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Bachelor Architektur

Schnelle Fakten

  • Fachbereich

    Architektur

  • Stand/Version

    2025

  • Regelstudienzeit (Semester)

    6

  • ECTS

    0

Studienverlaufsplan

  • Wahlpflichtmodule 1. Semester

  • Wahlpflichtmodule 2. Semester

  • Wahlpflichtmodule 3. Semester

  • Wahlpflichtmodule 4. Semester

Modulübersicht

1. Studiensemester

Tragwerke & Baustoffe 1
  • PF
  • 7 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10020

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der Teilnahme am Modul „Grundlagen des Gestaltens“ sind die Studierenden in der Lage
  • ein ihnen gestelltes Thema mittels Skizzen, Zeichnungen sowie Material- und Farbstudien zu einer ersten Bildvorstellung und weiter zu einer gestalterischen Idee zu entwickeln
  • diese Idee in zwei- sowie dreidimensionaler Form mit den Mitteln künstlerisch gestalterischen Handelns zum Ausdruck zu bringen
  • Grundzüge eigener Bildwelten zu erkennen
  • den eigenen künstlerisch gestalterischen Prozess und sein Ergebnis adäquat zu präsentieren und zu dokumentieren

Inhalte

Vorlesungen:

Grundlagenwissen zu Theorie und Praxis des Gestaltens anhand von Beispielen aus Kunst,
Architektur und anderen Bereichen

Übungen:
  • kennenlernen und üben künstlerisch gestalterischer Herangehensweisen
  • experimenteller Umgang mit verschiedenen Materialien, Techniken und Methoden
  • sammeln von explizitem und implizitem Wissen
  • Reflexion und Entfaltung: Einsetzen der Erkenntnisse in der eigenen Arbeit
  • Ideen und Formfindung / Aufspüren eigener Bildwelten

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO, §18 (1) StgPO BA Architektur:
Das Mentoring ist Voraussetzung der Prüfungszulassung in diesem Modul
Inhaltlich:

Prüfungsformen

 
  1. Hausarbeit
  2. Benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
  3. ggf. Semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
60% der Prüfung in Form von Hausarbeit (a), 40% benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen (b), ggf. unter Berücksichtigung der Bonuspunkte aus
semesterbegleitenden Studienleistungen, nach Rahmenprüfungsordnung max. 1/6 der Gesamtpunkte (c).

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Da es sich um die Vermittlung von Grundlagen in der Gestaltung handelt, können die erlernen Kenntnisse in verschiedenen Modulen innerhalb des Studiengangs eingebracht werden, wie:
"Darstellungstechniken", "Grundlagen des Entwerfens", "Digitale Methoden/Grundlagen", "Gestalten", "Konstruieren 1+2", "Städtebauliches Entwerfen", "Entwerfen",
"Digitale Methoden/Entwerfen", "Gestalten Sondergebiete", "Landschaftsarchitektur", "Städtebauliches Entwerfen", "Sondergebiete Architekturfotografie",
"Visualisierung und Präsentation".

Das Modul kann für weitere künstlerisch gestalterische Studiengänge in Fächern wie Architektur, Design, Fotografie, Kunst oder Lehramt sowohl für Bachelor- als auch Masterstudiengänge eingesetzt werden.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Basics
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10030

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch der Lehrveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage, ein Wohngebäude von geringem Schwierigkeitsgrad zu konstruieren und baustellengerecht darzustellen. Sie haben die Kompetenz erworben, die Inhalte der korrespondierenden Vorlesung über die Grundlagen des Konstruierens auf die wesentlichen Bauteile des Gebäudes in einem eigenen Übungsprojekt anzuwenden und eigenverantwortliche Entscheidungen über die Art der Konstruktion zu treffen und diese in Details verschiedener Maßstäbe darzustellen. Die Studierenden erwerben die Fähigkeit Ausführungszeichnungen als Handzeichnungen mit Bleistift auf Zeichenkarton anzufertigen.

Inhalte

a.    Handwerkliche Baukonstruktion und Detaillierung von Bauelementen:
-    einschalige Mauerwerkswand
-    Gründung und Sockel
-    Wandöffnung und Fenster
-    Konstruktion und Detaillierung eines geneigten Daches,
-    Holztreppe
b.    Theorie und Systematik der Baukonstruktion
c.    Massordnung und Maßstäbe
d.    Nachhaltige und ressourcensparende Baukonstruktionen
e.    Grundlagen des barrierefreien Bauens
f.    Besondere Baukonstruktionen beim Bauen im Bestand
g.    Vermittlung der Bedeutung und der Wechselwirkung grundsätzlicher, die Architektur bestimmender Faktoren:
Gestalt, Ausdruck, Angemessenheit, Material, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

a. s. Anlage1 zur StgPO
b. s. Anlage1 zur StgPO

Prüfungsformen

(a) Klausur (90 Minuten)
(b) (zeichnerische) Hausarbeit mit
Präsentation (Dauer der Präsentation max. 20 min)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note ausreichend (4,0) bestanden sein. Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
50% Klausur
50% Hausarbeit mit Präsentation
Beide Prüfungsteile müssen mindestens mit der Note ausreichend (4,0) bewertet worden sein, um die Modulprüfung insgesamt zu bestehen.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Verwendbarkeit des Moduls / der Veranstaltung
Das Modul steht in Zusammenhang mit den Modulen innerhalb des Studiengangs Architektur
-    Grundlagen des Gestaltens durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung
-    Grundlagen Entwerfen durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung und im Entwurf
-    Darstellungstechniken durch Anwendung der Lehrinhalte
-    Tragwerkslehre durch Anwendung der Lehrinhalte
-    Baustofftechnologie durch das Schaffen der Voraussetzungen für dieses Modul

 

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Literatur

a.    Perfect Scale, Ansgar und Benedikt Schulz, edition detail
b.    Architektur konstruieren, Andrea Deplazes - Birkhäuser Verlag
c.    Raumpilot Band 1-4, Wüstenrot Stiftung, Krämerverlag
d.    Baukonstruktionslehre 1 + 2, Frick/Knöll
e.    Scale – Bände, Birkhäuser Verlag
f.    DIN Normen:
-    DIN 276 Kosten im Bauwesen
-    DIN 18533-1 Abdichtung von erdberührten Bauteilen
-    DIN 4172 Maßordnung im Hochbau
-    DIN 18040 Barrierefreies Bauen
-    DIN 18065 Gebäudetreppen
-    DIN 18533-1 Abdichtung von erdberührten Bauteilen

 

Baukonstruktion 1
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10010

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden besitzen grundlegende Kenntnisse über die Geschichte der Architektur und des Städtebaus. Sie haben die Kompetenz, Entwurfskonzepte und Gebautes in übergeordnete Kontexte einzuordnen und zu klassifizieren. Darüber hinaus sind sie befähigt, gesellschaftspolitische, architekturtheoretische, formalästhetische und bautechnische Aspekte der jeweiligen Epochen zu bewerten. Die Studierenden verfügen über das notwendige Fachvokabular, um architektonische und städtebauliche Phänomene zu analysieren, zu beschreiben, zu vergleichen und historisch-kritisch zu bewerten.

Inhalte

Das Modul „Baugeschichte 1“ gliedert sich in eine Vorlesung und eine begleitende Übung. Die Vorlesung zur Baugeschichte 1 betrachtet Themen, Entwicklungen und Phänomene in Architektur und Städtebau an ausgewählten Beispielen von den frühen Hochkulturen bis ins 19. Jahrhundert. Die Studierenden erhalten einen Überblick über Epochen und Stilphasen der europäischen Architektur und werden in zentrale Themen der Architekturtheorie eingeführt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den grundlegenden Formen von Konstruktion, Typologie und Ausdruck sowie der gesellschaftlichen Relevanz von Bauwerken. Die Veranstaltung vermittelt die Grundbegriffe der Architekturgeschichte sowie die wissenschaftlichen Methoden der historisch-kritischen Analyse und des Vergleichs. In der Übung werden Inhalte der Vorlesung durch Besichtigungen, Modellbau oder zeichnerische sowie schriftliche Übungseinheiten vertieft. Darüber hinaus lernen die Studierenden die Methoden der wissenschaftlichen Recherche kennen und diese anzuwenden.

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Klausur (90 Minuten)
Zulassungsvoraussetzung für die Klausur:
Regelmäßige, dokumentierte Teilnahme an der Übung, mindestens 80% der Übungstermine (siehe RPO §21, 2 b,c)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Klausur muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Anknüpfungspunkte, insbesondere in interdisziplinärer Perspektive für Exkursionen und weitere Lehr- und Forschungskooperationen, ergeben sich durch Anbindung der Übungen an das Angebot des FB Architektur (Gebäudelehre, Baukonstruktion, Entwerfen, Städtebau etc.)

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06%

Literatur

Empfohlene Literatur (ggf. andere Ausgaben):
  • Klaus Jan Philipp, Das Buch der Architektur, 4. Aufl. (Ditzingen 2021).
  • Hans Koepf und Günther Binding, Bildwörterbuch der Architektur. Mit Fachglossar in Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch, 5. Aufl. (Stuttgart 2015).
  • Nikolaus Pevsner, Europäische Architektur. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, 9. Aufl. (München 2008).
  • Leonardo Benevolo, Die Geschichte der Stadt (Frankfurt am Main 1991).
  • Pier Luigi Nervi (Hg.), Weltgeschichte der Architektur, mehrere Bände (Stuttgart 1975-1991).

Grundlagen Entwerfen 1 & Stadt und Landschaft 1
  • PF
  • 8 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10050

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung „Tragwerkslehre 1“ sind die Studierenden dazu in der Lage, ein einfaches reales Tragwerk in ein Tragwerksmodell mit den entsprechenden Auflagersymbolen zu transformieren. Sie können die Einwirkungen infolge unterschiedlicher Lasten im Hochbau unter Anwendung der entsprechenden Normen ermitteln und in einer baustatischen Skizze des Tragwerkmodells darstellen. Sie können die Auflagerreaktionen und Schnittgrößen ebener, statisch bestimmter Tragwerke berechnen und die Schnittgrößenverläufe aufzeichnen und interpretieren. Die dazu erforderlichen mathematischen und mechanischen Grundlagen werden in den ersten Veranstaltungen des Moduls „Tragwerkslehre 1“ wiederholt.
Die im Modul „Tragwerkslehre 1“ vermittelten Kenntnisse dienen dem Verständnis der Funktion einfacher Tragwerke. Die Berechnung der Auflagerkräfte ist Grundlage für die Lastweiterleitung innerhalb eines Tragwerks, das sich aus verschiedenen Tragwerkselementen zusammensetzt. Schnittgrößen werden für die Dimensionierung von Tragwerken und Tragwerkselementen benötigt, welche u.a. im Modul „Tragwerkslehre 2“ behandelt wird.
Im Modul „Tragwerkslehre 1“ wird die Entwicklung systemorientierten Denkens gefördert und es werden wissenschaftliche Arbeitstechniken vermittelt.
 

Inhalte

  • Grundlagen der Mathematik und Mechanik
  • Lastermittlung im Hochbau (Einwirkungen)
  • Grundbegriffe der Statik (z.B. Kraft, Moment, Gleichgewicht) und Tragwerkslehre
  • Zentrales ebenes Kräftesystem (z.B. Fachwerkknoten)
  • Allgemeines ebenes Kräftesystem
  • Tragwerksmodellierung / Auflagersymbole
  • Horizontale und vertikale Lastweiterleitung
  • Berechnung der Auflagerreaktionen ebener, statisch bestimmter Tragwerke
  • Ermittlung, Darstellung und Interpretation der Schnittgrößen ebener, statisch bestimmter Tragwerke
  • Ermittlung und Darstellung der Schnittgrößen ebener, statisch bestimmter Tragwerke

 

Lehrformen

Vorlesung: Vortrag der/des Lehrenden in Interaktion mit den Studierenden
Übung: unter Anleitung der/des Lehrenden bearbeiten die Studierenden vorlesungsbegleitende Aufgaben in Einzel- oder Teamarbeit

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: siehe Anlage zur geltenden StgPO
Inhaltlich: Grundlegende Mathematikkenntnisse

 

Prüfungsformen

Präsenzklausur: Überprüfung der Inhalte des Moduls TL 1 anhand von Übungsaufgaben und Verständnisfragen
Dauer: 90 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Klausur wird benotet und muss mit mindestens ausreichend (4,0) abgeschlossen werden.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul TL 1 ist inhaltlich Voraussetzung für das Modul TL 2 („Tragwerkslehre 2“).

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65 %

Literatur

Begleitende Unterlagen zur Lehrveranstaltung
• Aktuelles Skript des Lehrgebietes: „Tragwerkslehre TL 1 Übungsaufgaben“
• Aktuelles Skript des Lehrgebietes: „Tragwerkslehre TL 1 Baustatische Unterlagen“
• Weitere Vorlesungs- und Übungsunterlagen sowie Unterlagen zur Klausurvorbereitung werden semesterbegleitend in ILIAS bereitgestellt
Empfohlene Fachliteratur
• Leicher: Tragwerkslehre in Beispielen und Zeichnungen, Verlag: Reguvis Fachmedien
• Krauss, Führer, Neukäter: Grundlagen der Tragwerklehre 1, Verlagsgesellschaft Müller
• Holschemacher: Entwurf- und Konstruktionstafeln für Architekten, Verlag: Bauwerk/Beuth
• Block, Gengnagel, Peters: Faustformel Tragwerksentwurf, DVA
• Eisele: Grundlagen der Baukonstruktion: Tragsysteme und deren Wirkungsweise, DOM publishers
• Weitere Fachliteratur wird in der Lehrveranstaltung angegeben.
Hinweise
• Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgabenblätter (Ausgabe nur im Wintersemester) können ggf. Bonusleistungen erbracht werden, die gemäß RPO § 27 nur bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters anrechenbar sind. Ob Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des aktuellen Wintersemesters bekanntgegeben.
• Bei Bedarf kann eine individuelle Betreuung in englischer Sprache stattfinden.

Grundlagen der Gestaltung 1
  • PF
  • 5 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10040

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage
-    die elementaren Baustoffe für den gestalterischen und den konstruktiven Einsatz zu benennen und anwendungsspezifisch zu beurteilen.
-    in dem sie die Grundbegriffe der mechanischen und bauphysikalischen Eigenschaften der Baustoffe definieren können und diese mit den Disziplinen der Tragwerkslehre, der Baukonstruktionslehre, der Bauphysik und dem Entwurf verknüpfen.
-    so dass sie später zur bautechnologisch, ökonomisch und ökologisch richtigen Auswahl der Baustoffe befähigt sind.

