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Bachelor Biomedizintechnik

Schnelle Fakten

  • Fachbereich

    Informationstechnik

  • Stand/Version

    2023

  • Regelstudienzeit (Semester)

    6

  • ECTS

    180

Studienverlaufsplan

  • Wahlpflichtmodule 1. Semester

  • Wahlpflichtmodule 2. Semester

  • Wahlpflichtmodule 3. Semester

  • Wahlpflichtmodule 5. Semester

  • Wahlpflichtmodule 6. Semester

Modulübersicht

1. Studiensemester

Informatik 1
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10160

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45h

  • Selbststudium

    45h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden werden befähigt grundlegende Schaltungen der Leistungselektronik zu analysieren und grundlegend zu dimensionieren. Sie kennen und erkennen das Schaltverhalten der einzelnen Bauelemente und sind in der Lage, diese in praktischen Anwendungen sinnvoll einzusetzen.

 

Inhalte

Es wird das Grundwissen der Leistungselektronik vermittelt. Es werden die Prinzipien erläutert, die Komponenten der Leistungselektronik vorgestellt und Grundschaltungen der Leistungselektronik behandelt. Durch den Bezug zu praxisnahen Anwendungsbeispielen werden der Schaltungsaufbau und die Komponenten vertieft.

Inhalte:   - Aufbau, Funktion und Eigenschaften moderner Leistungshalbleiter
                 - Nichtkommmutierende, netz- und selbstgeführte Stromrichterschaltungen
                 - Modulationsverfahren
Praxisnahe Anwendungen:  
                 - Wechselrichterschaltungen im industriellen Einsatz
                 - DC/DC-Wandler
                 - Drehzahlsteuerung mittels Frequenzumrichter

 

Lehrformen

In der Vorlesung wird das theoretische Fachwissen dargestellt und erläutert. Anhand von vorgestellten Bauelementen wird deren Aufbau und Funktionalität gemeinsam erarbeitet. Die Grundschaltungen werden präsentiert und Ihre Funktion an Beispielen erklärt. Die Dimensionierung der Schaltungen in Übungen an praxisorientierten Aufgaben angewandt und weiter vertieft. Begleitend steht allen Studierenden ein Vorlesungsskript zur Verfügung.

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur
 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein
 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

 BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

1,54%

Literatur

Felderhoff, Rainer; Busch, Udo: Leistungselektronik
Michel, Manfred: Leistungselektronik
Specovius, Joachim: Grundkurs Leistungselektronik
Schröder, D. Elektrische Antriebe – Band 4: Leistungselektronische Schaltungen, Felderhoff, R. Leistungselektronik
Probst, Uwe: Leistungselektronik für Bachelors
Brosch, P. F. Moderne Stromrichterantriebe
Versuchsanleitungen Fachpraktikum Leistungselektronik
Vorlesungsskript Leistungselektronik

Mathematik 1
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10010

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45h

  • Selbststudium

    105h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Das Thema Schwingungen, Wellen und Optik zu beherrschen heißt, die Natur von elektromagnetischen Wellen zu verstehen und einfache optische und analytische Anwendungen berechnen zu können.
Mit Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage für Elektroingenierure relevante Grundkenntnisse aus dem Bereich Schwingungen, Wellen und Optik und die zugrundeliegenden physikalischen Grundsätze auf Problemstellungen anzuwenden.
Die Abstraktionsfähigkeit, die Problemlösungskompetenz und die Kritikfähigkeit wird geschult. Sie haben Fähigkeit, verbal formulierte Probleme zu formalisieren und die relevanten naturwissenschaftlich physikalischen Hintergründe zu erkennen und zu begründen. Sie sind in der Lage neuer Inhalte auf Basis des bekannten Stoffes selbstständig zu erarbeiten.

Inhalte

'Schwingungen und Wellen:
- freie harmonische Schwingungen
- gedämpfte Schwingungen
- erzwungene Schwingungen
- Pendelbewegungen
- Überlagerung und Kopplung von Schwingungen
- harmonische Wellen, ihre Ausbreitung, Überlagerung
- Interferenz und Beugung
- Grenzen des Wellenmodells
- Photoeffekt und Spektren

Optik:
- Lichtausbreitung
- geometrische Optik
- optische Instrumente (Fernrohr, Mikroskop,...)
- Wellenoptik
- Spektralanalyse

Lehrformen

Vorlesungen, Übungen mit eigenständigem Lösen von praxisnahen Aufgaben, selbstständiges Erarbeiten von Lehrstoff

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung
Inhaltlich: Physik1, Mathematik 1

Prüfungsformen

Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

2,56%

Literatur

Hahn, Physik für Ingenieure, 2. Auflage, De Gruyter Oldenbourg Verlag 2015, ISBN 978-3-11-035056-2
Tipler, Physik, Spektrum Verlag

Mikroprozessortechnik
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10040

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60h

  • Selbststudium

    120h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden erhalten eine praxisbezogene Einführung in die Implementierung signalverarbeitender Schaltungen. Sie sind mit der Simulation von digitalen und analogen Filtern vertraut und können die zugehörige Frequenzcharakteristik interpretieren. Außerdem können sie Widerstände, Kondensatoren, Induktivitäten und Operationsverstärker für die Erstellung aktiver und passiver analoger Filter nutzen. Sie sind in der Lage das Übertragungsverhalten von Systemen zu extrahieren und mathematisch in Form von Übertragungsfunktionen zu beschreiben. Der Aufbau und die Funktion von Analog/Digital- und Digital/Analog-Umsetzern sind Ihnen wohlbekannt. Sie können an Hand des Nyquist-Kriteriums die richtige Abtastrate und Vorfilterung für den Anwendungsfall wählen. Zudem verstehen sie den Aufbau digitaler Filter und können sie beispielsweise mit FPGAs oder Signalprozessoren realisieren.

