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Bachelor Objekt- und Raumdesign

Schnelle Fakten

  • Fachbereich

    Design

  • Stand/Version

    2021

  • Regelstudienzeit (Semester)

    7

  • ECTS

    210

Studienverlaufsplan

  • Wahlpflichtmodule 1. Semester

  • Wahlpflichtmodule 2. Semester

  • Wahlpflichtmodule 3. Semester

  • Wahlpflichtmodule 4. Semester

  • Wahlpflichtmodule 5. Semester

  • Wahlpflichtmodule 6. Semester

  • Wahlpflichtmodule 7. Semester

Modulübersicht

1. Studiensemester

Darstellungstechnik 3D I
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    2 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


Grundlagen der Gestaltung I
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    1 ORD

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Neben den Baustoffkenntnissen und Anwendungsmöglichkeiten wird den Studierenden der wissenschaftliche Umgang mit baustofflichen Fragestellungen vermittelt. In den Bautechnischen Laboren werden in den Übungen Baumaterialien geprüft und praktische Arbeiten angefertigt. Die Studierenden entwickeln und fertigen Exponate und Prototypen aus den relevantesten und innovativsten Baustoffen. Die Studierenden sind nach Kursabschluss in der Lage, eigenständig und systematisch Eigenschaften, Einsatzgebiete und Verarbeitungsweisen von Baustoffen zu recherchieren und auch zur Anwendung zu bringen. Ziel dieser Seminare und Übungen ist die Vermittlung entscheidender Materialeigenschaften und die Umsetzung im kleinen Maßstab für ein besseres Verständnis im späteren Berufsleben.

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. In der sich anschließenden praktischen Umsetzung der Arbeiten wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    Prüfung in Form von Hausarbeiten
b.    Semesterbegleitende Prüfungsleistungen in Form von Referaten
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
-    20% Referat, 80% Abgabeleistung (Hausarbeit)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Referate und der Hausarbeit

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Stilkunde
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    3 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


Zeichnerische Darstellung
  • PF
  • 4 SWS
  • 4 ECTS

  • Nummer

    4 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


2. Studiensemester

DTP
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    7 ORD

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    105 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem Modul sind die Studierenden in der Lage Begriffe der Gebäudetechnologie und den Aufgabenbereich der Planung des technischen Ausbaus von Gebäuden im Planungsprozess zu beschreiben. Die Studierenden können darüber hinaus standortspezifische Einflussgrößen des Klimas und deren Wechselwirkung mit der bebauten Umwelt analysieren. Weiterhin sind sie in der Lage klimatische Einflussgrößen auf den Menschen als Behaglichkeitskriterien zu differenzieren. Sie können daraus ableiten, ob die Notwendigkeit des Heizens und Kühlens besteht.
Außerdem können die Studierenden beispielhaft, die daraus resultierenden Leistungs- und Energiebedarfe errechnen, die für die Dimensionierung der Anlagentechnik notwendig sind und übersetzen diese in sinnvolle Anlagenkonzepte. Grundlagen zur Energieversorgung und den unterschiedlichen Energieträgern können im Sinne der Nachhaltigkeit klassifiziert werden. Insbesondere können Studierende das Zusammenspiel von Architektur und Technik in zukünftige Entwurfsaufgaben einfließen lassen.

 

Inhalte

-    Einflussgrößen des Klimas
-    Behaglichkeit
-    Heizlast und Heizwärmebedarfe, Raumwärmeübergabesysteme und Wärmeerzeuger
-    Kühllast und Kühlenergiebedarfe, Raumkühlung und Kälteerzeuger
-    Versorgungskonzepte
-    Energieerzeugung

-    Verzahnung der oben genannten Elemente mit dem architektonischen Entwurf
-    Interaktion des oben genannten Themenspektrums der Gebäudetechnologie mit anderen Gewerken
 
  •  

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

a.    Abgabe von eigenständigen handschriftlichen Rechenübungen (40%),
b.    Aufbereiten der Ergebnisse als Präsentationen (30%)
c.    Abgabe eines Berichts im wissenschaftlichen Stil (30%)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

-    Für die Vergabe von Leistungspunkten sind zum Bestehen der Veranstaltung mindestens 50% der Gesamtpunkte und jeweils mindestens 10% der einzelnen Teilleistungen (6 a-c) erforderlich. In den Übungen herrscht Anwesenheitspflicht. Es müssen zum Bestehen mindestens 75% der Veranstaltungen besucht worden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,06 %

Literatur

-    Bohne, Dirk (2019): Technischer Ausbau von Gebäuden und nachhaltige Gebäudetechnik.
11. Aufl. Wiesbaden: Springer Vieweg.
-    Pistohl, Wolfram (2009): Handbuch der Gebäudetechnik: Band 2: Heizung /Lüftung/Beleuchtung /Energiesparen. Werner Verlag
-    Hausladen, Gerhard (2005): Climate Design. Birkhäuser Verlag
-    Recknagel, Hermann (2011): Taschenbuch für Heizung + Klimatechnik. 75. Aufl.

