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Studie zur Lebensqualität in Altenhagen

Schnelle Fakten

Über das Projekt

Studie zur Lebensqualität in Altenhagen

In Zusammenarbeit mit dem Fokus Altenhagen (Caritasverband Hagen e.V.) und unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Boecker und Meinhard Wirth untersuchten Studierende des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften die Lebensqualität in Altenhagen.

Hierzu entwickelten die Studierenden Fragebögen in Deutsch, Arabisch, Türkisch und Englisch, um der migrationssensiblen Struktur des Hagener Stadtteils gerecht zu werden.

Die Ergebnisse der quantitativen Erhebung fanden nicht nur in der Hagener Presse großes Interesse, sondern wurden ebenfalls von Verwaltung und Politik als Anlass genommen, sich weiter mit den benannten Themenfeldern zu beschäftigen. Ausgangspunkt dieses Prozesses war die Vorstellung der Ergebnisse bei der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte unter der Leitung von Bezirksbürgermeister Ralf Quardt.

Physische und soziale Barrieren

Innerhalb des Projektes mit der Fachhochschule Dortmund wurde an insgesamt drei Tagen eine Analyse der physischen und sozialen Barrieren für Menschen mit Behinderungen an den öffentlich zugänglichen Gebäuden in der Stadt durchgeführt. Insbesondere die Zugänge der städtischen und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäude standen im Vordergrund des Interesses.

In einer zweiten Phase führten die Studierenden schließlich qualitative Interviews mit insgesamt 60 Herdecker*innen durch und werteten diese im Anschluss aus. Höhepunkt des auf ein Semester angelegten Projekts war die Präsentation der Ergebnisse im Sozialausschuss der Stadt Herdecke durch die Studierenden unseres Fachbereichs.

Das Resümee der beteiligten Akteur*innen fiel mehr als positiv aus. Eine „Win-win-Situation“ für alle Beteiligten: Die Studierenden konnten den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs an den konkreten Herausforderungen der Praxis überprüfen und anwenden und die Stadt Herdecke erhielt einen kostenlosen „Barriere Check“. So könne angewandte Wissenschaft „einen Beitrag dazu leisten, das Leben von Menschen im Alltag zu verändern“, kommentierte Prof. Dr. Michael Boecker.

Den Zeitungsartikel finden Sie hier. PDF-Datei 1,09 MB 

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