 

Inhalte

-    Die technologische Entwicklung der Baustoffe wird vor dem Hintergrund der kulturhistorischen Entwicklung des Menschen betrachtet.
-        Es werden baustofftechnologische Grundsätze des dauerhaften und damit nachhaltigen Einsatzes der Baustoffe vermittelt.
-        Der gesamte Lebenszyklus der Baustoffe von der Rohstoffauswahl über den Prozess der Herstellung, die Funktionszeit als Bauwerksbestandteil sowie die Möglichkeit der umweltgerechten      Recyclierung wird ausgeführt.
-    Die einzelnen Baustoffe werden in ihrer gesamten Bandbreite der Funktionalität, der äußeren Formgebung und der gestalterischen Erscheinungsbilder vorgestellt.
-    Praxisnahe Beispiele vermitteln das Spannungsfeld aus künstlerischem Entwurf, nachhaltiger Konstruktion und Wirtschaftlichkeit.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Klausur 90 Min

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Klausur muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65 %

Literatur

Wendehorst Baustoffkunde; Baustoffkenntnis; Geschichte der Baustoffe; Opus Caementitium

2. Studiensemester

Baukonstruktion 2
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10060

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die zeichnerischen Darstellungsarten und der Wechselwirkung zwischen Geometrischer Konstruktion / künstlerisch Plastischer Darstellung erworben.
Sie sind in der Lage, Abbildungen in einfachster Art räumlicher Zeichnungen mit Hilfe entsprechender Regelwerke (DIN 1356-1 etc.), einfachster räumlich wirkender Art nach dem Einschneideverfahren sowie perspektivisch mittels zentralprojektionstechnischer Konstruktionen zu erstellen.
Ebenso können sie erste einfache Modelle zur eigenständigen Überprüfung ihrer Arbeit erstellen.  
 

Inhalte

a.    Zeichnen
-    Orthogonale Parallelprojektion, Schrägen-Parallelprojektion, Zentralprojektion.
Alle genannten zeichnerischen Abbildungsarten werden vermittels Gebunden- und Freihand Zeichnen eingeübt.
-    Über alle Bereiche des Zeichnens ist die künstlerische Ausarbeitung der Plastizität, Textur, des Lichts sowie des Schattens zentraler Bestandteil.
b.    Modellbau
-    Erstellen einfacher Modelle
c.    Skizzen
-    Führen eines Skizzenbuches (Bestandteil der HA)

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:



 

Prüfungsformen

Hausarbeit (2. Semester)
(a)    Zeichnerische Hausarbeit
(3 Zeichenteile: orthogonale Parallelprojektion / Dreitafelprojektion, Axonometrie, Perspektiven)
(b)    Modellbau

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Hausarbeit muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die DT befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen zeichnerischer Abbildungssart und Modell, Fläche / Raum, und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten einer künstlerischen Überprüfung einer Entwurfsidee. Dieses Wissen ist für die gesamte berufliche Tätigkeit essenziell.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47%

Literatur

-    Zeichenlehre für Architekten, N. Meuser, DOM publishers
-    Freihändig zeichnen und skizzieren, Karl Chr. Heuser, Augustus Verlag
-    Perspektive und Axonometrie, Reiner Thomae, Kohlhammer
-    Professionell Skizzieren Zeichnen Präsentieren, Gerd Reinhardt, Europa Lehrmittel
-    Workshop Zeichnen Architekturskizzen,Klaus Meier-Pauken, EV Englisch

 

Grundlagen Entwerfen 2 & Digitale Methoden Grundlagen
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10100

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung „Tragwerkslehre 2“ sind die Studierenden dazu in der Lage, eine statische Vordimensionierung eines einfachen Holz- oder Stahltragwerks unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften durchzuführen. Sie können die erforderlichen Tragfähigkeits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweise führen. Sie sind dazu in der Lage geeignete Materialien und Querschnitte für ein gewähltes Tragwerk unter Berücksichtigung der Bemessungsgrundlagen zu bestimmen. Sie können das Tragverhalten verschiedener Tragkonstruktionen beurteilen und Alternativvorschläge erarbeiten. Sie besitzen fundierte Kenntnisse für den Entwurf tragender Konstruktionen, die zur Zusammenarbeit und Kooperation mit Bauingenieuren und weiteren Fachplanern erfordeerlich sind. Sie sind dazu in der Lage statische Berechnungen, je nach Komplexität zumindest ansatzweise, zu verstehen.
Im Modul „Tragwerkslehre 2“ wird die Entwicklung systemorientierten Denkens gefördert und es werden wissenschaftliche Arbeitstechniken vermittelt.

Inhalte

• Grundbegriffe des Tragverhaltens und der Berechnung verschiedener Tragsysteme (z.B. Balken, Fachwerke, Zug- und Druckstäbe, Rahmen, Durchlaufträger, unterspannte Träger, Gelenkträger, Bogen, Seile)
• Statisch bestimmte und statisch unbestimmte Tragsysteme
• Berechnung und Analyse von Fachwerkträgern
• Mechanische Grundlagen der Festigkeitslehre (z.B. Spannungen, Dehnungen, Elastizitätsmodul) und Querschnittswerte
• Bemessungskonzept (u.a. Einwirkungen, Beanspruchungen, Beanspruchbarkeiten, Teilsicherheitsbeiwerte)
• (Vor)dimensionierung schwerpunktmäßig im Stahl- und Holzbau
• Tragfähigkeitsnachweise (Spannungsnachweise, Knicksicherheitsnachweis) und Gebrauchstauglichkeitsnachweise
• Statische Berechnung und Vordimensionierung eines Tragwerks
• Aussteifung von Tragwerken

Lehrformen

Vorlesung: Vortrag der/des Lehrenden in Interaktion mit den Studierenden
Übung: unter Anleitung der/des Lehrenden bearbeiten die Studierenden vorlesungsbegleitende Aufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: siehe Anlage zur geltenden StgPO
Inhaltlich: Grundlegende Mathematikkenntnisse, Lehrinhalt Tragwerkslehre 1
 

Prüfungsformen

Präsenzklausur: Überprüfung der Inhalte des Moduls TL 2 anhand von Übungsaufgaben und Verständnisfragen
Dauer: 90 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Klausur wird benotet und muss mit mindestens ausreichend (4,0) abgeschlossen werden.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die Module TL 1 und TL 2 sind Voraussetzung für die Wahlpflichtmodule TL V und TL S. Grundlagen der Tragwerkslehre werden u.a. in den Modulen Konstruieren 1 und 2 benötigt.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65 %

Literatur

Begleitende Unterlagen zur Lehrveranstaltung
• Aktuelles Skript des Lehrgebietes: „Tragwerkslehre TL 2 Übungsaufgaben“
• Aktuelles Skript des Lehrgebietes: „Tragwerkslehre TL 2 Tabellen und Formeln“
• Weitere Vorlesungs- und Übungsunterlagen sowie Unterlagen zur Klausurvorbereitung werden semesterbegleitend in ILIAS bereitgestellt
Empfohlene Fachliteratur
• Leicher: Tragwerkslehre in Beispielen und Zeichnungen, Verlag: Reguvis Fachmedien
• Krauss, Führer, Neukäter: Grundlagen der Tragwerklehre 1, Verlagsgesellschaft Müller
• Holschemacher: Entwurf- und Konstruktionstafeln für Architekten, Verlag: Bauwerk/Beuth
• Block, Gengnagel, Peters: Faustformel Tragwerksentwurf, DVA
• Eisele: Grundlagen der Baukonstruktion: Tragsysteme und deren Wirkungsweise, DOM publishers
• Weitere Fachliteratur wird in der Lehrveranstaltung angegeben.
Hinweise
• Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgabenblätter (Ausgabe nur im Sommersemester) können ggf. Bonusleistungen erbracht werden, die gemäß RPO § 27 nur bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters anrechenbar sind. Ob Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des aktuellen Sommersemesters bekanntgegeben.
• Bei Bedarf kann eine individuelle Betreuung in englischer Sprache stattfinden.

Grundlagen Gestaltung 2
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10080

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch der Lehrveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage, ein Wohngebäude von durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad zu konstruieren und baustellengerecht darzustellen. Sie haben die Kompetenz erworben, die Inhalte der korrespondierende Vorlesung über die Grundlagen des Konstruierens auf die wesentlichen Bauteile des Gebäudes in einem eigenen Übungsprojekt anzuwenden und eigenverantwortliche Entscheidungen über die Art der Konstruktion zu treffen und diese in Details verschiedener Maßstäbe darzustellen.

Inhalte

Handwerkliche Baukonstruktion und Bauelemente, wie zweischalige Wand (Gründung – Keller – Sockel), Dach (flaches Dach), Fenster – Fassaden, Treppen, Innenausbauten unter Berücksichtigung grundsätzlicher, die Architektur bestimmende Faktoren:
Ort | Kontext, Gestalt | Ausdruck, Funktion, Angemessenheit | Material | Wirtschaftlichkeit | Nachhaltigkeit

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage 1 zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

(a) Klausur (90 Minuten)
(b) (zeichnerische) Hausarbeit mit
Präsentation (Dauer der Präsentation max. 20 min)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note ausreichend (4,0) bestanden sein. Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
50% Klausur
50% Hausarbeit mit Präsentation
Beide Prüfungsteile müssen mindestens mit der Note ausreichend (4,0) bewertet worden sein, um die Modulprüfung insgesamt zu bestehen.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul steht in Zusammenhang mit den Modulen innerhalb des Studiengangs Architektur
-    Grundlagen des Gestaltens durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung
-    Grundlagen Entwerfen durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung und im Entwurf
-    Darstellungstechniken durch Anwendung der Lehrinhalte
-    Tragwerkslehre durch Anwendung der Lehrinhalte
-    Baustofftechnologie durch das Schaffen der Voraussetzungen für dieses Modul

 

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Stadt und Landschaft 2
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10090

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage
-    alle praxisrelevanten Baustoffe für den gestalterischen und den konstruktiven Einsatz zu benennen und anwendungsspezifisch zu beurteilen.
-    indem sie aufbauend auf den elementaren Baustoffen die bautechnischen Eigenschaften sowie die typischen Anwendungen aller weiterer Baustoffe erlernen.
-    indem sie die Gesamtheit der Anwendungsbreite des Betons als bedeutendstem Baustoff der Gegenwart, durch Untersuchung unter Laborbedingungen und Anwendung im kleinen Maßstab, erfahren.
-    indem sie den funktions- und materialgerechten Umgang der Baustoffe unter Umwelteinflüssen und Interaktionen untereinander prognostizieren können, so dass sie später zur bautechnologisch, dauerhaft und nachhaltig richtigen Auswahl der Baustoffe befähigt sind.

 

Inhalte

-    Die praxisgerechte Herstellung, Verarbeitung und Qualitätsprüfung von Beton wird dargestellt.
-    Die baustofftechnologischen Grundsätze der Sonderbetone werden vermittelt.
-    Grundlegende, bautechnologische Eigenschaften von metallischen Werkstoffen, wie z. B. Nichteisen-Metallen sowie mineralischen Baustoffen werden hergeleitet.
-    Die einzelnen Baustoffe werden in ihrer gesamten Bandbreite der Funktionalität, der äußeren Formgebung und der gestalterischen Erscheinungsbilder vorgestellt.
-    Besonderes Augenmerk wird auf innovative und energieeffiziente Bauweisen gelegt.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Klausur 90 Min

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Klausur muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65 %

Literatur

-    Wendehorst Baustoffkunde; Baustoffkenntnis; Technik des Sichtbetons; Nachhaltig Bauen; Fassaden Atlas

Tragwerke & Baustoffe 2
  • PF
  • 7 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10070

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

-    Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind Studierende befähigt, weniger komplexe Gebäudeentwürfe im Spannungsfeld von Methode und Intuition prozesshaft zu entwickeln und Abhängigkeiten im Entwurfsprozess und deren gestalterische, konstruktive, räumliche Konsequenzen zu erkennen.
-    Sie haben die Analysefähigkeit von Gebäudetypologien, Entwurfskonzepten und Gebäudestrukturen erworben.
-    Studierende sind in der Lage, in Zusammenhängen zu denken und sinnliche Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Entwurf zu entdecken.
-    Die Studierenden haben eine vertiefte gestalterische und kommunikative Ausdrucksfähigkeit erworben.

 

Inhalte

a.    Vorlesungen:
-    Grundlagen und Hintergründe zu Gestaltungsphänomene / -theorien | Entwurfsmethodik

b.    Übungen:
-    Heranführen an den Entwurfsprozess durch einfache, z.T. abstrakte Entwurfsaufgaben.
-    Vermittlung von Entwurfseinflussgrößen (Ort, Raum, Zeit, Funktion, Konstruktion, Gestalt und Material...)
-    methodisches Heranführen über Analyse gebauter Beispiele (Text, Bild, Zeichnung, Modell).
-    Entwicklung von Entwurfskonzepten in Varianten
-    Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitstechniken ( Recherche, Analyse, Referate etc.)

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich: empfohlen GG und DT 1

 

Prüfungsformen

a.    projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung (inkl. Vorlesungsinhalte) sowie unbenotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen von mind. 50% der semesterbegleitenden Leistungen (Hausarbeiten, Referate, Testate etc.) und erfolgreiche Abschlussprüfung

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89 %

3. Studiensemester

Digitale Methoden 1
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10130

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    135 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

-    Weiterentwicklung und Vertiefung der Fähigkeiten und Kenntnisse aus Grundlagen des Entwerfens
-    Erkennen und Begreifen von Zusammenhängen
-    Ganzheitliche Betrachtung- und Denkweise in Bezug auf den Vorgang des Entwerfens
-    Aneignung systematischer und prozesshafter Arbeitsweisen unter Berücksichtigung wesentlicher entwurfsrelevanter Aspekte

 

Inhalte

a.    Vorlesungen:
-    Entwurfsprinzipien und Methoden
b.    Übungen:
-    Entwerfen von Gebäuden mit einfachen Planungsanforderungen unter Berücksichtigung von Kontext, Ort, Raum, Gestalt, Funktion und Fügung, Material und Ausstrahlung
-    Vermittlung einer prozesshaften Arbeitsweise, einer kritischen Haltung sowie reflektiertem Handeln
-    Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken und angemessener analoger und digitaler Präsentationstechniken

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen
 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:


 

Prüfungsformen

Prüfungsformen
a.    Prüfung planerischer Arbeiten mit mündlicher Prüfung
b.    bewertete, unbenotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
Voraussetzung für die Prüfungsteilnahme an der Modulprüfung (a):
mindestens zwei unbenotete bestandene semesterbegleitende Prüfungsleistungen (b)
→ RPO § 21 (2 b, c)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bestanden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Architektur im Kontext 1
  • PF
  • 6 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10140

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    unbekannte städtische Situationen zu analysieren und zu bewerten, um Defizite und Qualitäten zu erkennen, auf die sie baulich reagieren. Sie nutzen dazu die in der Vorlesung vermittelten Betrachtungsebenen der Stadt,
-    sich städtebaulicher und freiraumplanerischer Typologien zu bedienen, Lösungsansätze städtebaulicher Probleme besser einzuschätzen
-    architektonische, landschaftsarchitektonische und infrastrukturelle Bausteine städtebaulichen Entwerfens gezielt einzusetzen, um ganzheitlich auf bauliche Aufgaben zu reagieren.
-    planungsrechtliche Aspekte baulicher Aufgaben einzuschätzen, um diese bei Architekturentwürfen zu berücksichtigen.
-    einfache städtebauliche Aufgaben mit Hilfe des Entwerfens im Modell zu lösen, um die städtebauliche Einbindung von Architekturprojekten einfließen zu lassen.