 

Darstellungstechnik 3D II
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    6 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


Grundlagen der Gestaltung II
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    5 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


Schlüsselkompetenz I
  • PF
  • 2 SWS
  • 4 ECTS

  • Nummer

    9 SK

  • Dauer (Semester)

    1


Wissenschaft I
  • PF
  • 6 SWS
  • 4 ECTS

  • Nummer

    8 W

  • Dauer (Semester)

    1


3. Studiensemester

Gestaltungsprojekt I
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    10 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


Lichtgestaltung
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    11 ORD

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, 
  • aufbauend auf vorhandenem Basiswissen der Fotografie in Technik und Bildgestaltung gebaute Architektur nicht nur darzustellen, sondern mithilfe weiterer fotografischer Grundprinzipien zu analysieren und archivarisch zu dokumentieren.
  • Entwurf und Realisation von Einzelarchitekturen, Gebäudeensembles und urbanen Freiräumen bildlich nachvollziehbar zu machen. 
  • authentische Aufnahmen mit hoher Informationsdichte von Gebäuden im Innen-und Aussenbereich zu erstellen. 
  • unter Beachtung dokumentarischer Grundprinzipien die individuelle Handschrift einzelner ArchitektInnen herauszuarbeiten

Inhalte

  • gezielter Einsatz von optischen Spezialverfahren (Optik, Kameratechnik, Lichttechnik)
  • praktische Übungen vor Ort und im Fotostudio zu Aufnahmetechnik, Beleuchtung und Abbildung 
  • praktische Übungen zu Objektrecherche, Bildanalyse, Dokumentation
  • Reproduktionstechnik (Planvorlagen) 
  • Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten digitaler Bildbearbeitung, Anwendung digitaler Spezialverfahren

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.    benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen; Endprüfung in Form einer Abgabe mit Präsentation

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Endnote setzt sich zusammen aus semesterbegleitenden Prüfungsleistungen (40%) und dem Ergebnis der Abgabe mit anschließender Präsentation (60%).

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

Schlüsselkompetenz II
  • PF
  • 2 SWS
  • 4 ECTS

  • Nummer

    14 SK

  • Dauer (Semester)

    1


Wissenschaft II
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    13 W

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Das Modul soll die rhetorischen und sozialen Fähigkeiten schulen und die Studierenden an stetig neue Herausforderungen heranführen, um die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und der systemischen Kompetenz zu fördern.

Die Studierenden haben die Kompetenz erlangt, unter Einbeziehung komplexer Rahmenbedingungen, eine ganzheitliche Entwurfsstrategie zu entwickeln und anzuwenden.
Sie sind in der Lage alle wesentlichen entwurfsbestimmenden Parameter integral zu denken und zielorientiert zu bearbeiten. Sie lernen eine differenzierte Betrachtungs- und Darstellungsweise der Entwurfsanforderungen und Arbeitsmethoden sowie diese kritisch zu reflektieren.
Das Entwurfsverständnis für die Abhängigkeiten und das Zusammenspiel von gesellschafts-, kultur-, geistes- und naturwissenschaftlichen Disziplinen haben sich gefestigt.
Die Studierenden sind befähigt wissenschaftliche Recherchen anzufertigen, diese aufzubereiten, und die gewonnenen Erkenntnisse adäquat zu vermitteln.

Inhalte

- Vertiefung und Spezifizierung von komplexen Entwurfsthemen in Bezug auf soziokulturelle, ökologisch und ökonomische Zusammenhänge sowie traditionelle und lokalen Bauweisen
- Vermittlung konzeptioneller Entwurfsstrategien und prozessorientierter Arbeitsweisen
- Förderung experimenteller Arbeitsweisen- und Techniken
- Inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit mit fachübergreifenden Lehrgebieten, Fakultäten, Partnerhochschulen und Institutionen
- Projektorientierte Arbeitsweise und Umsetzung unter Beteiligung unterschiedlicher Disziplinen und Akteuren

Lehrformen

Seminar

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: siehe Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

a.
Projektbezogene Arbeit mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung RPO § 20 (3)
b.
bewertete, unbenotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

erfolgreiche Modulprüfung; 100% projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation
 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Interdisziplinäre Zusammenarbeit besteht mit verwandten Lehrgebieten des Fachbereichs Architektur sowie des Fachbereichs Design und des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften. Interdisziplinäre Kooperationen mit nationalen und internationalen Partnerhochschulen, erweitert im Rahmen von Summerschools.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47%

Literatur

Literaturangaben werden im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Zusatzkompetenz I
  • PF
  • 4 SWS
  • 4 ECTS

  • Nummer

    12 ZK

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Neben den Baustoffkenntnissen wird angehenden Architektinnen und Architekten der wissenschaftliche Umgang mit baustofflichen Fragestellungen vermittelt. Die Studierenden sollen nach Kursabschluss in der Lage sein, eigenständig und systematisch Eigenschaften, Einsatzgebiete und Verarbeitungsweisen von Baustoffen zu recherchieren und auch zur Anwendung zu bringen.

Inhalte

In dieser Vertiefung erfolgt ein fundiertes Studium ausgewählter Gebiete der Baustofftechnologie, wie es zeitlich im Rahmen anderer Veranstaltungen nicht möglich ist. Durch selbst durchgeführte wissenschaftliche Materialstudien und dazu passende Laborübungen erlernen die Studierenden den methodischen und fachgerechten Umgang mit modernen Baustoffen und deren Anwendung in der Baukonstruktion. Anschließend erfolgt die praktischee Umsetzung der Arbeiten in Form von Prototypen, Ansichtsmodellen sowie Demonstratoren in geeignetem Maßstab bis hin zur Originalgröße. Damit wird ein direkter praktischer Bezug zu modernen Baumaterialien und deren Verarbeitungstechniken hergestellt. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft. Abschießend erfolgt die wissenschaftliche Aufarbeitung, Zusammenstellung und Präsentation der Ergebnisse.

