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Aprilscherz

Ab in die Profi-Liga: Racing-Team debütiert in Formel 3

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Das Racing-Team der FH Dortmund nimmt Fahrt auf für neue Herausforderungen.

Ab 2025 startet das Racing-Team der FH Dortmund in der Formel 3. Das gab das Team in einer FH-internen Mitteilung bekannt. Dazu hat das Team die Kooperation mit einem bekannten Sportwagenhersteller angekündigt.

Korrektur 2. April: Der Redaktion liegen neue Informationen vor, die die in diesem Artikel genannten Fakten in einem anderen Licht erscheinen lassen. Nach aktueller Faktenlage ist die gesamte Ankündigung des Wechsels in die Formel 3 frei erfunden, teilte die Sprecherin des Lachbereichs, Prof. Dr. April S. Cherz, mit.

Baugruppenleiter Daniel Jovanovic

„Nach unseren Erfolgen in der vergangenen Saison haben wir festgestellt, dass uns die Formula Student nicht mehr reicht“, erläutert Baugruppenleiter Daniel Jovanovic. Das Team arbeite nun parallel zur Vorbereitung der aktuellen Formula-Student-Saison, der letzten in dieser Klasse, an dem neuen Rennwagen. Die ersten Simulationen laufen, die grundlegenden Berechnungen werden erstellt. 

Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel gibt grünes Licht für die Entscheidung: „Das Rektorat der FH Dortmund unterstützt dieses vielversprechende studentische Projekt nach Kräften und aus Überzeugung.“ Prof. Dr. Dominic F. Ast aus dem Fachbereich Maschinenbau ergänzt: „Wer unser Racing-Team kennt, weiß: Diese jungen Leute sind leistungsfähig wie Teslaspulen und heiß wie Auspufftöpfe nach den 24 Stunden von Le Mans. Es ist nur logisch, dass das Team wettbewerbsmäßig in den nächsten Gang schaltet.“

Technische Herausforderung

Für die neue Rennklasse muss das Team ein völlig neues Fahrzeug konstruieren. Die einheitlichen Vorgaben lauten: Sechszylinder-Ottomotor mit 3,4 Litern Hubraum und 280 kW (380 PS) bei 8000 Umdrehungen pro Minute. Auch das Chassis hat nur wenig mit dem aktuellen Rennwagen des Racing-Teams „Rhino Two“ gemein und ist mit einem Mindestradstand von 2 Metern und einer Mindestspurweite von 120 Zentimetern deutlich größer.

„Das ist für die Studierenden eine höchst anspruchsvolle Aufgabe“, betont Prof. F. Ast. „Aber auch eine, die sie fachlich enorm nach vorne bringt.“ Die neue Herausforderung hat darüber hinaus auch interdisziplinäre Auswirkungen. „In der gesamten Fachhochschule sind erstaunliche Synergien entstanden“, berichtet Baugruppenleiter Daniel Jovanovic. „Wir konnten ein Top-Team aus Studierenden der Fachbereiche Design, Wirtschaft, Maschinenbau, Informatik und Elektrotechnik aufbauen. Wir möchten besonders der FH Dortmund danken, die uns von Anfang an die volle Unterstützung zugesagt hat.“

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