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Bachelor Architektur

Schnelle Fakten

  • Fachbereich

    Architektur

  • Stand/Version

    2025

  • Regelstudienzeit (Semester)

    6

  • ECTS

    0

Studienverlaufsplan

  • Wahlpflichtmodule 1. Semester

  • Wahlpflichtmodule 2. Semester

  • Wahlpflichtmodule 3. Semester

  • Wahlpflichtmodule 4. Semester

Modulübersicht

1. Studiensemester

Tragwerke & Baustoffe 1
  • PF
  • 7 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10020

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Tragwerkslehre 1 (TL)

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • ein einfaches reales Tragwerk in ein Tragwerksmodell mit den entsprechenden Auflagersymbolen zu übertragen (Wissen und Verstehen)
  • die Einwirkungen infolge unterschiedlicher Lasten im Hochbau unter Anwendung der entsprechenden Normen zu ermitteln und in einer baustatischen Skizze des Tragwerkmodells darzustellen (Anwendung von Wissen)
  • die Auflagerreaktionen und Schnittgrößen ebener, statisch bestimmter Tragwerke zu berechnen und die Schnittgrößenverläufe aufzuzeichnen (Anwendung von Wissen)
  • auf der Grundlage der berechneten Auflagerkräfte die Lastweiterleitung innerhalb des Tragwerks beschreiben (Kommunikation)
  • einfache Tragwerke hinsichtlich ihres Tragverhaltens zu beurteilen (wissenschaftliches Selbstverständnis)


Baustofftechnologie 1 (BT)

  • Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:
  • alle praxisrelevanten Baustoffe zu benennen, einzuteilen und relevanteste Eigenschaften herzuleiten (Wissen und Verstehen)
  • die elementaren Baustoffe für den gestalterischen und den konstruktiven Einsatz zu benennen und anwendungsspezifisch zu beurteilen. (Anwenden v. Wissen)
  • die Grundbegriffe der spezifischen Eigenschaften der Baustoffe zu definieren und diese mit den Disziplinen der Tragwerkslehre, der Baukonstruktionslehre, der Bauphysik und dem Entwurf zu verknüpfen. (Kommunikation und Kooperation)
  • Baustoffe hinsichtlich Ihrer bautechnologischen, ökonomischen und ökologischen Aspekte zu analysieren und zu bewerten. (Wissenschaftliches Selbstverständnis, Professionalität)

Inhalte

Tragwerkslehre 1

  • Lastermittlung im Hochbau (Einwirkungen)
  • Grundbegriffe der Statik (z.B. Kraft, Moment, Gleichgewicht) und Tragwerkslehre
  • Zentrales ebenes Kräftesystem (z.B. Fachwerkknoten)
  • Allgemeines ebenes Kräftesystem
  • Tragwerksmodellierung / Auflagersymbole
  • Horizontale und vertikale Lastweiterleitung
  • Berechnung der Auflagerreaktionen ebener, statisch bestimmter Tragwerke
  • Ermittlung, Darstellung und Interpretation der Schnittgrößen ebener, statisch bestimmter
  • Tragwerke


Baustofftechnologie 1

  • Es werden baustofftechnologische Grundsätze des Einsatzes der Baustoffe vermittelt.
  • Der gesamte Lebenszyklus der Baustoffe von der Rohstoffauswahl über den Prozess der Herstellung, die Funktionszeit als Bauwerksbestandteil sowie die Möglichkeit der umweltgerechten Wiederverwendung wird ausgeführt.
  • Die einzelnen Baustoffe werden in ihrer gesamten Bandbreite der Funktionalität, der äußeren Formgebung und der gestalterischen Erscheinungsbilder vorgestellt.
  • Praxisnahe Beispiele vermitteln das Spannungsfeld aus künstlerischem Entwurf, nachhaltiger Konstruktion und Wirtschaftlichkeit.
  • Kleinere Labor- und Materialversuche vertiefen das erworbene theoretische Wissen und vermitteln grundlegende Kenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeiten

Lehrformen

Vorlesung: Vortrag der/des Lehrenden in Interaktion mit den Studierenden

Übung: unter Anleitung der/des Lehrenden bearbeiten die Studierenden vorlesungsbegleitende Aufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: Grundlegende Mathematikkenntnisse

Prüfungsformen

 

Eine Präsenzklausur à 60 Minuten je Teilmodul.

Die Note setzt sich 50:50 zusammen. Beide Teile müssen mit jeweils „ausreichend“ (4,0) bestanden sein.


Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgabenblätter bzw. praktischer Aufgaben können ggf. Bonusleistungenerbracht werden, die gemäß RPO § 27 nur bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters auf die Präsenzklausur anrechenbar sind. Ob Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des aktuellen Semesters bekanntgegeben.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Technisch-wissenschaftliches Grundlagenmodul für das Architekturstudium

Stellenwert der Note für die Endnote

3,39 %

Literatur

  • Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben)


Tragwerkslehre 1

Begleitende Unterlagen zur Lehrveranstaltung

  • Aktuelle Skripte des Lehrgebietes
  • Weitere Vorlesungs- und Übungsunterlagen sowie Unterlagen zur Klausurvorbereitung werden semesterbegleitend in ILIAS bereitgestellt

Empfohlene Fachliteratur

  • Gottfried Leicher, Ruth Kasper, and Jörg-Thomas Kasper, Tragwerkslehre in Beispielen und Zeichnungen (Köln 2022).
  • Franz Krauss, Wilfried Führer, Claus-Christian Willems, Grundlagen der Tragwerklehre 1: Mit 21 Tabellen / Franz Krauss; Wilfried Führer; Hans Joachim Neukäter (Köln-Braunsfeld 2014).
  • Klaus Holschemacher und Said al Akel, Entwurf- und Konstruktionstafeln für Architekten (Berlin 2015).
  • Philippe Block, Christoph Gengnagel, Stefan Peters, Faustformel Tragwerksentwurf (München 2013).
  • Johann Eisele, Grundlagen der Baukonstruktion: Tragsysteme und deren Wirkungsweise (Berlin 2014).
  • Weitere Fachliteratur wird in der Lehrveranstaltung angegeben.


Baustofftechnologie 1

  • Günter Neroth und Dieter Vollenschaar, Wendehorst Baustoffkunde: Grundlagen – Baustoffe – Oberflächenschutz (Wiesbaden 2011).
  • Wilhelm Scholz, Harald Knoblauch, Wolfram Hiese, Baustoffkenntnis (Köln 2007).
  • Jochen Stark und Bernd Wicht, Geschichte der Baustoffe (Wiesbaden 1998).
  • Weitere Fachliteratur wird in der Lehrveranstaltung angegeben
Weitere Vorlesungs- und Übungsunterlagen sowie Unterlagen zur Klausurvorbereitung werden semesterbegleitend in ILIAS bereitgestellt

Basics
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10030

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Studierende sind nach dem Besuch der Veranstaltung mit wichtigen Grundlagen rund um einen möglichst erfolgreichen Start in ein Architekturstudium ausgestattet.

  • Sie kennen die Anforderungen, die mit einem eigenverantwortlichen Studium verknüpft sind und haben Wissen für ein effektives Zeitmanagement erworben (Wissen u. Verstehen).
  • Nach der Kursteilnahme verfügen sie über erste Kenntnisse im Kontext des wissenschaftlichen Arbeitens und sind befähigt zielgerichtet zu recherchieren und fachspezifische Literatur aufzusuchen und einzusetzen (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen).
  • Studierende haben Erfahrungen im Modellbau gemacht, kennen gängige Modellbaumaterialien und wissen wie diese zu verarbeiten und einzusetzen sind. Darüber hinaus sind sie durch Selbsterfahrungsrundgänge für Themen der Barrierefreiheit sensibilisiert und kennen den menschlichen Körper und dessen Maße (Wissen u. Verstehen).
  • Durch das Auffrischen von mathematischen Formeln und mathematischen Grundlagen sind die Studierenden in der Lage die für die Module Tragwerke & Baustoffe und Gebäudetechnologie& Bauphysik notwendigen Rechenwege nachzuvollziehen (Wissen u. Verstehen).
  • Durch mediale Bildbearbeitung sind die Studierenden in der Lage von Skizzen und Fotos grafisch aufzuarbeiten (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen).
  • Die Studierenden sind befähigt, sich sach- und fachbezogen zu den erlernten Inhalten auszutauschen und an diese in den aufbauenden Kursen anzuknüpfen (Kommunikation und Kooperation).
  • Darüber hinaus entwickeln Sie ein Grundverständnis für das vielfältige Architekturstudium sowie deren Ziele und Standards. (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität).

Inhalte

Das Onboarding-Modul gibt Einblicke und vermittelt grundlegende Kompetenzen für einen strukturierten und leichteren Studienstart in folgenden Themengebieten:

  1. Was bedeutet eigenverantwortliches Studieren?
  2. Tools für ein effektives Zeitmanagement
  3. Tools für das digitale Studienmanagement
  4. Erste Einblicke in das Wissenschaftliche Arbeiten
  5. Einführung in ein nachhaltiges Recherchieren
  6. Auffrischen von Mathematikkenntnissen
  7. Freihandzeichnen
  8. Einführung in den Modellbau
  9. Selbsterfahrung im Kontext des menschlichen Maßstabs und der Barrierefreiheit
  10. Skizzieren und erste Bildbearbeitungen

Lehrformen

Vorlesungen / Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: keine

Prüfungsformen

Unbenotete Hausarbeit, die in Form von semesterbegleitenden Leistungen pro Termin (ca. 14-15 Termine) schrittweise erarbeitet werden:

  • Einzelaufgaben wie zu lösendes Selbstlernquiz bei a., b., c., d. und e. (jeweils ca. 20-30 Minuten);
  • zu lösende Übungsaufgaben bei f. (ca. 45-60 Minuten)
  • zu bauende Modelle bei h. (2-3 Modelle in unterschiedlichen Maßstäben in ca. 2-4 h)
  • bei g. und i. abzugebende Skizzen (12-15 Blätter), bei j. (4-5 Blätter);


Die Aufgaben sind so konzipiert, dass sie in der Regel in der Zeit der Übung abgeschlossen werden können. Pro Termin bzw. Aufgabe wird bei ausreichender Leistung ein Punkt vergeben. Insgesamt müssen 80% der insgesamt vergebenen Punkte erreicht werden. Verpasste oder nicht ausreichend bearbeiteten Aufgaben können innerhalb eines vorgegebenen Abgabezeitfensters (variiert pro Aufgabe) nachgearbeitet werden.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Prüfungsleistung muss insgesamt mind. mit „Bestanden“ bewertet sein.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul bildet die Basis für das Studium und ist daher relevant für alle im Studienverlauf folgenden Module
 

Stellenwert der Note für die Endnote

/

Literatur

Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben)

  • Matthew Frederick, 101 Things I Learned in Architecture School (Cambridge 2007).
  • Alexander Schilling, Basics Darstellungsgrundlagen + Modellbau (Basel 2021).
  • Iain Jackson, Erste Hilfe für Architekturstudenten (Stuttgart 2015).
  • Diverse Online-Tools (diese werden im Kurs verteilt)


Im Laufe der Veranstaltungen werden weitere Literaturhinweise gegeben.

 

Baukonstruktion 1
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10010

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Bei Abschluss des Lernprozesses sind die Studierenden in der Lage,


  • grundlegende Begriffe der Baukonstruktion und ihrer Elemente mit Fachvokabular zu benennen und zu identifizieren. (Wissen und Verstehen).
  • Zusammenhänge einfacher Komplexität in der Fügung von Bauelementen zu erkennen und ihre Wechselwirkungen hinsichtlich ihres gestalterischen Ausdrucks und ihrer konstruktiven Logik wahrzunehmen. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • konstruktive Detaillösungen einfacher Komplexität hinsichtlich ihrer gesetzlichen und normativen Grundlagen zu beschreiben. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • ein Haus einfacher Komplexität baustellengerecht und normgerechte Details zu konstruieren und zu zeichnen. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Baukonstruktiven Lösungen hinsichtlich ihrer Materialgerechtigkeit, ihrer Nachhaltigkeit und Ressourceneinsparung zu diskutieren und eigene Lösungsansätze zu präsentieren und zu erklären. (Kommunikation und Kooperation)
  • Baukonstruktive Lösungen kritisch zu reflektieren und durch eigene Entwicklungsansätze zu ergänzen und weiterzuentwickeln. (Wissenschaftliches Selbstverständnis, Professionalität)

Inhalte

Vorlesung:

  • Theorie und Systematik der Baukonstruktion
  • Maßordnung und Maßstäbe
  • Massivbau und einschalige Außenwand
  • Materialgerechte Fügung und Detailierung von Bauelementen im Massivbau
  • Nachhaltige und ressourcensparende Baukonstruktionen
  • Grundlagen des barrierefreien Bauens
  • Besondere Baukonstruktionen beim Bauen im Bestand
  • Vermittlung der Bedeutung und der Wechselwirkung grundsätzlicher, die Architektur bestimmender Faktoren:
    Gestalt, Ausdruck, Material, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit
  • Beispiele aus der Praxis


Übung:
Handwerkliche Baukonstruktion und Detaillierung von Bauelementen im Maßstab 1.50-1:5:

  • einschalige Mauerwerkswand und Wandöffnung
  • Deckenkonstruktionen, Deckenbeläge, Deckenbekleidungen
  • Konstruktion und Detaillierung einer Treppenkonstruktion
  • Konstruktion und Detaillierung eines flachen Daches

Lehrformen

Vorlesungen / Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: keine


 

Prüfungsformen

Klausur (60 Minuten): Die Klausur besteht aus ca. 40 stichwortartig oder im Antwortwahlverfahren zu beantwortenden Fragen aus 8 Themengebieten.


Zulassung zur Prüfung: Um an der Prüfung (Klausur) teilnehmen zu können, wird eine aktive Teilnahme an den Übungen gemäß § 21 Abs. 1 StgPO vorausgesetzt. Die aktive Teilnahme wird durch semesterbegleitende
Studienleistungen dokumentiert. Diese besteht gemäß Aufgabenstellung aus 9 Themengebieten mit baukonstruktiven Zeichnungen (ca. 12 DIN A3-Blätter). Die Zulassung zur Prüfung erfolgt, wenn die geforderten Zeichnungen vollständig und in ausreichender inhaltlichen Qualität fristgerecht (wie in der Aufgabenstellung bekannt gegeben) vorgelegt werden.


Bonuspunkte: Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgaben im Kontext von Übungen können ggf. Bonusleistungen gemäß RPO § 27 erbracht werden, die bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters auf die Klausur anrechenbar sind. Ob und in welchem Umfang Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des jeweiligen Semesters bekanntgegeben.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Prüfung muss mindestens mit der Note ausreichend (4,0) bewertet worden sein, um das Modul zu bestehen.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul steht in Zusammenhang mit den Modulen innerhalb des Studiengangs Architektur

  • Grundlagen des Gestaltens durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung
  • Grundlagen Entwerfen durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung und im Entwurf
  • Darstellungstechniken durch Anwendung der Lehrinhalte
  • Tragwerkslehre durch Anwendung der Lehrinhalte
  • Baustofftechnologie durch das Schaffen der Voraussetzungen für dieses Modul

Stellenwert der Note für die Endnote

3,39 %

Literatur

  • Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben)
  • Ansgar Schulz und Benedikt Schulz, Perfect Scale (München 2016).
  • Andrea Deplazes, Architektur konstruieren: vom Rohmaterial zum Bauwerk; ein Handbuch (Basel 2008).
  • Wüstenrot Stiftung (Hrsg.), Raumpilot 1- 4 (Stuttgart 2010).
  • Ulf Hestermann und Ludwig Rongen, Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 1+2 (Wiesbaden 2015).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Umhüllen und Konstruieren: Wände, Fassade, Dach (Basel 2018).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Einrichten und Zonieren: Raumkonzepte, Materialität, Ausbau (Basel 2014).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Tragen und Materialisieren: Stützen, Wände, Decken (Basel 2014).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Wärmen und Kühlen: Energiekonzepte, Prinzipien, Anlagen (Basel 2012).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Open and Close: Windows, Doors, Gates, Loggias, Filters (Basel 2010).
  • DIN-Normen:
    • DIN 276 Kosten im Bauwesen
    • DIN 4172 Maßordnung im Hochbau
    • DIN 18040 Barrierefreies Bauen
    • DIN 18531 Abdichtung von Dächern sowie von Balkonen, Loggien und Laubengängen
  • Technische Richtlinien: Flachdachrichtlinien: Richtlinien für die Planung und Ausführung von Dächer

Grundlagen Entwerfen 1 & Stadt und Landschaft 1
  • PF
  • 8 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10050

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

  • Grundlagen Entwerfen 1
  • Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Studierenden in der Lage:
  • haben Studierende aus der Vorlesung - Hintergründe und Zusammenhänge einer Proportionslehre, Entwurfsmethodik, Wahrnehmungstheorien und Gestaltphänomenen / -prinzipien erfahren und können diese verstehen und reflektieren. (Wissen und Verstehen)
  • können Studierende die Bedeutung von Strukturen im Stadtraum und deren Abhängigkeiten erkennen im Zusammenhang zwischen Element – Struktur – System. (Wissen und Verstehen)
  • können Studierende Raumsysteme / -typen erkennen und Entwurfsbeispielen zuordnen [Wissen und Verstehen – Einordnen]
  • sind die Studierenden befähigt, einfache Gebäudeentwürfe im Spannungsfeld von Analyse, Methode und Intuition zu erfahren und Parameter bzw. Abhängigkeiten eines Entwurfsprozess und deren gestalterischen, funktionalen, konstruktiven, räumlichen Zusammenhänge und Konsequenzen zu erkennen. (Wissen und Verstehen – Anwenden – zeichnerische Sprache, Ausdrucksfähigkeit)
  • haben Studierende die Analysefähigkeit von kleineren Gebäuden, Entwurfskonzepten und Gebäudestrukturen in Zeichnung, Text, Bild und Modellen erworben. (Wissen und Verstehen – Anwenden – zeichnerische Sprache – Ausdrucksfähigkeit)
  • können Studierende abstrakte, kleinere Entwürfe (Raum und Struktur) prozesshaft und intuitiv entwickeln, darstellen und in der Gruppe präsentieren. (Wissen und Verstehen – Anwenden – Kommunikation, zeichnerische Sprache – Ausdrucksfähigkeit / Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)

  • Stadt und Landschaft 1
  • Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Studierenden in der Lage:
  • das komplexe Gefüge Stadt entsprechend der Themenebenen der Vorlesung zu analysieren und bzw. freiräumliche Qualitäten und Defizite zu beschreiben. (Wissen und Verstehen)
  • attraktive städtebauliche Zeichnungen (Lageplan, Schnittansicht, Perspektive) von einer Bestandssituation zu zeichnen, in denen der Stadtraum ganzheitlich dargestellt ist. (Anwenden von Wissen)
  • ein präzises städtebauliches Modell 1:500 mit Straßen, Wegen, Gebäuden, Grünflächen, Bäumen und Sträuchern zu bauen. (Anwenden v. Wissen)
  • als Reaktion auf die erkannten Qualitäten und Defizite bauliche und landschaftliche Eingriffe zu entwerfen. (Anwenden von Wissen)
  • Räume, Zusammenhänge und Vorschläge in spontanen Linienskizzen darzustellen. (zeichnerische Sprache, Kommunikation und Kooperation)
  • Fragestellungen und Ergebnisse gegenüber Kommilitonen und Lehrenden zu präsentieren. (Kommunikation und Kooperation)
  • Die Bedeutung der Stadtplanung für die Tätigkeit von Architekt*innen einzuschätzen. (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität).



 

Inhalte

Grundlagen Entwerfen 1

  • Vorlesung:
  • Grundlagen und Hintergründe zu Gestaltungsphänomene / -theorien | Entwurfsmethodik
  • Proportionslehre - Wahrnehmung
  • Struktur - Ordnung
  • Raumtypologien, - Systeme; Raum und Proportionen
  • Werkzeuge und Darstellung (Zeichnung, Modellbau)
  • Übung:
  • Heranführen an den Gestalt- und Entwurfsprozess durch einfache, abstrakte Übungen und kleineren Entwurfsaufgaben.
  • Methodisches Heranführen an den Entwurfsprozess über Analyse gebauter Beispiele
  • (Text, Bild, Zeichnung, Modell u.a. Methoden).
  • Vermittlung von Entwurfseinflussgrößen über Gebäudeanalysen
  • (wie z.B. Ort, Zeit, Raum und Proportion, Funktion, Konstruktion, Gestalt und Material u.a.)

Stadt und Landschaft 1

  • Vorlesung:
  • Urbanität, Adressbildung und Rückseite
  • Stadtraum, Parzellierung, Verhältnis von Figur und Grund
  • Typologie der Freiräume, landschaftliche Elemente
  • Städtebauliche Typologie/Strukturtypen
  • Grundzüge der Stadtbaugeschichte bis heute
  • Nutzungen in der Stadt
  • Grundwissen Planungsrecht
  • Stadtstruktur
  • Fügung baulicher und landschaftlicher Elemente der Stadt
  • Übung: Zeichnungen, Modelle im Städtebau
  • Darstellen einer vorgegebenen städtischen Situation in unterschiedlichen städtebaulichen Zeichnungen und im Modell
  • Analysieren der städtischen Qualität
  • Überarbeitungstechniken üben
  • einen baulichen und/oder landschaftlichen Eingriffs zur Verbesserung der städtischen Qualität entwickeln und entwerfen
 

Lehrformen

Vorlesung

Übung

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: keine

Prüfungsformen

Präsenzklausur: Überprüfung der Inhalte des Moduls TL 1 anhand von Übungsaufgaben und Verständnisfragen
Dauer: 90 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) oder mit bestanden bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul TL 1 ist inhaltlich Voraussetzung für das Modul TL 2 („Tragwerkslehre 2“).