Teilnahmevoraussetzungen

MF, BT 1 + 2

Prüfungsformen

Prüfung in Form von Hausarbeiten und Referaten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen der Referate und der Hausarbeit

Stellenwert der Note für die Endnote

100% Hausarbeit

4. Studiensemester

Digitaler Raum
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    16 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


Gestaltungsprojekt II
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    15 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


Interdisziplinäres Projekt I
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    17 IDP

  • Dauer (Semester)

    1


Schlüsselkompetenz III
  • PF
  • 4 SWS
  • 4 ECTS

  • Nummer

    18 SK

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    75 h

  • Selbststudium

    105 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach erfolgreicher Teilnahme an dem Modul „Digitale Methoden / Entwerfen“ sind die Studierenden in der Lage, die Einflüsse digitaler Prozesse auf das gegenwärtige Entwerfen und Konstruieren in der Architektur zu erkennen und in andere Kontexte zu transferieren. Darüber hinaus eignen sich die Studierenden spezifisches Fachwissen an, können gesamthafte Zusammenhänge darstellen und das Erlernte eigenständig in Projektarbeiten umsetzen. Zu diesem Zweck besitzen die Studierenden nach der Teilnahme des Moduls die Fähigkeit sowohl die methodischen als auch die technologischen Grundlagen erweiterter Entwurfs- und Herstellungstechniken sicher anzuwenden.
Neben der Umsetzung dieser neu erworbenen Fähigkeiten im Zuge konkreter Aufgabenstellungen mit definierten Zielen, sind die Teilnehmer*innen in der Lage, Neugierde, Experimentierfreude, Vorstellungsvermögen und Kreativität gezielt auf dem Gebiet der digitalen Methoden in der Architektur einzusetzen.

Inhalte

  • State of the Art
  • Grundlagen und Bestandteile des computerbasierten Entwerfens
  • standardisierte / nicht-standardisierte Bauprozesse
  • digitale Formfindungsmethoden, Modellieren
  • digitales zwei- und dreidimensionales Konstruieren einfacher und komplexer Geometrien
  • Geometrie als Grundlage für Gestaltungsprozesse in der Architektur
  • digitale Prozessketten
  • parametrisches Entwerfen
  • digitale Fabrikation
  • Fertigung physischer Modelle durch Rapid Prototyping
  • Darstellung digitaler Bildinhalte
  • − erweiterte digitale Methoden in der Architektur (z.B. Laserscanning und KI)

Lehrformen

Vorlesungen: In den Vorlesungen findet - in Interaktion mit den Studierenden - die Vermittlung der Grundlagen statt.

Seminar: Unter Anleitung der oder des Lehrenden eignen sich die Studierenden den Umgang mit weiterführenden Werkzeugen an, wie beispielsweise fachspezifische Software und digitale Fabrikationsmaschinen. Das erlangte Wissen wird durch Übungsaufgaben vertieft und bildet die Grundlage für die Bearbeitung der jeweiligen Prüfungsleistung.

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Drei benotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen
Die drei Teilleistungen fließen wie folgt in die Endnote ein:
  1. Hausarbeit (20%)
  2. Hausarbeit (20%)
  3. Hausarbeit (60%)

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit „ausreichend“ (4,0) bestanden sein.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47%

5. Studiensemester

Gestaltungsprojekt III
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    19 ORD

  • Dauer (Semester)

    1


Interdisziplinäres Projekt II
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    21 IDP

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch der Lehrveranstaltungen sind die Studierenden in der Lage, ein Wohngebäude von durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad zu konstruieren und baustellengerecht darzustellen. Sie haben die Kompetenz erworben, die Inhalte der korrespondierende Vorlesung über die Grundlagen des Konstruierens auf die wesentlichen Bauteile des Gebäudes in einem eigenen Übungsprojekt anzuwenden und eigenverantwortliche Entscheidungen über die Art der Konstruktion zu treffen und diese in Details verschiedener Maßstäbe darzustellen.

Inhalte

Handwerkliche Baukonstruktion und Bauelemente, wie zweischalige Wand (Gründung – Keller – Sockel), Dach (flaches Dach), Fenster – Fassaden, Treppen, Innenausbauten unter Berücksichtigung grundsätzlicher, die Architektur bestimmende Faktoren:
Ort | Kontext, Gestalt | Ausdruck, Funktion, Angemessenheit | Material | Wirtschaftlichkeit | Nachhaltigkeit

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage 1 zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

(a) Klausur (90 Minuten)
(b) (zeichnerische) Hausarbeit mit
Präsentation (Dauer der Präsentation max. 20 min)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note ausreichend (4,0) bestanden sein. Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
50% Klausur
50% Hausarbeit mit Präsentation
Beide Prüfungsteile müssen mindestens mit der Note ausreichend (4,0) bewertet worden sein, um die Modulprüfung insgesamt zu bestehen.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul steht in Zusammenhang mit den Modulen innerhalb des Studiengangs Architektur
-    Grundlagen des Gestaltens durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung
-    Grundlagen Entwerfen durch Anwendung der Lehrinhalte in der Übung und im Entwurf
-    Darstellungstechniken durch Anwendung der Lehrinhalte
-    Tragwerkslehre durch Anwendung der Lehrinhalte
-    Baustofftechnologie durch das Schaffen der Voraussetzungen für dieses Modul