 

Inhalte

a.    Vorlesungen:
-    Bausteine der Stadt
-    Grundzüge der Stadtbaugeschichte und aktuelle Tendenzen im Städtebau
-    Gestalt der Städte als Konstrukt technischer, wirtschaftlicher und kultureller Bindungen
-    Fügung baulicher und landschaftlicher Elemente der Stadt
-    Wahrnehmung und Gestaltung von Stadt- und Landschafsräumen
-    städtebauliche Maßstäbe
-    Grundwissen Bauleitplanung
-    Dimensionen von Urbanität
b.    Übungen:
-    Entwerfen von Gebäuden mit einfachen Planungsanforderungen unter Berücksichtigung von Kontext, Ort, Raum, Gestalt, Funktion und Fügung, Material und Ausstrahlung
-    Vermittlung einer prozesshaften Arbeitsweise, einer kritischen Haltung sowie reflektiertem Handeln
-    Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken und angemessener analoger und digitaler Präsentationstechniken

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Unbenotete, semesterbegleitende Prüfungsleistungen
b.    Prüfung der projektbezogenen Arbeit, Klausur
Zusammensetzung der Endnote des Moduls
-    70 % Dokumentation und Präsentation der Projektarbeit, 30 % Klausur, beide Prüfungselemente mindestens 4,0

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung bzw. jede Teilprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) oder mit bestanden bewertet worden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Baukonstruktion 3
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10110

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    135 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

a.    Vorlesung:
-    Nach dem Besuch der Lehrveranstaltung haben Studierende einen Überblick über das Feld der Gebäudetypolgien erhalten. Sie sind befähigt, Gebäude systemisch zu anlysieren, Gebäudestrukturen zu erkennen und Entwurfskonzepte vor dem Hintergrund gesellschaftlicher, räumlicher, konstruktiver und gestalterischer Parameter zu begreifen. Sie haben durch Gebäudeanalysen Fähigkeiten im wissenschaftlich-methodischen Arbeiten erworben.
b.    Übung:
-    Durch die anwendungsbezogene Vermittlung sind Studierende befähigt weniger komplexe Gebäudeentwürfe im Spannungsfeld von Methode und Intuition zu entwerfen und diese im interdisziplinären Kontext (Städtebau, Technischer Ausbau, Digitale Methoden) prozesshaft weiterzuentwickeln. Studierende haben Entwurfskompetenzen sowie visuelle und rhetorische Ausdrucksmöglichkeiten erworben und haben durch Gruppenarbeit ihre Individual- und Methodenkompetenzen erweitert.

 

Inhalte

In einem kompakten Vorlesungszyklus werden anhand von wegweisenden Gebäuden aus mehreren Epochen unterschiedliche Gebäudetypologien, Raum- und Organisationskonzepten vermittelt. Zusammengefasst in typologischen Einheiten - wie Wohnungsbauten, Bauten für Bildung und Kultur- und Arbeitsstätten, sowie anhand von spezifischen Themen - wie Barrierefreiheit, Brandschutz, Akustik oder Belichtung – werden Problemverständnis und Qualitätsbewusstsein geschult. Das Spektrum der Betrachtung reicht vom Maßstab 1:1000 (städtebauliche Einbindung) bis zum Maßstab 1:1 (ergonomische Anforderungen). Gebäudeanalysen erweitern die Lehre.
In einem Übungszyklus von 4 Steps wird der engen Wechselbeziehung zwischen dem Menschen, mit seinen individuellen Bedürfnissen an ein Gebäude (Raum - Individuum) und der Beziehung zwischen dem Gebäude und seiner spezifischen Umgebung (Gebäude - Ort) nachgegangen. Schritt- weise wird an das methodische Entwerfen und den Entwurfsprozess durch Entwicklung und Gegen- überstellung von Systemvarianten herangeführt. Aufeinander aufbauende Entwurfsaufgaben aus dem Bereich des Wohnbaus werden unter besonderer Berücksichtigung raumphänomeno- logischer Aspekte und Verknüpfung von lehrgebietsübergreifenden Inhalten (Technischer Ausbau, Städtebau) in Kleingruppen (2 Personen) bearbeitet. Die Gruppenarbeit fördert kommunikative Prozesse, Problemwahrnehmungen und deren Lösung. Exkursionen und Besichtigungen ergänzen die Übungen. In den Mentoring- und Studienstands-Gesprächen werden Hilfestellungen zu Organisation, Zeitmanagement und Lernplanung gegeben. Darüber hinaus erfolgt eine Reflexion des bisherigen Studienverlaufs und des Leistungsstands.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

(a) Hausarbeit (im SS)
(b) semesterbegleitende projektbezogene Arbeiten (Anzahl: 3) (im WS)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Insgesamt muss die Gesamtleistung aus Hausarbeit (a) und projektbezogener Arbeit (b) mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Anknüpfungspunkte, insbesondere in interdisziplinärer Perspektive ergeben sich durch Anbindung der Übung an Module des Technischen Ausbaus, Städtebauliches Entwerfen und Computergestütztes Zeichnens.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89 %

Literatur

-    Die Thematisierung der Architektur (O.M. Ungers)
-    Atmosphären (Peter Zumthor)
-    Raumpilot 1- 4 (Wüstenrot Stiftung)
-    Herausforderung Erdgeschoss (Wüstenrot Stiftung)
-    Konzepthefte DETAIL, ARCH+ (diverse Hefte)
-    Typologie +, Midcomfort (Lukas Imhof)

 

Entwurfsprojekt 1
  • PF
  • 5 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10150

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die physikalischen Grundlagen zum Wärme- und Feuchteschutz, zur Wechselwirkung zwischen Konstruktionen / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Wärme und Feuchte, zur Energieeinsparung, zu behaglichen u. wohnhygienischen Verhältnisse in Räumen und zum Schutz vor Feuchteschäden erworben. Sie sind in der Lage, die bauaufsichtlich notwendigen bauphysikalischen Nachweise auf den Gebieten des Wärme- und Feuchteschutzes sowie der Energieeinsparung selbstständig durchzuführen und können die bauphysikalischen Erkenntnisse bei der Lösung von Bau- und Konstruktionsaufgaben (auch bei der Beurteilung von Bauschäden) im Zusammenhang von Konstruktion, Phänomen, Mechanismus und Berechnung anwenden, zu bewerten und fachübergreifend zu diskutieren.

Inhalte

a.    Wärmeschutz und Energieeinsparung
-    (u.a. Temperaturskalen, Wärmeübertragungsmechanismen, Wärmeleitung, Wärmekonvektion, Wärmestrahlung, Wärmeleitfähigkeit, Wärmestrom, Wärmestromdichte, Wärmedurchlasswiderstand, Wärmeübergangswiderstand, Wärmedurchgangswiderstand, Wärmedurchgangskoeffizient von homogenen und inhomogenen Bauteilen, Wärmedurchgangskoeffizient von keilförmigen Schichten, Wärmedurchlasswiderstand von Luftschichten, Wärmedurchgangskoeffizient von Fenstern, mittlerer Wärmedurchgangskoeffizient bei Bauteilen mit homogenen Schichten, Wärme- durchlasswiderstand unbeheizter Räume, Korrekturen für U-Werte, Temperaturberechnung, Temperaturverteilung in Konstruktionen, Wärmeströme, Wärmebilanz, Wärmebrücken, Isothermen und Adiabate, winterlicher und sommerlicher Wärmeschutz nach DIN 4108, Gebäudeenergiegesetz GEG, Jahresheiz- wärmebedarf, Jahres-Primärenergiebedarf, Bilanzierungsprinzip, thermische Längenänderungen und Spannungen, instationäre Temperaturvorgänge, Behaglichkeit und Wohnraumhygiene, Luftwechsel und Gebäudedichtigkeit, u.a., Wärmedämmstoffe und ihre Eigenschaften, Grundlegendes zu Niedrigenergie-, Passiv- und Energie-Plus-Häusern)
b.    Feuchteschutz
-    (u.a. Grundbegriffe des Feuchteschutzes, masse- und volumenbezogener Feuchtegehalt, kritischer Feuchtegehalt, praktischer Feuchtegehalt, Wasserdampfsättigungskonzentration, absolute Luftfeuchte / Wasserdampfkonzentration, Wasserdampfpartialdruck, Wasserdampfsättigungsdruck, relative Luftfeuchte, Taupunkt-temperatur, Feuchtetransportmechanismen, Wasserdampfdiffusion, kapillares Saugen und Kapillarität, Wasser-dampf-Diffusionswiderstandszahl, wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke, Wasserdampf-Diffusions-stromdichte, Tauwasser auf Oberflächen und im Bauteil, Nachweis der Tauwasserfreiheit und Berechnung diffusionsbedingter Tauwasser- und Verdunstungswassermassen, “Glaser“-Verfahren, Perioden-Bilanzverfahren, Monats-Bilanzverfahren, Schimmelbildung, Wasserdampfkonvektion, Tauwasser auf Bauteiloberflächen, Kapillares Saugen und Regenschutz, Wasseraufnahmekoeffizient, Kriterien für den Regenschutz von Putzen und Beschichtungen, instationärer
Feuchtetransportvorgänge, u.a., Kapillarität und kapillares Saugen, Wasseraufnahmekoeffizient, Salztransport, bauschädliche Salze und Schadensmechanismen)

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Klausur (120 Minuten, zweiteilig)
(a) Teil 1 (Berechnungsteil)
(90 Minuten, maximal 90 Punkte möglich)
(b) Teil 2 (Verständnisfragen)
(30 Minuten, max. 30 Punkte möglich)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

a.    Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.
-    Hierzu müssen mind. 50% der in der Klausur erreichbaren Gesamtpunkte erzielt werden, d.h., mind. 60 Punkte von möglichen 120 Punkten und
-    mind. 33,3 % der möglichen Punkte in Teil 2 (Verständnisfragen), d.h., mind. 10 Punkte von möglichen 30 Punkten erreicht werden.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BP1 befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Baukonstruktion / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Wärme und Feuchte. Energieeinsparung, behagliche u. wohnhygienische Verhältnisse in Räumen, Schutz vor Feuchteschäden sind einige ihrer Ziele. Bauphysikalische Kenntnisse sind für Architekten beim Entwurf, bei der Planung und der Ausführung von Bauwerken unerlässlich. Bauschäden im Neubau u. bei der Sanierung werden oftmals aus Unkenntnis bauphysikalischer Gesetze verursacht. Die BP1 steht daher in engem Zusammenhang mit der Baustofftechnologie (Materialität), dem Technischem Ausbau und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Literatur

-    Bläsi: Bauphysik. Verlag Europa Lehrmittel, Haan
-    Liersch, Langner: Bauphysik kompakt. Beuth Verlag, Berlin
-    Zürcher, Frank: Bauphysik – Bau und Energie – Leitfaden für Planung und Praxis. Teubner Verlag
-    Schmidt, Windhausen: Bauphysik-Lehrbuch. Bundesanzeiger Verlag, Köln
-    Stein: Physik für Bauingenieure – Grundlagen und Anwendungen – Band 2: Wärme und Feuchte. AVH Verlag, Hamburg
-        Pohlenz: Der schadensfreie Hochbau – Band 3: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz. Rudolf Müller Verlag, Köln
Normen (DIN-Normen sind für Studenten*Innen kostenlos downloadbar in der Bibliothek aus Perinorm):
-    DIN 4108-2 „Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 2: Mindestanforderungen an den Wärmeschutz“
-        DIN 4108-3: Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz – Anforderungen, Berechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung
-    Weitere Fachliteratur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

 

Gebäudetechnologie & Bauphysik 1
  • PF
  • 7 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10120

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch der Veranstaltung kennen die Studierenden die Möglichkeiten des computergestützten Bearbeitens von Architekturprojekten im Studium und in der Berufspraxis. Dabei haben sie typische Arbeitsabläufe kennengelernt, um eigenständig individuelle Planungsaufgaben realisieren zu können. Sie haben die Auswirkungen der digitalen Medien auf den Arbeitsprozess und das Arbeitsergebnis erfahren, wodurch sie in der Lage sind, Prinzipien zu übertragen, situationsabhängig anzuwenden und praktisch zu vertiefen.

Inhalte

  1. DM/G Teil 1
  • Organisation in computergestützten Arbeitsumgebungen
  • Grundlagen der Bildbearbeitung sowie Layout-Techniken
  • 2D-Konstruieren und Plandarstellung in einer CAD-Umgebung
  • Grundlagen der Volumenkörpererstellung in 3D
  1. DM/G Teil 2
  • Konstruieren und informieren von dreidimensionalen Gebäudemodellen gem. BIM Leitfaden zur BIM-orientierten Planung
  • Arbeiten mit 3D-Objektmodellen und Objektstrukturen
  • Stile und Techniken der 3D Visualisierung
  • Weiterführende Layout-Techniken

Lehrformen

Bearbeitung einer semesterbegleitenden Planungsaufgabe in Einzelarbeit, die unter Anleitung Der/des Lehrenden vermittelt und in Übungen vertieft werden. Präsentationen der Teilnehmenden - unter Einsatz der Neuen Medien - können mit Bonuspunkten honoriert werden. Diese Präsentationen schließen mit einem Feedback der Lehrpersonen und der Gruppe ab.
 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Prüfungsform im 2-semestrigen Modul:
  1. Vier semesterbegleitende Leistungskontrollen in Form von Hausarbeiten (DMG 1 im 2. Sem./SS)
  2. Vier semesterbegleitende Leistungskontrollen in Form von Hausarbeiten (DMG 2 im 3. Sem./WS)
Für (a) und (b) gilt jeweils:
Arithmetisches Mittel aus den vier semesterbegleitenden Prüfungsleistungen. Nicht erbrachte Teilleistungen werden mit 5,0 bewertet. Es müssen mindestens 51% der Teilleistungen bestanden werden.
 Endnote des gesamten Moduls:
 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Für (a) und (b) gilt jeweils:
Arithmetisches Mittel aus den vier semesterbegleitenden Prüfungsleistungen. Nicht erbrachte Teilleistungen werden mit 5,0 bewertet. Es müssen mindestens 51% der Teilleistungen bestanden werden.

Die Bewertung der Endnote des Moduls (S+W) mit mindestens 4,0. Jeder der beiden Teile bestanden sein.

Endnote des gesamten Moduls: Arithmetisches Mittel aus (a) und (b)

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul bildet als Grundlagenveranstaltung teils mutuelle Anknüpfungspunkte zu den Fächern GK1/2 (M03 bzw. M08; Weiterführung der Semesteraufgabe durch digitale Umsetzung der gebunden gezeichneten Planungen), DT (M06; Plandarstellung und Zeichnungsnormen für technische Zeichnungen), GG (M02; Layouttechniken, Bildbearbeitung) GL bzw. GE (M11 bzw. M07; Layout-Techniken und Plandarstellung) und DM/E (M28; Anwendung digitaler Arbeitsprozesse).

 

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

4. Studiensemester

Entwurfsprojekt 2
  • PF
  • 5 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10200

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    sich mit Bestandssituationen auseinanderzusetzen, indem sie wesentliche Aspekte des Ortes und der Umgebung erfassen und zeichnerisch/im Modell festhalten, um die städtebauliche Qualität in bestandsgeprägten Situationen zu erhöhen.
-    komplexe städtebauliche Aufgabenstellungen zu lösen, indem sie aus der Analyse und Bewertung Entwurfsansätze herleiten.
-    konzeptionell zu entwerfen, indem sie aus gesellschaftlichen Entwicklungen und Trends architektonische, freiraumplanerische und infrastukturelle Interventionen herleiten können. Damit verorten Sie architektonischen Entwerfen inhaltlich und nicht formal.
-    auf Situationen mit geringem baulichen Entwicklungsdruck zu regieren, indem sie das architektonische Repertoire um Mittel der Aktivierung und Nutzerbeteiligung ergänzen.

