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Internationale Perspektiven auf Sozialstaat und Gemeinwesenarbeit

Exkursion nach Schweden

Veröffentlicht

Teilnehmende der Exkursion nach Schweden im Master Soziale Nachhaltigkeit und demographischer Wandel

„Sweden's and Germany's Welfare Model and Community Work“

Im Rahmen des Masterstudiengangs „Soziale Nachhaltigkeit und demografischer Wandel“ unternahmen Studierende des dritten Fachsemesters Anfang Oktober eine fünftägige Exkursion an die University of Gävle in Schweden. Die Veranstaltung fand vom 28. September bis 2. Oktober 2026 im Modul M08.1 während der Blockwoche statt und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, Einblicke in die schwedische Sozialstaatsentwicklung sowie in aktuelle Ansätze der Sozialen Arbeit zu gewinnen.

Internationale Perspektiven auf Sozialstaat und Gemeinwesenarbeit

Organisiert wurde die Exkursion von Prof. Dr. Ute Fischer in enger Kooperation mit Dr. Stefan Sjöberg, Professor of Social Work an der University of Gävle. Im Mittelpunkt standen Fragen der international vergleichenden Sozialstaatsforschung sowie die unterschiedlichen Ausprägungen von Wohlfahrtssystemen und Gemeinwesenarbeit in Deutschland und Schweden.


Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Verbindung von theoretischer Wissensvermittlung und praxisnahen Erfahrungen. So besuchten die Studierenden verschiedene Einrichtungen der Sozialen Arbeit in benachteiligten Stadtteilen der Region. Vor Ort erhielten sie Einblicke in konkrete Unterstützungsangebote, kommunale Strategien und sozialräumliche Ansätze, die auf die Förderung von Teilhabe und sozialer Integration abzielen.


Ergänzt wurden die Feldbesuche durch intensive fachliche Diskussionen und Seminare an der Universität. Dabei brachten sich sowohl die Dortmunder Studierenden als auch die schwedischen Partnerinnen und Partner mit eigenen Beiträgen ein. Der direkte Austausch über gesellschaftliche Herausforderungen, sozialpolitische Entwicklungen und professionelle Handlungskonzepte eröffnete neue Perspektiven auf die Gestaltung sozialer Sicherungssysteme und die Rolle der Sozialen Arbeit in beiden Ländern.

Eine positive internationale Lernerfahrung für alle Teilnehmenden

Die internationale Lernerfahrung wurde von den Teilnehmenden durchweg positiv bewertet. Besonders geschätzt wurden die praxisnahen Einblicke, die Möglichkeit zum interkulturellen Austausch sowie die Gelegenheit, unterschiedliche sozialstaatliche Modelle unmittelbar miteinander zu vergleichen.


„Fantastisch, dass wir diese Eindrücke und Diskussionen erhalten konnten“, lautete die einstimmige Rückmeldung der Studierenden zum Abschluss der Exkursion.


Mit Angeboten wie dieser stärkt der Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften die internationale Ausrichtung seiner Studiengänge und ermöglicht Studierenden, soziale Fragestellungen im europäischen Kontext zu reflektieren und wissenschaftlich einzuordnen.


Portrait von Ute Fischer__ Portrait of Ute Fischer
Prof. Ute Fischer, Dr.
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