 

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89%

Objektrealisation
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    20 ORD

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach dem Besuch des Seminars besitzen die Studierenden Kompetenzen im Bereich der Grauen Energie und/oder im Bereich der Betriebsenergie eines Gebäudes.
Beim Thema Graue Energie erhalten sie Kenntnisse zur Ermittlung der Grauen Energie (Berechnungsmethoden, Datenbanken) und zur konzeptionellen Reduzierung Grauer Energie.
Im Bereich der Betriebsenergie werden Kenntnisse zu einer energiesparenden und/oder von Fossiler Energie freien Planung in Entwurf und Konstruktion vermittelt. Die Anwendung der Instrumente wird durch die Bearbeitung eines Projekts geübt. Kenntnisse zur Simulation des Betriebsenergiebedarfs können vermittelt werden.
 

Inhalte

  • Graue Energie und/oder Betriebsenergie von Gebäuden
  • Energiesparende Planung oder Planung ohne Einsatz Fossiler Energie
  • Energieberechnung, Energiesimulation

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Projektarbeit mit Präsentation

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

planerische Arbeit bestehen

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47%

Wissenschaft III
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    22 W

  • Dauer (Semester)

    1


6. Studiensemester

Ecodesign
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    24 ORD

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung „Tragwerkslehre 2“ sind die Studierenden dazu in der Lage, eine statische Vordimensionierung eines einfachen Holz- oder Stahltragwerks unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften durchzuführen. Sie können die erforderlichen Tragfähigkeits- und Gebrauchstauglichkeitsnachweise führen. Sie sind dazu in der Lage geeignete Materialien und Querschnitte für ein gewähltes Tragwerk unter Berücksichtigung der Bemessungsgrundlagen zu bestimmen. Sie können das Tragverhalten verschiedener Tragkonstruktionen beurteilen und Alternativvorschläge erarbeiten. Sie besitzen fundierte Kenntnisse für den Entwurf tragender Konstruktionen, die zur Zusammenarbeit und Kooperation mit Bauingenieuren und weiteren Fachplanern erfordeerlich sind. Sie sind dazu in der Lage statische Berechnungen, je nach Komplexität zumindest ansatzweise, zu verstehen.
Im Modul „Tragwerkslehre 2“ wird die Entwicklung systemorientierten Denkens gefördert und es werden wissenschaftliche Arbeitstechniken vermittelt.

Inhalte

• Grundbegriffe des Tragverhaltens und der Berechnung verschiedener Tragsysteme (z.B. Balken, Fachwerke, Zug- und Druckstäbe, Rahmen, Durchlaufträger, unterspannte Träger, Gelenkträger, Bogen, Seile)
• Statisch bestimmte und statisch unbestimmte Tragsysteme
• Berechnung und Analyse von Fachwerkträgern
• Mechanische Grundlagen der Festigkeitslehre (z.B. Spannungen, Dehnungen, Elastizitätsmodul) und Querschnittswerte
• Bemessungskonzept (u.a. Einwirkungen, Beanspruchungen, Beanspruchbarkeiten, Teilsicherheitsbeiwerte)
• (Vor)dimensionierung schwerpunktmäßig im Stahl- und Holzbau
• Tragfähigkeitsnachweise (Spannungsnachweise, Knicksicherheitsnachweis) und Gebrauchstauglichkeitsnachweise
• Statische Berechnung und Vordimensionierung eines Tragwerks
• Aussteifung von Tragwerken

Lehrformen

Vorlesung: Vortrag der/des Lehrenden in Interaktion mit den Studierenden
Übung: unter Anleitung der/des Lehrenden bearbeiten die Studierenden vorlesungsbegleitende Aufgaben in Einzel- oder Teamarbeit
 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: siehe Anlage zur geltenden StgPO
Inhaltlich: Grundlegende Mathematikkenntnisse, Lehrinhalt Tragwerkslehre 1
 

Prüfungsformen

Präsenzklausur: Überprüfung der Inhalte des Moduls TL 2 anhand von Übungsaufgaben und Verständnisfragen
Dauer: 90 Minuten

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Klausur wird benotet und muss mit mindestens ausreichend (4,0) abgeschlossen werden.