Praktikum:
Im Praktikum erlernen die Studierenden den Umgang mit industriellen Entwurfswerkzeugen zur Simulation und zum Entwurf digitaler und analoger Filter. Sie sind in der Lage aus den Anforderungen einer Anwendung die entsprechende Filtercharakteristik festzulegen.

Inhalte

- Beschreibung von Bauteilegesetzmäßgikeiten im Laplace-Raum
- Passive Hoch- und Tiefpässe als RLC-Netzwerk
- Übertragungsfunktionen und Frequenzgang
- Operationsverstärker und Ihre Grundschaltungen
- Analog/Digital- und Digital/Analog-Umsetzung
- Nyquistkriterium für die Abtastrate
- Entwurf und Implementierung digitaler Filter

Praktikum:
Es werden Versuche zu folgenden Themen durchgeführt:
- Simulation von Filterschaltungen (z. B. mit MATLAB)
- Realisierungen von analogen Filterschaltungen
- Modellierung und Implementierung von digitalen Filterschaltungen (z. B. mit FPGA)

Lehrformen

In den Vorlesungen werden fachliche Inhalte vorgestellt, die in Übungen durch zu lösende Problemstellungen verfestigt werden. Im Praktikum wird die Umsetzung der Methoden an Hand kleiner technischer Problemstellungen und mit Hilfe von Industriewerkzeugen eingeübt.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur oder mündliche Prüfung
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis muss erbracht sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

3,08%

Literatur

Meyer, M.: Signalverarbeitung, Springer, 2021
Hoffmann, J.; Quint, F.: Signalverarbeitung mit MATLAB und Simulink, Oldenbourg, 2012
Hoffmann, J.; Quint, F.: Signalverarbeitung in Beispielen, Oldenbourg, 2016
Werner, M.: Digitale Signalverarbeitung mit MATLAB, Springer, 2019
Meyer-Baese, U.: Digital Signal Processing with Field Programmable Gate Arrays, Springer, 2007
Kundert, K. S.; Zinke, O.: The Designer’s Guide to Verilog-AMS, Springer, 2004
Lapsley, P.; Bier, J.; Shoham, A.; Lee, E. A.: DSP Processor Fundamentals, Wiley-IEEE Press, 1997

Physik 1
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10103

  • Dauer (Semester)

    1


Physiologie & Anatomie
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10070

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    72h

  • Selbststudium

    138h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Abschluss dieses Moduls können die Studierenden
• mathematische Techniken anwenden
• die mathematische Formelsprache gebrauchen
• wesentliche Eigenschaften von reellen Funktionen benennen und ihre Relevanz zur Darstellung von Zuständen oder Vorgängen in der Natur oder in technischen Systemen erkennen
• Grenzwerte von Folgen und Funktionen berechnen und Funktionen auf Stetigkeit untersuchen
• die Techniken der Differentialrechnung für Funktionen einer Veränderlichen anwenden, Kurvendiskussionen und Approximationen von Funktionen mit Taylorpolynomen durchführen
• die Grundrechenarten und Darstellungsarten komplexer Zahlen auf Probleme der Elektrotechnik anwenden
• die Grundbegriffe und Methoden der linearen Algebra, insbesondere Verfahren zur Lösung von linearen Gleichungssystemen anwenden.

Inhalte


Symmetrie, Monotonie, Asymptoten, Stetigkeit, Folgen, Grenzwertbegriff, Rechenregeln
Differenzialrechnung: Ableitung, Ableitung der mathematischen Grundfunktionen, Ableitungsregeln, Mittelwertsatz, Extremalstellen, Regel von de L'Hospital, Kurvendiskussion, Taylorentwicklung,
Darstellung von Funktionen durch Taylorreihen, Fehler- und Näherungsrechnung für Taylorentwicklungen
Komplexe Zahlen: Grundrechenarten, Darstellungsformen - kartesische- und Polardarstellung, komplexe Wurzeln
Vektorrechnung: Vektoren im R^n, grundlegende Definitionen, Rechenregeln und Rechenoperationen, Skalarprodukt, Orthogonalität, Projektion, Kreuzprodukt, Spatprodukt
Determinanten zweiter, dritter und allgemeiner Ordnung, Laplacescher Entwicklungssatz, Rechenregeln für Determinanten
Matrizen: Grundbegriffe und Definitionen, Rechenoperationen, Inverse Matrix,
Lineare Gleichungssysteme: Gaußalgorithmus, Beschreibung durch Matrizen, Lösen von Matrixgleichungen
Anwendungsbeispiele für Matrizen und lineare Gleichungssysteme

Lehrformen

Eine Vorlesung vermittelt die Grundkenntnisse der Analysis und Linearen Algebra. Die Vermittlung der theoretischen Grundlagen wird durch zahlreiche Beispiele und Aufgaben/Kontrollfragen unterstützt.
In den Übungen beschäftigen sich die Studierenden selbstständig mit der Lösung von Aufgaben und setzen sich dadurch mit den Begriffen, Aussagen und Methoden aus der Vorlesung auseinander.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik, BA Energiewirtschaft

