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„StuBen“ an der FH Dortmund

Studienberatung auf Augenhöhe

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Sina Polifka (links) und Dzhenifar Nikolova sind Studentische Studienberaterinnen an der FH Dortmund. Sie studieren selbst noch und können aus erster Hand Erfahrungen an neue Studieninteressierte weitergeben – digital im Online-Meeting oder per E-Mail und natürlich auch im persönlichen Gespräch.

Wohin nach der Schule? Wer vor der Entscheidung für ein Studium steht, sieht sich oft mit einem Berg von Fragen und Formularen, aber auch Sorgen und Ängsten konfrontiert. An der FH Dortmund gibt es einen besonders leichten und unkomplizierten Weg der Orientierung: Die Studentischen Berater*innen – oder kurz „StuBen“ (Öffnet in einem neuen Tab) 

Als Studierende der jeweiligen Fachbereiche beraten sie Studieninteressierte direkt aus dem eigenen Hochschul-Alltag heraus – auf Augenhöhe, ehrlich und ohne bürokratische Hürden. „Für die Schüler*innen ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass da jemand sitzt, der nur ein paar Jährchen älter ist als sie selbst. Da fällt es oftmals leichter, Fragen zu stellen“, erzählt Sina Polifka. Sie studiert Architektur und ist als Studentische Beraterin aktiv. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen auch an den anderen Fachbereichen bildet sie eine wichtige Schnittstelle zwischen den Jugendlichen und der Hochschule.

Lebensfragen statt Paragrafen

Bei den StuBen geht es auch um das echte Leben auf dem Campus. Wie viel Freizeit bleibt neben dem Lernen? Lässt sich das Studium mit einem Nebenjob oder Sport vereinbaren? Was kann ich nach dem Studium machen? Und wie viel Mathe muss ich wirklich für BWL können?

„Viele Schüler*innen wissen anfangs gar nicht, was sich hinter den Studiengängen verbirgt oder welche Job-Perspektiven sie bieten“, berichtet Dzhenifar Nikolova aus ihrer Praxis. Sie studiert am Fachbereich Wirtschaft. Dort gibt es International Business, Betriebswirtschaft (BWL), Logistik, Finance & Accounting und Versicherungswirtschaft. Der Beratungsbedarf sei groß. An vier Tagen in der Woche gibt es darum Sprechstunden. „Die meisten kommen nicht allein, sondern bringen Freunde, Mitschüler*innen oder Familie mit. Das ist gut, denn in den Gesprächen kommen so weitere Perspektiven und Fragen auf“, sagt Dzhenifar Nikolova.

In der Architektur drehen sich viele Beratungen um das Aufnahmeverfahren. „Es gibt bei uns keinen NC, sondern einen gestalterischen Eignungstest. Da sind viele Interessierte aufgeregt“, so Sina Polifka. „Unsere Aufgabe ist es, ihnen Angst zu nehmen und aus unserem eigenen Erleben zu erzählen.“ Neben persönlichen Gesprächen und in Video-Calls kämen viele Anfragen auch einfach per Mail.

Das Angebot der StuBen richtet sich an alle, die noch ganz am Anfang ihrer Orientierung stehen oder bereits einen konkreten Plan im Kopf haben. Sie sind regelmäßig auch auf Orientierungsmessen wie Vocatium oder Stuzubi anzutreffen. Studierende können sich mit ihren Fragen ebenfalls an die Berater*innen wenden. Unkompliziert erreichbar sind sie per E-Mail, in den offenen Sprechstunden direkt am Campus oder digital.