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die Module TL 1 und TL 2 sind Voraussetzung für die Wahlpflichtmodule TL V und TL S. Grundlagen der Tragwerkslehre werden u.a. in den Modulen Konstruieren 1 und 2 benötigt.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65 %

Literatur

Begleitende Unterlagen zur Lehrveranstaltung
• Aktuelles Skript des Lehrgebietes: „Tragwerkslehre TL 2 Übungsaufgaben“
• Aktuelles Skript des Lehrgebietes: „Tragwerkslehre TL 2 Tabellen und Formeln“
• Weitere Vorlesungs- und Übungsunterlagen sowie Unterlagen zur Klausurvorbereitung werden semesterbegleitend in ILIAS bereitgestellt
Empfohlene Fachliteratur
• Leicher: Tragwerkslehre in Beispielen und Zeichnungen, Verlag: Reguvis Fachmedien
• Krauss, Führer, Neukäter: Grundlagen der Tragwerklehre 1, Verlagsgesellschaft Müller
• Holschemacher: Entwurf- und Konstruktionstafeln für Architekten, Verlag: Bauwerk/Beuth
• Block, Gengnagel, Peters: Faustformel Tragwerksentwurf, DVA
• Eisele: Grundlagen der Baukonstruktion: Tragsysteme und deren Wirkungsweise, DOM publishers
• Weitere Fachliteratur wird in der Lehrveranstaltung angegeben.
Hinweise
• Durch die erfolgreiche Bearbeitung semesterbegleitender Aufgabenblätter (Ausgabe nur im Sommersemester) können ggf. Bonusleistungen erbracht werden, die gemäß RPO § 27 nur bis zum Prüfungszeitraum des Folgesemesters anrechenbar sind. Ob Bonusleistungen erbracht werden können, wird zu Beginn des aktuellen Sommersemesters bekanntgegeben.
• Bei Bedarf kann eine individuelle Betreuung in englischer Sprache stattfinden.

Gestaltungsprojekt IV
  • PF
  • 6 SWS
  • 9 ECTS

  • Nummer

    23 ORD

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    90 h

  • Selbststudium

    120 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

-    Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind Studierende befähigt, weniger komplexe Gebäudeentwürfe im Spannungsfeld von Methode und Intuition prozesshaft zu entwickeln und Abhängigkeiten im Entwurfsprozess und deren gestalterische, konstruktive, räumliche Konsequenzen zu erkennen.
-    Sie haben die Analysefähigkeit von Gebäudetypologien, Entwurfskonzepten und Gebäudestrukturen erworben.
-    Studierende sind in der Lage, in Zusammenhängen zu denken und sinnliche Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Entwurf zu entdecken.
-    Die Studierenden haben eine vertiefte gestalterische und kommunikative Ausdrucksfähigkeit erworben.

 

Inhalte

a.    Vorlesungen:
-    Grundlagen und Hintergründe zu Gestaltungsphänomene / -theorien | Entwurfsmethodik

b.    Übungen:
-    Heranführen an den Entwurfsprozess durch einfache, z.T. abstrakte Entwurfsaufgaben.
-    Vermittlung von Entwurfseinflussgrößen (Ort, Raum, Zeit, Funktion, Konstruktion, Gestalt und Material...)
-    methodisches Heranführen über Analyse gebauter Beispiele (Text, Bild, Zeichnung, Modell).
-    Entwicklung von Entwurfskonzepten in Varianten
-    Vermittlung wissenschaftlicher Arbeitstechniken ( Recherche, Analyse, Referate etc.)

 

Lehrformen

Vorlesungen
Übungen

 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich: empfohlen GG und DT 1

 

Prüfungsformen

a.    projektbezogene Arbeiten mit Dokumentation und deren Präsentation mit einer mündlichen Prüfung (inkl. Vorlesungsinhalte) sowie unbenotete semesterbegleitende Prüfungsleistungen

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestehen von mind. 50% der semesterbegleitenden Leistungen (Hausarbeiten, Referate, Testate etc.) und erfolgreiche Abschlussprüfung

Stellenwert der Note für die Endnote

2,89 %

Wissenschaft IV
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    26 W

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen haben ein grundlegendes Verständnis für die physikalischen Grundlagen zum Schallschutz sowie zur Raumakustik, zur Wechselwirkung zwischen Konstruktionen / Gebäuden und den physikalischen Phänomen Schall, zur Schallausbreitung im Gebäude und im Freien, zum Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Geräusche aus fremden Räumen und gegen Außenlärm erworben. Sie können die bauaufsichtlich notwendigen schallschutztechnischen Nachweise selbstständig durchführen und auf Plausibilität prüfen sowie die physikalischen Erkenntnisse bei der Lösung von Bau- und Konstruktionsaufgabe (auch bei der Beurteilung von Bauschäden) im Zusammenhang von Konstruktion, Materialität, Phänomen, Mechanismus und Berechnung anwenden, bewerten und fachübergreifend diskutieren. Die Teilnehmer können bau- und raumakustische Planung durchführen und Baukonstruktionen diesbezüglich optimieren.