 

Inhalte

Inhalte
a.    Vorlesung:
-    städtebauliche Analysen
-    Informationsdesign
-    wirtschaftliche Rahmenbedingungen des Städtebaus
-    Nutzungsplanung
-    Stadtentwicklungsprozesse
-    demografische Entwicklungen
-    Perspektive und Modell
-    Geschichte Stadt und Planung
-    praktische Beispiele
b.    Übung:
-    Exkursion und Grundstücksbesichtigung
-    Auseinandersetzung mit einem konkreten städtischen Ort
-    handlungsorientierte städtebauliche Analyse
-    Analyse der vorgefundenen Situation mittels Ebenen
-    Erkennen von Stärken und Schwächen / Potentialen und Konflikten
-    Herleitung eines überzeugenden Entwurfskonzepts
-    Entwicklung des räumlichen Entwurfs aus dem Konzept
-    Entwerfen im Modell
-    Darstellungsmethoden, Visualisierung und Präsentation

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen
Prüfung

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Architektur im Kontext 2
  • PF
  • 6 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10190

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden mit einem Grundwissen der wesentlichen Konstruktionsmaterialen und -methoden des Skelettbaus und deren Hüll- und Ausbaukonstruktionen sowie industrieller Fertigungstechniken ausgestattet. Im Fokus liegt der Holzbau, als für andere Baustoffe beispielgebende Bauweise. Mit der Verwendung funktions-, konstruktions- und gestaltrelevante Prinzipien des Fügens einfacher Skelettkonstruktionen sind die Studierenden vertraut. Damit werden ebenso die Ausdrucksmöglichkeiten von Präsentation und Visualisierung weiterentwickelt.
Ziel ist es die Komplexität und Interdisziplinarität des Bauens zu begreifen (Tragwerk – Hülle) und in logischer Konsequenz, also unter Berücksichtigung der geometrischen Ordnung, Kraftableitung und Detailausbildung, einfache Planungsstrategien in der jeweiligen Projektarbeit beispielhaft aufzuzeigen.

 

Inhalte

Zeitgemäße Architektur ist immer verbunden mit einem konkreten Ort oder Kontext. Sie muss in Gestalt und Ausdruck, in Funktion und Material angemessen und nachhaltig reagieren.
a.    Vorlesung:
-    Massiv versus Filigran | Historische Entwicklungen | Die industrielle Revolution und deren Folgen | Nachkriegstendenzen | Herausforderungen der Zukunft | Strukturelle Ordnung im Skelettbau | Stabilisierungssysteme | Holzbau
b.    Übung:
-    Unter den oben genannten Aspekten einer zeitgemäßen, zukunftsorientierten Architektur werden in den Übungen anhand kleinerer Aufgaben einfache Baukonstruktionen und/oder einfache Tragkonstruktionen mit geringen Anforderungen an Hülle und Technischen Ausbau entwickelt, präzisiert und detailliert. Dieses Einüben geschieht zeichnerisch, modellhaft und - je nach Kurs – auch im Maßstab 1:1.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:


 

Prüfungsformen

(a)   Semesterbegleitende Prüfungsleistung in Form einer Klausur (ca. 45 Minuten)
(b)  Projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung
40 % Klausur (a)
60 % projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung (b)
davon
70 % projektbezogene Arbeit mit Dokumentation (Zeichnung und Modell) und deren Präsentation
30 % mündliche Prüfung

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung ist bestanden, wenn die Teile der Modulprüfung (Teilleistungen) entsprechend der durch den Prüfungsausschuss festgelegten Gewichtung der einzelnen Teile (a + b) insgesamt mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist
→ RPO § 20 (5)

 

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89 %

Literatur

-    Architektur konstruieren | Andrea Deplazes
-    Architektur ohne Architekten | Bernhard Rudofsky Atlas Baustoff | Atlas Holzbau
-    Basics Holzbau | Ludwig Steiger
-    Bauwerk, Tragwerk, Tragstruktur Band 1 | Oskar Büttner, Erhard Hampe Gestalt finden | Frei Otto, Bodo Rasch
-    Holzbau: Details, Produkte, Beispiele | Johann Weber

 

Baukonstruktion 4
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10160

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    105 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage Begriffe der Gebäudetechnologie und den Aufgabenbereich der Planung des technischen Ausbaus von Gebäuden im Planungsprozess zu beschreiben. Die Studierenden können darüber hinaus standortspezifische Einflussgrößen des Klimas und deren Wechselwirkung mit der bebauten Umwelt analysieren. Weiterhin sind sie in der Lage klimatische Einflussgrößen auf den Menschen als Behaglichkeitskriterien zu differenzieren. Sie können daraus ableiten, ob die Notwendigkeit des Heizens und Kühlens besteht.
Außerdem können die Studierenden beispielhaft, die daraus resultierenden Leistungs- und Energiebedarfe errechnen, die für die Dimensionierung der Anlagentechnik notwendig sind und übersetzen diese in sinnvolle Anlagenkonzepte. Grundlagen zur Energieversorgung und den unterschiedlichen Energieträgern können im Sinne der Nachhaltigkeit klassifiziert werden. Insbesondere können Studierende das Zusammenspiel von Architektur und Technik in zukünftige Entwurfsaufgaben einfließen lassen.

 

Inhalte

-    Einflussgrößen des Klimas
-    Behaglichkeit
-    Heizlast und Heizwärmebedarfe, Raumwärmeübergabesysteme und Wärmeerzeuger
-    Kühllast und Kühlenergiebedarfe, Raumkühlung und Kälteerzeuger
-    Versorgungskonzepte
-    Energieerzeugung

-    Verzahnung der oben genannten Elemente mit dem architektonischen Entwurf
-    Interaktion des oben genannten Themenspektrums der Gebäudetechnologie mit anderen Gewerken
 
  •  

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Abgabe von eigenständigen handschriftlichen Rechenübungen (40%),
b.    Aufbereiten der Ergebnisse als Präsentationen (30%)
c.    Abgabe eines Berichts im wissenschaftlichen Stil (30%)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

-    Für die Vergabe von Leistungspunkten sind zum Bestehen der Veranstaltung mindestens 50% der Gesamtpunkte und jeweils mindestens 10% der einzelnen Teilleistungen (6 a-c) erforderlich. In den Übungen herrscht Anwesenheitspflicht. Es müssen zum Bestehen mindestens 75% der Veranstaltungen besucht worden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06 %

Literatur

-    Bohne, Dirk (2019): Technischer Ausbau von Gebäuden und nachhaltige Gebäudetechnik.
11. Aufl. Wiesbaden: Springer Vieweg.
-    Pistohl, Wolfram (2009): Handbuch der Gebäudetechnik: Band 2: Heizung /Lüftung/Beleuchtung /Energiesparen. Werner Verlag
-    Hausladen, Gerhard (2005): Climate Design. Birkhäuser Verlag
-    Recknagel, Hermann (2011): Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik. 75. Aufl.

 

Digitale Methoden 2
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10180

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der Teilnahme am Modul „Gestalten“ sind die Studierenden in der Lage
-    ein gestelltes Thema zu einer gestalterischen Idee zu entwickeln.
-    diese Idee in analoger und digitaler Methode zu einem künstlerisch-gestalterischen Ausdruck zu bringen.
-    räumliche, grafische und typografische Zusammenhänge zu erkennen.
-    den eigenen künstlerisch-gestalterischen Prozess und sein Ergebnis zu präsentieren und zu dokumentieren.
-    über das Erarbeiten einer prägnanten Formsprache, das Auswählen passender Farben und Materialen und das Zusammenbringen unterschiedlicher Funktionen entwickeln die Studierende Lösungen, um eine Umgestaltung von Räumen kontextbezogen und ganzheitlich, konzipieren und umsetzen zu können.


 

Inhalte

-    Vertiefen der im Modul „Grundlagen der Gestaltung“ erlernten Inhalte.
-    Üben des bewussten Einsatzes digitaler Gestaltungsmittel.
-    Einsetzen von Formelementen und Formanordnungen.
-    Erlernen typografischer und grafischer Zusammenhänge.
-    Experimenteller Umgang mit verschiedenen Materialien, Techniken und Methoden (analog und digital).

 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Hausarbeiten
b.    Benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
c.    ggf. Semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)
Zusammensetzung der Endnote des Moduls
-    70% der Prüfung in Form von Hausarbeiten (a), 30% benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen (b), ggf. unter Berücksichtigung der Bonuspunkte aus semesterbegleitenden Studienleistungen nach Rahmenprüfungsordnung  max.1/6 der Gesamtpunkte (c).

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung bestehend aus den Hausarbeiten (a) und den semesterbegleitenden Prüfungsleistungen (b) müssen mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

-    Durch die Entwicklung kontexbezogener gestalterischer Entwürfe für einen konkreten Ort, wird ein Bezug zu Modulen (innerhalb des Studiengangs) geschaffen, wie:
„M 02 GG – Grundlagen der Gestaltung“, „M 06 DT – Darstellungstechniken“, „M 07 GE – Grundlagen des Entwerfens“,„M 12 DM/G – Digitale Methoden/Grundlagen“,
„M 19 K1 – Konstruieren 1“, „M 20 SE2 – Städtebauliches Entwerfen 2“, „M 26 EW 2 – Entwerfen 2“, „M 27 K2 – Konstruieren 2“, M 28 DM/E – Digitale Methoden/Entwerfen“,
„WMP 14 GS – Gestalten Sondergebiete“, „WMP 18 LAT – Landschaftsarchitektur“,
„WPM 21 SES – Städtebauliches Entwerfen Sondergebiete“, „WEM 06 AF – Architekturfotografie“,
„WEM 07 VP – Visualisierung und Präsentation“.
-    Das Modul kann für weitere künstlerisch-gestalterische Studiengänge in Fächern wie Architektur, Design, Fotografie, Kunst oder Lehramt sowohl für Bachelor- als auch Masterstudiengänge eingesetzt werden.

 

Stellenwert der Note für die Endnote

1,24 %

Gebäudetechnologie & Bauphysik 2
  • PF
  • 7 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10170

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    90 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden entwickeln einen analytisch-wissenschaftlichen Zugang zu spezifischen Themen und Konzepten aus Architekturtheorie, -geschichte und Stadtbaugeschichte. Sie erwerben einen versierten Überblick über die historische und zeitgenössische Architekturtheorie und -praxis und erlernen Methoden der wissenschaftlichen Architekturanalyse und der kritisch-reflektierten Auseinandersetzung über Architektur. Die Studierenden sind in der Lage, sich die hierfür relevanten Materialien durch Untersuchungen am Objekt vor Ort, Beschreibung und Suche nach adäquaten Vergleichsobjekten, Konzepten, Theorien etc. selbständig zu erschließen sowie ihre Analyse durch die Recherche in Bibliotheken, Datenbanken, Archiven zu unterfüttern. Sie bereiten das Material in geeigneter Form (mündlich, schriftlich, grafisch) so auf, dass sie Dritten die Methodik, Konzeption, Bewertungen und gewonnenen Erkenntnisse schlüssig erläutern können. Sie üben die selbständige Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen und Formulierung des individuellen Erkenntnisinteresses.

Inhalte

Das Modul “Baugeschichte 2” gliedert sich in eine Vorlesung und eine flankierende Übung:
Die Vorlesung betrachtet die Entwicklungslinien der Architektur der Moderne, die von 1800 bis in die Gegenwart reichen. In diesem Zeitraum sind Architektur und Städtebau mehr als je zuvor politischen, kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Brüchen sowie Transformationsprozessen unterworfen. Insbesondere Planer:innen und Architekt:innen werden durch die vielfältigen Entwicklungen wiederholt vor neue Herausforderungen gestellt, die häufig als Impulse in innovativen technischen, künstlerischen und formalen Lösungen münden. Die rund 200 Jahre sind nicht nur von einer Vielzahl neuer Bauaufgaben und teils parallel verlaufender architektonischer Strömungen und Leitlinien geprägt, sondern auch von pluralistischen und teils kontrovers geführten Diskursen. In der Vorlesung werden diese an signifikanten Bauten, Projekten, Positionen und Protagonist:innen dargestellt und erörtert.
In der Übung werden die Vorlesungsinhalte vertieft, sowie am konkreten Objekt bzw. im gebauten Bestand in Dortmund und Umgebung untersucht und diskutiert. Dabei werden die wichtigsten Instrumente der historischen Bau- und Architekturforschung vermittelt und das kritische Urteilsvermögen in der Auseinandersetzung mit aktuellen Tendenzen und Prozessen in der Architektur sowie von Problemzusammenhängen im Bereich von Stadtumbau, Sanierung und Rekonstruktionen gefördert.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Projektbezogene Arbeit
b. Klausur (90 Minuten)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Projektbezogene Arbeit und Klausur müssen jeweils mit mindestens ausreichen (4,0) benotet sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Anknüpfungspunkte, insbesondere in interdisziplinärer Perspektive für Exkursionen und weitere Lehr- und Forschungskooperationen, ergeben sich durch Anbindung der Übungen an das Angebot des FB Architektur (z.B. Gebäudelehre, Baukonstruktion, Entwerfen, Digitale Methoden in der Architektur), ggf. Einbeziehung der Geodäsie und Geoinformatik.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06 %

Literatur

-    Werner Durth, Paul Sigel, Baukultur. Spiegel des gesellschaftlichen Wandels, (Studienausgabe) Berlin 2016.
-    Kenneth Frampton, Die Architektur der Moderne. Eine kritische Baugeschichte 1750-2010, München 2010.
-    Nikolaus Pevnser, Funktion und Form: Die Geschichte der Bauwerke des Westens, Hamburg 1998. Klaus Jan Philipp, Das Reclam Buch der Architektur, 4. Aufl. Ditzingen 2021.
-    Ulrich Conrads, Programme und Manifest zur Architektur des 20. Jahrhunderts, Basel 2014.
-    Ákos Morávanszky (Hg.), Architekturtheorie im 20. Jahrhundert. Eine kritische Anthologie, Stuttgart 2004.

 

5. Studiensemester

Integriertes Projekt mit assoziierten Inhalten
  • PF
  • 8 SWS
  • 15 ECTS

  • Nummer

    10220

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    Vorlesungen 2 SWS/30 h Übungen 2 SWS / 30 h

  • Selbststudium

    30 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage Begriffe der Gebäudetechnologie und den Aufgabenbereich der Planung des technischen Ausbaus von Gebäuden im Planungsprozess zu beschreiben.
Die Studierenden können darüber hinaus die Notwendigkeit des Lüftens verstehen und erforderliche Außenluftmengen ermitteln. Weiterhin sind sie in der Lage Arten der Raumlufttechnik wie natürliche- und mechanische Lüftungsstrategien im klimatischen Kontext zu klassifizieren. Sie können daraus ableiten, ob eine mechanische Lüftungsanlage notwendig ist. Außerdem können die Studierenden beispielhaft, die Dimensionierung der Raumlufttechnik vornehmen und diese in sinnvolle Konzepte übersetzen.
Die Grundlagen der Gebäudeautomation und an welcher Stelle ein GA-System  sinnvoll ist, können von den Studierenden dargestellt werden. Darüber hinaus können die Studierenden im Sinne eines holistischen Ansatzes der Gebäudetechnologie das Zusammenspiel von Querschnittsthemen wie des visuellen Komforts, der Elektroinstallation sowie den Wasserbedarfen beschreiben.
Insbesondere erlernen Studierende das Zusammenspiel von Architektur und Technik für zukünftige Entwurfsaufgaben.
 

