Die FH Dortmund bringt ihre künstlerische und technologische Expertise in das neue landesweite KI-Kompetenznetzwerk „K3 KI.Kunst.Kultur“ ein und wird damit zentraler Hochschulpartner am Standort Dortmund.
Die Fachhochschule Dortmund ist Teil des vom Land NRW geförderten KI-Kompetenznetzwerks „K3 KI.Kunst.Kultur“, dessen Geschäftsstelle in Dortmund angesiedelt wird. Gemeinsam mit Theater Dortmund, Dortmunder U und weiteren Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen stärkt sie die Rolle Nordrhein-Westfalens als Referenzraum für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Kunst und Kultur.
Im Zentrum der Beteiligung der Fachhochschule Dortmund steht das storyLab kiU, das als Labor für künstlerische Forschung seine Expertise im Zusammenspiel von narrativen Formen, digitalen Medien und KI einbringt. Gemeinsam mit dem Koproduktionslabor (Kooperation von Dortmunder U, Akademie für Theater und Digitalität und storyLab kiU), dem MiRlab und der UZWEI im Dortmunder U wird das storyLab Arbeitsplätze, Beratungsangebote sowie Raum für Gastvorträge und Workshops bereitstellen. Als Hochschule ist die FH Dortmund darüber hinaus Partner im Netzwerk, um Studierende frühzeitig an das Zukunftsthema Kunst und KI heranzuführen. Geplant sind Gastvorträge, Seminare und weitere Lehrformate, in denen künstlerische, technische und gesellschaftliche Fragen Künstlicher Intelligenz zusammen gedacht werden.
Vorreiterrolle des K3-Netzwerks
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Aufbau und Betrieb der Geschäftsstelle in Dortmund mit rund zwei Millionen Euro bis zunächst Ende 2028. Von dort aus werden Weiterbildungsangebote, Wissensvermittlung und Vernetzungsformate koordiniert, die Kultureinrichtungen, Hochschulen und Politik landesweit zusammenbringen. „Künstliche Intelligenz bedeutet für Künstlerinnen und Künstler eine große Chance – und ist gleichzeitig in manchen Bereichen auch eine Herausforderung: Viele Künstlerinnen und Künstler fragen sich, was die Entwicklungen für ihren Beruf und ihr Handeln bedeuten“, betont Kultur- und Wissenschaftsministerin Ina Brandes in der Ankündigung des Netzwerks. Sie hebt hervor, dass NRW mit dem K3-Netzwerk bundesweit eine Vorreiterrolle einnimmt und das vorhandene Wissen zu KI in Kunst und Kultur besser vernetzt und nutzbar macht.
Mit der Ansiedlung der Geschäftsstelle in Dortmund knüpft das Land an ein gewachsenes Ökosystem aus Kunstinstitutionen, Hochschulen und KI-Forschung an, zu dem neben der FH Dortmund unter anderem die Akademie für Theater und Digitalität, das Dortmunder U, die TU Dortmund sowie Einrichtungen wie das Lamarr-Institute und das Fraunhofer IML gehören. Das neue Netzwerk schafft damit einen Rahmen, in dem künstlerische Praxis, Lehre und Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz eng verzahnt werden und von dem auch Studierende und Lehrende der Fachhochschule Dortmund nachhaltig profitieren sollen.