Inhalte

Grundlagen des Schallschutzes
Schwingungen, Schallwellen, Wellenarten, Schallgeschwindigkeiten, Frequenz, Wellenlänge, Schalldruck, Schallintensität, Schallleistung, Schallschnelle, Schallkennimpedanz, Schallspektrum, Darstellung im Zeit- und Frequenzraum, Terzen und Oktaven, Schallpegel, Schalldruckpegel, Schallintensitätspegel, Schallleistungspegel, Dezibel-Skala, Hörwahrnehmung des menschlichen Ohres, Lautstärke, A-Bewertung, Addition und Subtraktion von Schallpegeln, Mittelungspegel
Raumakustik
Diffuses und direktes Schallfeld, Hallradius, Schallabsorption, Schallabsorptionsgrad, Nachhallzeit, äquivalente Schallabsorptionsfläche eines Raumes, Schallpegelminderung durch Schallabsorption, Luftabsorption, Schallabsorber und -resonatoren, poröser Absorber, Plattenresonator, Loch- und Schlitzplattenresonator, Helmholtzresonator, Kantenabsorber, mikroperforierte Absorber (MPA), Verbundplatten-Resonatoren (VPR), Breitband-Kompakt-Absorber (BKA), Akustikdeckensegel, Akustikkörper, Akustikbaffle, bewerteter Schallabsorptionsgrad nach DIN EN ISO 11654, Gesetzmäßigkeiten der geometrischen Raumakustik, Primär- und Sekundärstruktur von Räumen, Prinzipien raumakustischer Planung, Raumakustische Anforderungen an unterschiedliche Räume und Nutzungen, Raumresonanzen, und stehende Wellen, Schroder-Frequenz, Toleranzbereich für optimale Nachhallzeiten (nutzungs- und raumabhängig), Sprachverständlichkeit, Anordnung von Absorbern, Reflektoren und Diffusoren in Räumen, Sprachverständlichkeit, Sitzplatzüberhöhung in Veranstaltungsräumen Ausbildung von Balkonen, Emporen, Rängen und Balustraden in Veranstaltungsräumen, Beispiele für Konzerträume, Opernhäuser, Theater und Hörsäle, Schallabschirmung im Raum, Kapselung lauter gegenüber leisen Raumbereichen, Lombard-Effekt, Cocktailparty-Effekt, Maskierungs-Effekt, C4-Senke
Schallausbreitung im Freien, Schallimmissionsschutz
Beurteilungsgrößen, Anforderungen an den Schallimmissionsschutz, Schallausbreitung in freier und bebauter Umgebung, Ausbreitungsdämpfung bei Punkt- und Linienschallquellen, Pegelminderung durch Abschirmung (Lärmschutzwände), Bodenabsorption, Pegelminderung durch Bewuchs, Pegelminderung durch meteorologische Einflüsse, Pegelminderung durch Bebauung, Beugung, Pegelerhöhungen durch Reflexionen, Lärmschutzwände und Pegelminderung durch Abschirmung,
Bauakustik und Schallschutz
Schallübertragung in Gebäuden für Luftschall, Trittschall und Außenlärm, Luftschall- und Trittschallschutz, Luftschalldämmung, Schalltransmissionsgrad, Luftschalldämmung von ein- und zweischalige Bauteile, Spuranpassung (Koinzidenz), Koinzidenzgrenzfrequenz, akustischer Kurzschluss, Resonanz, Resonanzfrequenz, Schallpegeldifferenz, Schalldämm-Maß, Normschallpegeldifferenz, Standard- Schallpegeldifferenz, bewertetes Schalldämm-Maß / bewertetes Bauschalldämm-Maß, bewertete Normschallpegeldifferenz, bewertete Standard-Schallpegeldifferenz, Schalldämm-Maß zusammengesetzter Bauteile, Schallbrücken, Trittschallschutz, Norm-Trittschallpegel, Trittschallverbesserungsmaß, Schallschutz gegen Außenlärm, Luftschalldämmung von Außenbauteilen, Lärmschutzwände, Schallschutz gegen Installationsgeräusche, Schalllängsleitung, usw., gebäudetechnischer Schallschutz, Nachweise nach DIN 4109 und VDI 4100 u.a.
Berechnung und Nachweis der Luftschalldämmung in Gebäuden:
-    Luftschalldämmung im Massivbau (Direktschalldämmung des trennenden Bauteils, Flankendämmung über flankierende Bauteile)
-    Luftschalldämmung in Gebäuden mit zweischaliger massiver Haustrennwand (Einfamilien- Reihenhäuser und Doppelhäuser)
-    Luftschalldämmung im Holz-, Leicht- und Trockenbau
Berechnung und Nachweis der Trittschalldämmung in Gebäuden:
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Decken bei übereinanderliegenden Räumen und bei unterschiedlichen Raumanordnungen im Massivbau
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Decken bei der Übertragung zwischen Gebäuden mit zweischaliger massiver Haustrennwand (Einfamilien-Reihenhäusern und Doppelhäuser)
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel massiver Treppen an massiven ein- und zweischaligen Treppenwänden (Treppenläufe und -podeste)
-    Bewerteter Norm-Trittschallpegel von Holzbalkendecken / Trittschall im Holz-, Leicht- und Trockenbau
Berechnung und Nachweis der Luftschalldämmung von Außenbauteilen:
-    Nachweis der Luftschalldämmung von Außenbauteilen
-    Berechnung des resultierenden Schallschutzmaßes der Fassade
-    Festlegungen zur rechnerische Ermittlung des maßgeblichen Außenlärmpegels
-    Vereinfachte Schätzverfahren für Verkehrsanlagen nach DIN 18005-1
-    Gewerbe- und Industrieanlagen
-    Überlagerung mehrerer Schallimmissionen

 

Lehrformen

Volesungen
Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

 

Prüfungsformen

Klausur (120 Minuten, zweiteilig)
(a) Teil 1 (Berechnungsteil)
(90 Minuten, maximal 90 Punkte möglich)
(b) Teil 2 (Verständnisfragen)
(30 Minuten, max. 30 Punkte möglich)

 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

a.    Die Modulprüfung muss mindestens mit der Note „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sein.
-    Hierzu müssen mind. 50% der in der Klausur erreichbaren Gesamtpunkte erzielt werden, d.h., mind. 60 Punkte von möglichen 120 Punkten und
-    mind. 33,3 % der möglichen Punkte in Teil 2 (Verständnisfragen), d.h., mind. 10 Punkte von möglichen 30 Punkten erreicht werden.