Stellenwert der Note für die Endnote

wird im studiengangsspezifischen Modulhandbuch berechnet

Literatur

Brauch/Dreyer/Haacke: Mathematik für Ingenieure, Vieweg+Teubner 2006
Fetzer, Fränkel: Mathematik 1 (2008), Mathematik 2 (1999), Springer-Verlag
Knorrenschild, Michael: Mathematik für Ingenieure 1, Hanser-Verlag, 2009
Papula, Lothar: Mathematik für Ingenieure 1 (2009), 2 (2007), 3 (2008), Vieweg+Teubner
Papula, Lothar: Mathematische Formelsammlung(2006), Vieweg+Teubner
Preuß, Wenisch: Mathematik 1-3, Hanser-Verlag, 2003
Stingl, Peter: Mathematik für Fachhochschulen, Carl-Hanser Verlag 2003

Praxisnahe Grundlagen 1
  • PF
  • 5 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10050

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60h

  • Selbststudium

    120h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden erhalten einen Einblick in aktuelle Methoden des integrierten Schaltungsentwurfes. Sie sind über moderne CMOS Halbleiterprozesse und vorhandene Bauelemente informiert. Sie beherrschen den Umgang mit Transistormodellen für Handrechnungen und Simulation. Sie verstehen analoge Grundschaltungen und können sie zu komplexeren Funktionsblöcken zusammensetzen. Sie identifzieren kritische Betriebsparameter der verwendeten Transistoren und Ihren Einfluss auf die Schaltungen. Sie sind sich der Unterschiede bei der Entwicklung analoger und digitaler Schaltungen bewusst und können beide Entwurfsabläufe sicher durchlaufen.

Praktikum:
Im Praktikum erlernen die Studierenden den Umgang mit industriellen Entwurfswerkzeugen. Sie sind in der Lage Schaltungspläne zu entwerfen und zu simulieren. Sie können analoge und digitale Layouts erstellen und verifzieren.

Inhalte

- CMOS Halbleiterprozesse und vorhandene Bauelemente
- Arbeitsschritte des analogen Schaltungsentwurfs
- Transistormodelle für Handrechnung und Simulation
- Stromspiegel und Kaskodierung
- Arbeitspunkteinstellende Schaltungen
- Bandgap-Spannungsreferenz
- Invertierender und Differentieller Verstärker
- Kompensation zweistufiger Verstärker
- Arbeitsschritte des digitalen Schaltungsentwurfs
- CMOS Logikgatter
- CMOS Speicherelemente Latch, Flip-Flops, SRAM

Praktikum
- CMOS Transistor und Schaltungsimulation
- Parametrisierte Prozess Corner und Monte-Carlo Verifkation
- Erstellung von Layouts
- Prüfung von Prozessregeln (DRC)
- Prüfung der Schaltungskonsistenz (LVS)
- Synthese von Modellen in Hardwarebeschreibungssprachen
- Place-Route synthetisierter Netzlisten
- Erstellung von Clock-Netzwerken
- Verifkation digitaler Schaltungsimplementationen

Lehrformen

In Vorlesungen werden fachliche Inhalte vorgestellt, die in Übungen durch zu lösende Problemstellungen verfestigt werden.

Praktikum:
Im Praktikum wird die Umsetzung der Methoden an Hand kleiner technischer Problemstellungen und mit Hilfe von Industriewerkzeugen eingeübt.

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur oder mündliche Prüfung
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis muss erbracht sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

3,08%

Literatur

Baker, CMOS Circuits Design, Layout and Simulation, IEEE Press
Razavi, Design of Analog CMOS Integrated Circuits; Mc Graw Hill
Sansen, Analog Design Essentials, Springer

2. Studiensemester

BioChemie
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10072

  • Dauer (Semester)

    1


Grundlagen der Elektrotechnik
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10090

  • Dauer (Semester)

    1


Informatik 2
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10161

  • Dauer (Semester)

    1


Mathematik 2
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10060

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45h

  • Selbststudium

    45h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden sind nach erfolgreichem Abschluss des Moduls in der Lage
- Programme zum numerischen lösen klassischer mathematischer Probleme (Lösen von Gleichungen,
Differential-&Integralrechnung, Differenitalgleichungen) zu entwerfen
- numerische Interpolationsverfahren anzuwenden
- die Performance eines numerischen Algorithmus bezüglich seiner Laufzeit einzuschätzen
- die Konvergenz eines numerischen Algorithmus zu analysieren
- Vor- und Nachteile von Machine-Learning Verfahren darzustellen
- Anwendungsgebiete von Monte-Carlo-Verfahren zu erkennen.

Inhalte

- Grundlagen Computer, Algorithmen & Diskretisierung
- Numerisches lösen von Gleichungen mit einer Variablen
- Interpolation
- Numerische Differential & Integralrechnung
- Numerisches lösen von Differentialgleichungen
- Numerisches lösen von Gleichungssystemen
- Approximationstheorie
- Zufallszahlen & Monte Carlo Simulationen
- Künstliche Intelligenz & Machine Learning
Alle Themen werden nach Möglichkeit in den Kontext der Elektrotechnik gesetzt.

Lehrformen

Die Veranstaltung ist als seminaristischer Unterricht angelegt, hat jedoch auch Vorlesungs- und
Übungsanteile. In der Vorlesung werden die fachlichen Konzepte und Inhalte vermittelt.
An Rechen- und Programmieraufgaben werden die numerischen Verfahren praktisch eingesetzt und die
Studierenden in die Lage versetzt, selbstständig numerische Lösungen für praxisnahe Anwendungen zu
entwerfen.
Im selbststudium werden Aufgaben bearbeitet und der Stoff verinnerlicht.
In den gemeinsamen Übungsstunden werden die Lösungen vorgestellt und diskutiert.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur oder mündliche Prüfung

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

1,54%

Literatur

-Faires, Burden: Numerische Methoden, Spektrum Lehrbuch
-Zurmühl: Praktische Mathematik, Springer
-Huckle, Schneider: Numerische Methoden, Springer
-Gerlach: Computerphysik, Springer (Einführungskapitel)