Inhalte

  • Raumkomfort
  • Lüftungsgrundlagen, Lüftungstechnik und Dimensionierung
  • Gebäudeautomation und Technisches Monitoring
  • Visuelle Behaglichkeit und Tageslichtkonzepte
  • Elektroplanung- und Installation
  • Wasser in der Stadt und im Gebäude
 
  • Verzahnung der oben genannten Elemente mit dem architektonischen Entwurf
  • Interaktion des oben genannten Themenspektrums der Gebäudetechnologie mit anderen Gewerken
  •  

Lehrformen

Grundlagen werden in der Vorlesung erarbeitet und Anhand von Praxisbeispielen verdeutlicht sowie anhand gemeinsamer Übungsaufgaben gefestigt.
In den Übungen erlernen die Studierenden anhand eigener Rechenübungen das ingenieurmäßige Herangehen an Problemstellungen auch unter der Zuhilfenahme weiterer Werkzeuge (Online-Tools), die den Planungsprozess unterstützen. Ggf. wird das erlangte Wissen anhand eines eigenen Projekts individuell umgesetzt (Selbststudium).

Teilnahmevoraussetzungen

siehe Anlage zur StgPO

Prüfungsformen

a. Klausur (100%)
b. semesterbegleitende Studienleistungen

Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
100% Klausur (a) und ggf. anzurechnende Bonuspunkte durch semesterbegleitende Studienleistungen
(b) bis max. 30 % der zu erreichenden Gesamtpunktzahl.

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Note aus Klausur (ggf. inkl. Bonuspunkte) muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0)
bewertet worden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06%

Literatur

a. Bohne, Dirk (2019): Technischer Ausbau von Gebäuden und nachhaltige Gebäudetechnik. 11. Aufl. Wiesbaden: Springer Vieweg.
b. Pistohl, Wolfram (2009): Handbuch der Gebäudetechnik: Band 2: Heizung /Lüftung /Beleuchtung /Energiesparen. Werner Verlag
c. Hausladen, Gerhard (2005): Climate Design. Birkhäuser Verlag
d. Recknagel, Hermann (2011): Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik. 75. Aufl.

Wissenschaftliches Arbeiten
  • PF
  • 3 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10210

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die physikalischen Grundlagen zum Schallschutz sowie zur Raumakustik, zur Wechselwirkung zwischen Konstruktionen / Gebäuden und den physikalischen Phänomen Schall, zur Schallausbreitung im Gebäude und im Freien, zum Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Geräusche aus fremden Räumen und gegen Außenlärm erworben. Sie können die bauaufsichtlich notwendigen schallschutztechnischen Nachweise selbstständig durchführen und auf Plausibilität prüfen sowie die physikalischen Erkenntnisse bei der Lösung von Bau- und Konstruktionsaufgabe (auch bei der Beurteilung von Bauschäden) im Zusammenhang von Konstruktion, Materialität, Phänomen, Mechanismus und Berechnung anwenden, bewerten und fachübergreifend diskutieren. Die Teilnehmer können bau- und raumakustische Planung durchführen und Baukonstruktionen diesbezüglich optimieren.

Inhalte

Grundlagen des Schallschutzes
Schwingungen, Schallwellen, Wellenarten, Schallgeschwindigkeiten, Frequenz, Wellenlänge, Schalldruck, Schallintensität, Schallleistung, Schallschnelle, Schallkennimpedanz, Schallspektrum, Darstellung im Zeit- und Frequenzraum, Terzen und Oktaven, Schallpegel, Schalldruckpegel, Schallintensitätspegel, Schallleistungspegel, Dezibel-Skala, Hörwahrnehmung des menschlichen Ohres, Lautstärke, A-Bewertung, Addition und Subtraktion von Schallpegeln, Mittelungspegel
Raumakustik
Diffuses und direktes Schallfeld, Hallradius, Schallabsorption, Schallabsorptionsgrad, Nachhallzeit, äquivalente Schallabsorptionsfläche eines Raumes, Schallpegelminderung durch Schallabsorption, Luftabsorption, Schallabsorber und -resonatoren, poröser Absorber, Plattenresonator, Loch- und Schlitzplattenresonator, Helmholtzresonator, Kantenabsorber, mikroperforierte Absorber (MPA), Verbundplatten-Resonatoren (VPR), Breitband-Kompakt-Absorber (BKA), Akustikdeckensegel, Akustikkörper, Akustikbaffle, bewerteter Schallabsorptionsgrad nach DIN EN ISO 11654, Gesetzmäßigkeiten der geometrischen Raumakustik, Primär- und Sekundärstruktur von Räumen, Prinzipien raumakustischer Planung, Raumakustische Anforderungen an unterschiedliche Räume und Nutzungen, Raumresonanzen, und stehende Wellen, Schroder-Frequenz, Toleranzbereich für optimale Nachhallzeiten (nutzungs- und raumabhängig), Sprachverständlichkeit, Anordnung von Absorbern, Reflektoren und Diffusoren in Räumen, Sprachverständlichkeit, Sitzplatzüberhöhung in Veranstaltungsräumen Ausbildung von Balkonen, Emporen, Rängen und Balustraden in Veranstaltungsräumen, Beispiele für Konzerträume, Opernhäuser, Theater und Hörsäle, Schallabschirmung im Raum, Kapselung lauter gegenüber leisen Raumbereichen, Lombard-Effekt, Cocktailparty-Effekt, Maskierungs-Effekt, C4-Senke
Schallausbreitung im Freien, Schallimmissionsschutz
Beurteilungsgrößen, Anforderungen an den Schallimmissionsschutz, Schallausbreitung in freier und bebauter Umgebung, Ausbreitungsdämpfung bei Punkt- und Linienschallquellen, Pegelminderung durch Abschirmung (Lärmschutzwände), Bodenabsorption, Pegelminderung durch Bewuchs, Pegelminderung durch meteorologische Einflüsse, Pegelminderung durch Bebauung, Beugung, Pegelerhöhungen durch Reflexionen, Lärmschutzwände und Pegelminderung durch Abschirmung,
Bauakustik und Schallschutz
Schallübertragung in Gebäuden für Luftschall, Trittschall und Außenlärm, Luftschall- und Trittschallschutz, Luftschalldämmung, Schalltransmissionsgrad, Luftschalldämmung von ein- und zweischalige Bauteile, Spuranpassung (Koinzidenz), Koinzidenzgrenzfrequenz, akustischer Kurzschluss, Resonanz, Resonanzfrequenz, Schallpegeldifferenz, Schalldämm-Maß, Normschallpegeldifferenz, Standard- Schallpegeldifferenz, bewertetes Schalldämm-Maß / bewertetes Bauschalldämm-Maß, bewertete Normschallpegeldifferenz, bewertete Standard-Schallpegeldifferenz, Schalldämm-Maß zusammengesetzter Bauteile, Schallbrücken, Trittschallschutz, Norm-Trittschallpegel, Trittschallverbesserungsmaß, Schallschutz gegen Außenlärm, Luftschalldämmung von Außenbauteilen, Lärmschutzwände, Schallschutz gegen Installationsgeräusche, Schalllängsleitung, usw., gebäudetechnischer Schallschutz, Nachweise nach DIN 4109 und VDI 4100 u.a.
Berechnung und Nachweis der Luftschalldämmung in Gebäuden:
-    Luftschalldämmung im Massivbau (Direktschalldämmung des trennenden Bauteils, Flankendämmung über flankierende Bauteile)
-    Luftschalldämmung in Gebäuden mit zweischaliger massiver Haustrennwand (Einfamilien- Reihenhäuser und Doppelhäuser)
-    Luftschalldämmung im Holz-, Leicht- und Trockenbau
Berechnung und Nachweis der Trittschalldämmung in Gebäuden:
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Decken bei übereinanderliegenden Räumen und bei unterschiedlichen Raumanordnungen im Massivbau
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Decken bei der Übertragung zwischen Gebäuden mit zweischaliger massiver Haustrennwand (Einfamilien-Reihenhäusern und Doppelhäuser)
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Treppen an massiven ein- und zweischaligen Treppenwänden (Treppenläufe und -podeste)
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel von Holzbalkendecken / Trittschall im Holz-, Leicht- und Trockenbau
Berechnung und Nachweis der Luftschalldämmung von Außenbauteilen:
-    Nachweis der Luftschalldämmung von Außenbauteilen
-    Berechnung des resultierenden Schallschutzmaßes der Fassade
-    Festlegungen zur rechnerische Ermittlung des maßgeblichen Außenlärmpegels
-    Vereinfachte Schätzverfahren für Verkehrsanlagen nach DIN 18005-1
-    Gewerbe- und Industrieanlagen
-    Überlagerung mehrerer Schallimmissionen

 

Lehrformen

Volesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Klausur (120 Minuten, zweiteilig)
(a) Teil 1 (Berechnungsteil)
(90 Minuten, maximal 90 Punkte möglich)
(b) Teil 2 (Verständnisfragen)
(30 Minuten, max. 30 Punkte möglich)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

a.    Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.
-    Hierzu müssen mind. 50% der in der Klausur erreichbaren Gesamtpunkte erzielt werden, d.h., mind. 60 Punkte von möglichen 120 Punkten und
-    mind. 33,3 % der möglichen Punkte in Teil 2 (Verständnisfragen), d.h., mind. 10 Punkte von möglichen 30 Punkten erreicht werden.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BP 2 befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Baukonstruktion / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Schall. Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Geräusche aus fremden Räumen und gegen Außenlärm (Bauakustik) und eine an die Nutzung angepasste Raumakustik (Sprachverständlichkeit, Hörgenuss), Schutz vor schalltechnisch bedingten Schäden sind einige ihrer Ziele. Schallschutztechnische und raumakustische Kenntnisse sind für Architekten beim Entwurf, bei der Planung und der Ausführung von Bauwerken unerlässlich. Bauschäden im Neubau und bei der Sanierung werden oftmals aus Unkenntnis schallschutztechnischen und raumakustischen Gesetze verursacht. Die BP 2 steht daher in engem Zusammenhang mit der Baustofftechnologie (Materialität), dem Entwurf (primäre und sekundäre Raumstruktur) und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Literatur

-    Fasold, Ferres: Schallschutz + Raumakustik in der Praxis. Huss-Medien GmbH Verlag Bauwesen Berlin
-    Nocke; Raumakustik im Alltag – Hören – Planen – Verstehen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Werner: Schallschutz und Raumakustik – Handbuch für Theorie und Praxis. Bauwerk Verlag, Berlin
-    Fischer, Schneider: Handbuch zur DIN 4109 – Schallschutz im Hochbau. Beuth-Verlag, Berlin
-    Bläsi: Bauphysik. Verlag Europa Lehrmittel, Haan
-    Liersch, Langner: Bauphysik kompakt. Beuth Verlag, Berlin
-    Zürcher, Frank: Bauphysik – Bau und Energie – Leitfaden für Planung und Praxis. Teubner Verlag, Stuttgart
-    Schmidt, Windhausen: Bauphysik-Lehrbuch. Bundesanzeiger Verlag, Köln
-    Stein: Physik für Bauingenieure – Grundlagen und Anwendungen – Band 1: Schall. AVH Verlag, Hamburg
-        Pohlenz: Der schadensfreie Hochbau – Band 3: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Gihla; Schallschutz. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
Normen (DIN-Normen sind für Studenten*Innen kostenlos downloadbar in der Bibliothek aus perinorm):
-    DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“
-    DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“ Weitere Fachliteratur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

 

Landschaftsarchitektur
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10307

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    30 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

  • Kenntnisse über das Öffentliche Baurecht und der Schnittstellen zwischen dem Bauordnungs- und dem Bauplanungsrecht.
  • Orientierung im Öffentlichen Baurecht und den damit verbundenen Kenntnissen etwaiger Problemlagen.

Inhalte

Öffentliches Baurecht:
  • Abgrenzung öffentliches Baurecht – privates Baurecht
  • Verfahrensgrundlagen
  • Bauplanungsrecht
  • Bauordnungsrecht
  • Baunachbarschaftsrecht
  • Rechtschutzfragen

Lehrformen

Vorlesungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausur

Stellenwert der Note für die Endnote

0,82%

Sondergebiete Städtebauliches Entwerfen
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10312

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Neben den Baustoffkenntnissen und Anwendungsmöglichkeiten wird den Studierenden der wissenschaftliche Umgang mit baustofflichen Fragestellungen vermittelt. In den Bautechnischen Laboren werden in den Übungen Baumaterialien geprüft und praktische Arbeiten angefertigt. Die Studierenden entwickeln und fertigen Exponate und Prototypen aus den relevantesten und innovativsten Baustoffen. Die Studierenden sind nach Kursabschluss in der Lage, eigenständig und systematisch Eigenschaften, Einsatzgebiete und Verarbeitungsweisen von Baustoffen zu recherchieren und auch zur Anwendung zu bringen. Ziel dieser Seminare und Übungen ist die Vermittlung entscheidender Materialeigenschaften und die Umsetzung im kleinen Maßstab für ein besseres Verständnis im späteren Berufsleben.

