Über das Projekt
Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Mobile Arbeit, internationale Teams und zunehmende Vielfalt in Belegschaften bieten neue Chancen, stellen Unternehmen aber auch vor Herausforderungen. Besonders der soziale Zusammenhalt im Arbeitsalltag kann darunter leiden – etwa wenn Teams räumlich verteilt arbeiten oder neue Mitarbeitende schnell integriert werden müssen. Gleichzeitig ist gerade dieser Zusammenhalt ein wesentlicher Faktor für Motivation, Innovationsfähigkeit und die Fähigkeit von Teams, mit Veränderungen und Krisen umzugehen.
Hier setzt das Forschungsprojekt KoSpiRIT an. Ziel des Projekts ist es, besser zu verstehen, wie soziale Verbundenheit zwischen Beschäftigten entsteht und wie sie gezielt gestärkt werden kann. Dabei verbindet das Projekt wissenschaftliche Forschung mit praktischen Erfahrungen aus Unternehmen.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Einsatz kooperativer Spiele. Das Team der FH Dortmund evaluiert unter der Leitung von Prof. Dr. Jennifer Tiede, ob und inwiefern sich solche spielbasierten Interventionen eignen, um Verbundenheit zwischen Beschäftigten zu fördern.
Im Zentrum des Projekts steht die Entwicklung eines kostenfreien, digitalen Tools für Unternehmen. Dieses soll Organisationen dabei unterstützen, soziale Beziehungen in und zwischen Teams sichtbar zu machen, Herausforderungen in der Zusammenarbeit zu erkennen und passende Maßnahmen zur Stärkung von sozialer Verbundenheit auszuwählen. Das Projekt fokussiert hierbei zum einen Maßnahmen der Arbeitsgestaltung und zum anderen teambildende, kooperative Spiele. Mithilfe des Tools soll es möglich sein, Arbeitsgestaltungsmaßnahmen und kooperative Spiele auszuwählen, die auf dem vorab bestimmten Grad der Verbundenheit aufsetzen sowie die bereits bestehenden Maßnahmen sinnvoll ergänzen und so gezielt Komponenten arbeitsbezogener Verbundenheit fördern.
KoSpiRIT wird von einem interdisziplinären Konsortium aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Transferpartnern umgesetzt.
Projektpartner*innen
Verbundleitung: Universitätsmedizin Rostock (Öffnet in einem neuen Tab)
Weitere Projektpartner*innen:

