Studienverlaufsplan
Wahlpflichtmodule 1. Semester
Wahlpflichtmodule 2. Semester
Wahlpflichtmodule 3. Semester
Wahlpflichtmodule 4. Semester
Wahlpflichtmodule 5. Semester
Wahlpflichtmodule 6. Semester
Modulübersicht
1. Studiensemester
Grundlagen empirischer Forschungsmethoden und wissenschaftlichen Arbeitens- PF
- 0 SWS
- 6 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 6 ECTS
Nummer
W02
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
60 h
Selbststudium
120 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Nach der erfolgreichen Teilnahme an den Modulveranstaltungen können die Studierenden verschiedene wissenschaftstheoretische Perspektiven und empirische Forschungsansätze verstehen.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Quantitative und qualitative empirische Studien können methoden-kritisch interpretiert und wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage für das praktische Handeln in der Sozialen Arbeit bewertet werden. Elementare Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens können in der eigenen Studierpraxis angewandt werden. Ziel ist, dass Studierende empirische Studien rezipieren und Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens kompetent anwenden können.
Kommunikation und Kooperation; wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
In Übungs- und Arbeitsgruppen üben die Studierenden wissenschaftliche Praxis ein und bilden erste Grundlagen für ihr professionelles Selbstverständnis.Inhalte
Grundlagen empirischer Forschungsmethoden und wissenschaftlichen Arbeitens
Im Rahmen einer Vorlesung bzw. in einer seminaristischen Veranstaltung wird den Studierenden Basiswissen zu empirischen Forschungsmethoden und relevanten Wissenschaftstheorien vermittelt. Dabei werden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden der empirischen Sozialforschung berücksichtigt und im Hinblick auf die Generierung von wissenschaftlicher Erkenntnis diskutiert. Dafür werden grundlegende empirische Forschungsverfahren und -designs sowie Erhebungs- und Auswertungsmethoden vorgestellt als auch deren Vor- und Nachteile diskutiert. Ziel ist ein Verständnis über die Möglichkeiten und Grenzen empirischer Methoden zu vermitteln und die Bedeutung der Forschung für die Disziplin der Sozialen Arbeit zu reflektieren.Übung
Im Rahmen der Übung werden grundlegende Techniken, Regeln und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens eingehend studiert und praktisch eingeübt. Hierbei liegt der Fokus auf der Bewertung wissenschaftlichen Wissens in Form von Quellen. Das schließt sowohl die Recherche wissenschaftlicher Literatur und empirischer Studien wie auch die kritische Auseinandersetzung mit KI-generierten Inhalten ein. Es werden basale wissenschaftliche Techniken wie gängige Zitationsweisen, Umgang mit Texten und empirischen Studien, Textproduktion, Präsentieren und Visualisieren vorgestellt und exemplarisch in Kleingruppen eingeübt.Lehrformen
Vorlesung bzw. seminaristische Veranstaltung: Vortrag der / des Lehrenden mit anschließender Diskussion.
Übung: Auf der Basis kurzer inhaltlicher Einführungen in spezifische Themen des wissenschaftlichen Arbeitens durch die / den Lehrenden bearbeiten die Studierenden diese Inhalte in Form von spezifischen Übungen selbstständig. Ein digitales Lerntool (Online Tutorial wissenschaftliches Arbeiten - OTUWI) wird zur Erweiterung des Selbststudiums genutzt, das allen Studierenden auf der Lernplattform ILIAS zur Verfügung steht.Teilnahmevoraussetzungen
Formal: keine
Inhaltlich: keinePrüfungsformen
Die Modulprüfung besteht aus einer Klausur, in der die Studierenden grundlegende Kenntnisse im wissenschaftlichen Denken und Arbeiten sowie in empirischen Forschungsmethoden nachweisen sollen. Darüber hinaus sollen sie in der Lage sein, diese Kenntnisse auf einfache Anwendungsfälle aus den Bereichen der Recherche, Zitation und dem Verständnis wissenschaftlicher Quellen sowie dem Verständnis und der Reflexion empirischer Studien zu übertragen und anzuwenden.
