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Nach sechs Jahren innovativer und experimenteller Projektarbeit wird Page21 gefeiert – ein Meilenstein für digitale Kunst und Kultur in der Ruhrregion.
Können analoge Kunstwerke digital neu erzählt werden? Das storyLab kiU der FH Dortmund im Dortmunder U, kooperiert mit dem Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte sowie dem Museum Ostwall im Dortmunder U, um genau dies unter Beweis zu stellen. Das Ergebnis des experimentellen Forschungsprojekts: Page21. Initiiert vom storyLab kiU und gefördert durch das Programm „Neue Künste Ruhr“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW sowie die Stadt Dortmund wurde seit 2020 erforscht, wie immersive Technologien narrative Werkzeuge für zeitgenössische Kunst und Museen schaffen können.
Im Gegensatz zu klassischen digitalen Archiven will Page21 Kunstwerke nicht einfach nur abfotografieren oder scannen. Das Ziel ist es, neue Erzählwelten (Narrative) um die Objekte herum zu bauen. Besucher*innen sollen buchstäblich in Kunstwerke „eintauchen“. Eine Idee: der immersive Raum. Vier Meter breit, vier Meter lang und vier Meter hoch. Ausgestattet mit Projektoren, 36 Lautsprechern, Bodyshakern und Tracking-Systemen. Die Projektion passt sich perspektivisch durch ein Trackingsystem an die Bewegung und Blickrichtungen der Besucher an und zeigt eine dreidimensionale Erzählwelt ähnlich einer VR-Brille. Bislang einzigartig in NRW. Er öffnet eine vielschichtige Klang- und Bildwelt und bietet neue gesellschaftspolitische Perspektiven auf unterschiedliche Werke aus den Kunstsammlungen Nordrhein-Westfalens.
Zum Abschluss des Projekts bietet das Team um Harald Opel einen Rückblick auf die Ergebnisse aus sechs Jahren Forschung, die Vorstellung ausgewählter immersiver Welten und einen gemeinsamen Austausch über mögliche Wege von Kunst im digitalen Raum. Alles ab 18 Uhr am 12. März 2026 im Dortmunder U. Der Eintritt ist frei.