Stellenwert der Note für die Endnote

5,08 %

Literatur

Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben)


  • Grundlagen Entwerfen 1
  • · Horst Ermel und Entwerfen Universität Kaiserslautern Lehr- und Forschungsgebiet Grundlagen des Entwerfens (Hrsg.), Grundlagen des Entwerfens 1 - Gestaltungsmethodik (Darmstadt 1999).
  • Michael Wilkens, Architektur als Komposition:Zehn Lektionen zum Entwerfen (Basel 2010).
  • · Pierre von Meiss, Vom Objekt zum Raum zum Ort, Dimensionen der Architektur (Basel 1994).
  • · Franco Fonatti, Elementare Gestaltungsprinzipien in der Architektur (Wien 1992).
  • · Friedrich Kurrent, Raumgestaltung und Sakralbau Technische Universität München Lehrstuhl für Entwerfen (Hrsg.), Aktionsforum Praterinsel (Hrsg.), Raummodelle Wohnhäuser des 20. Jahrhunderts;Ausstellung im "Aktionsforum Praterinsel"; München, vom 19. Juni bis 4. August 1996 (Salzburg 1996).
  • Weitere Literatur: Aufgabenbezogen; Hinweise in der Vorlesung oder Übung
  • Stadt und Landschaft 1
  • · Thorsten Bürklin; Michael Peterek, Basics Stadtbausteine (Basel 2016).
  • · Jan Gehl, Städte für Menschen (Berlin 2015).
  • · Leonhard Schenk, Stadt entwerfen: Grundlagen, Prinzipien, Projekte (Basel 2018)
  • · Günther Mader, Freiraumplanung: Hausgärten, Grünanlagen, Stadtlandschaften (München 2012)
  • · Christa Reicher, Städtebauliches Entwerfen (Wiesbaden 2016)

Grundlagen der Gestaltung 1
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10040

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

  • Grundlagenwissen zu Theorie und Praxis der Gestaltung in Zusammenhang zu sehen und zu verstehen. (Wissen und Verstehen)
  • Die Studierenden sind befähigt, aus den gesammelten gestalterischen Erfahrungen Erkenntnisse zu gewinnen und diese mit theoretischen Grundlagen als Wissen einzusetzen. Durch die Kenntnis technisch-methodischer Grundlagen in Theorie und Praxis haben sie fundiertes, gestalterische Handeln erlernt. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Die Versuche, Zwischenschritte und Ergebnisse werden im Einzel- und Gruppengespräche präsentiert. Im Austausch mit Kommilitonen und Lehrenden werden die Inhalte der Erzeugnisse und Erkenntnisse reflektiert. (Kommunikation und Kooperation)
  • Durch Sammlung und Reflexion von explizitem und implizitem Wissen Grundzüge eigener Bildwelten zu erkennen, und den eigenen künstlerisch gestalterischen Prozess und sein Ergebnis adäquat zu präsentieren und zu dokumentieren. (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)

 

Inhalte

Ideen- und Formfindung. Studie und Prozess


Vorlesung
Grundlagenwissen zu Theorie und Praxis der Gestaltung anhand von Beispielen aus Kunst, Architektur und anderen Bereichen (z. B. Figur – Grund, Figur – Raum, Material – Farbe, Bildlabor, Ideen- und Formfindung)

Übung
Die Sammlung und Reflexion von explizitem und implizitem Wissen erfolgt durch Vorlesung, Übung und Selbststudium.

  • Lehrinhalte der Vorlesungen dienen einerseits der Vermittlung von Grundlagen, andererseits als Impulsgeber für die Erschließung von unbekanntem Terrain im Kontext von Raum, Figur, Farbe, Material, Bild, Sinnlichkeit und Atmosphäre
  • Übungen ermöglichen den Studierenden künstlerisch gestalterische Herangehensweise durch ihr eigenes Tun zu erfahren. Dabei werden die grundlegenden Themen mit verschiedenen Materialien, Methoden und Techniken (Skizzen, Zeichnungen, Material- und Farbstudien, Fotografie) bearbeitet und die Zwischenschritte und Ergebnisse im Austausch reflektiert.
  • Im Selbststudium vertiefen die Studierenden das Erlernte, um das Wissen zu verinnerlichen und zum Ausdruck zu bringen.
  • Übungen. Zeichnen, Figur – Raum und Material – Farbe

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: keine

Prüfungsformen

Hausarbeit: Abgabeordner mit gesammelten Erzeugnissen des Semesters, Umfang: mind. 100 Blätter)


Bonuspunkte: Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgaben im Kontext von Übungen können ggf. Bonusleistungen gemäß RPO § 27 erbracht werden, die bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters auf die Hausarbeit anrechenbar sind. Ob und in welchem Umfang Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des jeweiligen Semesters bekanntgegeben.


Zusammensetzung der Endnote des Moduls:

100% der Prüfung in Form von Hausarbeit, ggf. unter Berücksichtigung der Bonuspunkte

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Prüfungsleistung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Da es sich um die Vermittlung von Grundlagen in der Gestaltung handelt, können die erlernten Kenntnisse in verschiedenen Modulen innerhalb des Studiengangs eingebracht werden.
  • Das Modul kann für weitere künstlerisch gestalterische Studiengänge in Fächern wie Architektur, Design, Fotografie, Kunst oder Lehramt sowohl für Bachelor- als auch Masterstudiengänge eingesetzt werden

Stellenwert der Note für die Endnote

3,39 %

Literatur

Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben)

  • Rudolf Arnheim. Kunst und Sehen: Eine Psychologie des schöpferischen Auges (Berlin / Boston 2013).
  • Valerio Olgiati, The Images of Architects (Luzern 2013).
  • Josef Albers, Interaction of Color. Grundlegung einer Didaktik des Sehens (Köln 1970)
  • Ulrich Binder, Physik der Farbe. Eine praktische Farbenlehre für Architektur, Design und Handwerk (Zürich 2017).
  • Franz Danielowski, Alfred Pretzsch: Architekturperspektive. Konstruktion und Darstellung (Düsseldorf 1982)
  • Paul von Naredi-Rainer, Architektur und Harmonie. Zahl, Maß und Proportion in der abendländischen Baukunst (Köln 1982).
  • Bernard Rudofsky; Regina Haslinger, Berta Rudofsky, Architecture Without Architects. Eine Einführung in die anonyme Architektur (Salzburg 1989).
  • Mario Capro; Annette Spiro; David Ganzoni, Der Bauplan. Werkzeug des Architekten (Zürich 2013).
  • Peter Zumthor, Architektur denken (Basel 2010)

2. Studiensemester

Baukonstruktion 2
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10060

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Bei Abschluss des Lernprozesses wird die/der erfolgreiche Studierende in der Lage sein,


  • grundlegende Begriffe der Baukonstruktion und ihrer Elemente mit Fachvokabular zu benennen und zu identifizieren.
    (Wissen und Verstehen).
  • Zusammenhänge mittlerer Komplexität in der Fügung von Bauelementen zu erkennen und ihre Wechselwirkungen hinsichtlich ihres gestalterischen Ausdrucks und ihrer konstruktiven Logik wahrzunehmen.
    (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • konstruktive Detaillösungen mittlerer Komplexität hinsichtlich ihrer gesetzlichen und normativen Grundlagen zu beschreiben.
    (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • ein Gebäude mittlerer Komplexität baustellengerecht und normgerechte Details zu konstruieren und zu zeichnen.
    (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Baukonstruktiven Lösungen hinsichtlich ihrer Materialgerechtigkeit, ihrer Nachhaltigkeit und Ressourceneinsparung zu diskutieren und eigene Lösungsansätze zu präsentieren und zu erklären.
    (Kommunikation und Kooperation)
Baukonstruktive Lösungen kritisch zu reflektieren und durch eigene Entwicklungsansätze zu ergänzen und weiterzuentwickeln.
(Wissenschaftliches Selbstverständnis, Professionalität)

Inhalte

Vorlesung:

  • Theorie und Systematik der Baukonstruktion
  • Massivbau und mehrschalige Außenwand
  • Materialgerechte Fügung und Detailierung von Bauelementen im Massivbau
  • Abdichtung von Bauwerken
  • Nachhaltige und ressourcensparende Baukonstruktionen
  • Grundlagen des barrierefreien Bauens
  • Besondere Baukonstruktionen beim Bauen im Bestand
  • Vermittlung der Bedeutung und der Wechselwirkung grundsätzlicher, die Architektur bestimmender Faktoren:
    Gestalt, Ausdruck, Material, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit
  • Beispiele aus der Praxis


Übung:
Handwerkliche Baukonstruktion und Detaillierung von Bauelementen im Maßstab 1.50-1:5:

  • mehrschalige Mauerwerkswand und Wandöffnung
  • Gründung und Sockel mit Bauwerksabdichtung
  • Deckenkonstruktionen, Deckenbeläge, Deckenbekleidungen
  • Konstruktion und Detaillierung einer Treppenkonstruktion
  • Konstruktion und Detaillierung eines geneigten Daches
  • Innenwand- und Innentürkonstruktionen
  • Konstruktion von Sanitärräumen mit Bauwerksabdichtung

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich empfohlen: Baukonstruktion 1



 

Prüfungsformen

Klausur (60 Minuten): Die Klausur besteht aus ca. 40 stichwortartig oder im Antwortwahlverfahren zu beantwortenden Fragen aus 8 Themengebieten.

Zulassung zur Prüfung: Um an der Prüfung (Klausur) teilnehmen zu können, wird eine aktive Teilnahme an den Übungen gemäß § 21 Abs. 1 StgPO vorausgesetzt. Die aktive Teilnahme wird durch semesterbegleitende
Studienleistungen dokumentiert. Diese besteht gemäß Aufgabenstellung aus 9 Themengebieten mit baukonstruktiven Zeichnungen (ca. 12 DIN A3-Blätter). Die Zulassung zur Prüfung erfolgt, wenn die geforderten Zeichnungen vollständig und in ausreichender inhaltlichen Qualität fristgerecht (wie in der Aufgabenstellung bekannt gegeben) vorgelegt werden.


Bonuspunkte:
Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgaben im Kontext von Übungen können ggf. Bonusleistungen gemäß RPO § 27 erbracht werden, die bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters auf die Klausur anrechenbar sind. Ob und in welchem Umfang Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des jeweiligen Semesters bekanntgegeben.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Prüfung muss mit mindestens ausreichend (4,0) abgeschlossen werden.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul steht in Zusammenhang mit den Modulen innerhalb des Studiengangs Architektur

  • Grundlagen des Gestaltens durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung
  • Grundlagen Entwerfen durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung und im Entwurf
  • Darstellungstechniken durch Anwendung der Lehrinhalte
  • Tragwerkslehre durch Anwendung der Lehrinhalte
  • Baustofftechnologie durch das Schaffen der Voraussetzungen für dieses Modul

Stellenwert der Note für die Endnote

3,39 %

Literatur

Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben)


  • Ansgar Schulz und Benedikt Schulz, Perfect Scale (München 2016).
  • Andrea Deplazes, Architektur konstruieren: vom Rohmaterial zum Bauwerk; ein Handbuch (Basel 2008).
  • Wüstenrot Stiftung (Hrsg.), Raumpilot 1- 4 (Stuttgart 2010).
  • Ulf Hestermann und Ludwig Rongen, Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 1 (Wiesbaden 2015).
  • Ulf Hestermann und Ludwig Rongen, Frick/Knöll Baukonstruktionslehre 2 (Wiesbaden 2018).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Umhüllen und Konstruieren: Wände, Fassade, Dach (Basel 2018).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Einrichten und Zonieren: Raumkonzepte, Materialität, Ausbau (Basel 2014).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Tragen und Materialisieren: Stützen, Wände, Decken (Basel 2014).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Wärmen und Kühlen: Energiekonzepte, Prinzipien, Anlagen (Basel 2012).
  • Alexander Reichel und Kerstin Schultz (Hrsg.), Open and Close: Windows, Doors, Gates, Loggias, Filters (Basel 2010).
  • DIN-Normen:
  • DIN 276 Kosten im Bauwesen
  • DIN 18533-1 Abdichtung von erdberührten Bauteilen
  • DIN 4172 Maßordnung im Hochbau
  • DIN 18040 Barrierefreies Bauen
  • DIN 18065 Gebäudetreppen
  • DIN 18533 Abdichtung von erdberührten Bauteilen
  • DIN 185343 Abdichtung von Innenräumen
  • Technische Richtlinien
  • Fachregel für Dachdeckungen mit Dachziegeln und Dachsteinen
  • Fachregel für Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk


 

Grundlagen Entwerfen 2 & Digitale Methoden Grundlagen
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10100

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Teilmodul Grundlagen Entwerfen 2:

  • Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul:
  • haben Studierende aus der Vorlesung - Hintergründe und Zusammenhänge einer Raum- und Proportionslehre, Zusammenhänge von Hülle und Materialität und deren Abhängigkeiten erfahren, ganzheitliche Entwurfshaltungen kennengelernt und können diese verstehen und reflektieren. (Wissen und Verstehen)
  • sind die Studierenden befähigt, Gebäudeentwürfe im Spannungsfeld von Analyse, Methode und Intuition zu erfahren und Parameter bzw. Abhängigkeiten eines Entwurfsprozess und deren gestalterischen, funktionalen, konstruktiven, räumlichen Zusammenhänge und Konsequenzen zu erkennen. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen – Kommunikation)
  • sind die Studierenden befähigt, einfache Gebäudeentwürfe im Spannungsfeld von Ort, Funktion, Proportion und Gestalt selbstständig, prozesshaft zu entwickeln bzw. zu entwerfen und mittels Zeichnungen und Modellen ausdruckstark zu kommunizieren. Darüber hinaus sind sie in der Lage Parameter bzw. Abhängigkeiten eines Entwurfsprozess und deren ortsbezogene, gestalterische, räumliche, funktionale und konstruktive Konsequenzen zu erkennen. (Wissen und Verstehen, Einsatz, Anwendung von Wissen- Kommunikation)
  • sind Studierende in der Lage, in Zusammenhängen zu denken, zu entwerfen und vertiefte sinnliche Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Entwurf zu entdecken. (Wissen und Verstehen)
  • haben Studierende eine weitergehende - gestalterische und kommunikative Ausdrucksfähigkeit – erworben einschließlich dem selbstständigen Entwickeln eines Layouts (Handzeichnungen, Modellbau, andere Arbeitstechniken wie Collagen, Reliefs u.a. inkl. Text, Bild und Vortrag) wird Teil der Aufgabe (Anwendung von Wissen- Kommunikation;Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)


Teilmodul Digitale Methoden / Grundlagen:

  • Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage, grundlegende Begriffe, Funktionen und Abläufe des computergestützten Bearbeitens von Architekturprojekten zu benennen und zu erläutern. (Wissen und Verstehen)
  • Sie verstehen die Auswirkungen digitaler Methoden auf Planungsprozesse und deren Ergebnisse. (Wissen und Verstehen)
  • Sie wenden grundlegende digitale Werkzeuge zur Bearbeitung von Planungsaufgaben an – von der Dateiorganisation über das Zeichnen hin zur präsentationsreifen Ausarbeitung. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Die Studierenden übertragen grundlegende Prinzipien des digitalen Arbeitens auf neue Aufgaben und bearbeiten diese kontextbezogen und zielgerichtet. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Sie präsentieren ihre Arbeitsergebnisse unter Einsatz digitaler Werkzeuge und kommunizieren diese gegenüber Lehrenden und Kommilitonen*innen. (Kommunikation und Kooperation)
  • Sie beteiligen sich aktiv an der Erarbeitung von Lösungen innerhalb der Lehrveranstaltungen. (Kommunikation und Kooperation)
  • Die Studierenden entwickeln ein erstes professionelles Verständnis für digitale Werkzeuge im architektonischen Kontext und reflektieren deren Nutzen und Grenzen. (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)
  • Sie zeigen Bereitschaft und Fähigkeit zur eigenständigen Aneignung digitaler Kompetenzen als Grundlage für die weitere Studienpraxis. (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)

Inhalte

Grundlagen Entwerfen 2:

  • Vorlesungen: GE2
  • Hintergründe Gestaltphänomene
  • Abstraktion - Intuition
  • Körper - Raum - Proportion; Gestaltungsprinzipien- und Gliederungsmerkmale
  • Komposition: Wand - Decke - Boden
  • Hülle - Material; Zusammenhänge und Abhängigkeiten
  • Übungen: GE2
  • Methodisches Heranführen an den Entwurfsprozess über Analyse gebauter Beispiele (Text, Bild, Zeichnung, Modell u.a. Methoden).
  • Vermittlung von Entwurfseinflussgrößen /-Abhängigkeiten über Gebäudeanalysen (wie z.B. Ort, Zeit, Raum u. Proportion, Funktion, Konstruktion, Gestalt und Material u.a.)
  • Heranführen an den Gestalt- und Entwurfsprozess durch abstrakte Übungen und kleineren Entwurfsaufgaben. (zur Vorbereitung Entwurf 1. Haus)
  • Hauptübung: Einfache Entwurfsaufgabe: „Körper – Raum“ - prozesshaftes und intuitives Entwickeln eines eigenen spannungsvollen Entwurfes und Erstellen einer ausdrucksfähigen Darstellung über Zeichnungen* und Modelle einschließlich Erstellen eines Layouts. (*Skizzen, Handzeichnungen und andere Arbeitstechniken wie Collagen, Reliefs u.a. inkl. Text, Vortrag und Bild)


Digitale Methoden/Grundlagen:

Inhalte Vorlesung

Neben einem theoretischen Überbau über die Themen der digitalen Methoden in der Architektur ergeben sich die Inhalte der Vorlesung aus den Themen der jeweiligen Übungen.


Inhalte Übung

  • Dateistrukturen und Schnittstellen zur Speicherung und Sicherung von Projektdateien
  • Techniken der Bildbearbeitung (Pixelgrafik, Vektorgrafik) sowie Layout-Techniken
  • 2D konstruieren in CAD und anwenden von Standards in der Plandarstellung

Lehrformen

Vorlesung
Übungen
 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich empfohlen: Grundlagen Entwerfen 1

Prüfungsformen

Teilprüfung Grundlagen Entwerfen 2:

Prüfung Projektbezogener Arbeiten

Dauer: ca. 12 Minuten (inkl. Themen der Vorlesung)


Teilprüfung Digitale Methoden / Grundlagen:

Prüfungen in Form von Klausur

Dauer: ca. 60 Minuten


Die Gesamtnote wird wie folgt gewichtet:

  • Grundlagen des Entwerfen 2: 2/3
  • Digitale Methoden/Grundlagen: 1/3

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung gilt als bestanden, wenn jede Teilprüfung mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Digitale Methoden / Grundlagen:
DM/G steht als Grundlagenveranstaltung innerhalb des Studiengangs Architektur mit folgenden Modulen im Zusammenhang:

  • Grundlagen Entwerfen
  • Baukonstruktion

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65 %

Literatur

Grundlagen Entwerfen 2:


  • Horst Ermel und Entwerfen Universität Kaiserslautern Lehr- und Forschungsgebiet Grundlagen des Entwerfens (Hrsg.),Grundlagen des Entwerfens 1 - Gestaltungsmethodik (Darmstadt 1999).
  • Michael Wilkens, Architektur als Komposition:Zehn Lektionen zum Entwerfen (Basel 2010).
  • Pierre von Meiss, Vom Objekt zum Raum zum Ort, Dimensionen der Architektur (Basel 1994).
  • Franco Fonatti, Elementare Gestaltungsprinzipien in der Architektur (Wien 1992).
  • Friedrich Kurrent, Raumgestaltung und Sakralbau Technische Universität München Lehrstuhl für Entwerfen (Hrsg.), Aktionsforum Praterinsel (Hrsg.), Raummodelle Wohnhäuser des 20. Jahrhunderts;Ausstellung im "Aktionsforum Praterinsel"; München, vom 19. Juni bis 4. August 1996 (Salzburg 1996).
  • Franziska Ullmann, BASICS - Architektonische Grundelemente und ihre Dynamik (Wien 2005).
  • Patrick Nuttgens, Die Geschichte der Architektur (Berlin 2002).
  • Klaus Peter Gast, Louis I. Kahn: die Ordnung der Ideen (Basel 1998).
  • Gerhard Auer (Hrsg.), Daidalos: Architektur und Kunst - Magie der WerkstoffeI+ II (Berlin 1995).
  • Weitere Literatur Aufgabenbezogen; Hinweise in der Vorlesung und Übung

Digitale Methoden/Grundlagen:

  • Bert Bielefeld, Basics Architekturdarstellung (2. Auflage) (Basel 2021).
  • Natascha Meuser und Augusto Romano Burelli, Architekturzeichnunge: Handbuch und Planungshilfe (Berlin 2012).
  • Paul Lewis, Marc Tsurumaki, David J Lewis,Schnitte: Konstruktion und Raum (Basel 2018).
  • Roland Knauer, Entwerfen und Darstellen: die Zeichnung als Mittel des architektonischen Entwurfs (2. Auflage) (Berlin 2002).
  • Natascha Meuser und Klaus Jan Philipp,Zeichenlehre für Architekten: Handbuch und Planungshilfe (Berlin 2015).

Grundlagen der Gestaltung 2
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10080

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

  • (Wissen und Verstehen) Grundlagenwissen zu Theorie und Praxis der Gestaltung in Zusammenhang zu sehen und zu verstehen.
  • (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wisse) Die Studierenden sind befähigt aus den gesammelten gestalterischen Erfahrungen Erkenntnisse zu gewinnen und diese mit theoretischen Grundlagen als Wissen einzusetzen. Durch die Kenntnis technisch-methodischer Grundlagen in Theorie und Praxis haben sie fundiertes, gestalterische Handeln erlernt.
  • Nach der erfolgreichen Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:
  • ein gestelltes Thema mittels Skizzen, Zeichnungen sowie Material- und Farbstudien zu einer ersten Bildvorstellung und weiter zu einer gestalterischen Idee zu entwickeln, diese Idee in zwei- sowie dreidimensionaler Form mit den Mitteln künstlerisch gestalterischen Handelns zum Ausdruck zu bringen.
  • (Kommunikation und Kooperation) Die Versuche, Zwischenschritte und Ergebnisse werden im Einzel- und Gruppengespräche präsentiert. Im Austausch mit Kommilitonen und Lehrenden werden die Inhalte der Erzeugnisse und Erkenntnisse reflektiert.
  • (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität) Durch Sammlung und Reflexion von explizitem und implizitem Wissen Grundzüge eigener Bildwelten zu erkennen, und den eigenen künstlerisch gestalterischen Prozess und sein Ergebnis adäquat zu präsentieren und zu dokumentieren

Inhalte

Ideen- und Formfindung. Reflexion und Ergebnisse


Gestalten heißt etwas zu entwickeln, zusammenzubringen und diesem eine bestimmte Form zu geben. Das umfasst Tätigkeiten von erster skizzenhafter Vorstellung bis zum fertigen Ausdruck. Die immateriellen Gedanken und Bildvorstellungen werden materialisiert. Die Transformation erfolgt in einem Prozess von der Imagination über das Entwerfen, die Planung und das Bauen zum Ausdruck. Ideen- und Formfindung - eine Expedition. Das Prinzip basiert auf der Herangehensweise künstlerisch-gestalterischen Handelns, einer Kette von "Sehen – Denken – Machen – Reflektieren – Handeln".


