Privacy - Kami Vaniea (Öffnet in einem neuen Tab) , University of Waterloo; Jingjie Li (Öffnet in einem neuen Tab) , University of Edinburgh
- Chatbots für digitale Teilhabe - Stefan Hillmann (Öffnet in einem neuen Tab) , TU Berlin
- Design for Health and Wellbeing - Haoming (Guobin) Xia (Öffnet in einem neuen Tab) , University of Liverpool
- Frauengesundheit - Katie Siek (Öffnet in einem neuen Tab) , Indiana University; Rosemary Townsend (Öffnet in einem neuen Tab) , University of Edinburgh
- Technologie in der kognitiven Neuropsychologie - Sarah MacPherson (Öffnet in einem neuen Tab) , University of Edinburgh
- Social Computing - Walid Magdy (Öffnet in einem neuen Tab) , University of Edinburgh
- Ernährung - Christina Chung (Öffnet in einem neuen Tab) , University of California Santa Clara
- eHealth für benachteiligte Bevölkerungsgruppen - Stewart Mercer (Öffnet in einem neuen Tab) , University of Edinburgh
- Global Health (insbesondere perinatal) - Robert Ssekitoleko (Öffnet in einem neuen Tab) , Makerere University; Milton Musaba (Öffnet in einem neuen Tab) , Busitema University; Jimmyy Opee (Öffnet in einem neuen Tab) , Gulu University,
Publikationen
Publikationen (externe Verzeichnisse)
Lehre
Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten
Ich betreue Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten, die thematisch zu meinen Interessen passen (siehe oben und siehe konkrete Themen weiter unten).
Welche Arten von Arbeiten betreue ich?
Ich bin auf Arbeiten spezialisiert, die Gebrauchstauglichkeit (Usability), Barrierefreiheit (Accessibility) und Nutzendenstudien (User Testing, Co-Design) in den Vordergrund stellen. Ich betreue auch gerne Arbeiten, die qualitativ vorgehen sowie Analysen von Social Media Daten und Sekundäranalysen existierender relevanter Datensätze. Arbeiten, bei denen mit Teilnehmenden gearbeitet wird, werden dem Ethics Committee der School of Informatics, University of Edinburgh, UK, vorgelegt, wo ich Honorary Fellow bin. Das Erstellen des Ethik-Antrages ist Teil der Arbeit.
Wie betreue ich?
Nachdem wir zusammen ein Thema erarbeitet haben, erstellen Sie ein Dokument von ca. 4 Seiten, in dem Sie das Thema definieren, kurz in die relevante Literatur einbetten, und die Vorgehensweise planen. Wenn dieses Dokument fertig ist, und wenn (für Arbeiten mit Nutzenden) der Ethikantrag eingereicht ist, sollten Sie sich anmelden.
Wir treffen uns alle 1-2 Wochen in kleinen Gruppen von Studierenden, die möglichst ähnliche Themen bearbeiten und einander helfen. Außerhalb der Treffen gibt es einen Discord. Beim Programmieren unterstütze ich wenig, bei Aspekten, die im Studium oft zu kurz kommen, wie z.B. wissenschaftliches Schreiben, Planung und Durchführung von Experimenten, oder Inhaltsanalyse unterstütze ich mehr.
Ich lege Wert darauf, dass Sie Ihre Arbeit gut durchdenken. Ich finde es gut, wenn Sie in der schriftlichen Ausarbeitung und im Kolloquium zeigen, dass Sie aus Problemen und Fehlern während der Arbeit gelernt haben.
Wieviele Plätze gibt es?
Pro Semester betreue ich bis zu 15 Studierende, um eine gute Betreuungsqualität zu gewährleisten.
Welche konkreten Themen gibt es?
Kommen Sie gerne mit Ihren eigenen Ideen! Wenn Sie Inspiration brauchen, sind hier ein paar Vorschläge.
Mängelmelder: Fast jede deutsche Kommune bietet Einwohnenden eine Möglichkeit an, per App und/oder Web Mängel und Probleme zu melden. Diese Lösungen sind jedoch extrem divers, haben als Kartenanwendungen Probleme mit Barrierefreiheit, und verwenden oft verwirrende Kategorien. Von Barrierefreiheitsprüfung bis heuristischer Evaluation, von halbautomatischem Scannen und Kategorisieren der Webseiten bis zu Nutzertests, von Systemen, die automatisch Freitexte analysieren bis zu Systemen, die Meldungen auf Hotspots analysieren, die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.
Erste Hilfe bei Herz-Kreislaufstillstand: Es gibt viele technische Lösungen, damit Menschen bei einem Herz-Kreislaufstillstand so schnell wie möglich wiederbelebt werden können. Für ca. 20% aller Fälle kann ein sogenannter Automatisierter Externer Defibrillator das Herz wieder zum regelmäßigen Schlagen bringen. Ersthelfer-Apps wie Mobile Retter oder CorHelper unterstützen Leitstellen dabei, Helfende vor Ort zu alarmieren, die noch vor dem Rettungsdienst eintreffen können. In Ihrer Arbeit könnten Sie wichtige soziotechnische Aspekte dieser Technologien untersuchen, oder Sie könnten an einem System mitarbeiten, das bei der Platzierung neuer AEDs hilft.
Lesbarkeit von URLs: Selbst Informatiker:innen können erstaunlich schlecht beurteilen, was eine URL macht und wo sie genau hinführt. In experimentellen Arbeiten untersuchen wir mögliche Ursachen.