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Zum Stellenwert nicht-standardisierter Methoden in der Forschung zum Bedingungslosen Grundeinkommen

Schnelle Fakten

  • Interne Autorenschaft

  • Weitere Publizierende

    Sascha Liebermann

  • Veröffentlichung

    • 2024
    • Band Care & Gender - Potentials & Risks of Universal Basic Income (UBI)
  • Titel des Konferenzbands

    Care & Gender - Potentials & Risks of Universal Basic Income (UBI)

  • Fachgebiete

    • Soziologie
  • Format

    Konferenzpaper

Zitat

Fischer, U. and Liebermann, S., 2024. Zum Stellenwert nicht-standardisierter Methoden in der Forschung zum Bedingungslosen Grundeinkommen. In: Care & Gender - Potentials & Risks of Universal Basic Income (UBI), Studien des Freiburger Instituts für Grundeinkommensstudien (FRIBIS) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Freiburg Institute for Basic Income Studies Annual Conference 2023. Zürich: LIT, pp.289–322.

Abstract

Der Beitrag untersucht, welchen Stellenwert qualitative, speziell rekonstruktive Forschungsmethoden für Untersuchungen zum Bedingungslosen Grundeinkommen haben. Um Auskunft darüber geben zu können, nach welchen handlungsleitenden Überzeugungen Entscheidungen getroffen werden und in welchem Verhältnis sie zu den Möglichkeiten stehen, die ein BGE schüfe, ist es notwendig, diese Überzeugungen zu rekonstruieren. Dazu sind Datenerhebungs- und Auswertungsmethoden notwendig, die es erlauben, möglichst nah an die konkrete Lebensführung heranzukommen. Im Unterschied zu standardisierten Verfahren, die aufgrund ihrer Eigenheiten vom Individuum abstrahieren müssen, weil sie es in Merkmalsdimensionen zerlegen und nur aggregiert messen, können rekonstruktive Verfahren, Habitus- und Deutungsmuster von Personen rekonstruieren. Diese Habitus und Deutungsmuster bilden sich vor dem Hintergrund allgemeiner Handlungsprobleme, auf die sie eine Antwort geben. Um diese These zu begründen, stellt der Beitrag zunächst die grundsätzlichen Unterschiede zwischen standardisierten und nicht-standardisierten Verfahren der Datenerhebung und -auswertung dar, um deutlich zu machen, was beide Vorgehensweisen unterscheidet. Am konkreten Beispiel einer laufenden Forschungsarbeit zum BGE werden mit dem Verfahren der Objektiven Hermeneutik Kurzanalysen vorgenommen, um die Unterschiede deutlich zu machen und die Vorteile rekonstruktiver Verfahren aufzuzeigen.

Schlagwörter

Bedingungsloses Grundeinkommen

Objektive Hermeneutik

Unterschiede qualitative und quantitative Forschungsverfahren

Erläuterungen und Hinweise

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