Vorlesung
Grundlagenwissen zu Theorie und Praxis der Gestaltung anhand von Beispielen aus Kunst, Architektur und anderen Bereichen (z. B. Bildlabor, Ideen- Und Formfindung, RAUM – BILD, Sinnlichkeit – Atmosphäre, Reflexion – Ergebnisse, Tendenz, …)


Übung
Die Sammlung und Reflexion von explizitem und implizitem Wissen erfolgt durch Vorlesung, Übung und Selbststudium.

  • Lehrinhalte der Vorlesungen dienen einerseits der Vermittlung von Grundlagen, andererseits als Impulsgeber für die Erschließung von unbekanntem Terrain im Kontext von Raum, Figur, Farbe, Material, Bild, Sinnlichkeit und Atmosphäre
  • Übungen ermöglichen den Studierenden künstlerisch gestalterische Herangehensweise durch ihr eigenes Tun zu erfahren. Dabei werden die grundlegenden Themen mit verschiedenen Materialien, Methoden und Techniken (Skizzen, Zeichnungen, Material- und Farbstudien, Fotografie) bearbeitet und die Zwischenschritte und Ergebnisse im Austausch reflektiert.
  • Im Selbststudium vertiefen die Studierenden das Erlernte, um das Wissen zu verinnerlichen und eigene Ideen und Formvorstellungen zu entwickeln.
  • Übungen. Notieren, Raum im Bild und Bild im Raum

 

Lehrformen

Vorlesung

Übung

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: keine


 

Prüfungsformen

Hausarbeit: Abgabeordner mit gesammelten Erzeugnissen des Semesters, Umfang: mind. 100 Blätter)


Bonuspunkte: Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgaben im Kontext von Übungen können ggf. Bonusleistungen gemäß RPO § 27 erbracht werden, die bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters auf die Hausarbeit anrechenbar sind. Ob und in welchem Umfang Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des jeweiligen Semesters bekanntgegeben.


Zusammensetzung der Endnote des Moduls:

100% der Prüfung in Form von Hausarbeit, ggf. unter Berücksichtigung der Bonuspunkte



 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Prüfungsleistung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Da es sich um die Vermittlung von Grundlagen in der Gestaltung handelt, können die

erlernten Kenntnisse in verschiedenen Modulen innerhalb des Studiengangs eingebracht

werden.


Das Modul kann für weitere künstlerisch gestalterische Studiengänge in Fächern wie

Architektur, Design, Fotografie, Kunst oder Lehramt sowohl für Bachelor- als auch

Masterstudiengänge eingesetzt werden.



 

Stellenwert der Note für die Endnote

1,69 %

Literatur

Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben)

  • Coosje van Bruggen, Bruce Nauman (Basel 1989)
  • Carl Andre; Walther König, Carl Andre. Sculpture as Place, 1958-2010 (Köln 2014).
  • Andreas Beitin u.a., Mies van der Rohe. Montage Collage (Köln 2017)
  • Rudolf Arnheim. Kunst und Sehen: Eine Psychologie des schöpferischen Auges (Berlin / Boston 2013).
  • Valerio Olgiati, The Images of Architects (Luzern 2013).
  • Josef Albers, Interaction of Color. Grundlegung einer Didaktik des Sehens (Köln 1970)
  • Bernard Rudofsky; Regina Haslinger, Berta Rudofsky, Architecture Without Architects. Eine Einführung in die anonyme Architektur (Salzburg 1989).
  • Mario Capro; Annette Spiro; David Ganzoni, Der Bauplan. Werkzeug des Architekten (Zürich 2013).
  • Peter Zumthor, Architektur denken (Basel 2010)

Stadt und Landschaft 2
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10090

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

  • Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:
  • Grundbegriffe nachhaltiger Entwicklung im städtebaulichen Kontext zu beschreiben (Wissen u. Verstehen)
  • komplexe Bestandssituationen und deren Kontext umfassend zu analysieren und auf Defizite und Qualitäten zu bewerten (Anwenden v. Wissen)
  • aus gesellschaftlichen Entwicklungen/Trends architektonische, freiraumplanerische, infrastrukturelle und organisatorisch Maßnahmen im Raum herzuleiten (konzeptionelles Entwerfen, Anwenden v. Wissen)
  • Entwicklungen und Konzepte mit Mitteln der Informationsgrafik verständlich und attraktiv darzustellen (Anwenden v. Wissen)
  • integrierte, d. h. nicht ausschließlich baulich-architektonische Umgestaltungen zu entwerfen und zeichnerisch darzustellen (Anwenden v. Wissen)
  • inhaltliche und entwurfliche Konzepte gegenüber Kommilitonen und Lehrenden zu präsentieren (Kommunikation und Kooperation)
  • das Lösungspotential rein architektonischer Projekte kritisch zu beurteilen und es durch ganzheitliche Entwicklungsansätze zu ergänzen (Wissenschaftliches Selbstverständnis, Professionalität)

Inhalte

Vorlesung:

  • städtebauliche Analysen
  • Informationsdesign
  • Städtebau zwischen Wachstum und Umbau
  • Nutzungsplanung
  • Stadtentwicklungsprozesse
  • demografische Entwicklungen
  • Perspektive und Modell
  • Geschichte Stadt und Planung
  • praktische Beispiele

Übung:

  • Erstellung von Plangrundlagen aus im Internet zur Verfügung gestellter Daten
  • Auseinandersetzung mit einem konkreten städtischen Ort
  • handlungsorientierte städtebauliche Analyse
  • Erkennen von Stärken und Schwächen / Potentialen und Risiken (SWOT-Analyse)
  • Herleitung eines überzeugenden Entwurfskonzepts aus gesellschaftlichen Entwicklungen/Trends
  • Entwicklung des räumlichen Entwurfs aus dem Konzept
  • Entwerfen im Modell
  • Darstellungsmethoden, Visualisierung und Präsentation


 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: keine

 

Prüfungsformen

Prüfung projektbezogener Arbeiten, Gruppenprüfung insgesamte Dauer: 3 h, anteilig ca. 10 Minuten pro Person

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

3,39 %

Literatur

  • David Nelles, Christian Serrer, Eva Künzel, u.a., Machste dreckig - Machste sauber: Die Klimalösung (Friedrichshafen 2021).
  • Heribert Dieter, Deutschland in der Weltwirtschaft: ein Modell mit Zukunft? (Bonn 2016).
  • Niko Paech, Die Befreiung vom Überfluss: auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie (München 2015).
  • Werner Sobek, non nobis – über das Bauen in der Zukunft. Band 1: Ausgehen muss man von dem, was ist (Stuttgart 2022).
  • Helmut Bott, Gregor C Grassl, Stephan Anders, Nachhaltige Stadtplanung: lebendige Quartiere, Smart Cities, Resilienz (München 2018).
  • Christa Reicher, Holger Hoffschröer, Joachim Haase, Transformation und Mischung: Städtebau im Strukturwandel (Berlin 2022).
  • Michael Koch und Jürgen Baumüller, Ökologische Stadtentwicklung: innovative Konzepte für Städtebau, Verkehr und Infrastruktur (Stuttgart 2001).

Tragwerke & Baustoffe 2
  • PF
  • 7 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10070

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Tragwerkslehre 2

Nach erfolgreichem Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage:

  • die statische Vordimensionierung eines einfachen Holz- oder Stahltragwerks unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften durchzuführen (Anwendung von Wissen)
  • Tragfähigkeits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweise zu führen (Anwendung von Wissen)
  • geeignete Materialien und Querschnitte für ein gewähltes Tragwerk unter Berücksichtigung der Bemessungsgrundlagen zu bestimmen (Einsatz von Wissen)
  • das Tragverhalten verschiedener Tragwerke zu beurteilen und Alternativvorschläge zu erarbeiten (wissenschaftliches Selbstverständnis)
  • mit Bauingenieuren und weiteren Fachplanern zusammenzuarbeiten und zu kommunizieren (Kommunikation und Kooperation)
  • statische Berechnungen, je nach Komplexität zumindest ansatzweise, zu verstehen (Wissen und Verstehen)
  • wissenschaftliche Arbeitstechniken anzuwenden (Wissenschaftliches Selbstverständnis).


Baustofftechnologie 2

  • Nach erfolgreichem Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage
  • alle praxisrelevanten Baustoffe für den gestalterischen und den konstruktiven Einsatz zu benennen und anwendungsspezifisch zu beurteilen. (Anwenden v. Wissen)
  • aufbauend auf den elementaren Baustoffen die bautechnischen Eigenschaften sowie die typischen Anwendungen auf alle weiteren Baustoffe anzuwenden. (Anwenden v. Wissen)
  • die Gesamtheit der Anwendungsbreite des Betons als bedeutendstem Baustoff der Gegenwart, durch Untersuchung unter Laborbedingungen und Anwendung im kleinen Maßstab, zu verstehen. (Wissen u. Verstehen)
  • die spezifischen Begriffe der Eigenschaften der Baustoffe zu definieren und diese mit den anderen Disziplinen des Architekturstudiums zu verknüpfen. (Kommunikation und Kooperation)
  • den funktions- und materialgerechten Umgang der Baustoffe unter Umwelteinflüssen und Interaktionen untereinander bewerten zu können, so dass sie später zur bautechnologisch, dauerhaft und nachhaltig richtigen Auswahl der Baustoffe befähigt sind. (Wissenschaftliches Selbstverständnis, Professionalität)

Inhalte

Tragwerkslehre 2

  • Grundbegriffe des Tragverhaltens und der Berechnung verschiedener Tragsysteme (z.B. Balken, Fachwerke, Zug- und Druckstäbe, Rahmen, Durchlaufträger, unterspannte Träger, Gelenkträger, Bogen, Seile)
  • Statisch bestimmte und statisch unbestimmte Tragsysteme
  • Berechnung und Analyse von Fachwerkträgern
  • Mechanische Grundlagen der Festigkeitslehre (z.B. Spannungen, Dehnungen, Elastizitätsmodul) und Querschnittswerte
  • Bemessungskonzept (u.a. Einwirkungen, Beanspruchungen, Beanspruchbarkeiten, Teilsicherheitsbeiwerte)
  • Vordimensionierung schwerpunktmäßig im Stahl- und Holzbau
  • Tragfähigkeitsnachweise (Spannungsnachweise, Knicksicherheitsnachweis) und Gebrauchstauglichkeitsnachweise
  • Statische Berechnung und Vordimensionierung eines Tragwerks
  • Aussteifung von Tragwerken


Baustofftechnologie 2

  • Grundlegende, bautechnologische Eigenschaften von metallischen Werkstoffen, wie z. B. Nichteisen-Metallen sowie mineralischen Baustoffen werden hergeleitet.
  • Die einzelnen Baustoffe werden in ihrer gesamten Bandbreite der Funktionalität, der äußeren Formgebung und der gestalterischen Erscheinungsbilder vorgestellt.
  • Besonderes Augenmerk wird auf innovative und energieeffiziente Bauweisen gelegt.
  • Die baustofftechnologischen Grundsätze der Sonderbetone werden vermittelt.
  • Kleinere Labor- und Materialversuche vertiefen das erworbene theoretische Wissen und vermitteln grundlegende Kenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeiten.
  • Die praxisgerechte Herstellung, Verarbeitung und Qualitätsprüfung von Beton wird dargestellt.

Lehrformen

Vorlesung: Vortrag der/des Lehrenden in Interaktion mit den Studierenden Übung: unter Anleitung der/des Lehrenden bearbeiten die Studierenden vorlesungsbegleitende Aufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: Grundlegende Mathematikkenntnisse

 

Prüfungsformen

Klausur (120 Minuten): In einer zweistündigen Präsenzklausur werden die Vorlesungs- und Übungsinhalte aus „Tragwerkslehre 2 “ und „Baustofftechnologie 2“ gebündelt abgefragt. Die voneinander getrennten Fragenkataloge zu „Tragwerkslehre 2 “ und „Baustofftechnologie 2“ müssen jeweils mind. mit der Note 4,0 bestanden sein und fließen jeweils zu 50% in die Gesamtnote ein.

Die Beantwortung von Prüfungsfragen erfolgt durch eigene Formulierungen, Ankreuzen durch Mehrfachantworten sowie durch Skizzen und Berechnungen.


Bonuspunkte

Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgabenblätter bzw. praktischer Aufgaben können ggf. Bonusleistungen erbracht werden, die gemäß RPO § 27 nur bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters auf die Präsenzklausur anrechenbar sind. Ob Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des aktuellen Semesters bekanntgegeben.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Technisch-wissenschaftliches Grundlagenmodul für das Architekturstudium

Stellenwert der Note für die Endnote

3,39 %

Literatur

Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben)


Tragwerkslehre 2

Begleitende Unterlagen zur Lehrveranstaltung

  • Aktuelle Skripte des Lehrgebietes
  • Weitere Vorlesungs- und Übungsunterlagen sowie Unterlagen zur Klausurvorbereitung werden semesterbegleitend in ILIAS bereitgestellt


Empfohlene Fachliteratur

  • Gottfried Leicher, Ruth Kasper, and Jörg-Thomas Kasper, Tragwerkslehre in Beispielen und Zeichnungen (Köln 2022).
  • Franz Krauss, Wilfried Führer, Claus-Christian Willems, Grundlagen der Tragwerklehre 1: Mit 21 Tabellen / Franz Krauss; Wilfried Führer; Hans Joachim Neukäter (Köln-Braunsfeld 2014).
  • Klaus Holschemacher und Said al- Akel, Entwurf- und Konstruktionstafeln für Architekten (Berlin 2015).
  • Philippe Block, Christoph Gengnagel, Stefan Peters, Faustformel Tragwerksentwurf (München 2013).
  • Johann Eisele, Grundlagen der Baukonstruktion: Tragsysteme und deren Wirkungsweise (Berlin 2014).
  • Weitere Fachliteratur wird in der Lehrveranstaltung angegeben.


Baustofftechnologie 2

  • Günter Neroth und Dieter Vollenschaar, Wendehorst Baustoffkunde: Grundlagen – Baustoffe – Oberflächenschutz (Wiesbaden 2011).
  • Wilhelm Scholz, Harald Knoblauch, Wolfram Hiese, Baustoffkenntnis (Köln 2007).
  • Hansgeorg Hofmann und Jürgen Spindler, Aktuelle Werkstoffe – neue Materialien für innovative Produkte (Berlin 2019).
  • Weitere Fachliteratur wird in der Lehrveranstaltung angegeben
  • Weitere Vorlesungs- und Übungsunterlagen sowie Unterlagen zur Klausurvorbereitung werden semesterbegleitend in ILIAS bereitgestellt

3. Studiensemester

Digitale Methoden 1
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10130

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    135 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

  • Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul kennen die Studierenden die grundlegenden Möglichkeiten der computergestützten Bearbeitung von Architekturprojekten im Studium und in der Berufspraxis und können diese beschreiben. (Wissen und Verstehen)
  • Sie verstehen die Auswirkungen digitaler Methoden auf den Arbeitsprozess und das Arbeitsergebnis. (Wissen und Verstehen)
  • Die Studierenden sind in der Lage, individuelle Planungsaufgaben eigenständig zu analysieren, zu strukturieren und unter Einsatz digitaler Werkzeuge zu bearbeiten. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Durch die Arbeit an dreidimensionalen Modellen erkennen sie komplexe räumliche Zusammenhänge und wenden digitale Prinzipien kontextbezogen an. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Sie bereiten ihre Arbeitsergebnisse präsentationsreif auf. (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Die Studierenden sind in der Lage, ihre digitalen Ergebnisse zu visualisieren und im Dialog mit Kommiliton*innen und Lehrenden zu präsentieren. (Kommunikation und Kooperation)
  • Sie reflektieren den Einfluss digitaler Werkzeuge auf architektonische Arbeitsprozesse und sind befähigt, sich neues Wissen selbstständig anzueignen und zielgerichtet anzuwenden. (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)

Inhalte

Inhalte Vorlesung

Neben einem theoretischen Überbau über die Themen der digitalen Methoden in der Architektur ergeben sich die Inhalte der Vorlesung aus den Themen der jeweiligen Übungen.


Inhalte Übung

  • 3D konstruieren von Gebäudemodellen gem. BIM Leitfaden
  • Arbeiten mit 3D Objektmodellen
  • 3D Visualisierung (Material, Licht, Rendering, digitale Nachbearbeitung)
  • Weiterführende Layout-Techniken
  • Digitale Fabrikation (Einführung)

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen
 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: keine

Inhaltlich: keine


 

Prüfungsformen

Prüfung projektbezogener Arbeit
Dauer: ca. 15 Minuten

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bestanden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

DM steht innerhalb des Studiengangs Architektur mit folgenden Modulen im Zusammenhang:

  • Projektphase
  • Technische Grundlagen
  • Baumanagement / BIM

Stellenwert der Note für die Endnote

1,69 %

Literatur

  • Robert McNeel and Associates, https://www.rhino3d.com/de/ (abgerufen am 13. Februar 2025).
  • Georg Glaeser, Geometrie und ihre Anwendungen in Kunst, Natur und Technik (Heidelberg 2022).
  • Georg Glaeser, Der mathematische Werkzeugkasten: Anwendungen in Natur und Technik (Heidelberg 2021).
  • Coenelie Leopold, Über Form und Struktur – Geometrie in Gestaltungsprozessen (Wiesbaden 2014).
  • Branko Kolarevic, Architecture in the Digital Age (London 2004).


Aktuelle Literaturempfehlungen werden in der Einführungsveranstaltung übermittelt.

Architektur im Kontext 1
  • PF
  • 6 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10140

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    unbekannte städtische Situationen zu analysieren und zu bewerten, um Defizite und Qualitäten zu erkennen, auf die sie baulich reagieren. Sie nutzen dazu die in der Vorlesung vermittelten Betrachtungsebenen der Stadt,
-    sich städtebaulicher und freiraumplanerischer Typologien zu bedienen, Lösungsansätze städtebaulicher Probleme besser einzuschätzen
-    architektonische, landschaftsarchitektonische und infrastrukturelle Bausteine städtebaulichen Entwerfens gezielt einzusetzen, um ganzheitlich auf bauliche Aufgaben zu reagieren.
-    planungsrechtliche Aspekte baulicher Aufgaben einzuschätzen, um diese bei Architekturentwürfen zu berücksichtigen.
-    einfache städtebauliche Aufgaben mit Hilfe des Entwerfens im Modell zu lösen, um die städtebauliche Einbindung von Architekturprojekten einfließen zu lassen.

 

Inhalte

a.    Vorlesungen:
-    Bausteine der Stadt
-    Grundzüge der Stadtbaugeschichte und aktuelle Tendenzen im Städtebau
-    Gestalt der Städte als Konstrukt technischer, wirtschaftlicher und kultureller Bindungen
-    Fügung baulicher und landschaftlicher Elemente der Stadt
-    Wahrnehmung und Gestaltung von Stadt- und Landschafsräumen
-    städtebauliche Maßstäbe
-    Grundwissen Bauleitplanung
-    Dimensionen von Urbanität
b.    Übungen:
-    Entwerfen von Gebäuden mit einfachen Planungsanforderungen unter Berücksichtigung von Kontext, Ort, Raum, Gestalt, Funktion und Fügung, Material und Ausstrahlung
-    Vermittlung einer prozesshaften Arbeitsweise, einer kritischen Haltung sowie reflektiertem Handeln
-    Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken und angemessener analoger und digitaler Präsentationstechniken

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Unbenotete, semesterbegleitende Prüfungsleistungen
b.    Prüfung der projektbezogenen Arbeit, Klausur
Zusammensetzung der Endnote des Moduls
-    70 % Dokumentation und Präsentation der Projektarbeit, 30 % Klausur, beide Prüfungselemente mindestens 4,0

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung bzw. jede Teilprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) oder mit bestanden bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BP1 befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Baukonstruktion / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Wärme und Feuchte. Energieeinsparung, behagliche u. wohnhygienische Verhältnisse in Räumen, Schutz vor Feuchteschäden sind einige ihrer Ziele. Bauphysikalische Kenntnisse sind für Architekten beim Entwurf, bei der Planung und der Ausführung von Bauwerken unerlässlich. Bauschäden im Neubau u. bei der Sanierung werden oftmals aus Unkenntnis bauphysikalischer Gesetze verursacht. Die BP1 steht daher in engem Zusammenhang mit der Baustofftechnologie (Materialität), dem Technischem Ausbau und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Literatur

-    Bläsi: Bauphysik. Verlag Europa Lehrmittel, Haan
-    Liersch, Langner: Bauphysik kompakt. Beuth Verlag, Berlin
-    Zürcher, Frank: Bauphysik – Bau und Energie – Leitfaden für Planung und Praxis. Teubner Verlag
-    Schmidt, Windhausen: Bauphysik-Lehrbuch. Bundesanzeiger Verlag, Köln
-    Stein: Physik für Bauingenieure – Grundlagen und Anwendungen – Band 2: Wärme und Feuchte. AVH Verlag, Hamburg
-        Pohlenz: Der schadensfreie Hochbau – Band 3: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz. Rudolf Müller Verlag, Köln
Normen (DIN-Normen sind für Studenten*Innen kostenlos downloadbar in der Bibliothek aus Perinorm):
-    DIN 4108-2 „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz“
-        DIN 4108-3: Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz – Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung
-    Weitere Fachliteratur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

 

Baukonstruktion 3
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10110

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    135 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme am Modul sind die Studierenden in der Lage:


  • die historische Entwicklung früher industrieller, einfacher Konstruktionsmethoden und-materialien zu verstehen (Wissen und Verstehen)
  • funktions-, konstruktions- und gestaltrelevante Prinzipien des Fügens einfacher Skelettkonstruktionen und deren einfachen Hüllkonstruktionen zu verstehen (Wissen und Verstehen)
  • verschiedene Bauweisen (Massivbau, Skelettbau etc.) zu analysieren und deren Spezifika zu erläutern (Wissen und Verstehen)
  • Raster- und/oder Modulsysteme in Projektarbeiten folgerichtig einsetzen (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • Fachbegriffe aus der Systemtheorie (Bauwerk, Tragwerk, Tragstruktur etc.) richtig anzuwenden und Teilsysteme im Gesamtsystem richtig einzuordnen (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • sowohl die Entwicklung der verschiedenen historischen Holzbauweisen, als auch neuere, modernere Holzbauweisen, wie Holzskelettbau- und Holzrahmenbauweisen, zu erläutern und entsprechend ihren Vor- und Nachteilen zu kategorisieren (Wissen und Verstehen)
  • die Komplexität auch einfacher Holzskelettkonstruktionen (entwerfen = konstruieren) zu verstehen (Wissen und Verstehen)
  • in der Entwicklung ihres Projektvorschlages konstruktive Alternativen aufgrund differenzierter architektonischer Sichtweisen kritisch zu überprüfen (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • in logischer Konsequenz, also unter Berücksichtigung der geometrischen Ordnung, Kraftableitung und Detailausbildung, einfache Planungsaufgaben in der jeweiligen Projektarbeit Ressourcen schonend umzusetzen (Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen)
  • die erworbenen Erkenntnisse in planerischer Darstellung gegenüber gegenüber den Kommilitonen und Lehrenden mit graphischen Mitteln (Skizze, gebundene Zeichnung und Modell) präzise und anschaulich zu präsentieren sowie rhetorisch verständlich und überzeugend zu transportieren (Kommunikation und Kooperation)
  • in einem Abwägungsprozess, während der Erarbeitung des Lösungsansatzes, in mehreren Entwicklungsstufen (Konzept-) Prioritäten zu entwickeln, zu strukturieren und gegeneinander abzuwägen (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)
  • im finalen Konzeptvorschlag die eigene Haltung zu reflektieren, die zuvor in einem kritischen Diskurs entwickelt wurde. Dabei sind eingeflossen die eigenen Entscheidungen über Art, Gestalt, Material und Fügung, Identität und Ausdruck, Nachhaltigkeit und Angemessenheit der Konstruktion (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)

 

Inhalte

Zeitgemäße Architektur ist immer verbunden mit bestimmtem Kontext. Sie muss in Gestalt und Ausdruck, in Funktion und Material angemessen und nachhaltig reagieren, um den Eingriff das jeweilige Umfeld möglichst gering zu halten und gleichzeitig einen kleinstmöglichen CO2-Fußabdruck zu hinterlassen.

