Informationen
Der sozial-philosophische Salon versammelt einmal im Semester alle Disziplinen des Sozialen einschließlich der Philosophie zum Austausch und Gespräch über ein gemeinsames Thema des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften .
Wie kann die Soziale Arbeit von Judith Butlers Werk profitieren?
In dieser Auflage des Salons geht es um die Frage, wie die Soziale Arbeit von Judith Butlers Werk profitieren kann.
Judith Butler ist eine feministische Philosophin und einflussreiche Theoretikerin, die am 24. Februar 1956 in Cleveland geboren wurde. Im Zentrum ihrer sozialkritischen Schriften steht das Verhältnis von Subjekt, Körper und Macht. „Viele der Themen im Werk von Butler, wie gesellschaftliche Anerkennung, Diversität, Vulnerabilität, Ethik, Geschlechtergerechtigkeit und Gewaltlosigkeit, sind ausnahmslos Konzepte, mit denen sich die Soziale Arbeit auseinandersetzt und für die es immer wieder Aktualisierung braucht.“ (Schrievers 2024 (Öffnet in einem neuen Tab) , S. 9).
Prof. Dr. Carla Schriever zu Gast
Prof. Dr. Carla Schriever (Öffnet in einem neuen Tab) ist im Sommer-Salon zu Gast. Sie hat in ihrer Publikation "Judith Butler - Ein Praxisbuch für die Soziale Arbeit (Öffnet in einem neuen Tab) " aufgezeigt, wie die Soziale Arbeit am Werk von Judith Butler anknüpfen kann und wird dies anhand der Konzepte Verletzbarkeit und Betrauerbarkeit verdeutlichen.
Die Veranstalter*innen freuen sich darauf, gemeinsam mit Carla Schriever theoretische und praktische Perspektiven zu verbinden.
Herzliche Einladung
Eingeladen sind alle Interessierten aus dem Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften, anderen Fachbereichen, der gesamten Hochschule und darüber hinaus. Gäste erwartet eine anregende Diskussion.
Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.
Veranstalter
Prof. Dr. Ute Fischer
Prof. Dr. Anja Hartmann
Prof. Dr. Michael Kühler
Prof. Dr. Stefanie Rosenmüller
Veranstaltungsort
Emil-Figge-Straße 44
R. 335