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Aktion W.

Sonstige Forschungsleistung

Tagung der GKG e.V. / Gesellschaft für künstlerische Gestaltung / Workshop mit Studierenden an der Bergischen Universität Wuppertal.

Schnelle Fakten

  • Interne Autorenschaft

  • Veröffentlichung

    • 2026
  • Art der Forschungsleistung

    Ausrichtung Ausstellung, Workshop, Kongress, Messe

  • Organisationseinheit

  • Fachgebiete

    • Gestaltung allgemein
    • Kunst, Kunstwissenschaft allgemein
  • Forschungsfeld

    • Kreativität und Darbietung

Zitat

N. Fuchs, Aktion W. 2026.

Abstract

Gesellschaft für Künstlerische Gestaltungslehren GKG e.V.
Tagung und Workshopprogramm auf Einladung von Prof. Heinrich Weid und Linda Nadji,
Lehrstuhl für Plastisches Gestalten der Bergischen Universität Wuppertal.
an die lehrenden Mitglieder der GKG e.V.

Zweitägige Tagung mit Workshopanteil mit Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal.
Donnerstag, 25 Juni - 26 Juni 2026

Prof. Sybil Kohl, Universität Stuttgart, Präsidentin der GKG e.V.
Prof. Heike Kern, TU Kaiserlautern
Prof. Andreas Kaiser, Hochschule Mainz
Künstlerische Assistent Pirmin Wollensack, Universität Stuttgart,
Doktorantin Christina Klug, RWTH Aachen
Prof. Jo Achermann, BTU Cottbus
Prof. Nora Fuchs FB Design Dortmund

Den Anlass zur Tagung bot die angekündigte Abwicklung der Architekturfakultät in Wuppertal, die mittlerweile reduziert wurde zu einer Verkürzung der künstlerischen Lehre im Fachgebiet des Kollegen in der Grundausbildung von Architekturstudierenden. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurde die Wichtigkeit des gestalterischen freien Lehre untersucht. Der Inhalt der Tagung begann mit der praktischen Umsetzung verschiedener Methoden zur Wahrnehmung als zentrales Element der künstlerischen Sichtweise und Forschung. Jede/r Lehrende/r boten jeweils einen Workshop zu einem bestimmten Blickwinkel auf die Frage der künstlerischen Wahrnehmung an.

Aus dem Text der Einladung, Autor Heinrich Weid:

Ablauf der Tagung:
Die Studierenden arbeiten unter dem Motto: „Mut zur Äußerung: Wir produzieren etwas, das nicht bewertet wird.“
Was passiert, wenn die technischen Aspekte in den Vordergrund treten und „selbstbestimmende Faktoren, wie die künstlerische Reflexion der Zeit, der Generation, der Gesellschaft und ökologische Herausforderungen“ in den Hintergrund treten?
Agenda:
Die Kunst in Beziehung setzen zu den Fächern, die wegfallen. Dieser Beruf sollte beurteilen können, was Schönheit im Zusammenspiel mit Konstruktion und Nützlichkeit ist. Das bedeutet eine künstlerische Position sollte so stark gebildet werden können (also im Sinne von Bildung), dass sie die Dinge bis hin zur Umkehr, bzw. besonders auch in der Änderung/ Abwandlung bisheriger Wertvorstellungen denken kann. Hierdurch ist ein Bildungsprozess und kein Ausbildungsprozess unerlässlich. Eine Verringerung von künstlerischen Lehrinhalten und Gesprächszeiten auf die Hälfte und hinzu gekaufte Lehre reduziert zentrale und entscheidende Kräfte. Diese Kraft ist in erster Linie aus einer künstlerischen Reflexion und Position heraus einzunehmen. Die notwendige Befragung, Infragestellung und Kooperation auch gerade von/ mit technischen Fächern obliegt einer im Prinzip künstlerischen Natur und Kultur, nämlich Dinge neu und unerwartet zu denken, gegebenenfalls frei und vollkommen in Frage stellend zu denken.
Argumente für die Wichtigkeit der künstlerischen Praxis in der Architektur-Ausbildung
(seitens der Studierenden) in den Raum stellen als Teil des Statements.
Ort:
Entlang der Schwebebahn (diesjähriges Semester Thema)
Ablauf:
In kleinen Gruppen soll ein/e Lehrende/r der GkG eine Aufgabe herausgegeben, die dann in circa 1 Stunde von den Studierenden bearbeitet wird. Danach wird in der kleinen Gruppe reflektiert und ein gemeinsames Statement der Gruppe verfasst.
Im darauffolgenden Meeting aller Gruppen an der Architekturfakultät mit allen
Begleiter*innen und Studierenden sollen die unterschiedlichen Arbeiten, die die Vielschichtigkeit der unterschiedlichen Bilder und verwendeten Materialien veranschaulichen, gesichtet werden und ein Statement für „die Kultur der Wahrnehmung & Gesellschafts-Befragung und die künstlerischen Prozesse damit“ aufzeigen.
Zitat Ende, Autor Prof. Heinrich Weid.

Im Anschluss an die Workshops tauschten sich die Lehrenden untereinander über die geleisteten Workshopanteile aus, es folgte die Besichtigung des Lehrstuhls und der Werkstätten, sowie die gemeinsame Besichtigung der Ausstellung von Rebecca Horn und des Tony Cragg Parkanlage. Die Tagung / die Workshops waren trotz der 38 Grad Aussentemperatur erfolgreich und führte zu Austausch, ergab neue Perspektiven und Erkenntnisse über die Wichtigkeit der Künstlerichen Gestaltung im Rahmen der Architekturausbildung.

https://www.kuenstlerischegestaltungslehren.de/

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