Diese Eigenschaften und Wechselwirkungen werden als begleitendes Querschnittsthema in den Vorlesungen dargelegt.


Vorlesung:

Massivbau vs. Filigranbau | Historische Entwicklung raumüberspannender Konstruktionen - Neue Entwicklungen | Handwerkliches Bauen vs. Industrielles Bauen | Raster und Modul | Strukturelle Ordnung im Skelettbau | Stabilisierungssysteme allg. | Holzbau


Übung:

Unter den oben genannten Aspekten einer zeitgemäßen, zukunftsorientierten Architektur werden in den Übungen anhand kleinerer Holzbauprojekte einfache Baukonstruktionen und/oder einfache Tragkonstruktionen mit geringen Anforderungen an Hülle und Technischem Ausbau entwickelt, präzisiert und detailliert. Dabei findet die industrielle Vorfertigung der Bauelemente besondere Berücksichtigung.

Das Einüben geschieht zeichnerisch/skizzenhaft, modellhaft und - je nach Kurs – auch im Maßstab 1:1


Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: Keine

Inhaltlich empfohlen: BK 1 und BK 2


 

Prüfungsformen

Prüfung projektbezogener Arbeit mit mündlicher Prüfung, ca. 20 Minuten

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung gilt als bestanden, wenn die Prüfung mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Anknüpfungspunkte, insbesondere in interdisziplinärer Perspektive ergeben sich durch Anbindung der Übung an Module des Technischen Ausbaus, Städtebauliches Entwerfen und Computergestütztes Zeichnens.

Stellenwert der Note für die Endnote

3,39 %

Literatur

  • Oskar Büttner und Erhard Hampe, Bauwerk, Tragwerk, Tragstruktur - Band 1: Analyse der natürlichen und gebauten Umwelt. (Berlin 1977).
  • Sohia Behling und Stefan Behling, Sol power: die Evolution der solaren Architektur; eine READ-Publikation(München 1996).
  • Andrea Deplazes, Architektur konstruieren: vom Rohmaterial zum Bauwerk; ein Handbuch (Basel 2008).
  • Daniel Mettler, Daniel Studer, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Bautechnologie und Konstruktion (Hrsg.), Konstruktion: BUK ETHZ (Basel 2021).
  • Muck Petzet und Florian Heilmeyer (Hrsg.), Reduce Reuse Recycle (Berlin 2012).
  • Frei Otto, Sabine Schanz, Museum Villa Stuck, u.a., Frei Otto, Bodo Rasch: Gestalt finden: auf dem Weg zu einer Baukunst des Minimalen; der Werkbund zeigt Frei Otto, Frei Otto zeigt Bodo Rasch (Stuttgart 1995).
  • Bernhard Rudofsky, Architektur ohne Architekten: eine Einführung in die anonyme Architektur (Salzburg 1989).
  • Ansgar Schulz und Benedikt Schulz, Perfect Scale (München 2016).

sonstige Literatur:

  • Manfred Hegger, Baustoff-Atlas (München 2005).
  • Thomas Herzog, Julius Natterer, u.a., Holzbau-Atlas (München 2003).
  • Hermann Kaufmann, Stefan Krötsch, Stefan Winter, Atlas mehrgeschossiger Holzbau: Grundlagen - Konstruktion – Beispiele (München 2021).
  • Andreas Achilles, Katrin Hanses, u.a., Basics Baukonstruktion (Basel 2021).
  • Ludwig Steiger, Basics Konstruktion Holzbau (Basel 2021).
  • Nils Kummer und Bert Bielefeld (Hrsg.), Basics Mauerwerksbau (Basel 2024).
  • Andreas Achilles und Diane Navratil, Basics Glasbau (Basel 2019).
  • Katrin Hanses und Bert Bielefeld (Hrsg.), Basics Stahlbau (Basel 2015).
  • Katrin Hanses, Basics Betonbau (Basel 2015).


  • evtl. weitere Literatur, abhängig von der jeweiligen Übungsaufgabe gem. Aufgabenstellung

 

Entwurfsprojekt 1
  • PF
  • 5 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10150

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die physikalischen Grundlagen zum Wärme- und Feuchteschutz, zur Wechselwirkung zwischen Konstruktionen / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Wärme und Feuchte, zur Energieeinsparung, zu behaglichen u. wohnhygienischen Verhältnisse in Räumen und zum Schutz vor Feuchteschäden erworben. Sie sind in der Lage, die bauaufsichtlich notwendigen bauphysikalischen Nachweise auf den Gebieten des Wärme- und Feuchteschutzes sowie der Energieeinsparung selbstständig durchzuführen und können die bauphysikalischen Erkenntnisse bei der Lösung von Bau- und Konstruktionsaufgaben (auch bei der Beurteilung von Bauschäden) im Zusammenhang von Konstruktion, Phänomen, Mechanismus und Berechnung anwenden, zu bewerten und fachübergreifend zu diskutieren.

Inhalte

a.    Wärmeschutz und Energieeinsparung
-    (u.a. Temperaturskalen, Wärmeübertragungsmechanismen, Wärmeleitung, Wärmekonvektion, Wärmestrahlung, Wärmeleitfähigkeit, Wärmestrom, Wärmestromdichte, Wärmedurchlasswiderstand, Wärmeübergangswiderstand, Wärmedurchgangswiderstand, Wärmedurchgangskoeffizient von homogenen und inhomogenen Bauteilen, Wärmedurchgangskoeffizient von keilförmigen Schichten, Wärmedurchlasswiderstand von Luftschichten, Wärmedurchgangskoeffizient von Fenstern, mittlerer Wärmedurchgangskoeffizient bei Bauteilen mit homogenen Schichten, Wärme- durchlasswiderstand unbeheizter Räume, Korrekturen für U-Werte, Temperaturberechnung, Temperaturverteilung in Konstruktionen, Wärmeströme, Wärmebilanz, Wärmebrücken, Isothermen und Adiabate, winterlicher und sommerlicher Wärmeschutz nach DIN 4108, Gebäudeenergiegesetz GEG, Jahresheiz- wärmebedarf, Jahres-Primärenergiebedarf, Bilanzierungsprinzip, thermische Längenänderungen und Spannungen, instationäre Temperaturvorgänge, Behaglichkeit und Wohnraumhygiene, Luftwechsel und Gebäudedichtigkeit, u.a., Wärmedämmstoffe und ihre Eigenschaften, Grundlegendes zu Niedrigenergie-, Passiv- und Energie-Plus-Häusern)
b.    Feuchteschutz
-    (u.a. Grundbegriffe des Feuchteschutzes, masse- und volumenbezogener Feuchtegehalt, kritischer Feuchtegehalt, praktischer Feuchtegehalt, Wasserdampfsättigungskonzentration, absolute Luftfeuchte / Wasserdampfkonzentration, Wasserdampfpartialdruck, Wasserdampfsättigungsdruck, relative Luftfeuchte, Taupunkt-temperatur, Feuchtetransportmechanismen, Wasserdampfdiffusion, kapillares Saugen und Kapillarität, Wasser-dampf-Diffusionswiderstandszahl, wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke, Wasserdampf-Diffusions-stromdichte, Tauwasser auf Oberflächen und im Bauteil, Nachweis der Tauwasserfreiheit und Berechnung diffusionsbedingter Tauwasser- und Verdunstungswassermassen, “Glaser“-Verfahren, Perioden-Bilanzverfahren, Monats-Bilanzverfahren, Schimmelbildung, Wasserdampfkonvektion, Tauwasser auf Bauteiloberflächen, Kapillares Saugen und Regenschutz, Wasseraufnahmekoeffizient, Kriterien für den Regenschutz von Putzen und Beschichtungen, instationärer
Feuchtetransportvorgänge, u.a., Kapillarität und kapillares Saugen, Wasseraufnahmekoeffizient, Salztransport, bauschädliche Salze und Schadensmechanismen)

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Klausur (120 Minuten, zweiteilig)
(a) Teil 1 (Berechnungsteil)
(90 Minuten, maximal 90 Punkte möglich)
(b) Teil 2 (Verständnisfragen)
(30 Minuten, max. 30 Punkte möglich)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

a.    Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.
-    Hierzu müssen mind. 50% der in der Klausur erreichbaren Gesamtpunkte erzielt werden, d.h., mind. 60 Punkte von möglichen 120 Punkten und
-    mind. 33,3 % der möglichen Punkte in Teil 2 (Verständnisfragen), d.h., mind. 10 Punkte von möglichen 30 Punkten erreicht werden.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BP1 befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Baukonstruktion / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Wärme und Feuchte. Energieeinsparung, behagliche u. wohnhygienische Verhältnisse in Räumen, Schutz vor Feuchteschäden sind einige ihrer Ziele. Bauphysikalische Kenntnisse sind für Architekten beim Entwurf, bei der Planung und der Ausführung von Bauwerken unerlässlich. Bauschäden im Neubau u. bei der Sanierung werden oftmals aus Unkenntnis bauphysikalischer Gesetze verursacht. Die BP1 steht daher in engem Zusammenhang mit der Baustofftechnologie (Materialität), dem Technischem Ausbau und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Literatur

-    Bläsi: Bauphysik. Verlag Europa Lehrmittel, Haan
-    Liersch, Langner: Bauphysik kompakt. Beuth Verlag, Berlin
-    Zürcher, Frank: Bauphysik – Bau und Energie – Leitfaden für Planung und Praxis. Teubner Verlag
-    Schmidt, Windhausen: Bauphysik-Lehrbuch. Bundesanzeiger Verlag, Köln
-    Stein: Physik für Bauingenieure – Grundlagen und Anwendungen – Band 2: Wärme und Feuchte. AVH Verlag, Hamburg
-        Pohlenz: Der schadensfreie Hochbau – Band 3: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz. Rudolf Müller Verlag, Köln
Normen (DIN-Normen sind für Studenten*Innen kostenlos downloadbar in der Bibliothek aus Perinorm):
-    DIN 4108-2 „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz“
-        DIN 4108-3: Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz – Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung
-    Weitere Fachliteratur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

 

Gebäudetechnologie & Bauphysik 1
  • PF
  • 7 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10120

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Gebäudetechnologie:

Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage:


  • Begriffe der Gebäudetechnologie und den Aufgabenbereich der Planung des technischen Ausbaus von Gebäuden im Planungsprozess zu beschreiben. (Wissen und Verstehen)
  • Die Studierenden können darüber hinaus standortspezifische Einflussgrößen des Klimas und deren Wechselwirkung mit der bebauten Umwelt analysieren. (Anwenden v. Wissen)
  • Weiterhin sind sie in der Lage bauklimatische Einflussgrößen auf den Menschen als Behaglichkeitskriterien zu differenzieren. Sie können daraus ableiten, ob die Notwendigkeit des Heizens und Kühlens besteht. Außerdem können die Studierenden beispielhaft, die daraus resultierenden Leistungs- und Energiebedarfe errechnen, die für die Dimensionierung der Anlagentechnik notwendig sind. (Anwenden v. Wissen)
  • Grundlagen zur Energieversorgung von Gebäuden und den unterschiedlichen Energieträgern können im Sinne der Nachhaltigkeit klassifiziert und in sinnvolle Anlagenkonzepte übersetzt werden. (Kommunikation u. Kooperation)
  • Insbesondere können Studierende das Zusammenspiel von Architektur und Technik in zukünftige Entwurfsaufgaben einfließen lassen. (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität)

Bauphysik:

Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage:


  • Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die physikalischen Grundlagen zum Wärme- und Feuchteschutz, zur Wechselwirkung zwischen Konstruktionen / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Wärme und Feuchte, zur Energieeinsparung, zu behaglichen u. wohnhygienischen Verhältnisse in Räumen und zum Schutz vor Feuchteschäden erworben. (Wissen und Verstehen)
  • Sie sind in der Lage, die bauaufsichtlich notwendigen bauphysikalischen Nachweise auf den Gebieten des Wärme- und Feuchteschutzes sowie der Energieeinsparung selbstständig durchzuführen und können die bauphysikalischen Erkenntnisse bei der Lösung von Bau- und Konstruktionsaufgaben - auch bei der Beurteilung von Bauschäden - im Zusammenhang von Konstruktion, Phänomen, Mechanismus und Berechnung anwenden, zu bewerten. (Anwenden von Wissen)
  • Die Studierenden können fachbezogen diskutieren und fachübergreifend ihre erlernten Kompetenzen vertreten (Kommunikation u. Kooperation, (Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität).

Inhalte

Teilmodul 1

Im Rahmen der Vorlesung und Übung schaffen folgende Inhalte das Grundlegende Verständnis der energetischen- und stofflichen Versorgung von Gebäuden:

  • Einflussgrößen des Klimas
  • Behaglichkeit
  • Heizlast und Heizwärmebedarfe, Raumwärmeübergabesysteme und Wärmeerzeuger
  • Kühllast und Kühlenergiebedarfe, Raumkühlung und Kälteerzeuger
  • Versorgungskonzepte
  • Energieerzeugung
  • Verzahnung der oben genannten Elemente mit dem architektonischen Entwurf
  • Interaktion des oben genannten Themenspektrums der Gebäudetechnologie mit anderen Gewerken

Teilmodul 2

Im Rahmen der Vorlesung und Übung werden Wechselwirkungen zwischen Baukonstruktion / Gebäuden / Materialien und den physikalischen Phänomenen aufgezeigt.

  • Wärmeschutz (Wärmekonvektion, Wärmestrahlung, Wärmeleitfähigkeit, Wärmestrom, Wärmestromdichte, Wärmedurchlasswiderstand, Wärmeübergangswiderstand, Wärmedurchgangswiderstand, Wärmedurchgangskoeffizient, Wärmeströme, Wärmebilanz, Wärmebrücken, Isothermen und Adiabate, winterlicher und sommerlicher Wärmeschutz nach DIN 4108 etc.)
  • Feuchteschutz (Masse- und volumenbezogener Feuchtegehalt, kritischer Feuchtegehalt, praktischer Feuchtegehalt, Wasserdampfsättigungskonzentration, absolute Luftfeuchte /Wasserdampfkonzentration, Wasserdampfpartialdruck, Wasserdampfsättigungsdruck, relative Luftfeuchte, Taupunkt-temperatur, Feuchtetransportmechanismen, Wasserdampfdiffusion, kapillares Saugen und Kapillarität etc.)

Lehrformen

Grundlagen werden in der Vorlesung erarbeitet und Anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht sowie anhand gemeinsamer Übungen gefestigt. In den Übungen erlernen die Studierenden anhand eigener Rechenübungen das ingenieurmäßige Herangehen an Problemstellungen auch unter der Zuhilfenahme weiterer Werkzeuge (Online-Tools), die den Planungsprozess unterstützen. Ggf. wird das erlangte Wissen anhand eines eigenen Projekts individuell umgesetzt (Selbststudium).

Teilnahmevoraussetzungen

Inhaltlich: keine

Formal: keine
 

Prüfungsformen

Eine Präsenzklausur je Teilmodul die Vorlesungs- und Übungsinhalte abfragt. Die Beantwortung von Prüfungsfragen erfolgt durch eigene Formulierungen, Ankreuzen durch Mehrfachantworten sowie Rechenaufgaben.

Klausur im Teilmodul Gebäudetechnologie 1: 90 Minuten

Klausur im Teilmodul Bauphysik 1: 60 Minuten.

Die Note setzt sich 50:50 zusammen.


Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung gilt als bestanden, wenn jede Teilprüfung mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)


 

Stellenwert der Note für die Endnote

3,39 %

Literatur

Gebäudetechnologie

  • Dirk Bohne, Technischer Ausbau von Gebäuden und nachhaltige Gebäudetechnik (Wiesbaden 2019).
  • Wolfram Pistohl, Christian Rechenauer, Birgit Scheuerer, Handbuch der Gebäudetechnik: Band 2: Heizung /Lüftung /Beleuchtung /Energiesparen (Düsseldorf 2009).
  • Gerhard Hausladen, Michael de Saldanha, Petra Liedl, Climate Design. Solutions for Buildings that Can Do More with Less Technology (Basel 2005).
  • d. Hermann Recknagel, Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik. 75. Aufl. (Kleinaitingen 2011).


Bauphysik

  • Bläsi, Bauphysik (Verlag Europa Lehrmittel, Haan)
  • Liersch, Langner, Bauphysik kompakt (Beuth Verlag, Berlin)
  • Zürcher, Frank, Bauphysik – Bau und Energie – Leitfaden für Planung und Praxis, (Teubner Verlag)
  • Schmidt, Windhausen, Bauphysik-Lehrbuch (Bundesanzeiger Verlag, Köln)
  • Stein, Physik für Bauingenieure – Grundlagen und Anwendungen – Band 2: Wärme und Feuchte (AVH Verlag, Hamburg)
  • Pohlenz, Der schadensfreie Hochbau – Band 3: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz (Rudolf Müller Verlag, Köln)

4. Studiensemester

Entwurfsprojekt 2
  • PF
  • 5 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10200

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    sich mit Bestandssituationen auseinanderzusetzen, indem sie wesentliche Aspekte des Ortes und der Umgebung erfassen und zeichnerisch/im Modell festhalten, um die städtebauliche Qualität in bestandsgeprägten Situationen zu erhöhen.
-    komplexe städtebauliche Aufgabenstellungen zu lösen, indem sie aus der Analyse und Bewertung Entwurfsansätze herleiten.
-    konzeptionell zu entwerfen, indem sie aus gesellschaftlichen Entwicklungen und Trends architektonische, freiraumplanerische und infrastukturelle Interventionen herleiten können. Damit verorten Sie architektonischen Entwerfen inhaltlich und nicht formal.
-    auf Situationen mit geringem baulichen Entwicklungsdruck zu regieren, indem sie das architektonische Repertoire um Mittel der Aktivierung und Nutzerbeteiligung ergänzen.

