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Internationalisierung

Studierende aus Medellín zu Gast an der FH Dortmund

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16 Wirtschafts-Studierende der Universidad de Medellín haben im März die Fachhochschule Dortmund besucht. Auf dem Programm: Lehrveranstaltungen zu „Hidden Champions“, Lean Six Sigma und internationalem Projektmanagement, Austausch und ein Besuch im Stadion.

Der Besuch war Teil einer engen strategischen Kooperation zwischen der FH Dortmund und der kolumbianischen Hochschule. Erklärtes Ziel beider Institutionen ist es, ihre internationalen Austauschformate weiter auszubauen – und zwar neben klassischen Semesteraustauschen insbesondere auch durch Kurzzeit- und Onlineformate.

„Sie alle sind ein wichtiger Bestandteil unserer Internationalisierungsstrategie“, sagt Prof. Dr. Stephan Weyers, Prorektor für Lehre, Studium und Internationales. „Insbesondere die intensiven Kurzformate schaffen internationale Lernerfahrungen auch für Studierende, für die ein längerer Auslandsaufenthalt nicht infrage kommt.“ Die Teilnahme an den Kursen an der FH Dortmund ist als „Internship“ in das Studium an der Universidad de Medellín eingebettet.

Prof. Dr. Stephan Weyers

Prof. Weyers verweist darauf, dass die FH Dortmund und die kolumbianische Hochschule bereits in vielen Formaten eng zusammenarbeiten, etwa in Online-Projekten und im Doppelabschluss im Bachelor-Studiengang International Business Management. Im vergangenen Jahr haben mehr als 300 Studierende der Universidad de Medellín und gut 500 Studierende der FH Dortmund an gemeinsamen Language Team Tasks, Cross Border Projekten, COIL-Formaten und Designprojekten teilgenommen.

Das Programm für die 16 Studierenden, die nun zu Gast waren, verband wissenschaftliche Inhalte mit starkem Praxisbezug: Am ersten Tag standen Internationales Projektmanagement und interkulturelle Kompetenzen auf dem Programm, gestaltet von Dr. Henri de Jongste und Prof. Dr.-Ing. Vinod Rajamani. Es folgten ein Thementag zu „Hidden Champions – Leading World Markets“ mit Prof. Dr. Jan-Philipp Büchler und ein Praxismodul zu Lean Six Sigma mit Prof. Dr. Lars Fischer und Prof. Dr. Jan Cirullies, einschließlich Simulationen im Logistics Innovation Lab. „Wir wollen den Studierenden nicht nur Theoriewissen vermitteln, sondern ihnen in kurzer Zeit einen sehr konkreten Einblick in deutsche Unternehmensrealitäten und Managementansätze geben“, betont Stephan Weyers.

Seminararbeit

Das Konzept ging auf: Die Lehrenden zeigten sich beeindruckt vom hohen Interesse der Studierenden aus Kolumbien. Sobald Fragen oder Diskussionen möglich waren, beteiligten sie sich aktiv und mit großem Engagement am Austausch.

„Eine Studentin hat sehr treffend gesagt, dass genau diese praxisnahen Kurse der Grund seien, warum sie den Master begonnen hat“, berichtet Stephan Weyers. Sie nehme aus dem Aufenthalt sehr viel für ihre berufliche Zukunft mit.  Der Besuch habe erneut gezeigt, wie gewinnbringend internationale Kurzzeitformate für Lehre, Austausch und persönliche Begegnung sind.