 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Die BP 2 befasst sich mit der Wechselwirkung zwischen Baukonstruktion / Gebäuden und den physikalischen Phänomenen Schall. Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Geräusche aus fremden Räumen und gegen Außenlärm (Bauakustik) und eine an die Nutzung angepasste Raumakustik (Sprachverständlichkeit, Hörgenuss), Schutz vor schalltechnisch bedingten Schäden sind einige ihrer Ziele. Schallschutztechnische und raumakustische Kenntnisse sind für Architekten beim Entwurf, bei der Planung und der Ausführung von Bauwerken unerlässlich. Bauschäden im Neubau und bei der Sanierung werden oftmals aus Unkenntnis schallschutztechnischen und raumakustischen Gesetze verursacht. Die BP 2 steht daher in engem Zusammenhang mit der Baustofftechnologie (Materialität), dem Entwurf (primäre und sekundäre Raumstruktur) und der Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

2,47 %

Literatur

-    Fasold, Ferres: Schallschutz + Raumakustik in der Praxis. Huss-Medien GmbH Verlag Bauwesen Berlin
-    Nocke; Raumakustik im Alltag – Hören – Planen – Verstehen. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
-    Werner: Schallschutz und Raumakustik – Handbuch für Theorie und Praxis. Bauwerk Verlag, Berlin
-    Fischer, Schneider: Handbuch zur DIN 4109 – Schallschutz im Hochbau. Beuth-Verlag, Berlin
-    Bläsi: Bauphysik. Verlag Europa Lehrmittel, Haan
-    Liersch, Langner: Bauphysik kompakt. Beuth Verlag, Berlin
-    Zürcher, Frank: Bauphysik – Bau und Energie – Leitfaden für Planung und Praxis. Teubner Verlag, Stuttgart
-    Schmidt, Windhausen: Bauphysik-Lehrbuch. Bundesanzeiger Verlag, Köln
-    Stein: Physik für Bauingenieure – Grundlagen und Anwendungen – Band 1: Schall. AVH Verlag, Hamburg
-        Pohlenz: Der schadensfreie Hochbau – Band 3: Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz. Rudolf Müller Verlag, Köln
-    Gihla; Schallschutz. Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart
Normen (DIN-Normen sind für Studenten*Innen kostenlos downloadbar in der Bibliothek aus perinorm):
-    DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“
-    DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“ Weitere Fachliteratur wird in der Vorlesung bekanntgegeben.

 

Zusatzkompetenz II
  • PF
  • 4 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    25 ZK

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    60 h

  • Selbststudium

    60 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Nach Besuch der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage Bauabläufe Ausschreibungen, Vergabe und Abrechnung von Baumaßnahmen durchzuführen. Dazu dient die vertiefte Kenntnis über die Baubeteiligten, die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), insbesondere der Leistungsphase Ausschreibung, Vergabe und Objektüberwachung. Dies geschieht, indem die Studierenden die richtige Wahl des Ausschreibungsverfahrens treffen können. Die vertieften Kenntnisse der Ausschreibungsmöglichkeit und Kostenerfassung mit Hilfe der BIM Methoden bei der Planung und Ausführung hilft den Studierenden, die Bauabwicklung richtig zu planen und durchzuführen.

Inhalte

In der Vorlesung werden einerseits die Inhalte der HOAI, Leistungsphase 6 und 7 (Ausschreibung und Vergabe) vorgestellt. Dabei werden unterschiedliche Ausschreibungsverfahren (national und international) erläutert sowie die verschiedenen Vergabemöglichkeiten (Einzelvergabe, GMP Verträge) diskutiert. Erläuterungen zu den Baubeteiligten sowie aktuelle Tendenzen wie z.B. neue HOAI Vorgaben ergänzen das Lehrangebot. Abschließend wird das betriebliche Rechnungswesen mit der Kostenrechnung als Grundlage zur Ermittlung von Einheitspreisen erklärt (Vorgabe der aktuellen HOAI).
Die Übungen konzentrieren sich auf die Anwendungen der BIM Methoden bei der Ermittlung der Baukosten sowie der Ausschreibungen. Hierzu wird im zentralen EDV Labor mit Hilfe verschiedener Software Pakete wie dem STLB Bau, der AVA Software califorbia pro u.a. unter Anleitung die bestehenden 3D Modellierungen bearbeitet.

Lehrformen

Vorlesungen 
Übungen 

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

  1. Die Prüfung ist eine Klausur mit 60 Minuten Dauer ohne Antwortwahlverfahren und ggf. benotete semesterbegleitende Studienleistungen (Bonuspunkte)
Zusammensetzung der Endnote des Moduls:
Klausurergebnis und ggf. Einrechnung der Bonusleistungen bis max. 30%

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausur

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65%

7. Studiensemester

BA - Arbeit
  • PF
  • 6 SWS
  • 12 ECTS

  • Nummer

    28 BA

  • Dauer (Semester)

    1


BA Projektbegleitung
  • PF
  • 0 SWS
  • 12 ECTS

  • Nummer

    27 BA

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    30 h

  • Selbststudium

    30 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

  • Kenntnisse über das Öffentliche Baurecht und der Schnittstellen zwischen dem Bauordnungs- und dem Bauplanungsrecht.
  • Orientierung im Öffentlichen Baurecht und den damit verbundenen Kenntnissen etwaiger Problemlagen.

