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Team Elektrik und Elektronik

Teambeschreibung

Das Team Elektrik & Elektronik besteht aus insgesamt 10 Studierenden, die aus den Maschinenbau Fachbereichen Produktentwicklung und Simulation sowie Fahrzeugtechnik kommen. Da die Auslegungen der elektronischen Komponenten im Laufe des Nuevo 35 Projektes immer aufwendiger wurde, wurde das Team Elektrik & Elektronik im WS 2020 neu gegründet. Betreut wird das Team von Herrn Prof. Dr. Thoben, Herrn Fried sowie Herrn Walter.

Arbeitspakete

Zu den Aufgaben gehören die Auswahl, die Prüfung sowie der Einbau der elektronischen Komponenten. Dazu wurde das Team in 4 Arbeitspakete aufgeteilt.

Team 1 verantwortet die Automatisierung der E-Prüfstandssteuerung, vorrangig zur Ansteuerung der Prüfstandsbremse sowie der Curtis Motorsteuerung. Hierfür steht die Entwicklung einer Steuerungssoftware in LabVIEW im Vordergrund, welche später auch die Integration eines Leistungsmessgerät sowie den Betrieb eines Batterieemulators ermöglichen soll.

Team 2 beschäftigt sich mit der Messdatenerfassung des Prüfstandes und Fahrzeuges. Dazu gehören das Auslesen und Aufzeichnen von Temperatur, Druck, Fahrgeschwindigkeit und Drehmoment mittels LabVIEW-Software.

Team 3 ist zuständig für die Entwicklung bzw. Beschaffung eines Differentials. Dieses soll zur Abbildung des Dual Drives auf dem Elektromotorenprüfstand dienen.

Team 4 kümmert sich um die Zentralsteuerung des Nuevo35. Dafür wird eine MicroAutoBox3 (MAB3) von dspace in Betrieb genommen und eine zentrale dbc-Datei für die fahrzeugweite Kommunikation erstellt.

Was wurde bisher erreicht?

Team 1 hat innerhalb der Bearbeitung bereits die Möglichkeiten der Ansteuerung untersucht sowie die ersten Konzepte zum Softwareaufbau erstellt. Diese bilden die Grundlage zur schrittweisen Ansteuerung erster einzelner Komponenten des Prüfstands.

Team 2 hat die Erstellung eines Messstellenplans, zur Ermittlung der im Programm benötigten Schnittstellen erreicht. Weiterhin wurde die Inbetriebnahme des Messdatenerfassungsgeräts, sowie das Auslesen und Einpflegen der im Kühlkreislauf des Prüfstandes verbauten Sensoren erreicht.

Team 3 hat bisher die nötigen Bauteile für den Betrieb von einer E-Maschine auf dem Prüfstand ausgelegt und beschafft. Zusätzlich wurden unterschiedliche Getriebevarianten für den Dual Drive vorgestellt und bewertet.

Team 4 hat es geschafft, dass die MAB3 über CAN erfolgreich kommuniziert und schaltet, es wurde eine Testschaltungen mittels analoger und digitaler Ein- sowie Ausgänge aufgebaut. Die dbc-Datei hat ihre grundlegende Struktur in einem geeigneten Protokoll erhalten.

Ziele für die nächsten Semester

Team 1 hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ansteuerung der Prüfstandskomponenten soweit zu gewährleisten, dass der Lauf erster Prüfstandsfahrten fehlerfrei ermöglicht werden kann. Zudem soll die Leistungsmessung zur Wirkungsgradbestimmung der Curtis genutzt und der möglichst realitätsnahe fahrzeugexterne Prüfstandslauf der Antriebskomponenten mittels des Batterieemulators durchgeführt werden.

Team 2 hat das Ziel die vollständige Erfassung der im Prüfstand verbauten Sensorik umzusetzen. Dies soll über eine Schnittstelle mit anderen Teams realisiert werden.

Team 3 zielt darauf ab die mechanische Abbildung des Dual Drive auf dem Prüfstand umzusetzen, sowie die möglichst genaue Drehmomentmessung der beiden Motoren zu erreichen.

Team 4 hat es sich zum Ziel gesetzt die MAB3 mit dem Curtis-Motortreiber kommunizieren zu lassen, entsprechend wird die dbc-Datei erweitert, um den gesamten Kommandoumfang zu umfassen. Langfristiges Ziel ist es alle Komponenten des Fahrzeugs zentral über die MAB3 zu steuern.

Was habt ihr dazu gelernt?

„Bisher haben wir die Anwendung von Projektmanagementverfahren, wie z.B. die Erstellung von Lastenheft, Pflichtenheft und Zeitplan gelernt. Weiterhin wurden die Kenntnisse hinsichtlich der Erstellung eines Software-Konzeptes zur Messdatenerfassung erweitert.“ K. Lawrence
„Wir haben viel bei der Inbetriebnahme der Box und dem Erstellen der dbc-Datei gelernt. Herausforderungen wurde sowohl Software als auch Hardwareseitig überwunden.“ G. Asseburg
„Insgesamt konnte bislang neue Software erlernt sowie jegliche Grundlagen der CAN-Kommunikation als auch die Komplexität ebendieser erkannt werden. Weiterhin konnte der Aufbau und die Decodierung der CAN-Datenstrukturen sowie allgemein die Prüfstandstechnik eines E-Motoren-Prüfstands erlernt werden.“ M. Reichelt
„Wir konnten viel im Bereich der Kommunikation lernen, dabei vor allem in Bezug auf Lieferanten, Teilprojektleiter, Mentoren und Teammitglieder. Des Weiteren wurden erste Erfahrungen im Bereich der Getriebe-und Kupplungstechnik gemacht. Zusätzlich konnten die Kenntnisse im Umgangmit CAD Programmen ausgeweitet werden.“ J. Kotzian
„Ich habe einen tiefen Einblick in die Verdrahtung eines Hybridfahrzeuges und den allgemeinen Aufbau eines Hybrid Fahrzeuges erhalten“   M. Krämer (Team 3)
„Ich habe gelernt, die theoretisch vermittelten Inhalte  aus dem Studium in der Praxis anzuwenden“   A. Abusrour (Team 4)
„Wichtig in einem Projekt sind klar definierte Ziele um nicht den Fokus auf die Aufgaben zu verlieren“ J. von der Heiden
„Durch die Arbeit im Masterprojekt konnte ich meine Kenntnisse im Bereich der Messtechnik deutlich verbessern.“ S. Wolowitz

Verantwortlicher Mentor

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