Mit der Klausur wird überprüft, inwieweit die Studierenden eine grundlegende Vorstellung über wissenschaftliches Wissen und die Art seiner Erkenntnisgewinnung entwickelt haben und inwieweit sie in der Lage sind dieses Wissen auf Anwendungsfälle bei der Quellenrecherche, Auswahl von Quellen und dem korrekten Umgang mit wissenschaftlichem Wissen zu übertragen. Darüber hinaus wird geprüft, inwieweit die Studierenden grundlegende Konzepte empirischer Forschung (qualitative und quantitative Methoden) erfasst haben und diese auf einfache Verständnis- und Reflexionsfragen zu Anwendungsfällen in empirischen Studien übertragen können.
Dauer: 2 StundenVoraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
1 SL aus dem Teilgebiet “Übung”
Studienleistungen werden in den Modulen in Form von Mitarbeit in Diskussionen, der Übernahme von Kurzvorträgen oder Moderationen, der Bearbeitung und Abgabe von Übungsaufgaben, der Anfertigung von Protokollen, der Erbringung von Peer-Feedback, der Mitwirkung an Gruppenarbeiten im Seminar, Kurzberichten, künstlerischen Beiträgen, Posterpräsentationen sowie der Erstellung von Lektürenachweisen erbracht.
Der jeweilige Arbeitsaufwand soll zwei Zeitstunden nicht überschreiten. Die Form der Studienleistung wird in den Seminaren von den zuständigen Lehrenden festgelegt.
Da wissenschaftliches Arbeiten eine Kernkompetenz für den erfolgreichen Abschluss des Studiums ist, bedarf es neben der theoretischen Auseinandersetzung auch einer verpflichtenden praktischen Anwendung (z.B. Textverständnis, Textproduktion und Umgang mit Quellen) in den Übungen, um Studierende zum selbstständigen wissenschaftlichen Arbeiten zu befähigen. Zudem bereiten die verpflichtenden Übungen auf das Bestehen der Klausur vor.Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Berger-Grabner, D. (2022). Wissenschaftlichen Arbeiten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Hilfreiche Tipps und praktische Beispiele (4., überarbeitete und erweiterte Auflage). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-39586-5
- Döring, N. (Hrsg.). (2023). Forschungsmethoden und Evaluation in den Sozial- und Humanwissenschaften (6. vollständig überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Auflage). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-64762-2
- Hussy, W., Schreier, M. & Echterhoff, G. (2013). Forschungsmethoden in Psychologie und Sozialwissenschaften für Bachelor (2., überarbeitete Auflage). Springer. http://doi.org/10.1007/978-3-642-34362-9
- Voss, R. (2020). Wissenschaftliches Arbeiten. … leicht verständlich! (7., überarbeitete Auflage). UVK. https://doi.org/10.36198/9783838587745
Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit I- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
Nummer
K01
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
120 h
Selbststudium
240 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
- Die Studierenden können Grundlagen der Sozialen Arbeit und deren theoretische Begründungen benennen.
- Die Studierenden können einführende Kenntnisse über Organisationsformen und Institutionen der Sozialen Arbeit sowie der entsprechenden historischen Entwicklung darstellen.
- Die Studierenden kennen ausgewählte Arbeits- und Handlungsfelder.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
- Die Studierenden sind in der Lage, einzelne Handlungsfelder und Methoden zu differenzieren.
- Die Studierenden haben die Fähigkeit, eine wissenschaftliche Darstellung von Handlungsfeldern und Methoden zu entwickeln.
- Die Studierenden können die Gestaltung, Theorien und Konzepte Sozialer Arbeit und ihrer Handlungsfelder und Organisationen kritisch bewerten.
- Die Studierenden sind interessiert an der fachlichen Auseinandersetzung mit Themen, die sich u.a. auf Arbeits- und Handlungsfelder sowie Methoden der Sozialen Arbeit beziehen.
Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
- Die Studierenden besitzen Kenntnisse über methodische Kompetenzen sowie soziale, kommunikative und personale Schlüsselkompetenzen für die berufliche Praxis.
- Die Studierenden entwickeln eine erste persönliche Auseinandersetzung und Bezugnahme zur Sozialen Arbeit als Profession.
- Die Studierenden setzen sich mit Berufsidentität und professioneller Haltung auseinander.
