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Architektur

Ausgezeichnete Entwürfe für Fredenbaum-Pavillon

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Gewannen die ersten drei Plätze (von links): die Bachelor-Studierenden Katrin Langer, Vjosa Syla, Alexandre Ferreira Monteiro Coelho, Vincent Mel Heinrich, Kerstin Geisweller, Jenny Beate Klosek und Dennis Osenstätter vom Fachbereich Architektur.

Gebaut aus natürlichen Materialien, die bei der Pflege der Dortmunder Grünflächen ohnehin anfallen; einfach zu errichten und flexibel und barrierefrei nutzbar – so soll er sein, der neue Pavillon im Fredenbaumpark. Bachelor-Studierende des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Dortmund haben auf Grundlage dieser Vorgaben 17 einzigartige Entwürfe erarbeitet, von denen die drei gelungensten am 16. September 2022 ausgezeichnet wurden.

Modell des Siegerentwurfs „Parkour“

Bei dem Projekt „PARKHAUS PARKRAUM PARKBAUM“ handelt es sich um eine Kooperation von Grünflächenamt und FH Dortmund mit dem Ziel, den Fredenbaumpark zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 mit einem neuen Gebäude auszustatten. Dieses Haus soll für den Bootsverleih eine Heimat sein und gleichzeitig flexibel nutzbare Räume für Veranstaltungen bieten. Betreut wurde das Projekt von den Wissenschaftlichen Mitarbeitenden Guido Kollert und Laura Wiederhold.

Geldpreise für drei Teams

Erstplatzierte Preisträger: Alexandre Ferreira Monteiro Coelho (links) und Vincent Mel Heinrich

Die besten Entwürfe hat jetzt der „Soroptimist International (SI) Club Dortmund Hellweg“, eines der weltweit größten Netzwerke berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement, mit Geldpreisen ausgezeichnet. 

1. Platz: „Parkour“

  • Geldpreis: 300 Euro pro Person
  • Team: Alexandre Ferreira Monteiro Coelho und Vincent Mel Heinrich

2. Platz: „Fredenraum“

  • Geldpreis: 200 Euro pro Person
  • Team: Katrin Langer und Vjosa Syla

3. Platz: „Freet“

  • Geldpreis: 100 Euro pro Person
  • Team: Kerstin Geisweller, Jenny Beate Klosek und Dennis Osenstätter

Ideen erwachen zum Leben

Prof. Dr. Tamara Appel, Prorektorin für Lehre und Studium der Fachhochschule, würdigte das Projekt bei der Preisverleihung vor Ort als besonders anwendungsorientiert: „Aus Lehm haben Sie eine Hülle geschaffen, die Sie mit Ideen füllen“, sagte sie an die Studierenden gerichtet. „Diese Ideen erwachen hier im Fredenbaumpark zum Leben.“

Keine leichte Aufgabe

Auch Dortmunds Baudezernent Arnulf Rybicki zeigte sich beeindruckt von der Kreativität der Studierenden. „Ein nachhaltiges Gebäude zu entwerfen, das mit sehr einfachen Mitteln errichtet werden kann und zugleich den Parkbesucher*innen viele Möglichkeiten der Nutzung eröffnet, ist keine leichte Aufgabe. Umso erstaunlicher sind die Ergebnisse. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn der Pavillon steht und den Fredenbaumpark um eine weitere Besonderheit bereichert“, so Rybicki.

Bauprojekt für Internationale Gartenausstellung

Zur IGA 2027 soll das Gebäude fertig sein. Das Bauen werden die Studierenden weitgehend selbst übernehmen, aber natürlich stehen die Mitarbeiter*innen des Grünflächenamts helfend zur Seite. Damit die erforderlichen, natürlichen Baumaterialien wie Holz und Lehm nicht teuer eingekauft werden müssen, sollen die Studierenden diese vom Grünflächenamt erhalten. Bei der täglichen Pflege fallen die Materialien ohnehin an.

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