 

Inhalte

Inhalte
a.    Vorlesung:
-    städtebauliche Analysen
-    Informationsdesign
-    wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Städtebaus
-    Nutzungsplanung
-    Stadtentwicklungsprozesse
-    demografische Entwicklungen
-    Perspektive und Modell
-    Geschichte Stadt und Planung
-    praktische Beispiele
b.    Übung:
-    Exkursion und Grundstücksbesichtigung
-    Auseinandersetzung mit einem konkreten städtischen Ort
-    handlungsorientierte städtebauliche Analyse
-    Analyse der vorgefundenen Situation mittels Ebenen
-    Erkennen von Stärken und Schwächen / Potentialen und Konflikten
-    Herleitung eines überzeugenden Entwurfskonzepts
-    Entwicklung des räumlichen Entwurfs aus dem Konzept
-    Entwerfen im Modell
-    Darstellungsmethoden, Visualisierung und Präsentation

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen
Prüfung

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BP 2 befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Baukonstruktion / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Schall. Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Geräusche aus fremden Räumen und gegen Außenlärm (Bauakustik) und eine an die Nutzung angepasste Raumakustik (Sprachverständlichkeit, Hörgenuss), Schutz vor schalltechnisch bedingten Schäden sind einige ihrer Ziele. Schallschutztechnische und raumakustische Kenntnisse sind für Architekten beim Entwurf, bei der Planung und der Ausführung von Bauwerken unerlässlich. Bauschäden im Neubau und bei der Sanierung werden oftmals aus Unkenntnis schallschutztechnischen und raumakustischen Gesetze verursacht. Die BP 2 steht daher in engem Zusammenhang mit der Baustofftechnologie (Materialität), dem Entwurf (primäre und sekundäre Raumstruktur) und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Literatur

-    Fasold, Ferres: Schallschutz + Raumakustik in der Praxis. Huss-Medien GmbH Verlag Bauwesen Berlin
-    Nocke; Raumakustik im Alltag – Hören – Planen – Verstehen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Werner: Schallschutz und Raumakustik – Handbuch für Theorie und Praxis. Bauwerk Verlag, Berlin
-    Fischer, Schneider: Handbuch zur DIN 4109 – Schallschutz im Hochbau. Beuth-Verlag, Berlin
-    Bläsi: Bauphysik. Verlag Europa Lehrmittel, Haan
-    Liersch, Langner: Bauphysik kompakt. Beuth Verlag, Berlin
-    Zürcher, Frank: Bauphysik – Bau und Energie – Leitfaden für Planung und Praxis. Teubner Verlag, Stuttgart
-    Schmidt, Windhausen: Bauphysik-Lehrbuch. Bundesanzeiger Verlag, Köln
-    Stein: Physik für Bauingenieure – Grundlagen und Anwendungen – Band 1: Schall. AVH Verlag, Hamburg
-        Pohlenz: Der schadensfreie Hochbau – Band 3: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Gihla; Schallschutz. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
Normen (DIN-Normen sind für Studenten*Innen kostenlos downloadbar in der Bibliothek aus perinorm):
-    DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“
-    DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“ Weitere Fachliteratur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

 

Architektur im Kontext 2
  • PF
  • 6 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10190

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden mit einem Grundwissen der wesentlichen Konstruktionsmaterialen und -methoden des Skelettbaus und deren Hüll- und Ausbaukonstruktionen sowie industrieller Fertigungstechniken ausgestattet. Im Fokus liegt der Holzbau, als für andere Baustoffe beispielgebende Bauweise. Mit der Verwendung funktions-, konstruktions- und gestaltrelevante Prinzipien des Fügens einfacher Skelettkonstruktionen sind die Studierenden vertraut. Damit werden ebenso die Ausdrucksmöglichkeiten von Präsentation und Visualisierung weiterentwickelt.
Ziel ist es die Komplexität und Interdisziplinarität des Bauens zu begreifen (Tragwerk – Hülle) und in logischer Konsequenz, also unter Berücksichtigung der geometrischen Ordnung, Kraftableitung und Detailausbildung, einfache Planungsstrategien in der jeweiligen Projektarbeit beispielhaft aufzuzeigen.

 

Inhalte

Zeitgemäße Architektur ist immer verbunden mit einem konkreten Ort oder Kontext. Sie muss in Gestalt und Ausdruck, in Funktion und Material angemessen und nachhaltig reagieren.
a.    Vorlesung:
-    Massiv versus Filigran | Historische Entwicklungen | Die industrielle Revolution und deren Folgen | Nachkriegstendenzen | Herausforderungen der Zukunft | Strukturelle Ordnung im Skelettbau | Stabilisierungssysteme | Holzbau
b.    Übung:
-    Unter den oben genannten Aspekten einer zeitgemäßen, zukunftsorientierten Architektur werden in den Übungen anhand kleinerer Aufgaben einfache Baukonstruktionen und/oder einfache Tragkonstruktionen mit geringen Anforderungen an Hülle und Technischen Ausbau entwickelt, präzisiert und detailliert. Dieses Einüben geschieht zeichnerisch, modellhaft und - je nach Kurs – auch im Maßstab 1:1.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:


 

Prüfungsformen

(a)   Semesterbegleitende Prüfungsleistung in Form einer Klausur (ca. 45 Minuten)
(b)  Projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung
40 % Klausur (a)
60 % projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung (b)
davon
70 % projektbezogene Arbeit mit Dokumentation (Zeichnung und Modell) und deren Präsentation
30 % mündliche Prüfung

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung ist bestanden, wenn die Teile der Modulprüfung (Teilleistungen) entsprechend der durch den Prüfungsausschuss festgelegten Gewichtung der einzelnen Teile (a + b) insgesamt mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist
→ RPO § 20 (5)

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89 %

Literatur

-    Architektur konstruieren | Andrea Deplazes
-    Architektur ohne Architekten | Bernhard Rudofsky Atlas Baustoff | Atlas Holzbau
-    Basics Holzbau | Ludwig Steiger
-    Bauwerk, Tragwerk, Tragstruktur Band 1 | Oskar Büttner, Erhard Hampe Gestalt finden | Frei Otto, Bodo Rasch
-    Holzbau: Details, Produkte, Beispiele | Johann Weber

 

Baukonstruktion 4
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10160

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    105 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage Begriffe der Gebäudetechnologie und den Aufgabenbereich der Planung des technischen Ausbaus von Gebäuden im Planungsprozess zu beschreiben. Die Studierenden können darüber hinaus standortspezifische Einflussgrößen des Klimas und deren Wechselwirkung mit der bebauten Umwelt analysieren. Weiterhin sind sie in der Lage klimatische Einflussgrößen auf den Menschen als Behaglichkeitskriterien zu differenzieren. Sie können daraus ableiten, ob die Notwendigkeit des Heizens und Kühlens besteht.
Außerdem können die Studierenden beispielhaft, die daraus resultierenden Leistungs- und Energiebedarfe errechnen, die für die Dimensionierung der Anlagentechnik notwendig sind und übersetzen diese in sinnvolle Anlagenkonzepte. Grundlagen zur Energieversorgung und den unterschiedlichen Energieträgern können im Sinne der Nachhaltigkeit klassifiziert werden. Insbesondere können Studierende das Zusammenspiel von Architektur und Technik in zukünftige Entwurfsaufgaben einfließen lassen.

 

Inhalte

-    Einflussgrößen des Klimas
-    Behaglichkeit
-    Heizlast und Heizwärmebedarfe, Raumwärmeübergabesysteme und Wärmeerzeuger
-    Kühllast und Kühlenergiebedarfe, Raumkühlung und Kälteerzeuger
-    Versorgungskonzepte
-    Energieerzeugung

-    Verzahnung der oben genannten Elemente mit dem architektonischen Entwurf
-    Interaktion des oben genannten Themenspektrums der Gebäudetechnologie mit anderen Gewerken
 
  •  

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Abgabe von eigenständigen handschriftlichen Rechenübungen (40%),
b.    Aufbereiten der Ergebnisse als Präsentationen (30%)
c.    Abgabe eines Berichts im wissenschaftlichen Stil (30%)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

-    Für die Vergabe von Leistungspunkten sind zum Bestehen der Veranstaltung mindestens 50% der Gesamtpunkte und jeweils mindestens 10% der einzelnen Teilleistungen (6 a-c) erforderlich. In den Übungen herrscht Anwesenheitspflicht. Es müssen zum Bestehen mindestens 75% der Veranstaltungen besucht worden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06 %

Literatur

-    Bohne, Dirk (2019): Technischer Ausbau von Gebäuden und nachhaltige Gebäudetechnik.
11. Aufl. Wiesbaden: Springer Vieweg.
-    Pistohl, Wolfram (2009): Handbuch der Gebäudetechnik: Band 2: Heizung /Lüftung/Beleuchtung /Energiesparen. Werner Verlag
-    Hausladen, Gerhard (2005): Climate Design. Birkhäuser Verlag
-    Recknagel, Hermann (2011): Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik. 75. Aufl.

 

Digitale Methoden 2
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10180

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der Teilnahme am Modul „Gestalten“ sind die Studierenden in der Lage
-    ein gestelltes Thema zu einer gestalterischen Idee zu entwickeln.
-    diese Idee in analoger und digitaler Methode zu einem künstlerisch-gestalterischen Ausdruck zu bringen.
-    räumliche, grafische und typografische Zusammenhänge zu erkennen.
-    den eigenen künstlerisch-gestalterischen Prozess und sein Ergebnis zu präsentieren und zu dokumentieren.
-    über das Erarbeiten einer prägnanten Formsprache, das Auswählen passender Farben und Materialen und das Zusammenbringen unterschiedlicher Funktionen entwickeln die Studierende Lösungen, um eine Umgestaltung von Räumen kontextbezogen und ganzheitlich, konzipieren und umsetzen zu können.


 

Inhalte

-    Vertiefen der im Modul „Grundlagen der Gestaltung“ erlernten Inhalte.
-    Üben des bewussten Einsatzes digitaler Gestaltungsmittel.
-    Einsetzen von Formelementen und Formanordnungen.
-    Erlernen typografischer und grafischer Zusammenhänge.
-    Experimenteller Umgang mit verschiedenen Materialien, Techniken und Methoden (analog und digital).

 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Hausarbeiten
b.    Benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
c.    ggf. Semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)
Zusammensetzung der Endnote des Moduls
-    70% der Prüfung in Form von Hausarbeiten (a), 30% benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen (b), ggf. unter Berücksichtigung der Bonuspunkte aus semesterbegleitenden Studienleistungen nach Rahmenprüfungsordnung  max.1/6 der Gesamtpunkte (c).

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung bestehend aus den Hausarbeiten (a) und den semesterbegleitenden Prüfungsleistungen (b) müssen mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

-    Durch die Entwicklung kontexbezogener gestalterischer Entwürfe für einen konkreten Ort, wird ein Bezug zu Modulen (innerhalb des Studiengangs) geschaffen, wie:
„M 02 GG – Grundlagen der Gestaltung“, „M 06 DT – Darstellungstechniken“, „M 07 GE – Grundlagen des Entwerfens“,„M 12 DM/G – Digitale Methoden/Grundlagen“,
„M 19 K1 – Konstruieren 1“, „M 20 SE2 – Städtebauliches Entwerfen 2“, „M 26 EW 2 – Entwerfen 2“, „M 27 K2 – Konstruieren 2“, M 28 DM/E – Digitale Methoden/Entwerfen“,
„WMP 14 GS – Gestalten Sondergebiete“, „WMP 18 LAT – Landschaftsarchitektur“,
„WPM 21 SES – Städtebauliches Entwerfen Sondergebiete“, „WEM 06 AF – Architekturfotografie“,
„WEM 07 VP – Visualisierung und Präsentation“.
-    Das Modul kann für weitere künstlerisch-gestalterische Studiengänge in Fächern wie Architektur, Design, Fotografie, Kunst oder Lehramt sowohl für Bachelor- als auch Masterstudiengänge eingesetzt werden.

 

Stellenwert der Note für die Endnote

1,24 %

Literatur

  • Horstmann, C., Cornell, G.; "Core Java, Volume 1: Fundamentals", Pearson, Boston, 2018
  • Horstmann, C., Cornell, G.; "Core Java, Volume 2: Advanced Feature", Prentice Hall, Boston, 2016
  • Krüger, G., Hansen, H.; "Java-Programmierung - Das Handbuch zu Java 8", O'Reilly Verlag, Köln, 2014
  • Urma, R.-G., Fusco, M., Mycroft, A.; "Java 8 in Action: Lambda, streams, and functional-style programming", Manning, 2015
  • Epple, A.; "Java FX 8", dpunkt.verlag, Heidelberg, 2015
  • Sharan, K.; "Learn JavaFX8", Apress, Springer Science, New York, 2015
  • Sierra, K., Bates, B.; "Head First Java", O'Reilly, 2005

Gebäudetechnologie & Bauphysik 2
  • PF
  • 7 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10170

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden entwickeln einen analytisch-wissenschaftlichen Zugang zu spezifischen Themen und Konzepten aus Architekturtheorie, -geschichte und Stadtbaugeschichte. Sie erwerben einen versierten Überblick über die historische und zeitgenössische Architekturtheorie und -praxis und erlernen Methoden der wissenschaftlichen Architekturanalyse und der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung über Architektur. Die Studierenden sind in der Lage, sich die hierfür relevanten Materialien durch Untersuchungen am Objekt vor Ort, Beschreibung und Suche nach adäquaten Vergleichsobjekten, Konzepten, Theorien etc. selbständig zu erschließen sowie ihre Analyse durch die Recherche in Bibliotheken, Datenbanken, Archiven zu unterfüttern. Sie bereiten das Material in geeigneter Form (mündlich, schriftlich, grafisch) so auf, dass sie Dritten die Methodik, Konzeption, Bewertungen und gewonnenen Erkenntnisse schlüssig erläutern können. Sie üben die selbständige Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen und Formulierung des individuellen Erkenntnisinteresses.

Inhalte

Das Modul “Baugeschichte 2” gliedert sich in eine Vorlesung und eine flankierende Übung:
Die Vorlesung betrachtet die Entwicklungslinien der Architektur der Moderne, die von 1800 bis in die Gegenwart reichen. In diesem Zeitraum sind Architektur und Städtebau mehr als je zuvor politischen, kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Brüchen sowie Transformationsprozessen unterworfen. Insbesondere Planer:innen und Architekt:innen werden durch die vielfältigen Entwicklungen wiederholt vor neue Herausforderungen gestellt, die häufig als Impulse in innovativen technischen, künstlerischen und formalen Lösungen münden. Die rund 200 Jahre sind nicht nur von einer Vielzahl neuer Bauaufgaben und teils parallel verlaufender architektonischer Strömungen und Leitlinien geprägt, sondern auch von pluralistischen und teils kontrovers geführten Diskursen. In der Vorlesung werden diese an signifikanten Bauten, Projekten, Positionen und Protagonist:innen dargestellt und erörtert.
In der Übung werden die Vorlesungsinhalte vertieft, sowie am konkreten Objekt bzw. im gebauten Bestand in Dortmund und Umgebung untersucht und diskutiert. Dabei werden die wichtigsten Instrumente der historischen Bau- und Architekturforschung vermittelt und das kritische Urteilsvermögen in der Auseinandersetzung mit aktuellen Tendenzen und Prozessen in der Architektur sowie von Problemzusammenhängen im Bereich von Stadtumbau, Sanierung und Rekonstruktionen gefördert.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Projektbezogene Arbeit
b. Klausur (90 Minuten)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Projektbezogene Arbeit und Klausur müssen jeweils mit mindestens ausreichen (4,0) benotet sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Anknüpfungspunkte, insbesondere in interdisziplinärer Perspektive für Exkursionen und weitere Lehr- und Forschungskooperationen, ergeben sich durch Anbindung der Übungen an das Angebot des FB Architektur (z.B. Gebäudelehre, Baukonstruktion, Entwerfen, Digitale Methoden in der Architektur), ggf. Einbeziehung der Geodäsie und Geoinformatik.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06 %

Literatur

-    Werner Durth, Paul Sigel, Baukultur. Spiegel des gesellschaftlichen Wandels, (Studienausgabe) Berlin 2016.
-    Kenneth Frampton, Die Architektur der Moderne. Eine kritische Baugeschichte 1750-2010, München 2010.
-    Nikolaus Pevnser, Funktion und Form: Die Geschichte der Bauwerke des Westens, Hamburg 1998. Klaus Jan Philipp, Das Reclam Buch der Architektur, 4. Aufl. Ditzingen 2021.
-    Ulrich Conrads, Programme und Manifest zur Architektur des 20. Jahrhunderts, Basel 2014.
-    Ákos Morávanszky (Hg.), Architekturtheorie im 20. Jahrhundert. Eine kritische Anthologie, Stuttgart 2004.

 

5. Studiensemester

Integriertes Projekt mit assoziierten Inhalten
  • PF
  • 8 SWS
  • 15 ECTS

  • Nummer

    10220

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    Vorlesungen 2 SWS/30 h Übungen 2 SWS / 30 h

  • Selbststudium

    30 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage Begriffe der Gebäudetechnologie und den Aufgabenbereich der Planung des technischen Ausbaus von Gebäuden im Planungsprozess zu beschreiben.
Die Studierenden können darüber hinaus die Notwendigkeit des Lüftens verstehen und erforderliche Außenluftmengen ermitteln. Weiterhin sind sie in der Lage Arten der Raumlufttechnik wie natürliche- und mechanische Lüftungsstrategien im klimatischen Kontext zu klassifizieren. Sie können daraus ableiten, ob eine mechanische Lüftungsanlage notwendig ist. Außerdem können die Studierenden beispielhaft, die Dimensionierung der Raumlufttechnik vornehmen und diese in sinnvolle Konzepte übersetzen.
Die Grundlagen der Gebäudeautomation und an welcher Stelle ein GA-System  sinnvoll ist, können von den Studierenden dargestellt werden. Darüber hinaus können die Studierenden im Sinne eines holistischen Ansatzes der Gebäudetechnologie das Zusammenspiel von Querschnittsthemen wie des visuellen Komforts, der Elektroinstallation sowie den Wasserbedarfen beschreiben.
Insbesondere erlernen Studierende das Zusammenspiel von Architektur und Technik für zukünftige Entwurfsaufgaben.
 

Inhalte

  • Raumkomfort
  • Lüftungsgrundlagen, Lüftungstechnik und Dimensionierung
  • Gebäudeautomation und Technisches Monitoring
  • Visuelle Behaglichkeit und Tageslichtkonzepte
  • Elektroplanung- und Installation
  • Wasser in der Stadt und im Gebäude
 
  • Verzahnung der oben genannten Elemente mit dem architektonischen Entwurf
  • Interaktion des oben genannten Themenspektrums der Gebäudetechnologie mit anderen Gewerken
  •  

Lehrformen

Grundlagen werden in der Vorlesung erarbeitet und Anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht sowie anhand gemeinsamer Übungsaufgaben gefestigt.
In den Übungen erlernen die Studierenden anhand eigener Rechenübungen das ingenieurmäßige Herangehen an Problemstellungen auch unter der Zuhilfenahme weiterer Werkzeuge (Online-Tools), die den Planungsprozess unterstützen. Ggf. wird das erlangte Wissen anhand eines eigenen Projekts individuell umgesetzt (Selbststudium).

Teilnahmevoraussetzungen

siehe Anlage zur StgPO

Prüfungsformen

a. Klausur (100%)
b. semesterbegleitende Studienleistungen

Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
100% Klausur (a) und ggf. anzurechnende Bonuspunkte durch semesterbegleitende Studienleistungen
(b) bis max. 30 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Note aus Klausur (ggf. inkl. Bonuspunkte) muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0)
bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06%

Literatur

a. Bohne, Dirk (2019): Technischer Ausbau von Gebäuden und nachhaltige Gebäudetechnik. 11. Aufl. Wiesbaden: Springer Vieweg.
b. Pistohl, Wolfram (2009): Handbuch der Gebäudetechnik: Band 2: Heizung /Lüftung /Beleuchtung /Energiesparen. Werner Verlag
c. Hausladen, Gerhard (2005): Climate Design. Birkhäuser Verlag
d. Recknagel, Hermann (2011): Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik. 75. Aufl.

Wissenschaftliches Arbeiten
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10210

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die physikalischen Grundlagen zum Schallschutz sowie zur Raumakustik, zur Wechselwirkung zwischen Konstruktionen / Gebäuden und den physikalischen Phänomen Schall, zur Schallausbreitung im Gebäude und im Freien, zum Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Geräusche aus fremden Räumen und gegen Außenlärm erworben. Sie können die bauaufsichtlich notwendigen schallschutztechnischen Nachweise selbstständig durchführen und auf Plausibilität prüfen sowie die physikalischen Erkenntnisse bei der Lösung von Bau- und Konstruktionsaufgabe (auch bei der Beurteilung von Bauschäden) im Zusammenhang von Konstruktion, Materialität, Phänomen, Mechanismus und Berechnung anwenden, bewerten und fachübergreifend diskutieren. Die Teilnehmer können bau- und raumakustische Planung durchführen und Baukonstruktionen diesbezüglich optimieren.