Physik 2
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10104

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    36h

  • Selbststudium

    54h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Das Gebiet des Asset Management befasst sich mit dem Thema Anlagenwirtschaft (engl: Asset-Management) hierbei ist die Anlagenwirtschaft die Verwaltung der Anlagen (Assets) in Betrieben gemeint. Als Anlagen sind das gesamte (Sach-)Anlagevermögen (z. B. Maschinen, Industrieanlagen, Infrastruktureinrichtungen und Gebäude) und Bereiche aus dem Umlaufvermögen (z. B. Ersatzteilwirtschaft) eingeschlossen. Der Schwerpunkt dieser Vorlesung wird aus der Sicht eines Netzbetreibers gestaltet. Betrachtet werden hierbei die Infrastruktur (Assets) wie Transformatoren, Kabel und Freileitungen.  
Die Hörer sollen in die Lage versetzt werde die Tätigkeitsfelder der Anlagenwirtschaft wie z.B. Planung und Neubau von Anlagen, Instandhaltung, Umbau, Erweiterung und Modifikation und die Stilllegung von Anlagen aus unterschiedlichen Perspektiven bewerten zu können. Insbesondere geht es darum, dass der Hörer dies im Hinblick auf die Bewertungen einer Planung im technischen Umfeld mit dem Blick auf das Ganze und im Sinne einer Chancen und Risiken orientierten Planung kennen lernt.

Inhalte

Einführung in das Thema Asset Management angelehnt und auf Grundlage der ISO 55000;
Asset Management – Definition, Aufgaben und Ziele, Lebenszyklus-Management, Risikomanagement, Instandhaltungs-Management, Umfeldanalysen, Strategische Maßnahmenentscheidung,  Maßnahmenplan / Mittelfristplanung,  Projektvorbereitung, Projektauswahl und Priorisierung,  Verbesserungsprozess, Asset Management Gestern, Heute und Morgen, Zusammenfassung /

Lehrformen

Das Fachwissen wird in seminaristischer Form präsentiert und vertieft. Die Inhalte werden anhand von Beispielen mit einen starken Praxisbezug vermitteltet. Die vorgestellten Methoden werden auf Grundlage von Beispielen vertieft. Hierbei werden die Hörer immer wieder angeregt sämtliche Parameter der einzelnen Schwerpunkte auf Grundlage der Betrachtung von Anlagen und Produkten – in Hinblick auf ökonomische, technische, sicherheitsrelevante sowie rechtliche Risiken - ganzheitlich zu erfassen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln über deren gesamte Lebensdauer zu bewerten.
Die Vorlesungsunterlagen werden zum Download im Netz zur Verfügung gestellt.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur oder mündl. Prüfung

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik, BA Energiewirtschaft

Stellenwert der Note für die Endnote

wird im studiengangsspezifischen Handbuch berechnet

Literatur

ISO 55000
Beiträge zu den Schwerpunkten in Form von Artikeln und Präsentationen und Veröffentlichungen aus der üblichen Literatur der Energiewirtschaft (z.B. EW, ETG)

Praxisnahe Grundlagen 2
  • PF
  • 5 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10110

  • Dauer (Semester)

    1


3. Studiensemester

Grundlagen der Signal- und Systemtheorie
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10130

  • Dauer (Semester)

    1


Informatik 3
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10162

  • Dauer (Semester)

    1


Kardiovaskuläres System
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10142

  • Dauer (Semester)

    1


Modellbildung & Simulation für die Biomedizintechnik
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10190

  • Dauer (Semester)

    1


Praxisnahe Grundlagen 3
  • PF
  • 5 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10200

  • Dauer (Semester)

    1


Sensorik & Messtechnik
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10170

  • Dauer (Semester)

    1


4. Studiensemester

Fachpraktikum 1 Biomedizintechnik
  • PF
  • 5 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10280

  • Dauer (Semester)

    1


Medizinische Systeme
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10232

  • Dauer (Semester)

    1


Neurophysiologie
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10230

  • Dauer (Semester)

    1


Schlüsselqualifikationen
  • PF
  • 4 SWS
  • 4 ECTS

  • Nummer

    10270

  • Dauer (Semester)

    1


Signalverarbeitung & Regelungstechnik
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10220

  • Dauer (Semester)

    1


Bewegungsanalyse
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10432

  • Dauer (Semester)

    1


Angewandte Biosignalverarbeitung - Einf. In maschinelle Lernverfahren
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10416

  • Dauer (Semester)

    1


Applied biosignal processing - beat detection
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10404

  • Dauer (Semester)

    1


Ausgewählte Kapitel der Digitalen Technologien 1
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10418

  • Dauer (Semester)

    1


Ausgewählte Kapitel der Digitalen Technologien 2
  • WP
  • 2 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10419

  • Dauer (Semester)

    1


Ausgewählte Softwaresysteme - Programmierung IV
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10402

  • Dauer (Semester)

    1


Automotive Systems
  • WP
  • 2 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10434

  • Dauer (Semester)

    1


Bildgebende Verfahren der Medizintechnik 1
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10405

  • Dauer (Semester)

    1


Bildgebende Verfahren der Medizintechnik 2
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10415

  • Dauer (Semester)

    1


Cyber Security 1
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10423

  • Dauer (Semester)

    1


Cyber Security 2
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10430

  • Dauer (Semester)

    1


Digitale Signalverarbeitung 2
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10414

  • Dauer (Semester)

    1


Digitale Signalverarbeitung für (Mobil-)Kommunikationssysteme
  • WP
  • 2 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10420

  • Dauer (Semester)