Inhalte

Öffentliches Baurecht:
  • Abgrenzung öffentliches Baurecht – privates Baurecht
  • Verfahrensgrundlagen
  • Bauplanungsrecht
  • Bauordnungsrecht
  • Baunachbarschaftsrecht
  • Rechtschutzfragen

Lehrformen

Vorlesungen

Teilnahmevoraussetzungen

Formal: s. Anlage zur StgPO
Inhaltlich:

Prüfungsformen

Klausur

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Bestandene Klausur

Stellenwert der Note für die Endnote

0,82%

Schlüsselkompetenz IV
  • PF
  • 2 SWS
  • 6 ECTS

  • Nummer

    29 SK

  • Dauer (Semester)

    1

  • Kontaktzeit

    45 h

  • Selbststudium

    75 h


Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen

Die Teilnehmer*Innen des Moduls haben nach erfolgreicher Teilnahme an dem Modul ein grundlegendes Verständnis für wesentliche typische Bauschäden und deren Ursachen. Die Teilnehmer*Innen erkennen Fehler, können diese vermeiden und im Schadensfall die Konstruktion fachgerecht instand setzen.
Die Teilnehmer*Innen erkennen, analysieren und verstehen typische, häufig auftretende Bauschäden und deren Ursache. Sie haben Strategien zur Schadensvermeidung und Sanierungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Arbeitsmethodik kennengelernt. 

 

Inhalte

Inhalte

In dem Seminar werden ausgewählte Bauschäden besprochen, Ursachen erklärt und Sanierungsmaßnahmen aufgezeigt. Behandelt werden u.a.

-    Feuchte- / Salzschäden an Mauerwerk - Ursachen und Sanierung von vernässtem Mauerwerk
-    Bauwerks- und Verbundabdichtungen
-    Energetische Sanierung von Gebäuden, typische Schäden und Sanierung
-    Schäden an Natursteinfassaden, Schadenursachen und Instandsetzung
-    Wärmebrücken, Feuchte- und Schimmelschäden, Ursachen und Sanierung
-    Risse und undichte Fugen bei WU-Konstruktionen - Schadensbilder, Ursachen und Instandsetzung
-    Schäden an Mauerwerk – Risse und andere Schadensbilder an praktischen Schadensfällen
-    Umgang mit Schadstoffbelastungen im Gebäudebestand
-    Sanierung von Betonbauwerken (Beispiel einer Tiefgarage)
-    Korrosion und Korrosionsschutz
    
Diverse Exkursionen und Betriebsbesichtigungen („Bonuspunkte“, Veranstaltungen von ca. 8.30 – ca. 13.00 Uhr, Eigenanreise), Achtung: Anwesenheitspflicht!

Bei der Vermittlung / Übung / Reflexion / Darstellung der Fachinhalte wird explizit auch auf wissenschaftliche Arbeitsmethodiken und –techniken eingegangen



 

Lehrformen

Übungen

Teilnahmevoraussetzungen

s. Anlage zur StgPO

Prüfungsformen

a.    5 (fünf) semesterbegleitende Prüfungsleistungen (Klausuren, je 45 Minute, je max. 45 Punkte möglich)
b. Exkursionen / Betriebsbesichtigungen (maximal 20 Punkte Bonuspunkte)


 

Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten

Die Kreditpunkte für das Modul werden vergeben, wenn das Modul mit mindestens „ausreichend“ bestanden wurde.

Hierzu müssen 
-    bei jeder der 4 (vier) semesterbegleitenden Prüfungsleistungen (a) mindestens 40 % der jeweils möglichen Punkte, d.h., bei den 4 (vier) semesterbegleitende Prüfungsleistungen jeweils mindestens 18 Punkte erreicht werden. 
und
-    mindestens 2/3 der möglichen Gesamtpunkte (aus a = 4 x 45 = 180 Punkte) erreicht werden, d.h., zum Bestehen des Moduls sind mindestens 120 Punkte erforderlich. Die unter 
6. beschriebenen Bonuspunkte (max. 20 Punkte) werden dabei auf die in den Teilprüfungen 
(a) erzielten Punkte angerechnet, d.h., zum Bestehen des Moduls müssen inklusive der Bonuspunkte mindestens 120 Punkte erreicht sein. 

Die Note ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl der vier semesterbegleitenden Prüfungsleistungen (a), zuzüglich der erreichten, unter 6. erwähnten Bonuspunkte (maximal 20 Punkte). 

Studierende, die in einer oder mehreren der semesterbegleitenden Prüfungsleistungen nicht die erforderliche Mindestpunktezahl (jeweils 18 Punkte) erreichen, können den bzw. die betroffenen semesterbegleitenden Leistungskontrollen einmalig nachschreiben. 


 

Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)

Das Modul BI steht im engen Zusammenhang mit Bauphysik, Baustofftechnologie und Baukonstruktion.

Stellenwert der Note für die Endnote

1,65 %

Literatur

Literatur wird in der ersten Veranstaltung angegeben.
 

Erläuterungen und Hinweise

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