Inhalte

Grundlagen des Schallschutzes
Schwingungen, Schallwellen, Wellenarten, Schallgeschwindigkeiten, Frequenz, Wellenlänge, Schalldruck, Schallintensität, Schallleistung, Schallschnelle, Schallkennimpedanz, Schallspektrum, Darstellung im Zeit- und Frequenzraum, Terzen und Oktaven, Schallpegel, Schalldruckpegel, Schallintensitätspegel, Schallleistungspegel, Dezibel-Skala, Hörwahrnehmung des menschlichen Ohres, Lautstärke, A-Bewertung, Addition und Subtraktion von Schallpegeln, Mittelungspegel
Raumakustik
Diffuses und direktes Schallfeld, Hallradius, Schallabsorption, Schallabsorptionsgrad, Nachhallzeit, äquivalente Schallabsorptionsfläche eines Raumes, Schallpegelminderung durch Schallabsorption, Luftabsorption, Schallabsorber und -resonatoren, poröser Absorber, Plattenresonator, Loch- und Schlitzplattenresonator, Helmholtzresonator, Kantenabsorber, mikroperforierte Absorber (MPA), Verbundplatten-Resonatoren (VPR), Breitband-Kompakt-Absorber (BKA), Akustikdeckensegel, Akustikkörper, Akustikbaffle, bewerteter Schallabsorptionsgrad nach DIN EN ISO 11654, Gesetzmäßigkeiten der geometrischen Raumakustik, Primär- und Sekundärstruktur von Räumen, Prinzipien raumakustischer Planung, Raumakustische Anforderungen an unterschiedliche Räume und Nutzungen, Raumresonanzen, und stehende Wellen, Schroder-Frequenz, Toleranzbereich für optimale Nachhallzeiten (nutzungs- und raumabhängig), Sprachverständlichkeit, Anordnung von Absorbern, Reflektoren und Diffusoren in Räumen, Sprachverständlichkeit, Sitzplatzüberhöhung in Veranstaltungsräumen Ausbildung von Balkonen, Emporen, Rängen und Balustraden in Veranstaltungsräumen, Beispiele für Konzerträume, Opernhäuser, Theater und Hörsäle, Schallabschirmung im Raum, Kapselung lauter gegenüber leisen Raumbereichen, Lombard-Effekt, Cocktailparty-Effekt, Maskierungs-Effekt, C4-Senke
Schallausbreitung im Freien, Schallimmissionsschutz
Beurteilungsgrößen, Anforderungen an den Schallimmissionsschutz, Schallausbreitung in freier und bebauter Umgebung, Ausbreitungsdämpfung bei Punkt- und Linienschallquellen, Pegelminderung durch Abschirmung (Lärmschutzwände), Bodenabsorption, Pegelminderung durch Bewuchs, Pegelminderung durch meteorologische Einflüsse, Pegelminderung durch Bebauung, Beugung, Pegelerhöhungen durch Reflexionen, Lärmschutzwände und Pegelminderung durch Abschirmung,
Bauakustik und Schallschutz
Schallübertragung in Gebäuden für Luftschall, Trittschall und Außenlärm, Luftschall- und Trittschallschutz, Luftschalldämmung, Schalltransmissionsgrad, Luftschalldämmung von ein- und zweischalige Bauteile, Spuranpassung (Koinzidenz), Koinzidenzgrenzfrequenz, akustischer Kurzschluss, Resonanz, Resonanzfrequenz, Schallpegeldifferenz, Schalldämm-Maß, Normschallpegeldifferenz, Standard- Schallpegeldifferenz, bewertetes Schalldämm-Maß / bewertetes Bauschalldämm-Maß, bewertete Normschallpegeldifferenz, bewertete Standard-Schallpegeldifferenz, Schalldämm-Maß zusammengesetzter Bauteile, Schallbrücken, Trittschallschutz, Norm-Trittschallpegel, Trittschallverbesserungsmaß, Schallschutz gegen Außenlärm, Luftschalldämmung von Außenbauteilen, Lärmschutzwände, Schallschutz gegen Installationsgeräusche, Schalllängsleitung, usw., gebäudetechnischer Schallschutz, Nachweise nach DIN 4109 und VDI 4100 u.a.
Berechnung und Nachweis der Luftschalldämmung in Gebäuden:
-    Luftschalldämmung im Massivbau (Direktschalldämmung des trennenden Bauteils, Flankendämmung über flankierende Bauteile)
-    Luftschalldämmung in Gebäuden mit zweischaliger massiver Haustrennwand (Einfamilien- Reihenhäuser und Doppelhäuser)
-    Luftschalldämmung im Holz-, Leicht- und Trockenbau
Berechnung und Nachweis der Trittschalldämmung in Gebäuden:
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Decken bei übereinanderliegenden Räumen und bei unterschiedlichen Raumanordnungen im Massivbau
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Decken bei der Übertragung zwischen Gebäuden mit zweischaliger massiver Haustrennwand (Einfamilien-Reihenhäusern und Doppelhäuser)
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Treppen an massiven ein- und zweischaligen Treppenwänden (Treppenläufe und -podeste)
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel von Holzbalkendecken / Trittschall im Holz-, Leicht- und Trockenbau
Berechnung und Nachweis der Luftschalldämmung von Außenbauteilen:
-    Nachweis der Luftschalldämmung von Außenbauteilen
-    Berechnung des resultierenden Schallschutzmaßes der Fassade
-    Festlegungen zur rechnerische Ermittlung des maßgeblichen Außenlärmpegels
-    Vereinfachte Schätzverfahren für Verkehrsanlagen nach DIN 18005-1
-    Gewerbe- und Industrieanlagen
-    Überlagerung mehrerer Schallimmissionen

 

Lehrformen

Volesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Klausur (120 Minuten, zweiteilig)
(a) Teil 1 (Berechnungsteil)
(90 Minuten, maximal 90 Punkte möglich)
(b) Teil 2 (Verständnisfragen)
(30 Minuten, max. 30 Punkte möglich)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

a.    Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.
-    Hierzu müssen mind. 50% der in der Klausur erreichbaren Gesamtpunkte erzielt werden, d.h., mind. 60 Punkte von möglichen 120 Punkten und
-    mind. 33,3 % der möglichen Punkte in Teil 2 (Verständnisfragen), d.h., mind. 10 Punkte von möglichen 30 Punkten erreicht werden.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BP 2 befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Baukonstruktion / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Schall. Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Geräusche aus fremden Räumen und gegen Außenlärm (Bauakustik) und eine an die Nutzung angepasste Raumakustik (Sprachverständlichkeit, Hörgenuss), Schutz vor schalltechnisch bedingten Schäden sind einige ihrer Ziele. Schallschutztechnische und raumakustische Kenntnisse sind für Architekten beim Entwurf, bei der Planung und der Ausführung von Bauwerken unerlässlich. Bauschäden im Neubau und bei der Sanierung werden oftmals aus Unkenntnis schallschutztechnischen und raumakustischen Gesetze verursacht. Die BP 2 steht daher in engem Zusammenhang mit der Baustofftechnologie (Materialität), dem Entwurf (primäre und sekundäre Raumstruktur) und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Literatur

-    Fasold, Ferres: Schallschutz + Raumakustik in der Praxis. Huss-Medien GmbH Verlag Bauwesen Berlin
-    Nocke; Raumakustik im Alltag – Hören – Planen – Verstehen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Werner: Schallschutz und Raumakustik – Handbuch für Theorie und Praxis. Bauwerk Verlag, Berlin
-    Fischer, Schneider: Handbuch zur DIN 4109 – Schallschutz im Hochbau. Beuth-Verlag, Berlin
-    Bläsi: Bauphysik. Verlag Europa Lehrmittel, Haan
-    Liersch, Langner: Bauphysik kompakt. Beuth Verlag, Berlin
-    Zürcher, Frank: Bauphysik – Bau und Energie – Leitfaden für Planung und Praxis. Teubner Verlag, Stuttgart
-    Schmidt, Windhausen: Bauphysik-Lehrbuch. Bundesanzeiger Verlag, Köln
-    Stein: Physik für Bauingenieure – Grundlagen und Anwendungen – Band 1: Schall. AVH Verlag, Hamburg
-        Pohlenz: Der schadensfreie Hochbau – Band 3: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Gihla; Schallschutz. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
Normen (DIN-Normen sind für Studenten*Innen kostenlos downloadbar in der Bibliothek aus perinorm):
-    DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“
-    DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“ Weitere Fachliteratur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

 

Landschaftsarchitektur
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10307

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    30 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

  • Kenntnisse über das Öffentliche Baurecht und der Schnittstellen zwischen dem Bauordnungs- und dem Bauplanungsrecht.
  • Orientierung im Öffentlichen Baurecht und den damit verbundenen Kenntnissen etwaiger Problemlagen.

Inhalte

Öffentliches Baurecht:
  • Abgrenzung öffentliches Baurecht – privates Baurecht
  • Verfahrensgrundlagen
  • Bauplanungsrecht
  • Bauordnungsrecht
  • Baunachbarschaftsrecht
  • Rechtschutzfragen

Lehrformen

Vorlesungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausur

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die erlernten Erkenntnisse können in verschiedenen Modulen innerhalb des Studiengangs eingebracht und mit diesen verknüpft werden:
"Konstruieren 2", "Gestalten", "Städtebauliches Entwerfen", Digitale Methoden/Entwerfen", "Integrale Gebäudetechnologie, „Tragwerkslehre“, „Baugeschichte“

Stellenwert der Note für die Endnote

0,82%

Literatur

Bauentwurfslehre Ernst Neufert
Planungsatlas Joachim P. Heisel
Konzepthefte DETAIL
DETAIL Atlanten Reihe
El Croquis Sammelbände
Transfer erkennen und bewirken, peter erni, martin huwiler, christophe marchand
Monografien:
Meck Architekten Gestimmte Räume
...
...
Weitere Literaturangaben werden im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Sondergebiete Städtebauliches Entwerfen
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10312

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Neben den Baustoffkenntnissen und Anwendungsmöglichkeiten wird den Studierenden der wissenschaftliche Umgang mit baustofflichen Fragestellungen vermittelt. In den Bautechnischen Laboren werden in den Übungen Baumaterialien geprüft und praktische Arbeiten angefertigt. Die Studierenden entwickeln und fertigen Exponate und Prototypen aus den relevantesten und innovativsten Baustoffen. Die Studierenden sind nach Kursabschluss in der Lage, eigenständig und systematisch Eigenschaften, Einsatzgebiete und Verarbeitungsweisen von Baustoffen zu recherchieren und auch zur Anwendung zu bringen. Ziel dieser Seminare und Übungen ist die Vermittlung entscheidender Materialeigenschaften und die Umsetzung im kleinen Maßstab für ein besseres Verständnis im späteren Berufsleben.

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Referate und der Hausarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur

Literatur muss vom Studierenden selbst ermittelt werden.

Übergreifend:

  • Balzert, H.; Schröder, M. und Schäfer, C.; Wissenschaftliches Arbeiten; W3l; Witten; 2. Aufl.; 2011

Architekturhistorischer Kontext
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10302

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden mit einem Grundwissen komplexer Bau- und/oder komplexer Tragkonstruktionen vertraut. Sie verfügen über vertiefende Kenntnisse in mindestens einem der nachfolgenden aufgeführten Bereiche:
  • besondere Konstruktionsmaterialien der Tragkonstruktion, besondere Anforderungen an Hüll- und Ausbaukonstruktion oder besondere industrielle Fertigungstechniken
  • Im Fokus liegt der zunächst der Stahlbau. Mit der Verwendung besonderer funktions-, konstruktions- und gestaltrelevante Prinzipien des Fügens komplexerer Skelettkonstruktionen sind die Studierenden vertraut.
  • Damit werden ebenso die Ausdrucksmöglichkeiten von Präsentation und Visualisierung weiterentwickelt.
Ziel ist es die Komplexität und Interdisziplinarität des Bauens zu begreifen (Tragwerk – Hülle – Ausbau – Industrielle Fertigungsmethoden) und in logischer Konsequenz, also unter Berücksichtigung der geometrischen Ordnung, Kraftableitung und Detailausbildung, komplexere Planungsstrategien in einem komplexeren Umfeld durch ihre jeweilige Projetarbeit beispielhaft aufzuzeigen.

Inhalte


Zeitgemäße Architektur ist immer verbunden mit einem konkreten Ort oder Kontext. Sie muss in Gestalt und Ausdruck, in Funktion und Material angemessen und nachhaltig reagieren.
a.    Vorlesung:
-    Ordnung von Tragsystemen | Historische Entwicklungen raumüberspannende Konstruktionen | Stahlbau | Fassaden
b.    Übung:
-    Unter den oben genannten Aspekten einer zeitgemäßen, zukunftsorientierten Architektur werden in den Übungen anhand kleinerer Aufgaben komplexere Baukonstruktionen und/oder komplexere Tragkonstruktionen mit höheren Anforderungen an Hülle und Technischem Ausbau entwickelt, präzisiert und detailliert. Dabei findet die industrielle Vorfertigung der Elemente besondere Berücksichtigung. Dieses Einüben geschieht zeichnerisch, modellhaft und - je nach Kurs – auch im Maßstab 1:1.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

(a)     Semesterbegleitende Prüfungsleistung in Form einer Klausur (ca. 60 Minuten)
(b)      Projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung
40 % Klausur (a)
60 % projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung (b)
davon
70 % projektbezogene Arbeit mit Dokumentation (Zeichnung und Modell) und deren Präsentation
30 % mündliche Prüfung


 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung ist bestanden, wenn die Teile der Modulprüfung (Teilleistungen) entsprechend der durch den Prüfungsausschuss festgelegten Gewichtung der einzelnen Teile (a + b) insgesamt mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist
→ RPO § 20 (5)

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Stegreife können an alle Lehrgebiete des Fachbereichs angebunden werden. Auch interdisziplinäre, fachbereichsübergreifende Zusammenarbeiten sind möglich

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Literatur

  • Architektur konstruieren | Andrea Deplazes
  • Architektur ohne Architekten | Bernhard Rudofsky
Atlas Baustoff | Atlas Fassaden | Atlas Stahlbau
  • Bauwerk, Tragwerk, Tragstruktur Band 1 | Oskar Büttner, Erhard Hampe
Gestalt finden | Frei Otto, Bodo Rasch
  • Sol Power | Sohia und Stefan Behling

Bauen im Bestand
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10301

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    135 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der Teilnahme des Moduls „Entwerfen 2“ sind die Studierenden in der Lage
  • die Zusammenhänge entwurfsbestimmender Komponenten in ein räumliches Konzept zu überführen
  • komplexe Zusammenhänge und Anforderungen zu erkennen, zu verstehen und diese im Entwurf zu erarbeiten
  • die Anforderungen der Entwurfsaufgabe ganzheitlich zu betrachten
  • eine differenzierte Denk- und Herangehensweise bei der Konzeptentwicklung
  • die systematische und prozesshafte Arbeitsweise unter Berücksichtigung wesentlicher entwurfsrelevanter Aspekte anzuwenden und zu vertiefen
  • die Anwendung relevanter Inhalte verbunden mit folgerichtigen Darstellungen (analog und digital) in verschiedenen Maßstäben

Inhalte

a. Vorlesung:
 
Vertieftes Wissen zu divergierenden Haltungen und Positionen gesellschaftlich relevanter Themen der Architekur
 
b. Übung:
  • Anwendung einer prozesshaften Arbeitsweise unter Verwendung unterschiedlicher Techniken, Werkzeuge und Maßstäbe
  • entwerfen von Gebäuden mit durchschnittlichen Planungsanforderungen unter Berücksichtigung von Ort, Kontext, Raum, Gestalt, Funktion und Programmatik,  Material und Fügung, Identität und Ausdruck, Nachhaltigkeit und Angemessenheit
  • bewusst, reflektiertes Handeln und differenzierte Haltung
Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken und angemessener analoger und digitaler Präsentationstechniken

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

s. Anlage zur StgPO, Anlage 1 BA Architektur:
Voraussetzung der Prüfungszulassung in diesem Modul: MF, EW 1, SE 1+2

Prüfungsformen

  1. Projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung  → RPO § 20 (3)
  2. bewertete, unbenotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
  3. Semesterbegleitende Recherche im Rahmen der Vorlesung
Voraussetzung für die Prüfungsteilnahme an der Modulprüfung (a):
mindestens zwei unbenotete bestandene semesterbegleitende Prüfungsleistungen (b) Semesterbegleitende Recherche zu einem Vorlesungsthema (c)
→ RPO § 21 (2 )

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bestanden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die erlernten Erkenntnisse können in verschiedenen Modulen innerhalb des Studiengangs eingebracht und mit diesen verknüpft werden:
"Konstruieren 2", "Gestalten", "Städtebauliches Entwerfen", Digitale Methoden/Entwerfen", "Integrale Gebäudetechnologie, „Tragwerkslehre“, „Baugeschichte“

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Literatur

Bauentwurfslehre Ernst Neufert
Planungsatlas Joachim P. Heisel
Konzepthefte DETAIL
DETAIL Atlanten Reihe
El Croquis Sammelbände
Transfer erkennen und bewirken, peter erni, martin huwiler, christophe marchand
Monografien:
Meck Architekten Gestimmte Räume
...
...
Weitere Literaturangaben werden im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Baukonstruktion I Metallbau
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10303

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    105 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Modul „Digitale Methoden / Entwerfen“ sind die Studierenden in der Lage, die Einflüsse digitaler Prozesse auf das gegenwärtige Entwerfen und Konstruieren in der Architektur zu erkennen und in andere Kontexte zu transferieren. Darüber hinaus eignen sich die Studierenden spezifisches Fachwissen an, können gesamthafte Zusammenhänge darstellen und das Erlernte eigenständig in Projektarbeiten umsetzen. Zu diesem Zweck besitzen die Studierenden nach der Teilnahme des Moduls die Fähigkeit sowohl die methodischen als auch die technologischen Grundlagen erweiterter Entwurfs- und Herstellungstechniken sicher anzuwenden.
Neben der Umsetzung dieser neu erworbenen Fähigkeiten im Zuge konkreter Aufgabenstellungen mit definierten Zielen, sind die Teilnehmer*innen in der Lage, Neugierde, Experimentierfreude, Vorstellungsvermögen und Kreativität gezielt auf dem Gebiet der digitalen Methoden in der Architektur einzusetzen.

Inhalte

  • State of the Art
  • Grundlagen und Bestandteile des computerbasierten Entwerfens
  • standardisierte / nicht-standardisierte Bauprozesse
  • digitale Formfindungsmethoden, Modellieren
  • digitales zwei- und dreidimensionales Konstruieren einfacher und komplexer Geometrien
  • Geometrie als Grundlage für Gestaltungsprozesse in der Architektur
  • digitale Prozessketten
  • parametrisches Entwerfen
  • digitale Fabrikation
  • Fertigung physischer Modelle durch Rapid Prototyping
  • Darstellung digitaler Bildinhalte
  • − erweiterte digitale Methoden in der Architektur (z.B. Laserscanning und KI)

Lehrformen

Vorlesungen: In den Vorlesungen findet - in Interaktion mit den Studierenden - die Vermittlung der Grundlagen statt.

Seminar: Unter Anleitung der oder des Lehrenden eignen sich die Studierenden den Umgang mit weiterführenden Werkzeugen an, wie beispielsweise fachspezifische Software und digitale Fabrikationsmaschinen. Das erlangte Wissen wird durch Übungsaufgaben vertieft und bildet die Grundlage für die Bearbeitung der jeweiligen Prüfungsleistung.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Drei benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
Die drei Teilleistungen fließen wie folgt in die Endnote ein:
  1. Hausarbeit (20%)
  2. Hausarbeit (20%)
  3. Hausarbeit (60%)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bestanden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47%

Literatur

Weitere Informationen finden Sie beim International Office der FH Dortmund
https://www.fh-dortmund.de/internationaloffice

Brandschutz als Entwurfsstrategie im architektonischen Kontext
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10317

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    das Zusammenwirken baulicher und nichtbaulicher Strukturen der Stadt zu verstehen, indem sie in Fallstudien die maßgebenden Veränderungskräfte im Raum aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, ökologischer und baukultureller Sicht erkennen.
-    nachhaltige städtebauliche Strukturen und Handlungsansätze zu benennen, um diese in praktischen Projekten umzusetzen.
-    aktuelle städtebauliche Entwicklungen zu beschreiben, indem sie Methoden wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche, Fachbegriffe, Interpretation und Zitieren) anwenden.
-    Eine persönliche Haltung zu Entwicklungsnotwendigkeiten in unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und diese auf das eigene Handeln und die berufliche Tätigkeit zu beziehen.

 

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Hausarbeit/Referate

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur

  • Ammenwerth, E., & Haux, R. (2005). IT-Projektmanagement in Krankenhaus und Gesundheitswesen: einführendes Lehrbuch und Projektleitfaden für das taktische Management von Informationssystemen; mit 65 Tabellen. Schattauer Verlag.
  • Bachmann, W. (2009). Praxishandbuch IT im Gesundheitswesen: Erfolgreich einführen, entwickeln, anwenden und betreiben. Hanser Verlag.
  • Bea, F. X., Scheurer, S., & Hesselmann, S. (2020). Projektmanagement. utb GmbH.
  • Burghardt, M. (2012). Projektmanagement: Leitfaden für die Planung, Überwachung und Steuerung von Projekten. John Wiley & Sons.
  • Debatin, J. F., & Gocke, P. (Eds.). (2015). IT im Krankenhaus: Von der Theorie in die Umsetzung. MWV.
  • Guide, P. B. (2017). A Guide to the Project Management Body of Knowledge 6th Edition. Project Management Institute, Inc.
  • Kerzner, H. (2025). Project management: a systems approach to planning, scheduling, and controlling. John Wiley & Sons.

Echo der Form
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10305

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage Bauabläufe Ausschreibungen, Vergabe und Abrechnung von Baumaßnahmen durchzuführen. Dazu dient die vertiefte Kenntnis über die Baubeteiligten, die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), insbesondere der Leistungsphase Ausschreibung, Vergabe und Objektüberwachung. Dies geschieht, indem die Studierenden die richtige Wahl des Ausschreibungsverfahrens treffen können. Die vertieften Kenntnisse der Ausschreibungsmöglichkeit und Kostenerfassung mit Hilfe der BIM Methoden bei der Planung und Ausführung hilft den Studierenden, die Bauabwicklung richtig zu planen und durchzuführen.

Inhalte

In der Vorlesung werden einerseits die Inhalte der HOAI, Leistungsphase 6 und 7 (Ausschreibung und Vergabe) vorgestellt. Dabei werden unterschiedliche Ausschreibungsverfahren (national und international) erläutert sowie die verschiedenen Vergabemöglichkeiten (Einzelvergabe, GMP Verträge) diskutiert. Erläuterungen zu den Baubeteiligten sowie aktuelle Tendenzen wie z.B. neue HOAI Vorgaben ergänzen das Lehrangebot. Abschließend wird das betriebliche Rechnungswesen mit der Kostenrechnung als Grundlage zur Ermittlung von Einheitspreisen erklärt (Vorgabe der aktuellen HOAI).
Die Übungen konzentrieren sich auf die Anwendungen der BIM Methoden bei der Ermittlung der Baukosten sowie der Ausschreibungen. Hierzu wird im zentralen EDV Labor mit Hilfe verschiedener Software Pakete wie dem STLB Bau, der AVA Software califorbia pro u.a. unter Anleitung die bestehenden 3D Modellierungen bearbeitet.

Lehrformen

Vorlesungen 
Übungen 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

  1. Die Prüfung ist eine Klausur mit 60 Minuten Dauer ohne Antwortwahlverfahren und ggf. benotete semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
Klausurergebnis und ggf. Einrechnung der Bonusleistungen bis max. 30%

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausur

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Gebäudeperfomance
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10304

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h (StgPO 2021)


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Durch das selbständige und unbetreute Arbeiten erlangen Studierende „Routine“ im Entwickeln tragfähiger Lösungsansätze bei Entwurfs- und/oder Konstruktionsaufgaben im Bereich der Architektur und der Gestaltung. Sie trainieren ihre Fähigkeit, im Lösungsansatz signifikante Wesensmerkmale zu erarbeiten und herauszustellen. Gestalterische und kommunikative Ausdrucksmittel werden vertieft.

Inhalte

In knapper Zeit und unbetreut sollen Entwurfskonzepte und –ideen zu architektonischen und gestalterischen Aufgabenstellungen konzeptionell entwickelt, durchgearbeitet und visualisiert werden. Dabei ist vor allem die Sinnfälligkeit und Logik des Lösungsansatzes nachzuweisen und eine konzeptionell prägnante und klare Darstellung anzuwenden.