    1


EM Design
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10428

  • Dauer (Semester)

    1


Einführung in Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10407

  • Dauer (Semester)

    1


Einführung in die Radartechnik
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10445

  • Sprache(n)

    de

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45h

  • Selbststudium

    45h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden kennen die Aufgaben und die Notwendigkeit der Zustandsbewertung der Komponenten (Betriebsmittel) einer elektrischen Anlage. Die verschiedenen Arten von Prüfungen (Werkprüfungen, vor-Ort-Prüfungen) sowie die Anwendung von modernen Online-Monitoringsystemen sind den Studierenden bekannt. Die Studierenden sind in der Lage die Notwendigkeit und Umfang der Prüfung von niederspannungsanlagen gemäß den zutreffenden Vorschriften (z.B. DGUV V3) festlegen. Die Messverfahren sowie die notwendigen Schritte für die Durchführung und Interpretation von Prüfungen unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften zum Thema Arbeitssicherheit sind bekannt. Die Diagnose- und Monitoring-Verfahren zur Zustandsbewertung von primärtechnischen Betriebsmitteln (z.B. Transformatoren, Kabel, Leistungsschalter, etc.) sowie die Aussagekraft der verschiedenen Messverfahren kann wiedergegeben werden. Darüber hinaus sind die Studierenden in der Lage passende Prüfungspläne, für die Zustandsbewertung eines Betriebsmittel zu erstellen. Die Messverfahren sowie die Relevanz der Prüfung einer Erdungsanlage werden verstanden. Ergänzend erwerben die Studierenden Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Prüfung sekundärtechnischen Systemen einer elektrischen Anlage (z.B. Schutztechnik, Leittechnik). Die Studieren haben einen guten Überblick über die gängigen Messgeräte, in der Praxis Anwendung finden.

Inhalte

-Einführung in die Prüfung und Zustandsbewertung elektrischer Anlagen: Aufgaben und Notwendigkeit, Zustandsbewertung und Instandhaltungsstrategien, Rolle von Prüfungen bei der Zustandsbewertung, Arten von Prüfungen, Online Monitoring elektrischer Anlagen, betriebliche Belastung elektrischer Anlagen (Ströme, Spannungen, Oberschwingungen), Normen und Vorschriften.

-Prüfungen und Zustandsbewertung in der Niederspannungsanlagen: Motivation, Erstprüfung elektrischer Anlagen nach DIN VDE 0100-600, Prüfungen nach Instandsetzung nach VDE 0701, wiederkehrende Prüfungen nach VDE 0702, wiederkehrende Prüfung elektrischer Anlagen nach VDE 0105-100, Messtechnik und Sensoren.

-Prüfung von Erdungsanlagen (Motivation, Messverfahren, Normen)

-Prüfungen und Zustandsbewertung primärtechnischer Betriebsmittel: Motivation, Fehlerarten und Fehlerstatistiken, Arten von Prüfungen, Monitoring und Diagnoseverfahren primärtechnischen Betriebsmitteln (elektrische Prüfungen, Öl-Analyse, Online-Monitoring und Überwachung, Verwaltung und Analyse von Messdaten, Zutreffende Normen und Interpretationskriterien

-Sekundärtechnische Prüfungen: Motivation, Arten von Prüfungen, Prüfung von Schutzsystemen, Prüfung der Leittechnik (Steuerung, Überwachung, Kommunikation, etc)

Lehrformen

Vorlesung und Übung:

Seminaristische Vorlesung

Praktische Übung (ggfs. erfolgen die praktischen Übungen im Labor)

Exkursion (optional)

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Inhaltlich: Mehrphasensysteme, Netze, Anlagen

Prüfungsformen

Klausur oder mündliche Prüfung

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Energiewirtschaft und Energiedatenmanagement

Stellenwert der Note für die Endnote

1,54%

Literatur

/

Embedded Systems Hardware Design and Rapid Prototyping
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10421

  • Dauer (Semester)

    1


Extended Reality
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10429

  • Dauer (Semester)

    1


Extended Reality 2
  • WP
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    10433

  • Dauer (Semester)

    1


Grundlagen der Mensch-Computer-Interaktion
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10424

  • Dauer (Semester)

    1


IoT-Protokolle
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10435

  • Dauer (Semester)

    1


Mathematik Ergänzungen 1
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10406

  • Dauer (Semester)

    1


Mathematik Ergänzungen 2
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10412

  • Dauer (Semester)

    1


Medizinische Signalverarbeitung
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10403

  • Dauer (Semester)

    1


RMS anerk.
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    RMS

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45h

  • Selbststudium

    45h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden werden nach Abschluss des Moduls in der Lage sein:
    - die Grundlagen des Robot Operating System (ROS) zu verstehen und anzuwenden
    - Navigation und Steuerung von Robotern mit Hilfe von ROS zu realisieren
    - Bildverarbeitung und Computer Vision anzuwenden
    - Regelungstechnische Konzepte auf Roboteranwendungen zu übertragen
    - Simulationen von Robotern durchzuführen
    - Embedded ROS (MicroROS) für die Ansteuerung von Sensoren und Aktuatoren zu nutzen

Inhalte

 Einführung in das Robot Operating System (ROS) und dessen Anwendungsmöglichkeiten
- Navigation und Steuerung von Robotern (Prof. Andreas Becker)
- Durchführung von Simulationen von Robotern (Prof. Thomas Straßmann)
- Übertragung regelungstechnischer Konzepte auf Robotersysteme (Prof. Yan Liu)
- Anwendung von Bildverarbeitung und Computer Vision (Prof. Jörg Thiem/Dr. Tai Fei)
- Einsatz von Embedded ROS (MicroROS) zur Ansteuerung von Sensoren und Aktuatoren (Prof. Christof Röhrig)                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Praktikum im RT-Labor(Liu):
Versuch 1: Einführung der Roboterplattform: EduRob 
Versuch 2: Ansteuerung des EduRobs
Versuch 3: Integration eines Reglers für EduRob

Lehrformen

Die Veranstaltung wird in zwei Teilen angeboten: - Ringvorlesung (2 SWS) und - Praktikum (1 SWS).

