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Informationen zur Einstufungsprüfung

Die Einstufungsprüfung dient dem Nachweis von Kenntnissen und Fähigkeiten im Umfang von mindestens einem Semester, die für ein erfolgreiches Studium erforderlich sind, aber in anderer Weise als durch ein Studium erworben wurden.

Zweck der Einstufungsprüfung

Die Einstufungsprüfung dient dem Nachweis von Kenntnissen und Fähigkeiten im Umfang von mindestens einem Semester, die für ein erfolgreiches Studium erforderlich sind, aber in anderer Weise als durch ein Studium erworben wurden. Nach dem Ergebnis der Prüfung erwerben die Bewerberinnen und Bewerber die Berechtigung, ihr Studium in einem ihrem Kenntnisstand entsprechenden Abschnitt des angestrebten Studienganges zu beginnen.

Da die Zulassung zur Einstufungsprüfung das Vorliegen der Qualifikationsvoraussetzungen nach § 49 HG voraussetzt, kann bei Fehlen der Hochschulreife im Sinne von § 49 Abs. 1 bis 4 HG zunächst die Zugangsprüfung im Sinne der „Ordnung für den Zugang von berufliche qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern zum Studium an der Fachhochschule Dortmund“ bei erfolgreicher Zulassung absolviert werden. Im Falle des Bestehens der Zugangsprüfung kann in einem weiteren Schritt eine Einstufungsprüfung absolviert werden, wenn die Einstufung in ein höheres Fachsemester in Frage kommt.

Mit bestandener Einstufungsprüfung wird nicht die Zulassung zum Studium festgestellt. Hierfür ist ein gesonderter Zulassungsantrag zu stellen.

Die jeweiligen zulassungsrechtlichen Bestimmungen und die Regelungen über die Einschreibung bleiben durch die Regelungen über die Einstufungsprüfung unberührt. Auch der Nachweis einer besonderen studiengangbezogenen Vorbildung, praktischer Tätigkeiten, einer künstlerischen oder sonstigen Eignung, eines vorangegangenen qualifizierten Abschlusses oder von Sprachkenntnissen muss im Rahmen der dafür von den betreffenden Fachbereichen vorgesehenen Verfahren erbracht werden.

Voraussetzungen für die Zulassung zur Einstufungsprüfung

Zur Einstufungsprüfung ist zuzulassen, wer

  • die Fachhochschulreife oder eine sonstige Qualifikation nach § 49 Abs. 1 bis 4 Hochschulgesetz nachweist,
  • darlegen kann und erwarten lässt, dass er Kenntnisse und Fähigkeiten, die für ein erfolgreiches Studium erforderlich sind, in anderer Weise als durch ein Studium erworben hat und hierdurch befähigt ist, Prüfungsleistungen des jeweiligen Studiengangs im Umfang von mindestens einem Semester zu erbringen,
  • nicht vom Weiterstudium in dem betreffenden Studiengang ausgeschlossen ist.

Bewerbungsfristen und Prüfungstermine

Der Antrag für die Zulassung zur Einstufungsprüfung muss jeweils bis zum 15. März für das kommende Wintersemester und jeweils bis zum 15. September für das kommende Sommersemester eines jeden Jahres bei der Fachhochschule Dortmund schriftlich eingehen.

Einstufungsprüfungen finden in jedem Semester einmal statt. Die Termine dafür sind im Juni/Juli bzw. Januar/Februar.

Antrag auf Zulassung

Bewerberinnen und Bewerber müssen im Antrag den angestrebten Studiengang und gegebenenfalls die Studienrichtung angeben. Der Antrag auf Zulassung zur Einstufungsprüfung ist schriftlich über das Studienbüro an den zuständigen Prüfungsausschuss zu richten.

Dem Antrag sind beizufügen:

  • ein Lebenslauf mit ausführlicher Darstellung des Bildungsgangs unter besonderer Berücksichtigung der schulischen und ggf. der beruflichen Ausbildung,
  • beglaubigte Kopien des Nachweises der Fachhochschulreife oder der sonstigen Qualifikation nach § 49 Abs. 1 bis 4 HG,
  • beglaubigte Kopien der Zeugnisse und/oder ggf. Bescheinigungen über Art, Dauer, Ort und Umfang einer beruflichen Ausbildung und Tätigkeit,
  • ggf. Nachweise über weitere einschlägige schulische Ausbildungen und über berufliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen,
  • eine Erklärung, ob die Bewerberin/der Bewerber bereits an einer Hochschule studiert oder studiert hat
  • und eine Erläuterung, aus der hervorgeht, auf welche Weise nach Auffassung der Bewerberin oder des Bewerbers die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten für ein erfolgreiches Studium, die sie oder ihn befähigen, Prüfungsleistungen des jeweiligen Studiengangs im Umfang von mindestens einem Semester zu erbringen, erworben worden sind.
     