Lehrformen

Eigenleistung

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:                                                                              

Prüfungsformen

Benotete Hausarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

2 bestandene Stegreifaufgaben

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Stegreife können an alle Lehrgebiete des Fachbereichs angebunden werden. Auch interdisziplinäre, fachbereichsübergreifende Zusammenarbeiten sind möglich

Stellenwert der Note für die Endnote

0,82%

Literatur

  • Baas, J. (2020). Digitale Gesundheit in Europa: menschlich, vernetzt, nachhaltig. Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft.
  • Bachmann, W. (2009). Praxishandbuch IT im Gesundheitswesen: Erfolgreich einführen, entwickeln, anwenden und betreiben. Hanser Verlag.
  • Dugas, M. (2017). Medizininformatik. Springer Berlin Heidelberg.
  • Haas, P.: Medizinische Informationssysteme und Elektronische Krankenakten, Springer 2004.
  • Jehle, R., Czeschik, J. C., Freund, T., & Wellnhofer, E. (Eds.). (2015). Medizinische informatik kompakt: Ein Kompendium für mediziner, informatiker, qualitätsmanager und epidemiologen. Walter de Gruyter GmbH & Co KG.
  • Johner, C., Hölzer-Klüpfel, M., & Wittorf, S. (2020). Basiswissen medizinische Software: Aus-und Weiterbildung zum certified professional for medical software. dpunkt. verlag.
  • Leiner, F. (2012). Medizinische Dokumentation: Grundlagen einer qualitätsgesicherten integrierten Krankenversorgung; Lehrbuch und Leitfaden; mit 24 Tabellen. Schattauer Verlag.
  • Marx, G. (2021). Telemedizin: Grundlagen und praktische Anwendung in stationären und ambulanten Einrichtungen. Springer.
  • Schlegel, W., Karger, C. P., & Jäkel, O. (Eds.). (2018). Medizinische Physik: Grundlagen–Bildgebung–Therapie–Technik. Springer-Verlag.
  • Simon, M. (2021). Das Gesundheitssystem in Deutschland: Eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. Hogrefe AG.
  • Krankenhausinformationssystem M-KIS der Meierhofer AG (steht im Labor zur Verfügung) mit entsprechenden Handbüchern

Innenraum I Ausbau I Möbelbau
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10306

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    120 h

  • Selbststudium

    300 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch der Veranstaltung sind die Studierenden in der Lage, das Entwerfens als multiparametrischen, interdisziplinären Prozess zu begreifen. Sie haben ihre Entwurfsfähigkeiten unter Berücksichtigung besonderer Bedingungen und Aspekte erweitert und können Ressourcen schonende Materialien und Konstruktionen verwenden. Sie können Energie sparende Konzepte erstellen und sind befähigt, in besonderer Umgebung zu planen und zu bauen.
Sie haben Ihre visuellen und rhetorischen Ausdrucksmöglichkeiten im Hinblick auf die Moderation des interdisziplinären Entwurfs- und Bauprozesses in Gruppen- und Einzelarbeiten erweitert und gestärkt sowie ihre Analyse- und Kritikfähigkeit im Hinblick auf die Koordination der an Planung und Bau Prozessbeteiligten in Gruppen- und Einzelarbeiten verbessert.

Inhalte

  1. Integriertes Projekt
  • In Kombination mit dem Integrationsmodul werden fachübergreifend spezifische Fähigkeiten einfacher interdisziplinärer Planungs- und Bauprozesse eingeübt. Die Auseinandersetzung erfolgt, je nach Schwerpunkt, mit mehreren ineinandergreifenden Themen wie z.B. Städtebau, Funktion, Konstruktion, Material, Technik, Energie etc. unter Berücksichtigung grundsätzlicher, die Architektur bestimmender Faktoren: Ort | Kontext, Gestalt | Ausdruck, Angemessenheit | Nachhaltigkeit
  1. Integrationsmodul
  • Diese Lehrveranstaltung ergänzt zielführend die Entwurfsveranstaltung des Moduls „Integriertes Projekt“ und bietet vertiefende Einblicke in mindestens einem der dort beschriebenen Schwerpunkte.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen
Prüfung

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet sein.
Bei der gewichtete Mittelung bei Einzelbenotung von IP und IM (II) müssen beide Modulteile (IP und IM) mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual

Stellenwert der Note für die Endnote

5,77%

Literatur

  • Wolf, Jürgen (2023): HTML und CSS: Das umfassende Handbuch, 5. Auflage, Rheinwerk Computing
  • Bühler, Peter; Schlaich, Patrick; Sinner, Dominik (2023): HTML und CSS: Semantik - Design- Responsive Layouts, 2. Auflage, Springer Vieweg
  • Simpson, Kyle (2015-2020): You Don’t Know JS (Yet), Band 1-6, O’Reilly/Independently published
  • Haverbeke, Marijn (2020): JavaScript: Richtig gut programmieren lernen, 2. Auflage, dpunkt.verlag
  • Springer, Sebastian (2021): Node.js: Das umfassende Handbuch, 4. Auflage, Rheinwerk Computing
  • Tilkov, Stefan; Eigenbrodt, Martin; Schreier, Silvia; Wolf, Oliver (2015): REST und HTTP: Entwicklung und Integration nach dem Architekturstil des Web, 3. Auflage, dpunkt.verlag
  • Tanenbaum, Andrew S.; Feamster, Nick; Wetherall, David J. (2024): Computernetzwerke, 6. Auflage, Pearson Studium

Relevante Standards:
  • WHATWG (2025): HTML Living Standard, https://html.spec.whatwg.org/
  • W3C (2025): CSS Specifications, https://www.w3.org/Style/CSS/specs.html
  • Ecma International (2025): ECMA-262: ECMAScript® 2025 language specification, 16th Edition, https://tc39.es/ecma262/
  • WHATWG (2025): DOM Living Standard, https://dom.spec.whatwg.org

Nachhaltige Stadt
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10308

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    30 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Privates Baurecht:
  • Kenntnis der Rechtsquellen und der Systematik
  • Grundlegende Kenntnisse zur Bewertung baurechtlicher Konfliktsituationen
  • Risikobewusstsein bzgl. Der eigenen Kompetenzgrenzen
  • Kenntnis einzelner, besonders haftungsträchtiger Konstellationen
  • Einsichten erlangen, welche Funktionen es bei rechtlichen (und gerichtlichen) Auseinandersetzungen gibt

Inhalte

Privates Baurecht:
  • Grundbegriffe und gesetzliche Grundlagen
  • Vertragsarten
  • Rechte der Beteiligten in der Ausführungsphase
  • Abnahme und Gewährleistung
  • Abrechnung und Zahlung
  • Unwirksame Bauvertragsklauseln
  • Architektenvertrag
  • Architektenhonorar
  • Architektenhaftung

Lehrformen

Vorlesungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausur

Stellenwert der Note für die Endnote

0,82%

Literatur

  • Architektur konstruieren | Andrea Deplazes
  • Architektur ohne Architekten | Bernhard Rudofsky
Atlas Baustoff | Atlas Fassaden | Atlas Stahlbau
  • Bauwerk, Tragwerk, Tragstruktur Band 1 | Oskar Büttner, Erhard Hampe
Gestalt finden | Frei Otto, Bodo Rasch
  • Sol Power | Sohia und Stefan Behling

Projektentwicklung
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10314

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    das Zusammenwirken baulicher und nichtbaulicher Strukturen der Stadt zu verstehen, indem sie in Fallstudien die maßgebenden Veränderungskräfte im Raum aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, ökologischer und baukultureller Sicht erkennen.
-    nachhaltige städtebauliche Strukturen und Handlungsansätze zu benennen, um diese in praktischen Projekten umzusetzen.
-    aktuelle städtebauliche Entwicklungen zu beschreiben, indem sie Methoden wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche, Fachbegriffe, Interpretation und Zitieren) anwenden.
-    Eine persönliche Haltung zu Entwicklungsnotwendigkeiten in unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und diese auf das eigene Handeln und die berufliche Tätigkeit zu beziehen.

 

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Hausarbeit/Referate

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur

  • R. Elmasri, S. Navathe, Grundlagen von Datenbanksystemen, 2009
  • A. Kemper, A. Eickler, Datenbanksysteme (Eine Einführung), 2015
  • G. Saake, K.-U. Sattler, A. Heuer, Datenbanken Implementierungstechniken, 2011
  • R. Niemiec, Oracle database 12c release 2 performance tuning tips & techniques, 2017
  • R. Panther, SQL-Anfragen optimieren, 2014

Raumakustik, Raumwahrnehmung, akustische Raumgestaltung
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10315

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    das Zusammenwirken baulicher und nichtbaulicher Strukturen der Stadt zu verstehen, indem sie in Fallstudien die maßgebenden Veränderungskräfte im Raum aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, ökologischer und baukultureller Sicht erkennen.
-    nachhaltige städtebauliche Strukturen und Handlungsansätze zu benennen, um diese in praktischen Projekten umzusetzen.
-    aktuelle städtebauliche Entwicklungen zu beschreiben, indem sie Methoden wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche, Fachbegriffe, Interpretation und Zitieren) anwenden.
-    Eine persönliche Haltung zu Entwicklungsnotwendigkeiten in unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und diese auf das eigene Handeln und die berufliche Tätigkeit zu beziehen.

 

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Hausarbeit/Referate

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur

  • D. Hook und J. Eaves: Java Cryptography: Tools and Techniques, Leanpub, 2023
  • F. Long, D. Mohindra, R. C. Seacord, D. F. Sutherland und D. Svoboda: Java Coding Guidelines: 75 Recommendations for Reliable and Secure Programs, Addison-Wesley Professional, 2013
  • K. Schmeh: Kryptografie Verfahren - Protokolle - Infrastrukturen, 6. Auflage, dpunkt.verlag, 2016
  • R. E. Smith: A Contemporary Look at Saltzer and Schroeder s 1975 Design Principles, IEEE Security & Privacy, 10(6), 20-25, 2012

Sondergebiete Baustoffkonstruktion
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10309

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die Planung, Ausführung, Überwachung und Instandsetzung von hochwertig genutzten Untergeschossen und Bauteilen gegen Erdreich erworben, die als wasserundurchlässiges Bauwerk aus Beton (Weiße Wanne) hergestellt werden.
Den Teilnehmer*innen haben sowohl die Grundlagen für die fachgerechte Planung, Bauausführung und Überwachung von WU- Konstruktionen (Weiße Wannen) aus Ortbeton und Elementwänden, die Ausbildung und Abdichtung von Fugen und Durchdringungen sowie für die Instandsetzung und nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton verinnerlicht, als auch die Ausführungen als schwarze Wanne.
Die Teilnehmer*Innen kennen die Möglichkeiten der nachträglichen Instandsetzung vernässter Gebäude aus Mauerwerk gegen drückendes Wasser, die Schadensprozesse durch bauschädliche Salze und geeignete Sanierungsmethoden und sind in der Lage, sie anzuwenden.
Sie erkennen typische Fehler bei der Planung und Bauausführung von hochwertig genutzten Untergeschossen, die als weiße Wanne geplant und ausgeführt wurden, verstehen Schadensmechanismen und können geeignete Instandsetzungsmaßnahmen auswählen.


 

Inhalte

a.    Planung und Bauausführung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton
-    Grundlagenermittlung, Bedarfsplanung für WU-Konstruktionen, Beanspruchungs- und Nutzungsklassen
-    Planung und Ausführung von WU-Bauwerken aus Ortbeton – Entwurfsgrundsätze nach WU-Richtlinie (Rissmanagement), konstruktive, betontechnologische und ausführungstechnische Maßnahmen zur Umsetzung der Entwurfsgrundsetze nach WU- Richtlinie, typische Fehler
-    WU-Bauwerken aus Elementwänden – Planung, Ausführung, typische Fehler, Qualitätssicherung
-    Sonderkonstruktionen (z.B. nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand)
b.    Fugen und deren Abdichtung
-    Überblick über Fugen und Fugenabdichtungssysteme für WU-Konstruktionen
-    Bauordnungsrechtliche Anforderungen an die Fugenabdichtungssysteme
-    Fugenabdichtungssysteme für wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton im Details - Aufbau, Wirkungsweise, Einsatzbereiche, Bauausführung, typische Fehler: Fugenbänder, unbeschichtete und beschichtete Fugenbleche, Duo-Fix 150, AF 15 M, Kombi- Arbeitsfugenbänder KAB, verpresste Injektionsschlauchsysteme, quellfähige Fugeneinlagen, Adhäsionsdichtungen, Dichtrohre, Sollrissfugenschienen
-    Abdichtung von Durchdringungen (Rohrdurchführungen, Schalungsspreizen, Fundamenterder, Fenster und Lichtschächte)
-    Sonderkonstruktionen (Anschluss von WU-Neubauten an den Gebäudebestand, Klemmkonstruktionen)
c.    Sanierung von undichten WU-Konstruktionen
-    Nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton
-    Ggf. Injektionsschulung - theoretischer und praktischer Teil
d.    Bauphysikalische Aspekte bei Ausführung von hochwertigen genutzten Untergeschossen
-    Feuchtetransport, Tauwasser und Sommerkondensat, Wärmebrücken
-    Schimmelbildung und Sanierungsmaßnahmen
e.    Erdberührte Bauwerksabdichtung – Möglichkeiten der nachträglichen Instandsetzung vernässter Gebäude aus Mauerwerk gegen drückendes Wasser
-    Bestandsaufnahme und Bauwerksdiagnostik - notwendige Grundlagen des Sanierungskonzeptes
-    Nachträgliche Instandsetzung von vernässten Kellern aus Mauerwerk
-    Nachträgliche Horizontalabdichtung der Kelleraußenwände (mechanische und chemische Horizontalsperre)
-    Nachträgliche Vertikalabdichtung der Kelleraußenwände (z.B. Vergelung)
-    Nachträgliche Abdichtung statisch ausreichend dimensionierter Gebäude (z.B. nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand)
-    Bauschäden durch bauschädliche Salze, Ursachen und Wirkungsmechanismen, Sanierungsmaßnahmen
Bei der Vermittlung / Übung / Reflexion / Darstellung der Fachinhalte wird explizit auch auf wissenschaftliche Arbeitsmethodiken und – techniken eingegangen.

 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: mind. 90 LP
Inhaltlich: keine

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form einer Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BPV steht in engem Zusammenhang mit der Bauphysik, der Baustofftechnologie (Materialität), dem Entwurf und der Baukonstruktion z.B. bei Untergeschossen aus Beton und hochwertig genutzten Kellern.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur

-    Hohmann, R.: Abdichtung bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2009
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser richtig ausgeführt. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2015
-    Hohmann, R.: Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton. In: Lehrbuch der Hochbaukaukonstruktion. (Hrsg.: Fouad), Teubner Vieweg Verlag, 2013 Wiesbaden, S. 329 – 378
-    Hohmann, R.: Fugenabdichtung mit Klemmkonstruktionen – eine Herausforderung für Planer und Ausführende? Beton- und Stahlbetonbau, 106 (2011), Heft 7, S. 445 - 458
-        Hohmann, R.: Wasserdruckhaltende Innenwannen aus Beton im Gebäudebestand – Teil 1. Beton, 61 (2011), Heft 4, S. 126 - 130, Teil 2. Beton, 61 (2011), Heft 5, S. 176 - 180
-        Hohmann, R.: Nachträglich erstellte druckwasserdichte Keller aus Beton. Bausubstanz, Heft 1 (2011), Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart, S. 30 – 41
-    Hohmann, R.: Auswahl und Planung von Fugenabdichtungssystemen. In: Beton- und Stahlbetonbau 108 Spezial: WU- Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 46 – 64
-    Hohmann, R.: Planung und Ausführung von Elementwänden bei drückendem Grundwasser. In: Beton- und Stahlbetonbau 108 Spezial: WU-Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 81 – 95
-        Hohmann, R.: Fugensysteme für WU-Konstruktionen. In: Beton, Heft 12 (2014), S. 482 - 490
-        Hohmann, R.: "Fugenabdichtung von wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton". In: Beton-Kalender 2005, Berlin, Verlag Ernst & Sohn, S. 385 – 418
-    Deutscher Ausschuss für Stahlbeton e. V.: DAfStb-Richtlinie »Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton« (WU-Richtlinie), 2017
-        Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e.V.: DBV Merkblatt »Hochwertige Nutzung von Untergeschossen – Bauphysik und Raumklima«. Fassung 01/2009
-    DIN 18197: Abdichten von Fugen in Beton mit Fugenbändern. 2018
-    Alfes, C.; Fingerloos, F.; Flohrer, C.: Hinweise und Erläuterungen zur Neuausgabe der DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“, Betonkalender 2018, Bd. 2, S. 175 – 226
-    Fachvereinigung Betonbauteile mit Gitterträgern (Hrsg.): Montageanleitung Elementwände.
Weitere Literatur wird in der ersten Veranstaltung angegeben.
































 

Sondergebiete Baustofftechnologie
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10310

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die Planung, Ausführung, Überwachung und Instandsetzung von hochwertig genutzten Untergeschossen und Bauteilen gegen Erdreich erworben, die als wasserundurchlässiges Bauwerk aus Beton (Weiße Wanne) hergestellt werden.
Den Teilnehmer*innen haben sowohl die Grundlagen für die fachgerechte Planung, Bauausführung und Überwachung von WU- Konstruktionen (Weiße Wannen) aus Ortbeton und Elementwänden, die Ausbildung und Abdichtung von Fugen und Durchdringungen sowie für die Instandsetzung und nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton verinnerlicht, als auch die Ausführungen als schwarze Wanne.
Die Teilnehmer*Innen kennen die Möglichkeiten der nachträglichen Instandsetzung vernässter Gebäude aus Mauerwerk gegen drückendes Wasser, die Schadensprozesse durch bauschädliche Salze und geeignete Sanierungsmethoden und sind in der Lage, sie anzuwenden.
Sie erkennen typische Fehler bei der Planung und Bauausführung von hochwertig genutzten Untergeschossen, die als weiße Wanne geplant und ausgeführt wurden, verstehen Schadensmechanismen und können geeignete Instandsetzungsmaßnahmen auswählen.


 

Inhalte

a.    Planung und Bauausführung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton
-    Grundlagenermittlung, Bedarfsplanung für WU-Konstruktionen, Beanspruchungs- und Nutzungsklassen
-    Planung und Ausführung von WU-Bauwerken aus Ortbeton – Entwurfsgrundsätze nach WU-Richtlinie (Rissmanagement), konstruktive, betontechnologische und ausführungstechnische Maßnahmen zur Umsetzung der Entwurfsgrundsetze nach WU- Richtlinie, typische Fehler
-    WU-Bauwerken aus Elementwänden – Planung, Ausführung, typische Fehler, Qualitätssicherung
-    Sonderkonstruktionen (z.B. nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand)
b.    Fugen und deren Abdichtung
-    Überblick über Fugen und Fugenabdichtungssysteme für WU-Konstruktionen
-    Bauordnungsrechtliche Anforderungen an die Fugenabdichtungssysteme
-    Fugenabdichtungssysteme für wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton im Details - Aufbau, Wirkungsweise, Einsatzbereiche, Bauausführung, typische Fehler: Fugenbänder, unbeschichtete und beschichtete Fugenbleche, Duo-Fix 150, AF 15 M, Kombi- Arbeitsfugenbänder KAB, verpresste Injektionsschlauchsysteme, quellfähige Fugeneinlagen, Adhäsionsdichtungen, Dichtrohre, Sollrissfugenschienen
-    Abdichtung von Durchdringungen (Rohrdurchführungen, Schalungsspreizen, Fundamenterder, Fenster und Lichtschächte)
-    Sonderkonstruktionen (Anschluss von WU-Neubauten an den Gebäudebestand, Klemmkonstruktionen)
c.    Sanierung von undichten WU-Konstruktionen
-    Nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton
-    Ggf. Injektionsschulung - theoretischer und praktischer Teil
d.    Bauphysikalische Aspekte bei Ausführung von hochwertigen genutzten Untergeschossen
-    Feuchtetransport, Tauwasser und Sommerkondensat, Wärmebrücken
-    Schimmelbildung und Sanierungsmaßnahmen
e.    Erdberührte Bauwerksabdichtung – Möglichkeiten der nachträglichen Instandsetzung vernässter Gebäude aus Mauerwerk gegen drückendes Wasser
-    Bestandsaufnahme und Bauwerksdiagnostik - notwendige Grundlagen des Sanierungskonzeptes
-    Nachträgliche Instandsetzung von vernässten Kellern aus Mauerwerk
-    Nachträgliche Horizontalabdichtung der Kelleraußenwände (mechanische und chemische Horizontalsperre)
-    Nachträgliche Vertikalabdichtung der Kelleraußenwände (z.B. Vergelung)
-    Nachträgliche Abdichtung statisch ausreichend dimensionierter Gebäude (z.B. nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand)
-    Bauschäden durch bauschädliche Salze, Ursachen und Wirkungsmechanismen, Sanierungsmaßnahmen
Bei der Vermittlung / Übung / Reflexion / Darstellung der Fachinhalte wird explizit auch auf wissenschaftliche Arbeitsmethodiken und – techniken eingegangen.

 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: mind. 90 LP
Inhaltlich: keine

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form einer Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BPV steht in engem Zusammenhang mit der Bauphysik, der Baustofftechnologie (Materialität), dem Entwurf und der Baukonstruktion z.B. bei Untergeschossen aus Beton und hochwertig genutzten Kellern.

Stellenwert der Note für die Endnote

0,82%

Literatur

-    Hohmann, R.: Abdichtung bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2009
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser richtig ausgeführt. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2015
-    Hohmann, R.: Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton. In: Lehrbuch der Hochbaukaukonstruktion. (Hrsg.: Fouad), Teubner Vieweg Verlag, 2013 Wiesbaden, S. 329 – 378
-    Hohmann, R.: Fugenabdichtung mit Klemmkonstruktionen – eine Herausforderung für Planer und Ausführende? Beton- und Stahlbetonbau, 106 (2011), Heft 7, S. 445 - 458
-        Hohmann, R.: Wasserdruckhaltende Innenwannen aus Beton im Gebäudebestand – Teil 1. Beton, 61 (2011), Heft 4, S. 126 - 130, Teil 2. Beton, 61 (2011), Heft 5, S. 176 - 180
-        Hohmann, R.: Nachträglich erstellte druckwasserdichte Keller aus Beton. Bausubstanz, Heft 1 (2011), Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart, S. 30 – 41
-    Hohmann, R.: Auswahl und Planung von Fugenabdichtungssystemen. In: Beton- und Stahlbetonbau 108 Spezial: WU- Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 46 – 64
-    Hohmann, R.: Planung und Ausführung von Elementwänden bei drückendem Grundwasser. In: Beton- und Stahlbetonbau 108 Spezial: WU-Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 81 – 95
-        Hohmann, R.: Fugensysteme für WU-Konstruktionen. In: Beton, Heft 12 (2014), S. 482 - 490
-        Hohmann, R.: "Fugenabdichtung von wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton". In: Beton-Kalender 2005, Berlin, Verlag Ernst & Sohn, S. 385 – 418
-    Deutscher Ausschuss für Stahlbeton e. V.: DAfStb-Richtlinie »Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton« (WU-Richtlinie), 2017
-        Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e.V.: DBV Merkblatt »Hochwertige Nutzung von Untergeschossen – Bauphysik und Raumklima«. Fassung 01/2009
-    DIN 18197: Abdichten von Fugen in Beton mit Fugenbändern. 2018
-    Alfes, C.; Fingerloos, F.; Flohrer, C.: Hinweise und Erläuterungen zur Neuausgabe der DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“, Betonkalender 2018, Bd. 2, S. 175 – 226
-    Fachvereinigung Betonbauteile mit Gitterträgern (Hrsg.): Montageanleitung Elementwände.
Weitere Literatur wird in der ersten Veranstaltung angegeben.
































