Die Stadt Dortmund hat ihre neue SDG-Broschüre für das erste Halbjahr 2026 vorgestellt – mit vielfältigen Angeboten der Fachhochschule Dortmund. Bei der offiziellen Präsentation an der FH wurde deutlich: Nachhaltigkeit ist Gemeinschaftssache.
Das Programm bietet mit rund 90 Terminen sowie mehr als 85 ganzjährigen Angeboten eine beeindruckende Vielfalt an Nachhaltigkeitsaktionen in der Stadt. Die Bandbreite reicht von Workshops über Ausstellungen und Vorträge bis hin zu Exkursionen.
SDG steht für „Sustainable Development Goals" – die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Sie enthalten erstmals Umwelt- und Entwicklungsaspekte gemeinsam und richten sich an alle: Regierungen, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und Wissenschaft.
Die offizielle Vorstellung des Dortmunder SDG-Aktionsprogramms für das erste Halbjahr 2026 fand an der Fachhochschule statt. Zahlreiche Akteur*innen der Stadtgesellschaft waren hierzu eingeladen und kamen zum Austausch und Netzwerken an die Sonnenstraße. „Als erste gemeinwohlorientierte Hochschule in NRW verstehen wir Nachhaltigkeit als ganzheitlichen Auftrag – in Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer“, betonte Sebastian Kreimer vom CSR-Office der FH. „Mit unseren Angeboten im SDG-Programm möchten wir nicht nur unsere Studierenden, sondern auch alle Bürger*innen Dortmunds einladen, gemeinsam mit uns an einer nachhaltigen Zukunft für Dortmund zu arbeiten.“
Das bietet die FH Dortmund
Vertreten ist die FH Dortmund etwa bei der Ringvorlesung „Gemeinsam Nachhaltig“, die im Sommersemester 2026 an allen Hochschulen der Nachhaltigkeitsallianz für angewandte Wissenschaften in NRW läuft. Die Vorlesungen zu diversen Themen sind für jeden zugänglich und finden vor Ort und digital statt – jeden zweiten Mittwoch im Monat von 17.15 bis 18.30 Uhr. Mehr Infos unter www.hn-nrw.de/ringvorlesung (Öffnet in einem neuen Tab)
Teil des Aktionsprogramms ist auch die Nachhaltigkeitswoche im Juni, die die FH Dortmund gemeinsam mit der Universität, dem Studierendenwerk und den Studierendenvertretungen beider Hochschulen organisiert. Neu im Programm ist das Urbane Resilienzlabor (URLab) der Hochschule vor Ort. Neben der FH Dortmund gibt es 20 weitere Vereine und Organisationen von der Verbraucherzentrale bis zum NABU, die das SDG-Aktionsprogramm tragen.
„Dieses Heft zeigt eindrucksvoll, wie viele engagierte Akteur*innen in Dortmund an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele arbeiten", betont Sebastian Kreimer. „Die FH Dortmund ist als Teil der klimaneutralen Landesverwaltung NRW 2030 fest entschlossen, ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft zu leisten. Jede und jeder kann mitmachen – das ist die zentrale Botschaft des SDG-Programms."
Die Broschüre liegt im Rathaus und bei den 20 teilnehmenden Organisationen aus. Eine PDF-Version steht hier zum Download bereit. Das nächste Programm für das zweite Halbjahr 2026 erscheint im September.