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Shift Happens! Das war das DART Symposium 2026!

Shift Happens. Unter diesem Motto kamen am 17.09. Promovierende und Expert*innen auf dem DART Symposium des Promotionskollegs der Fachhochschule Dortmund zusammen, um innovative Forschungsprojekte zu präsentieren und über Forschung und Transfer inmitten eines rasanten technologischen und gesellschaftlichen Wandels ins Gespräch zu kommen. 

SHIFT HAPPENS - Aktuelle Entwicklungen von KI, Nachhaltigkeit und Transfer in der Forschung

Die Fachkonferenz, die alle zwei Jahre von Promovierenden für Promovierende organisiert wird, ermöglichte es den 50 Teilnehmenden, aktuelle Promotionsprojekte verschiedener Hochschulen und Fachrichtungen kennenzulernen. 

Hauptthema des diesjährigen Symposiums waren aktuelle Entwicklungen von KI, Nachhaltigkeit und Transfer in der Forschung. 

Neben den Präsentationen der Promovierenden gab es auf dem DART Symposium Beiträge verschiedener Wissenschaftler*innen. So kamen Dr. Isabel Roessler vom Centrum für Hochschulentwicklung und Dr. Bror Giesenbauer, Geschäftsführer des Vereins DG HOCH-N zu Wort. Auf dem Podiumsgespräch diskutierten Prof. Dr. Michael Kühler und Prof. Dr. Christoph M. Friedrich von der FH Dortmund und Nadine Lordick vom Projekt KI:edu.nrw über die angemessene Berücksichtigung von KI in der Lehre.

Im Rahmen der Posterausstellung präsentierten die Promovierenden ihre Forschungsthemen anhand eines Research Posters. Benjamin Bracke konnte sich den DART-Award für das beste Poster sichern.

DART Awards gehen an Hatim Barioudi und Benjamin Bracke

Acht der Promovierenden verschiedener Hochschulen in NRW hatten die Gelegenheit, ihre Forschung in kurzen Vorträgen auf der Bühne zu präsentieren. Verbunden durch das Thema KI, Nachhaltigkeit und Transfer in der Forschung reichten die Themen ihrer Promotionsprojekte von KI-gestützter Erfassung und Auswertung von Daten über das Herz, Reduktion von Materialverbrauch in der Reparatur von Photovoltaik-Anlagen und Einstellungen muslimischer Frauen mit Migrationshintergrund zu Religiosität und Geschlecht.

Auf der Poster-Ausstellung wurden weitere Forschungsprojekte präsentiert, wobei die Promovierenden der jeweiligen Projekte für Fragen und Diskussionen zur Verfügung standen.

Hatim Barioudi hielt einen Vortrag über seine Forschung zur multimodalen Erfassung antizipatorischer Ganganpassungen für bionische Prothesen. Hatim Barioudis Vortrag konnte die Jury überzeugen und sicherte ihm den DART-Award für den besten Vortrag.

"Das DART Symposium findet in diesem Jahr schon zum fünften Mal statt“, sagte Iris Bosold-Grund vom Promotionskolleg der FH Dortmund, „und hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Meilenstein für unsere Promovierende entwickelt. Sie können hier nicht nur ihre Promotionsprojekte vorstellen und Feedback von einem großen Publikum erhalten, sondern sich auch mit Promovierenden anderer HAW und Expert*innen vernetzen und austauschen." Der Höhepunkt des DART Symposiums waren die Verleihungen der DART Awards für den besten Vortrag und das beste Poster. Insgesamt 15 Promovierende von Hochschulen aus Dortmund, Bochum, Köln und Gelsenkirchen hatten sich mit ihren Promotionsprojekten beworben. Die Jury bewertete bei ihrer Entscheidung über den DART Award für den besten Vortrag die inhaltliche und wissenschaftliche Qualität, den Vortragsstil, die visuelle Präsentation und die Verständlichkeit der Präsentation. Der Preis für das beste Poster wurde nach visueller Präsentation und Verständlichkeit des Inhalts vergeben. „Wir haben wirklich überlegt, ob wir Preise halbieren […]“, sagte Prof. Dr. Yves Rosefort, Jury Mitglied und Professor an der FH Dortmund, so knapp lagen die Wettbewerber*innen beieinander.

Das Programm des Tages blieb bis zuletzt abwechslungsreich und fesselnd.

Letztendlich konnte jedoch eine Person den Preis mit nach Hause nehmen, und unter allen Vorträgen und Postern stach jeweils einer heraus. Gewinner des DART AWARDS „Bestes Poster“ war Benjamin Bracke mit seinem Poster über sein Promotionsprojekt „Wie alt ist das Herz? KI-basierte Altersschätzung aus dem EKG.“ Den DART AWARD „Bester Vortrag“ gewann Hatim Barioudi, der am Fachbereich Informationstechnik der FH Dortmund promoviert. Barioudi erforscht Methoden zur multimodalen Erfassung antizipatorischer Ganganpassungen für zukünftige bionische Prothesen. Herkömmliche Prothesen stellen durch ihr Gewicht und fehlende Mobilität eine Belastung für den Körper dar. Neue, motorisierte Prothesen sollen durch aktive Unterstützung der Bewegung die Funktion der fehlenden Extremität nachahmen, reagieren aufgrund der Verarbeitungszeit der Nervensignale aber verzögert. Mittels des von Barioudi entwickelten, KI-gestützten Algorithmus sollen zukünftige Prothesen die Bewegungen des Körpers voraussehen und diese noch schneller und individueller unterstützen können.

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