 

Sondergebiete Gebäudelehre
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10311

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben gelernt typische, häufig auftretende Bauschäden und deren Ursache zu erkennen, zu analysieren und zu verstehen. Sie haben Strategien zur Schadensvermeidung und Sanierungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Arbeitsmethodik kennen und anwenden gelernt.

Inhalte

Inhalte
-    Einführung in die Bauwerksdiagnostik, Beurteilen von Schwachstellen im Gebäudebestand
-    Schutz und Instandsetzung von Stahlbetonbauwerken
-    Typische Fehler bei der Planung und Bauausführung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton, Nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton, Injektionsschulung - theoretischer und praktischer Teil
-    Nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand
-    Schäden an Abdichtungen für Bauteile gegen Erdreich
-    Sanierung undichter Fugen
-    Abdichtung von Schwimmbädern
-    Schäden an Abdichtungen von Terrassen, Flachdächern und begrünten Dächern
-    rechtliche und versicherungstechnische Aspekte der Gebäudeabdichtung
-    Schäden an Industrieböden und Parkhausbeschichtungen
-    Sanierung feuchter und versalzener Wände (Bauwerkstrockenlegung, Entsalzung, Imprägnierung)
-    Schäden an Natursteinen, Schadenursachen und -bilder, Steinsanierungs- und Konservierungsmaßnahmen,
-    Holzschäden durch Feuchte, Pilze und Schädlinge, Holzschutz durch bauliche Maßnahmen
-    Korrosion + Korrosionsschutz von metallischen Bauteilen
-    Wärmebrücken und Schimmelbildung bei Wohngebäuden
-    Erarbeitung eines eigenen Sanierungskonzeptes für einen Schadensfall
-    Exkursionen und Betriebsbesichtigungen
-    Bei der Vermittlung / Übung / Reflexion / Darstellung der Fachinhalte wird explizit auch auf wissenschaftliche Arbeitsmethodiken und –techniken eingegangen

 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    4 semesterbegleitende benotete Prüfungsleistungen (4 x Klausuren je 60 Minuten, je max. 60 Punkte)
b.    Für die Teilnahme an den Veranstaltungen / Exkursionen sind zusätzliche Bonuspunkte möglich (max. 36 Punkte)
Die Note ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl der 4 semesterbegleitenden Prüfungsleistungen unter Berücksichtigung der erreichten, unter b erwähnten Bonuspunkte (max. 36 Punkte).

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein. Hierzu müssen mind. 50% der unter a möglichen Gesamtpunkte (maximale Gesamtpunktezahl: 240 Punkte, zum Bestehen erforderliche Mindestpunktezahl: 120 Punkte), unter b. beschriebenen Bonuspunkte (max. 36 Punkte) werden angerechnet.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Umbau, Modernisierung und Sanierung bestehender Gebäude bestimmen heutzutage in großem Umfang das Aufgabenfeld des Architekten. Dabei werden oftmals Fehler aus Unkenntnis elementarer bauphysikalischer, materialtechnischer oder baukonstruktiver Gesetzmäßigkeiten verursacht. BI steht somit in engem Zusammenhang mit der Bauphysik, der Baustofftechnologie (Materialität) und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur


-    Skript zur Veranstaltung
-    Kostenloser Download (http://www.fh-dortmund.de/de/fb/1/personen/lehr/hohmann/buch/index.php):
-    Hohmann, R.: Nachträglich erstellte druckwasserdichte Keller aus Beton. Sonderdruck aus Bausubstanz, Fraunhofer IRB
-    Verlag, Stuttgart, Heft 1/2011
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser – Chance oder Risiko? Teil 1: Anforderungen an das Bauen mit
-    Elementwänden. Sonderdruck aus "Der Bausachverständige", Heft 1/2011 und 2/2011, Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Hohmann, R.: Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton – Abdichtung mit Injektionsverfahren – Lösungen auch für schwierige Fälle. Hrsg: Desoi GmbH / Kalbach, 2012. (kostenloser Download:
http://www.desoi.de/fileadmin/user_upload/desoi.de/Unternehmen/Fachprospekte/Wasserundurchl_Bauw erke_2_mail.pdf 2)
Weitere Literaturhinweise:
-    Hohmann, R.: Abdichtung bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2009
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser richtig ausgeführt. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2015
-    Hohmann, R.: Planung und Ausführung von Elementwänden bei drückendem Grundwasser. In: Beton- und Stahlbetonbau
-    108 Spezial: WU-Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 81 – 95
-    Hohmann, R.: Fugensysteme für WU-Konstruktionen. In: Beton, Heft 12 (2014), S. 482 – 490
-    Dahmen, Engel, et. al.: Innenabdichtungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Reul: Handbuch Bautenschutz und Bausanierung. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Böhning: Altbaumodernisierung im Detail. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Thomas: Denkmalpflege für Architekten und Ingenieure. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Frössel: Mauerwekstrockenlegung und Kellersanierung. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Arendt: Feucht und Salze in Gebäuden. Verlagsanstalt Alexander Koch, Leinefelden
-    Hankammer, Lorenz: Schimmelpilze und Bakterien in Gebäuden. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Vogt: Abdichtung – Fachgerecht und Sicher. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Stahr: Praxiswissen Bausanierung. Vieweg Verlag, Wiesbaden
-    Balak, Pech: Mauerwerkstrockenlegung. Springer Verlag, Wien
-    Reul: Sanierung von Tiefgaragen und Parkhäusern. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Weber, Hafkesbrink: Bauwerksabdichtung in der Altbausanierung. Teubner Verlag, Wiesbaden
-    Brundiers, Hebeisen, Hunstock, Meyer, Spirgatis: Außenabdichtungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    BFA BWA: BWA-Richtlinien für Bauwerksabdichtungen – Grundwissen zur Ausführung von Abdichtungen. Beuth Verlag, Berlin
-    Raps, Schmidt, Rohr-Suchala: Schutz und Instandsetzung von Parkhäusern und Tiefgaragen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Röhling, Meichner: Rissbildungen im Stahllbetonbau – Ursachen – Auswirkungen – Maßnahmen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Lotz, Hammacher: Schimmelschäden vermeiden. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Colling: Lernen aus Schäden im Holzbau. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Ansorge: Bauwerksabdichtung gegen von außen und innen angreifende Feuchte. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Scholz: Typische Baufehler. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Nürnberger: Korrosion und Korrosionsschutz im Bauwesen. Bauverlag, Wiesbaden
-    Meichsner: Bauwerksrisse kurz und bündig. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 04.07.2019
-    Wallasch: Instandsetzung von Ziegelmauerwerk. DVA
-    Kempe: Dokumentation Holzschädlinge. Verlag Bauwesen. Berlin
-    Meier: Sanierputze. Expert-Verlag, Renningen
-    Raupach: Schutz und Instandsetzung von Betontragwerken. Verlag Bau + Technik
-    Frössel: Schimmelpilze und andere Innenraumbelastungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    WTA-Merkblätter





















 

Sondergebiete Tragwerkslehre
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10313

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    das Zusammenwirken baulicher und nichtbaulicher Strukturen der Stadt zu verstehen, indem sie in Fallstudien die maßgebenden Veränderungskräfte im Raum aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, ökologischer und baukultureller Sicht erkennen.
-    nachhaltige städtebauliche Strukturen und Handlungsansätze zu benennen, um diese in praktischen Projekten umzusetzen.
-    aktuelle städtebauliche Entwicklungen zu beschreiben, indem sie Methoden wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche, Fachbegriffe, Interpretation und Zitieren) anwenden.
-    Eine persönliche Haltung zu Entwicklungsnotwendigkeiten in unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und diese auf das eigene Handeln und die berufliche Tätigkeit zu beziehen.

 

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Hausarbeit/Referate

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Bachelor Medizinische Informatik

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur

Muss von den Studierenden selbst in Bezug zum gewählten Thema der Projektarbeit ermittelt werden.

Übergreifend:

  • Wissenschaftliches Arbeiten - Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation - Helmut Balzert, Christian Schäfer, Marion Schröder - W3L, 2. Aufl., 2011

Urbane Akustik und Soundscape-Design
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10316

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    das Zusammenwirken baulicher und nichtbaulicher Strukturen der Stadt zu verstehen, indem sie in Fallstudien die maßgebenden Veränderungskräfte im Raum aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, ökologischer und baukultureller Sicht erkennen.
-    nachhaltige städtebauliche Strukturen und Handlungsansätze zu benennen, um diese in praktischen Projekten umzusetzen.
-    aktuelle städtebauliche Entwicklungen zu beschreiben, indem sie Methoden wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche, Fachbegriffe, Interpretation und Zitieren) anwenden.
-    Eine persönliche Haltung zu Entwicklungsnotwendigkeiten in unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und diese auf das eigene Handeln und die berufliche Tätigkeit zu beziehen.

 

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Hausarbeit/Referate

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur

  • Bashiri, I., Engels, C., Heinzelmann, M., Strategic Alignment, Springer, 2010.
  • Cameron, S., SQL Server 2008 Analysis Services Step by Step, Microsoft Press, 2009, ISBN-10: 0-7356-2620-0.
  • CRISP-DM, 1.0 step-by-step data mining guide, CRISP-DM consortium, 1999, (abgerufen am 25.11.2010) http://www.crisp-dm.org/download.htm.
  • Engels, C., Basiswissen Business Intelligence, W3L Verlag, Witten 2009.
  • Heinrich, Lutz J.: Informationsmanagement. Seit 1985 im Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München / Wien, 8. Aufl. 2005, 9. Aufl. 2009 (1. bis 3. und ab 8. Aufl. mit Ko-Autor), ISBN 3-486-57772-7.
  • Jiawei Han, M.Kamber, Data Mining: Concepts and Techniques, http://www.cs.sfu.ca/~han/bk/.
  • Robert S. Kaplan, David P. Norton: Balanced Scorecard. Strategien erfolgreich umsetzen. Stuttgart 1997, ISBN 3-7910-1203-7.
  • Kemper et.al., Business Intelligence, Vieweg, 3. Auflage, 2010, ISBN 978-3-8348-0719-9.
  • Kimball, R. et. al., The Kimball Group Reader, Wiley, 2010.
  • Kimball, R., Caserta J., The Data Warehouse ETL Toolkit, Wiley, 2004.
  • Krcmar, H.: Informationsmanagement. 6. Auflage, Springer, Berlin et al., 2015, ISBN 978-3-662-45862-4
  • Misner, S., SQL Server 2008 Reporting Services Step by Step, Microsoft Press, 2009, ISBN-10: 0-7356-2647-2.
  • Mitchell, T., Machine Learning, McGraw Hill, 1997.
  • Scheuch, R., Gansor, T., Ziller, C: Master Data Management: Strategie, Organisation, Architektur, dpunkt.verlag, 2012.
  • Plattner, H., Zeier, A.: In-Memory Data Management: An Inflection Point for Enterprise Applications, Springer, Berlin, 2011.

6. Studiensemester

Bachelorthesis und -kolloquium
  • PF
  • 4 SWS
  • 15 ECTS

  • Nummer

    103

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

In der Lehrveranstaltung "Ausgewählte Aspekte der Informatik" werden Inhalte zu einem speziellen Thema der Informatik vorgestellt.
Diese Lehrveranstaltung bietet die Möglichkeit, eine Lehrveranstaltungen anzubieten, die nicht in der jährlichen Regelmäßigkeit angeboten werden. Gezielt können hierzu Lehrbeauftragte aus dem In- und Ausland und Kooperationspartner angesprochen werden um interessante Aspekte vorzustellen.
Die angebotenen Themen erweitern gezielt das Lehrangebot im Bereich der Praktischen Informatik.
Sowohl die Inhalte der Lehrveranstaltung, als auch die Lehrformen und die Prüfungsformen können von Semester zu Semester variieren.

Fach- und Methodenkompetenzen

Selbstkompetenz

Sozialkomptenz:

    • Die Studierenden kennen die Grundlagen zum Thema
    • Die Studierenden kennen die Anforderungen, Prinzipien, Architekturen, Methoden, Verfahren und Werkzeuge zum Thema
    • Die Studierenden können eigenständig Aufgaben bearbeiten (Fallstudien, Projektaufgaben Entwicklungsaufgaben)..
    • Die Studierenden erarbeiten ihre Ergebnisse eigenständig oder in Teams und präsentieren sie.
    • Praktische Arbeiten erfolgen in Teams.

Inhalte

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden gezielt 'Ausgewählte Aspekte der Informatik' vorgestellt.

Das Angebot dieser Lehrveranstaltung erfolgt unter Kapazitätsgesichtspunkten in Abstimmung mit dem Studiendekan.

Für die konkrete Lehrveranstaltung wird im Vorfeld eine Modulbeschreibung - gemäß der Vorgaben des Modulhandbuches - erstellt. Der Studiengangsleiter prüft anhand derer die Eignung der Lehrveranstaltung zur Ergänzung des Lehrangebotes. Die Modulbeschreibung wird den Studierenden von Beginn Vorfeld der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt.

Die Qualitätssicherung erfolgt durch den Studiengangsleiter.

Lehrformen

seminaristischer Unterricht

Teilnahmevoraussetzungen

Siehe jeweils gültige Prüfungsordnung (BPO/MPO) des Studiengangs.

Prüfungsformen

Werden vom jeweils Lehrenden zum Beginn eines jeden Semesters festgelegt und bekannt gegeben.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Erfüllen der unter 6 Prüfungsform geforderten Prüfungsleistungen.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Wirtschaftsinformatik (6- und 7-semestrig)

Literatur

Die Literaturhinweise erfolgen Themen-spezifisch durch den jeweiligen Lehrenden.

Baumanagement
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10230

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    120 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Durch die vielschichtigen Teilinhalte EV 1-3 ergänzt das Modul die Vor- bzw. Nachbereitung des Mobilitätsfensters. Im Vordergrund des Mobilitätsfensters steht das Selbststudium.
Nach dem Besuch der Lehrveranstaltung haben Studierende grundlegende Rechtskenntnisse erworben (EV1), haben einen breitgefächerten Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsfelder erhalten (EV2) und sind in ihren persönlichen und sozialen Kompetenzen (Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Sprachkenntnissen, Selbstvertrauen etc.) gestärkt worden (EV3).
Insgesamt fördert das Paket „Mobilitätsfenster“ (M 25 A / M 25 P) und „Ergänzende Veranstaltungen“ (M 23) die Mobilität und Horizonterweiterung der Studierenden und trägt damit zu deren internationalen Wettbewerbs- bzw. Beschäftigungsfähigkeit bei.

Inhalte

Das Modul gliedert sich in drei Teilelemente (à 2 LP)
  • EV 1 Recht: Mehrtägige oder mehrfache Tagesexkursionen mit Praxisbezug (In- und Ausland). Besichtigungen von Stadträumen, Gebäuden und Baustellen.
  • EV 1 CAD: Selbstlern-Tutorial. Vorrangig IT-Anwendungen für die Büropraxis. (nur StgPO 2014)
  • EV 2 Büroperspektive: Architekten stellen beispielhaft einen Querschnitt möglicher Tätigkeiten in Architekturbüros vor.
  • EV 3 Schlüsselkompetenz: Siehe Modul WPM 28 SK (Schlüsselkompetenzen). Für „Outgoing Students“ werden vorzugsweise Sprachkurse angeboten.

Lehrformen

Vorlesungen: je nach Angebot
Übungen: je nach Angebot

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

  1. Für alle drei Teilelemente werden Teilnahmenachweise geführt
  2. unbenotet

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Mindestens zwei der drei Teilelemente müssen vor dem eigentlichen Mobilitätsfenster (siehe M 25 A / M 25 P) belegt worden sein. Kreditpunkte werden vergeben, sobald alle drei Teilelemente belegt wurden.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06%

Literatur

a. Bohne, Dirk (2019): Technischer Ausbau von Gebäuden und nachhaltige Gebäudetechnik. 11. Aufl. Wiesbaden: Springer Vieweg.
b. Pistohl, Wolfram (2009): Handbuch der Gebäudetechnik: Band 2: Heizung /Lüftung /Beleuchtung /Energiesparen. Werner Verlag
c. Hausladen, Gerhard (2005): Climate Design. Birkhäuser Verlag
d. Recknagel, Hermann (2011): Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik. 75. Aufl.

Öffentliches Baurecht
  • PF
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10240

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Während des Auslandssemesters sammeln die Studierenden Erfahrungen in einem anderen Hochschulsystem, einem anderen Kulturkreis und eventuell in einer anderen Sprache. Sie erweitern ihre fachliche Kompetenz und ihr Wissen durch das Lehrangebot an einer ausländischen Hochschule. Nach dem Auslandssemester sind sie dazu in der Lage sich auf andere Sichtweisen besser einzustellen und neue Lebens- und Studiensituationen zu

Inhalte

Die Studierenden belegen an der ausländischen Hochschule Module im äquivalenten Umfang von mindestens 22 ECTS. Die zu belegenden Module werden vorab in einem Learning Agreement, das von der/dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs Architektur der FH Dortmund unterschrieben wird, festgelegt. Die an der ausländischen Hochschule bestandenen Prüfungsleistungen sind in einem Transcript of Records nachzuweisen (siehe nähere Informationen der FH Dortmund zum Auslandsstudium). Die Module sollen an Architekturfakultäten und artverwandten Fakultäten des Bauwesens erbracht werden und in ihrer Komplexität den Anforderungen des dritten Studienjahrs eines Architekturstudiums entsprechen.

Lehrformen

  • Vorlesung in Interaktion mit den Studierenden, mit Tafelanschrieb und Projektion
  • Lösung von praxisnahen Übungsaufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
  • Gruppenarbeit
  • Einzelarbeit
  • aktives, selbstgesteuertes Lernen durch Internet-gestützte Aufgaben, Musterlösungen und Begleitmaterialien

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich: Sprachkenntnisse

Prüfungsformen

Die Prüfungselemente werden durch die ausländische Hochschule festgelegt. Die Anrechnung der im Ausland erbrachten Leistungen erfolgt nach Vorlage der Originalleistungsübersicht „Transcript of Records“ der ausländischen Hochschule.
Gegebenenfalls erfolgt eine Notenumrechnung im International Office der FH Dortmund. Es werden mindestens 14 ECTS und maximal 22 ECTS anerkannt. Sollten weniger als 14 ECTS während des Auslandssemesters erreicht worden sein, gilt das Modul „Mobilitätsfenster Ausland“ als nicht bestanden und es werden keine ECTS angerechnet. Sollten mehr als 22 ECTS erreicht worden sein, werden maximal 22 ECTS angerechnet. Eine Anrechnung für weitere Module ist nicht möglich. Wurden mindestens 14, aber weniger als 22 ECTS erreicht, gilt das Modul „Mobilitätsfenster Ausland“ als bestanden. Die fehlenden ECTS müssen in den kommenden Semestern durch (unbenotete) Wahlergänzungsmodule an der FH Dortmund erbracht werden (Beispiel: Ausland 18 ECTS + WEM 4 ECTS = 22 ECTS).

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Studienleistungen im Umfang von mindestens äquivalent 14 ECTS

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Software- und Systemtechnik (dual)
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik Dual

Literatur

Weitere Informationen finden Sie beim International Office der FH Dortmund
https://www.fh-dortmund.de/internationaloffice

Wahlpflichtmodul 3mal2
  • WP
  • 2 SWS
  • 2 ECTS

  • Nummer

    10350

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch des Seminars besitzen die Studierenden Kompetenzen im Bereich der Grauen Energie und/oder im Bereich der Betriebsenergie eines Gebäudes.
Beim Thema Graue Energie erhalten sie Kenntnisse zur Ermittlung der Grauen Energie (Berechnungsmethoden, Datenbanken) und zur konzeptionellen Reduzierung Grauer Energie.
Im Bereich der Betriebsenergie werden Kenntnisse zu einer energiesparenden und/oder von Fossiler Energie freien Planung in Entwurf und Konstruktion vermittelt. Die Anwendung der Instrumente wird durch die Bearbeitung eines Projekts geübt. Kenntnisse zur Simulation des Betriebsenergiebedarfs können vermittelt werden.
 

Inhalte

  • Graue Energie und/oder Betriebsenergie von Gebäuden
  • Energiesparende Planung oder Planung ohne Einsatz Fossiler Energie
  • Energieberechnung, Energiesimulation

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Projektarbeit mit Präsentation

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

planerische Arbeit bestehen

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

  • Bachelor Wirtschaftsinformatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Informatik
  • Bachelor Medizinische Informatik
  • Bachelor Informatik Dual
  • Bachelor Medizinische Informatik Dual
  • Bachelor Informatik

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47%

Literatur

  • Hughes und Cresswell A New Introduction To Modal Logic, Routledge Chapman & Hall,
  • Kropf Introduction to Formal Hardware Verification, Springer-Verlag Berlin and Heidelberg, 1999
  • Chagrov und Zakharyaschev Modal Logic, Oxford University Press, 1997
  • Gardenfors - Knowledge in Flux: Modeling the Dynamics of Epistemic States (Studies in Logic), College Publications, 2008
  • Bab - Epsilon_mu-Logik - Eine Theorie propositionaler Logiken, Shaker Verlag Aachen, 2007

 

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