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Referate und der Hausarbeit

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Umbau, Modernisierung und Sanierung bestehender Gebäude bestimmen heutzutage in großem Umfang das Aufgabenfeld des Architekten. Dabei werden oftmals Fehler aus Unkenntnis elementarer bauphysikalischer, materialtechnischer oder baukonstruktiver Gesetzmäßigkeiten verursacht. BI steht somit in engem Zusammenhang mit der Bauphysik, der Baustofftechnologie (Materialität) und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur


-    Skript zur Veranstaltung
-    Kostenloser Download (http://www.fh-dortmund.de/de/fb/1/personen/lehr/hohmann/buch/index.php):
-    Hohmann, R.: Nachträglich erstellte druckwasserdichte Keller aus Beton. Sonderdruck aus Bausubstanz, Fraunhofer IRB
-    Verlag, Stuttgart, Heft 1/2011
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser – Chance oder Risiko? Teil 1: Anforderungen an das Bauen mit
-    Elementwänden. Sonderdruck aus "Der Bausachverständige", Heft 1/2011 und 2/2011, Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Hohmann, R.: Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton – Abdichtung mit Injektionsverfahren – Lösungen auch für schwierige Fälle. Hrsg: Desoi GmbH / Kalbach, 2012. (kostenloser Download:
http://www.desoi.de/fileadmin/user_upload/desoi.de/Unternehmen/Fachprospekte/Wasserundurchl_Bauw erke_2_mail.pdf 2)
Weitere Literaturhinweise:
-    Hohmann, R.: Abdichtung bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2009
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser richtig ausgeführt. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2015
-    Hohmann, R.: Planung und Ausführung von Elementwänden bei drückendem Grundwasser. In: Beton- und Stahlbetonbau
-    108 Spezial: WU-Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 81 – 95
-    Hohmann, R.: Fugensysteme für WU-Konstruktionen. In: Beton, Heft 12 (2014), S. 482 – 490
-    Dahmen, Engel, et. al.: Innenabdichtungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Reul: Handbuch Bautenschutz und Bausanierung. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Böhning: Altbaumodernisierung im Detail. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Thomas: Denkmalpflege für Architekten und Ingenieure. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Frössel: Mauerwekstrockenlegung und Kellersanierung. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Arendt: Feucht und Salze in Gebäuden. Verlagsanstalt Alexander Koch, Leinefelden
-    Hankammer, Lorenz: Schimmelpilze und Bakterien in Gebäuden. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Vogt: Abdichtung – Fachgerecht und Sicher. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Stahr: Praxiswissen Bausanierung. Vieweg Verlag, Wiesbaden
-    Balak, Pech: Mauerwerkstrockenlegung. Springer Verlag, Wien
-    Reul: Sanierung von Tiefgaragen und Parkhäusern. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Weber, Hafkesbrink: Bauwerksabdichtung in der Altbausanierung. Teubner Verlag, Wiesbaden
-    Brundiers, Hebeisen, Hunstock, Meyer, Spirgatis: Außenabdichtungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    BFA BWA: BWA-Richtlinien für Bauwerksabdichtungen – Grundwissen zur Ausführung von Abdichtungen. Beuth Verlag, Berlin
-    Raps, Schmidt, Rohr-Suchala: Schutz und Instandsetzung von Parkhäusern und Tiefgaragen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Röhling, Meichner: Rissbildungen im Stahllbetonbau – Ursachen – Auswirkungen – Maßnahmen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Lotz, Hammacher: Schimmelschäden vermeiden. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Colling: Lernen aus Schäden im Holzbau. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Ansorge: Bauwerksabdichtung gegen von außen und innen angreifende Feuchte. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Scholz: Typische Baufehler. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Nürnberger: Korrosion und Korrosionsschutz im Bauwesen. Bauverlag, Wiesbaden
-    Meichsner: Bauwerksrisse kurz und bündig. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 04.07.2019
-    Wallasch: Instandsetzung von Ziegelmauerwerk. DVA
-    Kempe: Dokumentation Holzschädlinge. Verlag Bauwesen. Berlin
-    Meier: Sanierputze. Expert-Verlag, Renningen
-    Raupach: Schutz und Instandsetzung von Betontragwerken. Verlag Bau + Technik
-    Frössel: Schimmelpilze und andere Innenraumbelastungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    WTA-Merkblätter





















 

Architekturhistorischer Kontext
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10302

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls sind die Studierenden mit einem Grundwissen komplexer Bau- und/oder komplexer Tragkonstruktionen vertraut. Sie verfügen über vertiefende Kenntnisse in mindestens einem der nachfolgenden aufgeführten Bereiche:
  • besondere Konstruktionsmaterialien der Tragkonstruktion, besondere Anforderungen an Hüll- und Ausbaukonstruktion oder besondere industrielle Fertigungstechniken
  • Im Fokus liegt der zunächst der Stahlbau. Mit der Verwendung besonderer funktions-, konstruktions- und gestaltrelevante Prinzipien des Fügens komplexerer Skelettkonstruktionen sind die Studierenden vertraut.
  • Damit werden ebenso die Ausdrucksmöglichkeiten von Präsentation und Visualisierung weiterentwickelt.
Ziel ist es die Komplexität und Interdisziplinarität des Bauens zu begreifen (Tragwerk – Hülle – Ausbau – Industrielle Fertigungsmethoden) und in logischer Konsequenz, also unter Berücksichtigung der geometrischen Ordnung, Kraftableitung und Detailausbildung, komplexere Planungsstrategien in einem komplexeren Umfeld durch ihre jeweilige Projetarbeit beispielhaft aufzuzeigen.

Inhalte


Zeitgemäße Architektur ist immer verbunden mit einem konkreten Ort oder Kontext. Sie muss in Gestalt und Ausdruck, in Funktion und Material angemessen und nachhaltig reagieren.
a.    Vorlesung:
-    Ordnung von Tragsystemen | Historische Entwicklungen raumüberspannende Konstruktionen | Stahlbau | Fassaden
b.    Übung:
-    Unter den oben genannten Aspekten einer zeitgemäßen, zukunftsorientierten Architektur werden in den Übungen anhand kleinerer Aufgaben komplexere Baukonstruktionen und/oder komplexere Tragkonstruktionen mit höheren Anforderungen an Hülle und Technischem Ausbau entwickelt, präzisiert und detailliert. Dabei findet die industrielle Vorfertigung der Elemente besondere Berücksichtigung. Dieses Einüben geschieht zeichnerisch, modellhaft und - je nach Kurs – auch im Maßstab 1:1.

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

(a)     Semesterbegleitende Prüfungsleistung in Form einer Klausur (ca. 60 Minuten)
(b)      Projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung
40 % Klausur (a)
60 % projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung (b)
davon
70 % projektbezogene Arbeit mit Dokumentation (Zeichnung und Modell) und deren Präsentation
30 % mündliche Prüfung


 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung ist bestanden, wenn die Teile der Modulprüfung (Teilleistungen) entsprechend der durch den Prüfungsausschuss festgelegten Gewichtung der einzelnen Teile (a + b) insgesamt mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet worden ist
→ RPO § 20 (5)

 

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Literatur

  • Architektur konstruieren | Andrea Deplazes
  • Architektur ohne Architekten | Bernhard Rudofsky
Atlas Baustoff | Atlas Fassaden | Atlas Stahlbau
  • Bauwerk, Tragwerk, Tragstruktur Band 1 | Oskar Büttner, Erhard Hampe
Gestalt finden | Frei Otto, Bodo Rasch
  • Sol Power | Sohia und Stefan Behling

Bauen im Bestand
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10301

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    135 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der Teilnahme des Moduls „Entwerfen 2“ sind die Studierenden in der Lage
  • die Zusammenhänge entwurfsbestimmender Komponenten in ein räumliches Konzept zu überführen
  • komplexe Zusammenhänge und Anforderungen zu erkennen, zu verstehen und diese im Entwurf zu erarbeiten
  • die Anforderungen der Entwurfsaufgabe ganzheitlich zu betrachten
  • eine differenzierte Denk- und Herangehensweise bei der Konzeptentwicklung
  • die systematische und prozesshafte Arbeitsweise unter Berücksichtigung wesentlicher entwurfsrelevanter Aspekte anzuwenden und zu vertiefen
  • die Anwendung relevanter Inhalte verbunden mit folgerichtigen Darstellungen (analog und digital) in verschiedenen Maßstäben

Inhalte

a. Vorlesung:
 
Vertieftes Wissen zu divergierenden Haltungen und Positionen gesellschaftlich relevanter Themen der Architekur
 
b. Übung:
  • Anwendung einer prozesshaften Arbeitsweise unter Verwendung unterschiedlicher Techniken, Werkzeuge und Maßstäbe
  • entwerfen von Gebäuden mit durchschnittlichen Planungsanforderungen unter Berücksichtigung von Ort, Kontext, Raum, Gestalt, Funktion und Programmatik,  Material und Fügung, Identität und Ausdruck, Nachhaltigkeit und Angemessenheit
  • bewusst, reflektiertes Handeln und differenzierte Haltung
Anwendung wissenschaftlicher Arbeitstechniken und angemessener analoger und digitaler Präsentationstechniken

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

s. Anlage zur StgPO, Anlage 1 BA Architektur:
Voraussetzung der Prüfungszulassung in diesem Modul: MF, EW 1, SE 1+2

Prüfungsformen

  1. Projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung  → RPO § 20 (3)
  2. bewertete, unbenotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
  3. Semesterbegleitende Recherche im Rahmen der Vorlesung
Voraussetzung für die Prüfungsteilnahme an der Modulprüfung (a):
mindestens zwei unbenotete bestandene semesterbegleitende Prüfungsleistungen (b) Semesterbegleitende Recherche zu einem Vorlesungsthema (c)
→ RPO § 21 (2 )

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bestanden sein.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die erlernten Erkenntnisse können in verschiedenen Modulen innerhalb des Studiengangs eingebracht und mit diesen verknüpft werden:
"Konstruieren 2", "Gestalten", "Städtebauliches Entwerfen", Digitale Methoden/Entwerfen", "Integrale Gebäudetechnologie, „Tragwerkslehre“, „Baugeschichte“

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Literatur

Bauentwurfslehre Ernst Neufert
Planungsatlas Joachim P. Heisel
Konzepthefte DETAIL
DETAIL Atlanten Reihe
El Croquis Sammelbände
Transfer erkennen und bewirken, peter erni, martin huwiler, christophe marchand
Monografien:
Meck Architekten Gestimmte Räume
...
...
Weitere Literaturangaben werden im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Baukonstruktion I Metallbau
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10303

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    105 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Modul „Digitale Methoden / Entwerfen“ sind die Studierenden in der Lage, die Einflüsse digitaler Prozesse auf das gegenwärtige Entwerfen und Konstruieren in der Architektur zu erkennen und in andere Kontexte zu transferieren. Darüber hinaus eignen sich die Studierenden spezifisches Fachwissen an, können gesamthafte Zusammenhänge darstellen und das Erlernte eigenständig in Projektarbeiten umsetzen. Zu diesem Zweck besitzen die Studierenden nach der Teilnahme des Moduls die Fähigkeit sowohl die methodischen als auch die technologischen Grundlagen erweiterter Entwurfs- und Herstellungstechniken sicher anzuwenden.
Neben der Umsetzung dieser neu erworbenen Fähigkeiten im Zuge konkreter Aufgabenstellungen mit definierten Zielen, sind die Teilnehmer*innen in der Lage, Neugierde, Experimentierfreude, Vorstellungsvermögen und Kreativität gezielt auf dem Gebiet der digitalen Methoden in der Architektur einzusetzen.

Inhalte

  • State of the Art
  • Grundlagen und Bestandteile des computerbasierten Entwerfens
  • standardisierte / nicht-standardisierte Bauprozesse
  • digitale Formfindungsmethoden, Modellieren
  • digitales zwei- und dreidimensionales Konstruieren einfacher und komplexer Geometrien
  • Geometrie als Grundlage für Gestaltungsprozesse in der Architektur
  • digitale Prozessketten
  • parametrisches Entwerfen
  • digitale Fabrikation
  • Fertigung physischer Modelle durch Rapid Prototyping
  • Darstellung digitaler Bildinhalte
  • − erweiterte digitale Methoden in der Architektur (z.B. Laserscanning und KI)

Lehrformen

Vorlesungen: In den Vorlesungen findet - in Interaktion mit den Studierenden - die Vermittlung der Grundlagen statt.

Seminar: Unter Anleitung der oder des Lehrenden eignen sich die Studierenden den Umgang mit weiterführenden Werkzeugen an, wie beispielsweise fachspezifische Software und digitale Fabrikationsmaschinen. Das erlangte Wissen wird durch Übungsaufgaben vertieft und bildet die Grundlage für die Bearbeitung der jeweiligen Prüfungsleistung.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Drei benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
Die drei Teilleistungen fließen wie folgt in die Endnote ein:
  1. Hausarbeit (20%)
  2. Hausarbeit (20%)
  3. Hausarbeit (60%)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bestanden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47%

Echo der Form
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10305

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage Bauabläufe Ausschreibungen, Vergabe und Abrechnung von Baumaßnahmen durchzuführen. Dazu dient die vertiefte Kenntnis über die Baubeteiligten, die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), insbesondere der Leistungsphase Ausschreibung, Vergabe und Objektüberwachung. Dies geschieht, indem die Studierenden die richtige Wahl des Ausschreibungsverfahrens treffen können. Die vertieften Kenntnisse der Ausschreibungsmöglichkeit und Kostenerfassung mit Hilfe der BIM Methoden bei der Planung und Ausführung hilft den Studierenden, die Bauabwicklung richtig zu planen und durchzuführen.

Inhalte

In der Vorlesung werden einerseits die Inhalte der HOAI, Leistungsphase 6 und 7 (Ausschreibung und Vergabe) vorgestellt. Dabei werden unterschiedliche Ausschreibungsverfahren (national und international) erläutert sowie die verschiedenen Vergabemöglichkeiten (Einzelvergabe, GMP Verträge) diskutiert. Erläuterungen zu den Baubeteiligten sowie aktuelle Tendenzen wie z.B. neue HOAI Vorgaben ergänzen das Lehrangebot. Abschließend wird das betriebliche Rechnungswesen mit der Kostenrechnung als Grundlage zur Ermittlung von Einheitspreisen erklärt (Vorgabe der aktuellen HOAI).
Die Übungen konzentrieren sich auf die Anwendungen der BIM Methoden bei der Ermittlung der Baukosten sowie der Ausschreibungen. Hierzu wird im zentralen EDV Labor mit Hilfe verschiedener Software Pakete wie dem STLB Bau, der AVA Software califorbia pro u.a. unter Anleitung die bestehenden 3D Modellierungen bearbeitet.

Lehrformen

Vorlesungen 
Übungen 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

  1. Die Prüfung ist eine Klausur mit 60 Minuten Dauer ohne Antwortwahlverfahren und ggf. benotete semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
Klausurergebnis und ggf. Einrechnung der Bonusleistungen bis max. 30%

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausur

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Gebäudeperfomance
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10304

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Selbststudium

    60 h (StgPO 2021)


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Durch das selbständige und unbetreute Arbeiten erlangen Studierende „Routine“ im Entwickeln tragfähiger Lösungsansätze bei Entwurfs- und/oder Konstruktionsaufgaben im Bereich der Architektur und der Gestaltung. Sie trainieren ihre Fähigkeit, im Lösungsansatz signifikante Wesensmerkmale zu erarbeiten und herauszustellen. Gestalterische und kommunikative Ausdrucksmittel werden vertieft.

Inhalte

In knapper Zeit und unbetreut sollen Entwurfskonzepte und –ideen zu architektonischen und gestalterischen Aufgabenstellungen konzeptionell entwickelt, durchgearbeitet und visualisiert werden. Dabei ist vor allem die Sinnfälligkeit und Logik des Lösungsansatzes nachzuweisen und eine konzeptionell prägnante und klare Darstellung anzuwenden.

Lehrformen

Eigenleistung

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:                                                                              

Prüfungsformen

Benotete Hausarbeit

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

2 bestandene Stegreifaufgaben

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Stegreife können an alle Lehrgebiete des Fachbereichs angebunden werden. Auch interdisziplinäre, fachbereichsübergreifende Zusammenarbeiten sind möglich

Stellenwert der Note für die Endnote

0,82%

Innenraum I Ausbau I Möbelbau
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10306

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    120 h

  • Selbststudium

    300 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch der Veranstaltung sind die Studierenden in der Lage, das Entwerfens als multiparametrischen, interdisziplinären Prozess zu begreifen. Sie haben ihre Entwurfsfähigkeiten unter Berücksichtigung besonderer Bedingungen und Aspekte erweitert und können Ressourcen schonende Materialien und Konstruktionen verwenden. Sie können Energie sparende Konzepte erstellen und sind befähigt, in besonderer Umgebung zu planen und zu bauen.
Sie haben Ihre visuellen und rhetorischen Ausdrucksmöglichkeiten im Hinblick auf die Moderation des interdisziplinären Entwurfs- und Bauprozesses in Gruppen- und Einzelarbeiten erweitert und gestärkt sowie ihre Analyse- und Kritikfähigkeit im Hinblick auf die Koordination der an Planung und Bau Prozessbeteiligten in Gruppen- und Einzelarbeiten verbessert.