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung
 

Prüfungsformen

Mündliche Prüfung
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis muss erbracht sein
 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

1,54%

Literatur

/

RMS anerk.
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    RMS

  • Dauer (Semester)

    1


Regulatorische Grundlagen für Medizinprodukte - Teil I
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10437

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    48h

  • Selbststudium

    132h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden werden befähigt grundlegende Schaltungen der Leistungselektronik zu analysieren und grundlegend zu dimensionieren. Sie kennen und erkennen das Schaltverhalten der einzelnen Bauelemente und sind in der Lage, diese in praktischen Anwendungen sinnvoll einzusetzen.

Praktikum:
Das Praktikum stellen eine wichtige Ergänzung der in den Vorlesungen vermittelten Theorie dar. Die Studierenden lernen, mit leistungselektronischen Geräten umzugehen, üben sich in der Handhabung hochwertiger Messgeräte wie digitalen Strom-, Spannungs-, und Leistungsmessern, Oszilloskopen bis hin zu rechnergestützten Messsystemen und Simulationsprogrammen. Sie werden angehalten, im Team zu arbeiten und ihre Messergebnisse in systematischer und übersichtlicher Form zu dokumentieren.

Inhalte

Es wird das Grundwissen der Leistungselektronik vermittelt. Es werden die Prinzipien erläutert, die Komponenten der Leistungselektronik vorgestellt und Grundschaltungen der Leistungselektronik behandelt. Durch den Bezug zu praxisnahen Anwendungsbeispielen werden der Schaltungsaufbau und die Komponenten vertieft.

Inhalte:   - Aufbau, Funktion und Eigenschaften moderner Leistungshalbleiter
                 - Nichtkommmutierende, netz- und selbstgeführte Stromrichterschaltungen
                 - Modulationsverfahren
Praxisnahe Anwendungen:  
                 - Wechselrichterschaltungen im industriellen Einsatz
                 - DC/DC-Wandler
                 - Drehzahlsteuerung mittels Frequenzumrichter

Praktikum:
Versuch 1  Kennlinien von Leistungshalbleitern
                       Diode, Thyristor, MOS-FET, IGBT
                       Messungen: Kennlinien der Bauelemente

Versuch 2  Gleichrichter in Einpulsschaltung (M1)
                      Ungesteuerte und gesteuerte M1-Schaltungen bei unterschiedlichen Lasten
                      Messungen: Strom- und Spannungsverläufe, Steuerkennlinien

 Versuch 3  Wechselstromsteller (W1) und  Zweipuls-Mittelpunktschaltung (M2)
                      W1-Schaltung  bei ohmscher und ohmsch-induktiver Last
                      M2-Schaltung mit und ohne Glättungsdrossel,
                      Messungen: Strom- und Spannungsverläufe, Steuerkennlinien,
                      Wirk- und Blindleistungsverläufe, Lückbetrieb

Lehrformen

In der Vorlesung wird das theoretische Fachwissen dargestellt und erläutert. Anhand von vorgestellten Bauelementen wird deren Aufbau und Funktionalität gemeinsam erarbeitet. Die Grundschaltungen werden präsentiert und Ihre Funktion an Beispielen erklärt. Die Dimensionierung der Schaltungen in Übungen an praxisorientierten Aufgaben angewandt und weiter vertieft. Begleitend steht allen Studierenden ein Vorlesungsskript zur Verfügung.

Praktikum:
Die in der Vorlesung vermittelte Theorie wird durch praktische Versuche vertieft und ergänzt. Die einzelnen Versuche sind in speziellen Anleitungen ausführlich beschrieben. Es wird erwartet, dass der/die Studierende sich auf den Praktikumsversuch vorbereitet d.h. ihm/ihr die Aufgabenstellung vertraut ist und er/sie die zugrunde liegende Theorie beherrscht. Die Versuche werden unter fachlicher Aufsicht im Team selbstständig durchgeführt und in einer gemeinsamen Ausarbeitung dokumentiert und diskutiert.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis muss erbracht sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

 BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

wird im studiengangsspezifischen Handbuch berechnet

Literatur

Felderhoff, Rainer; Busch, Udo: Leistungselektronik
Michel, Manfred: Leistungselektronik
Specovius, Joachim: Grundkurs Leistungselektronik
Schröder, D. Elektrische Antriebe – Band 4: Leistungselektronische Schaltungen, Felderhoff, R. Leistungselektronik
Probst, Uwe: Leistungselektronik für Bachelors
Brosch, P. F. Moderne Stromrichterantriebe
Versuchsanleitungen Fachpraktikum Leistungselektronik
Vorlesungsskript Leistungselektronik

Regulatorische Grundlagen für Medizinprodukte - Teil II
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10438

  • Dauer (Semester)

    1


Robotik 1
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10442

  • Dauer (Semester)

    1


Robotik 2
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10443

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45h

  • Selbststudium

    45h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden werden nach Abschluss des Moduls in der Lage sein:
    - die Grundlagen des Robot Operating System (ROS) zu verstehen und anzuwenden
    - Navigation und Steuerung von Robotern mit Hilfe von ROS zu realisieren
    - Bildverarbeitung und Computer Vision anzuwenden
    - Regelungstechnische Konzepte auf Roboteranwendungen zu übertragen
    - Simulationen von Robotern durchzuführen
    - Embedded ROS (MicroROS) für die Ansteuerung von Sensoren und Aktuatoren zu                   nutzen