Hinweise zum Zulassungsverfahren

Über die Zulassung zur Einstufungsprüfung entscheidet der Prüfungsausschuss des gewählten Studiengangs. Bei einer Zulassung erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid, der auch die Einladung zu einem Beratungsgespräch enthält. Ziel des Beratungsgesprächs ist die Information über das Prüfungsverfahren bei der Einstufungsprüfung sowie über die Inhalte und Anforderungen des Studiums. Ebenfalls erfolgt eine Beratung hinsichtlich der auszuwählenden einzelnen Prüfungsleistungen.

Prüfungsinhalte der Einstufungsprüfung

Die Einstufungsprüfung setzt sich zusammen aus vom Prüfling auszuwählenden Prüfungsleistungen im Umfang der Anzahl der ECTS-Leistungspunkte, die bei Bestehen der Einstufungsprüfung eine Einstufung in mindestens das 2. Fachsemester ergeben würde. Zur Berechnung des Semesters, in welches eingestuft werden muss, muss die Zahl, die sich aus der Multiplikation der Summe der durch die Einstufungsprüfung nachgewiesenen Leistungspunkte mit der Regelstudienzeit ergibt, durch das Gesamtvolumen der im jeweiligen Studiengang insgesamt erwerbbaren ECTS-Leistungspunkten dividiert werden (§ 63a Abs. 4 HG).

Die Prüfungsinhalte, Form, Anforderungen, Bewertung und Verfahren richten sich nach den Bestimmungen der Prüfungsordnung des angestrebten Studiengangs. Der Prüfling darf dabei auch Fächer auswählen, die nach Studienverlaufsplan in unterschiedlichen Fachsemestern des angestrebten Studiengangs platziert sind. Der Fachbereich kann eine gesonderte Einstufungsprüfung konzipieren oder der Bewerberin/dem Bewerber anbieten, an einer Prüfung des laufenden Studienbetriebes teilzunehmen, soweit dies in organisatorischer Hinsicht möglich ist.

Ergebnis der Einstufungsprüfung und Wiederholung

Die Einstufungsprüfung ist bestanden, wenn Prüfungsleistungen im Umfang der Anzahl der ECTS-Leistungspunkte nachgewiesen wurden, die für eine Einstufung in mindestens das 2. Fachsemester notwendig sind (§ 63a Abs. 4 HG NRW). Werden Prüfungsleistungen in geringerem Umfang bestanden, werden diese bei Aufnahme des Studiums im ersten Fachsemester auf Antrag angerechnet.
Über die bestandene Einstufungsprüfung sowie über bestandene Prüfungsleistungen im Rahmen einer Einstufungsprüfung wird eine Bescheinigung erteilt. Die Bescheinigung enthält die Noten der erbrachten Einzelleistungen, das im Rahmen der Einstufung erreichte Semester sowie die jeweils anzurechnenden Leistungen.
Die Bescheinigung ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen und trägt das Datum des Tages, an dem die letzte Prüfungsleistung erbracht worden ist. Über die nicht bestandene Prüfung wird seitens des Prüfungsausschusses ein Bescheid mit Rechtsbehelfsbelehrung erteilt.

Eine nicht bestandene Einstufungsprüfung für einen bestimmten Studiengang an der Fachhochschule Dortmund kann einmal wiederholt werden. Eine Anrechnung bestandener Teile der nicht bestandenen Einstufungsprüfung auf die Wiederholungsprüfung findet nicht statt.

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Manuel Phillip Rick, M.Sc.
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  • 0231 91126822
Sprechzeiten

Montag: 09.30 bis 12.30 Uhr Terminsprechstunde*
Mittwoch: 09.30 bis 12.30 Uhr Offene Sprechstunde
Donnerstag: 13.00 bis 16.00 Uhr Terminsprechstunde*

* Ein Termin ist vorab, unter Angabe des Anliegens, telefonisch oder per E-Mail, mit der entsprechenden Sachbearbeiterin bzw. dem entsprechenden Sachbearbeiter zu vereinbaren.

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