Inhalte

  1. Integriertes Projekt
  • In Kombination mit dem Integrationsmodul werden fachübergreifend spezifische Fähigkeiten einfacher interdisziplinärer Planungs- und Bauprozesse eingeübt. Die Auseinandersetzung erfolgt, je nach Schwerpunkt, mit mehreren ineinandergreifenden Themen wie z.B. Städtebau, Funktion, Konstruktion, Material, Technik, Energie etc. unter Berücksichtigung grundsätzlicher, die Architektur bestimmender Faktoren: Ort | Kontext, Gestalt | Ausdruck, Angemessenheit | Nachhaltigkeit
  1. Integrationsmodul
  • Diese Lehrveranstaltung ergänzt zielführend die Entwurfsveranstaltung des Moduls „Integriertes Projekt“ und bietet vertiefende Einblicke in mindestens einem der dort beschriebenen Schwerpunkte.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen
Prüfung

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet sein.
Bei der gewichtete Mittelung bei Einzelbenotung von IP und IM (II) müssen beide Modulteile (IP und IM) mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bewertet sein

Stellenwert der Note für die Endnote

5,77%

Nachhaltige Stadt
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10308

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    30 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Privates Baurecht:
  • Kenntnis der Rechtsquellen und der Systematik
  • Grundlegende Kenntnisse zur Bewertung baurechtlicher Konfliktsituationen
  • Risikobewusstsein bzgl. Der eigenen Kompetenzgrenzen
  • Kenntnis einzelner, besonders haftungsträchtiger Konstellationen
  • Einsichten erlangen, welche Funktionen es bei rechtlichen (und gerichtlichen) Auseinandersetzungen gibt

Inhalte

Privates Baurecht:
  • Grundbegriffe und gesetzliche Grundlagen
  • Vertragsarten
  • Rechte der Beteiligten in der Ausführungsphase
  • Abnahme und Gewährleistung
  • Abrechnung und Zahlung
  • Unwirksame Bauvertragsklauseln
  • Architektenvertrag
  • Architektenhonorar
  • Architektenhaftung

Lehrformen

Vorlesungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausur

Stellenwert der Note für die Endnote

0,82%

Sondergebiete Baustoffkonstruktion
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10309

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die Planung, Ausführung, Überwachung und Instandsetzung von hochwertig genutzten Untergeschossen und Bauteilen gegen Erdreich erworben, die als wasserundurchlässiges Bauwerk aus Beton (Weiße Wanne) hergestellt werden.
Den Teilnehmer*innen haben sowohl die Grundlagen für die fachgerechte Planung, Bauausführung und Überwachung von WU- Konstruktionen (Weiße Wannen) aus Ortbeton und Elementwänden, die Ausbildung und Abdichtung von Fugen und Durchdringungen sowie für die Instandsetzung und nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton verinnerlicht, als auch die Ausführungen als schwarze Wanne.
Die Teilnehmer*Innen kennen die Möglichkeiten der nachträglichen Instandsetzung vernässter Gebäude aus Mauerwerk gegen drückendes Wasser, die Schadensprozesse durch bauschädliche Salze und geeignete Sanierungsmethoden und sind in der Lage, sie anzuwenden.
Sie erkennen typische Fehler bei der Planung und Bauausführung von hochwertig genutzten Untergeschossen, die als weiße Wanne geplant und ausgeführt wurden, verstehen Schadensmechanismen und können geeignete Instandsetzungsmaßnahmen auswählen.


 

Inhalte

a.    Planung und Bauausführung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton
-    Grundlagenermittlung, Bedarfsplanung für WU-Konstruktionen, Beanspruchungs- und Nutzungsklassen
-    Planung und Ausführung von WU-Bauwerken aus Ortbeton – Entwurfsgrundsätze nach WU-Richtlinie (Rissmanagement), konstruktive, betontechnologische und ausführungstechnische Maßnahmen zur Umsetzung der Entwurfsgrundsetze nach WU- Richtlinie, typische Fehler
-    WU-Bauwerken aus Elementwänden – Planung, Ausführung, typische Fehler, Qualitätssicherung
-    Sonderkonstruktionen (z.B. nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand)
b.    Fugen und deren Abdichtung
-    Überblick über Fugen und Fugenabdichtungssysteme für WU-Konstruktionen
-    Bauordnungsrechtliche Anforderungen an die Fugenabdichtungssysteme
-    Fugenabdichtungssysteme für wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton im Details - Aufbau, Wirkungsweise, Einsatzbereiche, Bauausführung, typische Fehler: Fugenbänder, unbeschichtete und beschichtete Fugenbleche, Duo-Fix 150, AF 15 M, Kombi- Arbeitsfugenbänder KAB, verpresste Injektionsschlauchsysteme, quellfähige Fugeneinlagen, Adhäsionsdichtungen, Dichtrohre, Sollrissfugenschienen
-    Abdichtung von Durchdringungen (Rohrdurchführungen, Schalungsspreizen, Fundamenterder, Fenster und Lichtschächte)
-    Sonderkonstruktionen (Anschluss von WU-Neubauten an den Gebäudebestand, Klemmkonstruktionen)
c.    Sanierung von undichten WU-Konstruktionen
-    Nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton
-    Ggf. Injektionsschulung - theoretischer und praktischer Teil
d.    Bauphysikalische Aspekte bei Ausführung von hochwertigen genutzten Untergeschossen
-    Feuchtetransport, Tauwasser und Sommerkondensat, Wärmebrücken
-    Schimmelbildung und Sanierungsmaßnahmen
e.    Erdberührte Bauwerksabdichtung – Möglichkeiten der nachträglichen Instandsetzung vernässter Gebäude aus Mauerwerk gegen drückendes Wasser
-    Bestandsaufnahme und Bauwerksdiagnostik - notwendige Grundlagen des Sanierungskonzeptes
-    Nachträgliche Instandsetzung von vernässten Kellern aus Mauerwerk
-    Nachträgliche Horizontalabdichtung der Kelleraußenwände (mechanische und chemische Horizontalsperre)
-    Nachträgliche Vertikalabdichtung der Kelleraußenwände (z.B. Vergelung)
-    Nachträgliche Abdichtung statisch ausreichend dimensionierter Gebäude (z.B. nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand)
-    Bauschäden durch bauschädliche Salze, Ursachen und Wirkungsmechanismen, Sanierungsmaßnahmen
Bei der Vermittlung / Übung / Reflexion / Darstellung der Fachinhalte wird explizit auch auf wissenschaftliche Arbeitsmethodiken und – techniken eingegangen.

 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: mind. 90 LP
Inhaltlich: keine

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form einer Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BPV steht in engem Zusammenhang mit der Bauphysik, der Baustofftechnologie (Materialität), dem Entwurf und der Baukonstruktion z.B. bei Untergeschossen aus Beton und hochwertig genutzten Kellern.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Literatur

-    Hohmann, R.: Abdichtung bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2009
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser richtig ausgeführt. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2015
-    Hohmann, R.: Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton. In: Lehrbuch der Hochbaukaukonstruktion. (Hrsg.: Fouad), Teubner Vieweg Verlag, 2013 Wiesbaden, S. 329 – 378
-    Hohmann, R.: Fugenabdichtung mit Klemmkonstruktionen – eine Herausforderung für Planer und Ausführende? Beton- und Stahlbetonbau, 106 (2011), Heft 7, S. 445 - 458
-        Hohmann, R.: Wasserdruckhaltende Innenwannen aus Beton im Gebäudebestand – Teil 1. Beton, 61 (2011), Heft 4, S. 126 - 130, Teil 2. Beton, 61 (2011), Heft 5, S. 176 - 180
-        Hohmann, R.: Nachträglich erstellte druckwasserdichte Keller aus Beton. Bausubstanz, Heft 1 (2011), Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart, S. 30 – 41
-    Hohmann, R.: Auswahl und Planung von Fugenabdichtungssystemen. In: Beton- und Stahlbetonbau 108 Spezial: WU- Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 46 – 64
-    Hohmann, R.: Planung und Ausführung von Elementwänden bei drückendem Grundwasser. In: Beton- und Stahlbetonbau 108 Spezial: WU-Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 81 – 95
-        Hohmann, R.: Fugensysteme für WU-Konstruktionen. In: Beton, Heft 12 (2014), S. 482 - 490
-        Hohmann, R.: "Fugenabdichtung von wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton". In: Beton-Kalender 2005, Berlin, Verlag Ernst & Sohn, S. 385 – 418
-    Deutscher Ausschuss für Stahlbeton e. V.: DAfStb-Richtlinie »Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton« (WU-Richtlinie), 2017
-        Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e.V.: DBV Merkblatt »Hochwertige Nutzung von Untergeschossen – Bauphysik und Raumklima«. Fassung 01/2009
-    DIN 18197: Abdichten von Fugen in Beton mit Fugenbändern. 2018
-    Alfes, C.; Fingerloos, F.; Flohrer, C.: Hinweise und Erläuterungen zur Neuausgabe der DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“, Betonkalender 2018, Bd. 2, S. 175 – 226
-    Fachvereinigung Betonbauteile mit Gitterträgern (Hrsg.): Montageanleitung Elementwände.
Weitere Literatur wird in der ersten Veranstaltung angegeben.
































 

Sondergebiete Baustofftechnologie
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10310

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die Planung, Ausführung, Überwachung und Instandsetzung von hochwertig genutzten Untergeschossen und Bauteilen gegen Erdreich erworben, die als wasserundurchlässiges Bauwerk aus Beton (Weiße Wanne) hergestellt werden.
Den Teilnehmer*innen haben sowohl die Grundlagen für die fachgerechte Planung, Bauausführung und Überwachung von WU- Konstruktionen (Weiße Wannen) aus Ortbeton und Elementwänden, die Ausbildung und Abdichtung von Fugen und Durchdringungen sowie für die Instandsetzung und nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton verinnerlicht, als auch die Ausführungen als schwarze Wanne.
Die Teilnehmer*Innen kennen die Möglichkeiten der nachträglichen Instandsetzung vernässter Gebäude aus Mauerwerk gegen drückendes Wasser, die Schadensprozesse durch bauschädliche Salze und geeignete Sanierungsmethoden und sind in der Lage, sie anzuwenden.
Sie erkennen typische Fehler bei der Planung und Bauausführung von hochwertig genutzten Untergeschossen, die als weiße Wanne geplant und ausgeführt wurden, verstehen Schadensmechanismen und können geeignete Instandsetzungsmaßnahmen auswählen.


 

Inhalte

a.    Planung und Bauausführung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton
-    Grundlagenermittlung, Bedarfsplanung für WU-Konstruktionen, Beanspruchungs- und Nutzungsklassen
-    Planung und Ausführung von WU-Bauwerken aus Ortbeton – Entwurfsgrundsätze nach WU-Richtlinie (Rissmanagement), konstruktive, betontechnologische und ausführungstechnische Maßnahmen zur Umsetzung der Entwurfsgrundsetze nach WU- Richtlinie, typische Fehler
-    WU-Bauwerken aus Elementwänden – Planung, Ausführung, typische Fehler, Qualitätssicherung
-    Sonderkonstruktionen (z.B. nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand)
b.    Fugen und deren Abdichtung
-    Überblick über Fugen und Fugenabdichtungssysteme für WU-Konstruktionen
-    Bauordnungsrechtliche Anforderungen an die Fugenabdichtungssysteme
-    Fugenabdichtungssysteme für wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton im Details - Aufbau, Wirkungsweise, Einsatzbereiche, Bauausführung, typische Fehler: Fugenbänder, unbeschichtete und beschichtete Fugenbleche, Duo-Fix 150, AF 15 M, Kombi- Arbeitsfugenbänder KAB, verpresste Injektionsschlauchsysteme, quellfähige Fugeneinlagen, Adhäsionsdichtungen, Dichtrohre, Sollrissfugenschienen
-    Abdichtung von Durchdringungen (Rohrdurchführungen, Schalungsspreizen, Fundamenterder, Fenster und Lichtschächte)
-    Sonderkonstruktionen (Anschluss von WU-Neubauten an den Gebäudebestand, Klemmkonstruktionen)
c.    Sanierung von undichten WU-Konstruktionen
-    Nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton
-    Ggf. Injektionsschulung - theoretischer und praktischer Teil
d.    Bauphysikalische Aspekte bei Ausführung von hochwertigen genutzten Untergeschossen
-    Feuchtetransport, Tauwasser und Sommerkondensat, Wärmebrücken
-    Schimmelbildung und Sanierungsmaßnahmen
e.    Erdberührte Bauwerksabdichtung – Möglichkeiten der nachträglichen Instandsetzung vernässter Gebäude aus Mauerwerk gegen drückendes Wasser
-    Bestandsaufnahme und Bauwerksdiagnostik - notwendige Grundlagen des Sanierungskonzeptes
-    Nachträgliche Instandsetzung von vernässten Kellern aus Mauerwerk
-    Nachträgliche Horizontalabdichtung der Kelleraußenwände (mechanische und chemische Horizontalsperre)
-    Nachträgliche Vertikalabdichtung der Kelleraußenwände (z.B. Vergelung)
-    Nachträgliche Abdichtung statisch ausreichend dimensionierter Gebäude (z.B. nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand)
-    Bauschäden durch bauschädliche Salze, Ursachen und Wirkungsmechanismen, Sanierungsmaßnahmen
Bei der Vermittlung / Übung / Reflexion / Darstellung der Fachinhalte wird explizit auch auf wissenschaftliche Arbeitsmethodiken und – techniken eingegangen.

 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: mind. 90 LP
Inhaltlich: keine

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form einer Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BPV steht in engem Zusammenhang mit der Bauphysik, der Baustofftechnologie (Materialität), dem Entwurf und der Baukonstruktion z.B. bei Untergeschossen aus Beton und hochwertig genutzten Kellern.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur

-    Hohmann, R.: Abdichtung bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2009
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser richtig ausgeführt. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2015
-    Hohmann, R.: Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton. In: Lehrbuch der Hochbaukaukonstruktion. (Hrsg.: Fouad), Teubner Vieweg Verlag, 2013 Wiesbaden, S. 329 – 378
-    Hohmann, R.: Fugenabdichtung mit Klemmkonstruktionen – eine Herausforderung für Planer und Ausführende? Beton- und Stahlbetonbau, 106 (2011), Heft 7, S. 445 - 458
-        Hohmann, R.: Wasserdruckhaltende Innenwannen aus Beton im Gebäudebestand – Teil 1. Beton, 61 (2011), Heft 4, S. 126 - 130, Teil 2. Beton, 61 (2011), Heft 5, S. 176 - 180
-        Hohmann, R.: Nachträglich erstellte druckwasserdichte Keller aus Beton. Bausubstanz, Heft 1 (2011), Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart, S. 30 – 41
-    Hohmann, R.: Auswahl und Planung von Fugenabdichtungssystemen. In: Beton- und Stahlbetonbau 108 Spezial: WU- Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 46 – 64
-    Hohmann, R.: Planung und Ausführung von Elementwänden bei drückendem Grundwasser. In: Beton- und Stahlbetonbau 108 Spezial: WU-Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 81 – 95
-        Hohmann, R.: Fugensysteme für WU-Konstruktionen. In: Beton, Heft 12 (2014), S. 482 - 490
-        Hohmann, R.: "Fugenabdichtung von wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton". In: Beton-Kalender 2005, Berlin, Verlag Ernst & Sohn, S. 385 – 418
-    Deutscher Ausschuss für Stahlbeton e. V.: DAfStb-Richtlinie »Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton« (WU-Richtlinie), 2017
-        Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein e.V.: DBV Merkblatt »Hochwertige Nutzung von Untergeschossen – Bauphysik und Raumklima«. Fassung 01/2009
-    DIN 18197: Abdichten von Fugen in Beton mit Fugenbändern. 2018
-    Alfes, C.; Fingerloos, F.; Flohrer, C.: Hinweise und Erläuterungen zur Neuausgabe der DAfStb-Richtlinie „Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton“, Betonkalender 2018, Bd. 2, S. 175 – 226
-    Fachvereinigung Betonbauteile mit Gitterträgern (Hrsg.): Montageanleitung Elementwände.
Weitere Literatur wird in der ersten Veranstaltung angegeben.
