Inhalte

 Einführung in das Robot Operating System (ROS) und dessen Anwendungsmöglichkeiten
- Navigation und Steuerung von Robotern (Prof. Andreas Becker)
- Durchführung von Simulationen von Robotern (Prof. Thomas Straßmann)
- Übertragung regelungstechnischer Konzepte auf Robotersysteme (Prof. Yan Liu)
- Anwendung von Bildverarbeitung und Computer Vision (Prof. Jörg Thiem/Dr. Tai Fei)
- Einsatz von Embedded ROS (MicroROS) zur Ansteuerung von Sensoren und Aktuatoren (Prof. Christof Röhrig)                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Praktikum im RT-Labor(Liu):
Versuch 1: Einführung der Roboterplattform: EduRob 
Versuch 2: Ansteuerung des EduRobs
Versuch 3: Integration eines Reglers für EduRob

Lehrformen

Die Veranstaltung wird in zwei Teilen angeboten: - Ringvorlesung (2 SWS) und - Praktikum (1 SWS).

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung
 

Prüfungsformen

Mündliche Prüfung 
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis muss erbracht sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

1,54%

Literatur

/

Sensorik
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10411

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    48h

  • Selbststudium

    132h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Ziel der Veranstaltung Elektrische Maschinen ist die Erlangung von Grundkenntnissen bezüglich der Anwen-dung und des Betriebsverhaltens elektrischer Maschinen. Dabei wird zunächst das allgemeine Prinzip der elektromechanischen Energiewandlung erläutert und daraus die wichtigsten elektrischen Maschinentypen, Gleichstrom-, Asynchron- und Synchronmaschine, grundlegend abgeleitet und durch Ersatzschaltbilder modelliert. Durch den vergleichenden Ansatz der Betrachtung der verschiedenen elektrischen Maschinen sind die Studierenden in der Lage, sich in Details spezifischer elektrischer Maschinen einzuarbeiten und ihr Wissen in die Auswahl und Projektierung elektrischer Maschinen einzubringen.
Praktikum:
An Gleichstrom-, Asynchron- und Synchronmaschine werden verschiedene praktische Versuche durch- geführt und deren Betriebsverhalten verstanden.

Inhalte

- Darstellung der Vielfallt und Anwendungsgebiete elektrischer Maschinen
- Wiederholungen zum magn. Kreis, Induktionsgesetz, Energie, Koenergie, Induktivität und Transformator
- Grundlagen der elektromechanischen Energiewandlung (Wirkprinzipien, energetische Betrachtung, virtuelle
Verschiebung, Kraft, Drehmoment, Bewegungsgleichung, Massenträgheitsmomente, Getriebe und typische
Lastkennlinien)
- Gleichstrommaschinen (Wirkprinzip, Kommutator, Ankerwicklungen, Wickelschemata, Ersatzschaltbild, Ver-
schaltungsvarianten, stationäres Betriebsverhalten, Leistungsbilanz und Verluste, Kommutierungseffekte,
Universalmotor)
- Drehfeldtheorie (Wechselfelder, Drehfelder, Wicklungsfaktoren, komplexe Raumzeiger, Streufelder)
- Asynchronmaschinen (Aufbau und Varianten, Wirkprinzip, Ersatzschaltbilder, stationäres Betriebsverhalten,
Rotornutformen, Drehzahlvariation, Isolierstoffklassen, Typenschild, einphasige Asynchronmotoren)
- Synchronmaschinen (Aufbau und Varianten, Wirkprinzip, Ersatzschaltbilder, stationäres Betriebsverhalten
von Voll- und Schenkelpolläufern, Permanentmagneterregung, Switched Reluctance Motors)
Praktikum:
Klassische Versuchsanordnungen zu Gleichstrom-, Asynchron- und Synchronmaschine: Leerlauf, Kurzschluss, Belastung. Auswertung der Messergebnisse und Darstellung charakteristischer Kurven.

Lehrformen

In der Vorlesung wird das theoretische Fachwissen dargestellt und erläutert. In der Übung wird das Erlernte an praxisnahen Beispielen vertieft.
Praktikum:
Die in der Vorlesung vermittelte Theorie wird durch praktische Versuche vertieft und ergänzt. Die einzelnen Versuche sind in speziellen Anleitungen ausführlich beschrieben. Es wird erwartet, dass der/die Studierende sich auf den Praktikumsversuch vorbereitet d.h. ihm/ihr die Aufgabenstellung vertraut ist und er/sie die zugrunde liegende Theorie beherrscht. Die Versuche werden unter fachlicher Aufsicht im Team selbstständig durchgeführt und in einer gemeinsamen Ausarbeitung in Form eines Berichts dokumentiert.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur
Praktikum: unbenoteter Teilnahmenachweis

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein
Praktikum: Unbenoteter Teilnahmenachweis muss erbracht sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik

Stellenwert der Note für die Endnote

3,08%

Literatur

[1] Binder, A.: Elektrische Maschinen und Antriebe. Springer Vieweg, Berlin, 2017
[2] Bolte, E.: Elektrische Maschinen. Springer Vieweg, Berlin, 2018
[3] White, D. C., H. H. Woodson: Electromechanical energy conversion. Wiley, New York, 1959
[4] Eckhardt, H.: Grundzüge der elektrischen Maschinen. B. G. Teubner, Stuttgart, 1982
[5] Müller, G., B. Ponick: Grundlagen elektrischer Maschinen. Wiley-VCH, Weinheim, 2014
[6] Müller, G., B. Ponick: Theorie elektrischer Maschinen. Wiley-VCH, Weinheim, 2009
[7] Bödefeld, T., H. Sequenz: Elektrische Maschinen. Springer, Wien, 1971
[8] Schröder, D., R. Kennel: Elektrische Maschinen. Springer Vieweg, Berlin, 2021
[9] Woodson, H. H., J. R. Melcher: Electromechanical Dynamics. Wiley, New York, 1968
[10] Gerling, D.: Vorlesungsmanuskripte zu elektrischen Maschinen und Antrieben (z. T. herunterzuladen)

Softwareentwicklung robotischer Systeme mit ROS
  • WP
  • 2 SWS
  • 3 ECTS

  • Nummer

    10444

  • Dauer (Semester)

    1


5. Studiensemester

Fachpraktikum 2 Biomedizintechnik
  • PF
  • 5 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10350

  • Dauer (Semester)

    1


Diagnose & Therapie
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10311

  • Dauer (Semester)

    1


Normen, HW/SW-Sicherheit, Daten, EMV
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10312

  • Dauer (Semester)

    1


Seminar Biomedizintechnik
  • PF
  • 4 SWS
  • 5 ECTS

  • Nummer

    10300

  • Dauer (Semester)

    1


6. Studiensemester

Bachelor Arbeit und Abschluss-Kolloquium
  • PF
  • 4 SWS
  • 15 ECTS

  • Nummer

    101

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60h

  • Selbststudium

    120h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Studierenden erwerben das Verständnis für die Entstehung, Struktur und Anwendung von Normensystemen und können die wichtigsten Normen in der Praxis bei betrieblichen Abläufen umsetzen. Sie kennen ihre Pflichten, Aufgaben und Verantwortung als Elektrofachkraft.
Die Studierenden können wissenschaftlich Arbeiten und Denken. Sie haben Verständnis für den wissenschaftlichen Beweis und erforderliche Dokumentation. 
Sie kennen die formale Struktur einer wissenschaftlichen Veröffentlichung, zitieren korrekt und haben ein Problembewusstsein bei Plagiaten.
Sie besitzen Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Anwendung von Software im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Inhalte

Normen und Sicherheitstechnik
- Struktur des Normenwesens, international, europäisch, national
- Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften
- Die relevanten Normen für die Sicherheit in Anlagen und Betrieben
- Aufgaben, Pflichten und Sicherheit der Elektrofachkraft
- Organisation der Elektrosicherheit im Betrieb
- Dimensionierung von Schutzeinrichtungen
- Organisation von Schutzmaßnahmen, sicherheitstechnische Praxislösungen

Wissenschaftliches Arbeiten:
- Erstellen eines Wissenschaftlichen Berichtes
- Gliederung: Kurzfassung, Einleitung, Darstellung der Arbeit, Zusammenfassung, Anhang
- Layout: Text, Grafiken, insbesondere Diagramme, Formeln, Zitate
- Wissenschaftlich korrekte Zitiermethoden
- Wissenschaftliches Fehlverhalten (Plagiate)
- Umgang mit Werkzeugen der künstlichen Intelligenz 
- Physikalische Einheiten und Präfixe
- Einführung in die ingenieurmäßigen Methoden zur Datenanalyse: Mittelwerte, Standardabweichung, Messfehler, Lineare Ausgleichsrechnung, Korrelationsfaktor

Lehrformen

Normen und Sicherheitstechnik:
Das Fachwissen wird in der Vorlesung präsentiert und erläutert. In den Übungen werden die vermittelten Methodenkenntnisse in der praktischen Anwendung dargestellt. Anhand von Bauelementen wird das theoretische Wissen vertieft. Die Teilnehmer tragen mit selbst erstellten Präsentationen aktiv zur Veranstaltung bei. Das Vorlesungsskript und die Übungen werden zum Download im Internet zur Verfügung gestellt.

Wissenschaftliches Arbeiten:
Die Vorlesung vermittelt die theoretischen Inhalte. Anhand typischer Aufgabenstellungen werden entsprechende praktische Problemstellungen in den zugehörigen Übungen zeitnah behandelt.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal gelten die Vorgaben der jeweils gültigen Prüfungsordnung

Prüfungsformen

Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Modulprüfung muss bestanden sein

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

BA Elektrotechnik, BA Energiewirtschaft und Energiedatenmanagement

Stellenwert der Note für die Endnote

3,08%

Literatur

DIN VDE 0100 Errichten von Starkstromanlagen
BGV Unfallverhütungsvorschriften
Vorschriften der Europäischen Gemeinschaft
VDE-Schriftreihe Normen Verständlich; „Betrieb von elektrischen Anlagen“; Verfasser: Komitee 224
Hohe, G.; Matz, F.: VDE-Schriftreihe Normen Verständlich; „Elektrische Sicherheit“
Vorlesungsskript Normen und Sicherheitstechnik
Heike & Lutz Hering: Technische Berichte, 7. Auflage, Springer Vieweg Wiesbaden 2015
Martin Kornmeier: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht, 6. Auflage, UTB-Bandnr. 3154 
Eden,K; Gebhard, H: Dokumentation in der Mess- und Prüftechnik, 2. Auflage, Springer-Vieweg Wiesbaden

Projektorientiertes Arbeiten 1
  • PF
  • 4 SWS
  • 4 ECTS

  • Nummer

    10340

  • Dauer (Semester)

    1


Projektorientiertes Arbeiten 2
  • PF
  • 2 SWS
  • 15 ECTS

  • Nummer

    10380

  • Dauer (Semester)

    1


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