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Gründungswettbewerb

Doppelter FH-Erfolg bei greenhouse.ruhr

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Den ersten Platz und 10.000 Euro Preisgeld sicherte sich das Team KANT Digital, der zweite Platz ging an CUT4ALL, die Friseurhaar in Akustikdämmlösungen verwandeln. Auf Platz 3: forward mit ihrer digitale Plattform für gemeinnütziges Engagement.

Mit „CUT4ALL“ und „forward“ haben gleich zwei Teams der FH Dortmund beim diesjährigen Gründungsstipendien-Programm greenhouse.ruhr abgeräumt. Beide Innovationen werden intensiv vom Gründungsservice der Hochschule betreut.

Das Programm greenhouse.ruhr fördert gezielt Gründer*innen mit sozial- und ökologisch-innovativen Geschäftsideen, Ansprechpartnerin an der FH für das Programm ist Gründungslotsin Erdme Brüning. (Öffnet in einem neuen Tab) 

Jährlich erhalten acht ausgewählte Teams die Chance, ihre Ideen in einem intensiven, viermonatigen Coaching zu tragfähigen Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln. Nach einem finalen Pitch kürt eine Fachjury die besten Konzepte.

Die Preisträger

Platz 2 ging an Linus Hielscher und Gero Ulrich für „CUT4ALL“. Gero studiert an der FH Dortmund Architektur und gemeinsam haben die beiden eine Methode entwickelt, mit der sie die vielen Haarbüschel aus Friseursalons in einen hochwertigen Baustoff verwandeln können. Lars Allenberg wurde für „forward“ mit dem dritten Platz geehrt. Er hat Design an der FH studiert und eine digitale Plattform entwickelt, die mit einem flexiblen Spendenmodell und transparenter Kommunikation junge Menschen zum Spenden einlädt und sie mit spielerischen Elementen zu langfristigem Einsatz motiviert.

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So unterstützt der Gründungsservice

Hinter den Erfolgen steht auch eine starke Infrastruktur an der Hochschule. Jonas Jagdziewski leitet gemeinsam mit Christina Schönberger das Gründungs-, Schulungs- und Kreativzentrum SQuArE an der FH Dortmund, die erste Anlaufstelle für gründungsinteressierte FH-Angehörige. Neben Beratung und Coaching bietet das Zentrum einen MakerSpace mit einer gut ausgestatteten Werkstatt und so die Möglichkeit, Ideen praktisch auszuprobieren und erste Prototypen zu entwickeln. Werkstattleiter Andrej Bolgert unterstützt die Nutzer*innen dabei, ihre Vorstellungen mit den vorhandenen Möglichkeiten umzusetzen.

Jonas Jagdziewski und Christina Schönberger

 „An Ideen mangelt es an der FH wirklich nicht“, sagt Jonas Jagdziewski. Gut 160 Beratungsgespräche führen sie jedes Jahr. Und auch wenn davon nur ein Bruchteil später zu tatsächlichen Unternehmensgründungen werden, gebe es keine schlechten Ideen, so Jagdziewski. „Jede Idee hat das Potenzial eine Erfolgsgeschichte zu werden – sei es als marktreifes Produkt oder als persönlicher Entwicklungsschritt.“

„Meine Aufgabe ist es nicht, die Ideen zu bewerten“, erklärt der FH-Coach. „Im SQuArE helfen wir dabei, herauszufinden, ob es sich lohnt eine Idee weiter zu verfolgen.“ Zu dieser Analyse zählen Markttests und Businesspläne ebenso wie persönliche Motivation und Qualifikation. „Wir sind der Sparringspartner für die Entwicklung des Geschäftsmodells“, sagt Jonas Jagdziewski. Dafür setzen die Gründungsexpert*innen alle Hebel in Bewegung. Sie bringen an der FH Dortmund Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammen, vernetzen und helfen durch den Dschungel an Gründungsförderung und Stipendien.

Pro Jahr werden vom Gründungsservice etwa 65 Gründungsteams und Einzelgründer*innen beraten. Daraus entstehen etwa fünf Unternehmensgründungen jährlich. Hinzu kommen etliche Schritte in die Selbstständigkeit, bei denen der Gründungsservice hilft, die passende Nische in einem Marktsegment zu finden.

Wer selbst eine Idee hat und herausfinden möchte, welches Potenzial in diesem Projekt steckt, findet im SQuArE Antworten. Das Team unterstützt dich von den ersten Schritten bis zur Gründung.