 

Sondergebiete Gebäudelehre
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10311

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben gelernt typische, häufig auftretende Bauschäden und deren Ursache zu erkennen, zu analysieren und zu verstehen. Sie haben Strategien zur Schadensvermeidung und Sanierungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Arbeitsmethodik kennen und anwenden gelernt.

Inhalte

Inhalte
-    Einführung in die Bauwerksdiagnostik, Beurteilen von Schwachstellen im Gebäudebestand
-    Schutz und Instandsetzung von Stahlbetonbauwerken
-    Typische Fehler bei der Planung und Bauausführung wasserundurchlässiger Bauwerke aus Beton, Nachträgliche Abdichtung Rissen und undichter Fugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton, Injektionsschulung - theoretischer und praktischer Teil
-    Nachträglicher Einbau wasserundurchlässiger Wannen aus Beton in den Gebäudebestand
-    Schäden an Abdichtungen für Bauteile gegen Erdreich
-    Sanierung undichter Fugen
-    Abdichtung von Schwimmbädern
-    Schäden an Abdichtungen von Terrassen, Flachdächern und begrünten Dächern
-    rechtliche und versicherungstechnische Aspekte der Gebäudeabdichtung
-    Schäden an Industrieböden und Parkhausbeschichtungen
-    Sanierung feuchter und versalzener Wände (Bauwerkstrockenlegung, Entsalzung, Imprägnierung)
-    Schäden an Natursteinen, Schadenursachen und -bilder, Steinsanierungs- und Konservierungsmaßnahmen,
-    Holzschäden durch Feuchte, Pilze und Schädlinge, Holzschutz durch bauliche Maßnahmen
-    Korrosion + Korrosionsschutz von metallischen Bauteilen
-    Wärmebrücken und Schimmelbildung bei Wohngebäuden
-    Erarbeitung eines eigenen Sanierungskonzeptes für einen Schadensfall
-    Exkursionen und Betriebsbesichtigungen
-    Bei der Vermittlung / Übung / Reflexion / Darstellung der Fachinhalte wird explizit auch auf wissenschaftliche Arbeitsmethodiken und –techniken eingegangen

 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    4 semesterbegleitende benotete Prüfungsleistungen (4 x Klausuren je 60 Minuten, je max. 60 Punkte)
b.    Für die Teilnahme an den Veranstaltungen / Exkursionen sind zusätzliche Bonuspunkte möglich (max. 36 Punkte)
Die Note ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl der 4 semesterbegleitenden Prüfungsleistungen unter Berücksichtigung der erreichten, unter b erwähnten Bonuspunkte (max. 36 Punkte).

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein. Hierzu müssen mind. 50% der unter a möglichen Gesamtpunkte (maximale Gesamtpunktezahl: 240 Punkte, zum Bestehen erforderliche Mindestpunktezahl: 120 Punkte), unter b. beschriebenen Bonuspunkte (max. 36 Punkte) werden angerechnet.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Umbau, Modernisierung und Sanierung bestehender Gebäude bestimmen heutzutage in großem Umfang das Aufgabenfeld des Architekten. Dabei werden oftmals Fehler aus Unkenntnis elementarer bauphysikalischer, materialtechnischer oder baukonstruktiver Gesetzmäßigkeiten verursacht. BI steht somit in engem Zusammenhang mit der Bauphysik, der Baustofftechnologie (Materialität) und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Literatur


-    Skript zur Veranstaltung
-    Kostenloser Download (http://www.fh-dortmund.de/de/fb/1/personen/lehr/hohmann/buch/index.php):
-    Hohmann, R.: Nachträglich erstellte druckwasserdichte Keller aus Beton. Sonderdruck aus Bausubstanz, Fraunhofer IRB
-    Verlag, Stuttgart, Heft 1/2011
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser – Chance oder Risiko? Teil 1: Anforderungen an das Bauen mit
-    Elementwänden. Sonderdruck aus "Der Bausachverständige", Heft 1/2011 und 2/2011, Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Hohmann, R.: Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton – Abdichtung mit Injektionsverfahren – Lösungen auch für schwierige Fälle. Hrsg: Desoi GmbH / Kalbach, 2012. (kostenloser Download:
http://www.desoi.de/fileadmin/user_upload/desoi.de/Unternehmen/Fachprospekte/Wasserundurchl_Bauw erke_2_mail.pdf 2)
Weitere Literaturhinweise:
-    Hohmann, R.: Abdichtung bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2009
-    Hohmann, R.: Elementwände im drückenden Grundwasser richtig ausgeführt. Stuttgart, Fraunhofer IRB Verlag, 2015
-    Hohmann, R.: Planung und Ausführung von Elementwänden bei drückendem Grundwasser. In: Beton- und Stahlbetonbau
-    108 Spezial: WU-Bauwerke aus Beton. Supplement S1 Oktober 2014. S. 81 – 95
-    Hohmann, R.: Fugensysteme für WU-Konstruktionen. In: Beton, Heft 12 (2014), S. 482 – 490
-    Dahmen, Engel, et. al.: Innenabdichtungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Reul: Handbuch Bautenschutz und Bausanierung. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Böhning: Altbaumodernisierung im Detail. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Thomas: Denkmalpflege für Architekten und Ingenieure. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Frössel: Mauerwekstrockenlegung und Kellersanierung. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Arendt: Feucht und Salze in Gebäuden. Verlagsanstalt Alexander Koch, Leinefelden
-    Hankammer, Lorenz: Schimmelpilze und Bakterien in Gebäuden. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Vogt: Abdichtung – Fachgerecht und Sicher. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Stahr: Praxiswissen Bausanierung. Vieweg Verlag, Wiesbaden
-    Balak, Pech: Mauerwerkstrockenlegung. Springer Verlag, Wien
-    Reul: Sanierung von Tiefgaragen und Parkhäusern. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Weber, Hafkesbrink: Bauwerksabdichtung in der Altbausanierung. Teubner Verlag, Wiesbaden
-    Brundiers, Hebeisen, Hunstock, Meyer, Spirgatis: Außenabdichtungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    BFA BWA: BWA-Richtlinien für Bauwerksabdichtungen – Grundwissen zur Ausführung von Abdichtungen. Beuth Verlag, Berlin
-    Raps, Schmidt, Rohr-Suchala: Schutz und Instandsetzung von Parkhäusern und Tiefgaragen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Röhling, Meichner: Rissbildungen im Stahllbetonbau – Ursachen – Auswirkungen – Maßnahmen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Lotz, Hammacher: Schimmelschäden vermeiden. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Colling: Lernen aus Schäden im Holzbau. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Ansorge: Bauwerksabdichtung gegen von außen und innen angreifende Feuchte. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Scholz: Typische Baufehler. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Nürnberger: Korrosion und Korrosionsschutz im Bauwesen. Bauverlag, Wiesbaden
-    Meichsner: Bauwerksrisse kurz und bündig. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 04.07.2019
-    Wallasch: Instandsetzung von Ziegelmauerwerk. DVA
-    Kempe: Dokumentation Holzschädlinge. Verlag Bauwesen. Berlin
-    Meier: Sanierputze. Expert-Verlag, Renningen
-    Raupach: Schutz und Instandsetzung von Betontragwerken. Verlag Bau + Technik
-    Frössel: Schimmelpilze und andere Innenraumbelastungen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    WTA-Merkblätter





















 

Sondergebiete Tragwerkslehre
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10313

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
-    das Zusammenwirken baulicher und nichtbaulicher Strukturen der Stadt zu verstehen, indem sie in Fallstudien die maßgebenden Veränderungskräfte im Raum aus wirtschaftlicher, gesellschaftlicher, ökologischer und baukultureller Sicht erkennen.
-    nachhaltige städtebauliche Strukturen und Handlungsansätze zu benennen, um diese in praktischen Projekten umzusetzen.
-    aktuelle städtebauliche Entwicklungen zu beschreiben, indem sie Methoden wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche, Fachbegriffe, Interpretation und Zitieren) anwenden.
-    Eine persönliche Haltung zu Entwicklungsnotwendigkeiten in unserer gebauten Umwelt zu entwickeln und diese auf das eigene Handeln und die berufliche Tätigkeit zu beziehen.

 

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Hausarbeit/Referate

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

6. Studiensemester

Bachelorthesis und -kolloquium
  • PF
  • 0 SWS
  • 15 ECTS

  • Nummer

    103

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1


Baumanagement
  • PF
  • 5 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10230

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    120 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Durch die vielschichtigen Teilinhalte EV 1-3 ergänzt das Modul die Vor- bzw. Nachbereitung des Mobilitätsfensters. Im Vordergrund des Mobilitätsfensters steht das Selbststudium.
Nach dem Besuch der Lehrveranstaltung haben Studierende grundlegende Rechtskenntnisse erworben (EV1), haben einen breitgefächerten Einblick in die unterschiedlichen Arbeitsfelder erhalten (EV2) und sind in ihren persönlichen und sozialen Kompetenzen (Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, Sprachkenntnissen, Selbstvertrauen etc.) gestärkt worden (EV3).
Insgesamt fördert das Paket „Mobilitätsfenster“ (M 25 A / M 25 P) und „Ergänzende Veranstaltungen“ (M 23) die Mobilität und Horizonterweiterung der Studierenden und trägt damit zu deren internationalen Wettbewerbs- bzw. Beschäftigungsfähigkeit bei.

Inhalte

Das Modul gliedert sich in drei Teilelemente (à 2 LP)
  • EV 1 Recht: Mehrtägige oder mehrfache Tagesexkursionen mit Praxisbezug (In- und Ausland). Besichtigungen von Stadträumen, Gebäuden und Baustellen.
  • EV 1 CAD: Selbstlern-Tutorial. Vorrangig IT-Anwendungen für die Büropraxis. (nur StgPO 2014)
  • EV 2 Büroperspektive: Architekten stellen beispielhaft einen Querschnitt möglicher Tätigkeiten in Architekturbüros vor.
  • EV 3 Schlüsselkompetenz: Siehe Modul WPM 28 SK (Schlüsselkompetenzen). Für „Outgoing Students“ werden vorzugsweise Sprachkurse angeboten.

Lehrformen

Vorlesungen: je nach Angebot
Übungen: je nach Angebot

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

  1. Für alle drei Teilelemente werden Teilnahmenachweise geführt
  2. unbenotet

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Mindestens zwei der drei Teilelemente müssen vor dem eigentlichen Mobilitätsfenster (siehe M 25 A / M 25 P) belegt worden sein. Kreditpunkte werden vergeben, sobald alle drei Teilelemente belegt wurden.

Öffentliches Baurecht
  • PF
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10240

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Während des Auslandssemesters sammeln die Studierenden Erfahrungen in einem anderen Hochschulsystem, einem anderen Kulturkreis und eventuell in einer anderen Sprache. Sie erweitern ihre fachliche Kompetenz und ihr Wissen durch das Lehrangebot an einer ausländischen Hochschule. Nach dem Auslandssemester sind sie dazu in der Lage sich auf andere Sichtweisen besser einzustellen und neue Lebens- und Studiensituationen zu

Inhalte

Die Studierenden belegen an der ausländischen Hochschule Module im äquivalenten Umfang von mindestens 22 ECTS. Die zu belegenden Module werden vorab in einem Learning Agreement, das von der/dem Auslandsbeauftragten des Fachbereichs Architektur der FH Dortmund unterschrieben wird, festgelegt. Die an der ausländischen Hochschule bestandenen Prüfungsleistungen sind in einem Transcript of Records nachzuweisen (siehe nähere Informationen der FH Dortmund zum Auslandsstudium). Die Module sollen an Architekturfakultäten und artverwandten Fakultäten des Bauwesens erbracht werden und in ihrer Komplexität den Anforderungen des dritten Studienjahrs eines Architekturstudiums entsprechen.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich: Sprachkenntnisse

Prüfungsformen

Die Prüfungselemente werden durch die ausländische Hochschule festgelegt. Die Anrechnung der im Ausland erbrachten Leistungen erfolgt nach Vorlage der Originalleistungsübersicht „Transcript of Records“ der ausländischen Hochschule.
Gegebenenfalls erfolgt eine Notenumrechnung im International Office der FH Dortmund. Es werden mindestens 14 ECTS und maximal 22 ECTS anerkannt. Sollten weniger als 14 ECTS während des Auslandssemesters erreicht worden sein, gilt das Modul „Mobilitätsfenster Ausland“ als nicht bestanden und es werden keine ECTS angerechnet. Sollten mehr als 22 ECTS erreicht worden sein, werden maximal 22 ECTS angerechnet. Eine Anrechnung für weitere Module ist nicht möglich. Wurden mindestens 14, aber weniger als 22 ECTS erreicht, gilt das Modul „Mobilitätsfenster Ausland“ als bestanden. Die fehlenden ECTS müssen in den kommenden Semestern durch (unbenotete) Wahlergänzungsmodule an der FH Dortmund erbracht werden (Beispiel: Ausland 18 ECTS + WEM 4 ECTS = 22 ECTS).

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Studienleistungen im Umfang von mindestens äquivalent 14 ECTS

Literatur

Weitere Informationen finden Sie beim International Office der FH Dortmund
https://www.fh-dortmund.de/internationaloffice

Wahlpflichtmodul 3mal2
  • WP
  • 2 SWS
  • 2 ECTS

  • Nummer

    10350

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch des Seminars besitzen die Studierenden Kompetenzen im Bereich der Grauen Energie und/oder im Bereich der Betriebsenergie eines Gebäudes.
Beim Thema Graue Energie erhalten sie Kenntnisse zur Ermittlung der Grauen Energie (Berechnungsmethoden, Datenbanken) und zur konzeptionellen Reduzierung Grauer Energie.
Im Bereich der Betriebsenergie werden Kenntnisse zu einer energiesparenden und/oder von Fossiler Energie freien Planung in Entwurf und Konstruktion vermittelt. Die Anwendung der Instrumente wird durch die Bearbeitung eines Projekts geübt. Kenntnisse zur Simulation des Betriebsenergiebedarfs können vermittelt werden.
 

Inhalte

  • Graue Energie und/oder Betriebsenergie von Gebäuden
  • Energiesparende Planung oder Planung ohne Einsatz Fossiler Energie
  • Energieberechnung, Energiesimulation

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Projektarbeit mit Präsentation

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

planerische Arbeit bestehen

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47%

Erläuterungen und Hinweise

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