Inhalte
Handlungsfelder der Sozialen Arbeit und ihre Organisationen sowie Geschichte
- Arbeitsfelder, Professionstheorien und Handlungskontexte der Sozialen Arbeit unter Berücksichtigung des gesellschaftlichen und sozialen Wandels, Geschichte der jeweiligen Arbeitsfelder
Methoden der Sozialen Arbeit
- Theoretisch fundierte Methoden der Sozialen Arbeit zur kooperativen Prozessgestaltung mit Adressat*innen zur Organisationsentwicklung sowie zur professionellen Selbstreflexion
- Methodisches Handeln zum professionellen Verstehen, Entwickeln und Verändern.
Handlungs-, Sozial- und Selbstkompetenzen
- Übungen zur Kommunikation und Gesprächsführung
- Grundlagen für ein systemisches Verständnis sowie ressourcen- und lösungsorientierte Handlungskompetenzen
- Reflexion eines wertebezogenen und ethischen Handelns
- Auseinandersetzung mit Empathie und Abgrenzungsfähigkeit
- Kennenlernen von Möglichkeiten zur Krisen- und Konfliktbewältigung
- Gestaltung und Entwicklung eines Konzepts zum Selbstmanagement
Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: keine
Inhaltlich: keinePrüfungsformen
Die Modulprüfung ist eine schriftliche Hausarbeit.
In der Hausarbeit diskutieren Studierende Arbeitsfelder und Methoden der Sozialen Arbeit, können diese theoretisch einordnen und in Bezug auf Prozessgestaltungen mit Adressat*innen sowie einer Organisationsentwicklung kritisch bewerten. Studierende bilden auf dieser Grundlage ein professionelles Selbstbewusstsein.
Umfang: 20 Seiten bzw. 45.000 bis 50.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und einschließlich Deckblatt, Gliederung sowie Literaturverzeichnis)Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
1 SL im Teilgebiet „Methoden der Sozialen Arbeit“
1 SL im Teilgebiet „Handlungs-, Sozial- und Selbstkompetenzen“
Studienleistungen werden in den Modulen in Form von Mitarbeit in Diskussionen, der Übernahme von Kurzvorträgen oder Moderationen, der Bearbeitung und Abgabe von Übungsaufgaben, der Anfertigung von Protokollen, der Erbringung von Peer-Feedback, der Mitwirkung an Gruppenarbeiten im Seminar, Kurzberichten, künstlerischen Beiträgen, Posterpräsentationen sowie der Erstellung von Lektürenachweisen erbracht.
Der jeweilige Arbeitsaufwand soll zwei Zeitstunden nicht überschreiten. Die Form der Studienleistung wird in den Seminaren von den zuständigen Lehrenden festgelegt.
Bestehen der ModulprüfungVerwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Galuske, M. (2013). Methoden der Sozialen Arbeit (10. Auflage). Beltz Juventa.
- Otto, H.-U., Thiersch, H., Treptow, R. & Ziegler, H. (Hrsg.). (2018). Handbuch Soziale Arbeit. Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik (6. überarbeitete Auflage). Ernst Reinhardt Verlag.
- Spiegel, H. v. (2021). Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Grundlagen und Arbeitshilfen für die Praxis (7. Auflage). Ernst Reinhard Verlag. https://doi.org/ 10.36198/9783838587462
- Thole, W. (Hrsg.). (2012). Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch (4. Auflage). VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-94311-4
2. Studiensemester
Gesellschaft und Politik- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
Nummer
W04
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
120 h
Selbststudium
240 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Nach erfolgreicher Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls sind die Studierenden in der Lage, grundlegende soziologische und politikwissenschaftliche Ansätze zu benennen und deren Bedeutung für die Soziale Arbeit zu beschreiben.
Soziologischer Teil
Die Studierenden kennen den Zusammenhang von gesellschaftlichen Strukturen und sozialem Wandel, sozialen Problemen und sozialer Arbeit, beherrschen relevante Theorien zu sozialwissenschaftlichen Gegenwartsdiagnosen und kennen ausgewählte soziologische Theorien und Konzepte. Sie sind in der Lage, sich mit spezifischen soziologischen Fragestellungen und Erklärungsansätzen zu Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit auseinanderzusetzen und diese zu bewerten.
Politikwissenschaftlicher Teil
Die Studierenden kennen die Prinzipien des politischen Systems und der Verfassungsordnung (polity), politische Prozesse (politics) sowie ausgewählte Politikinhalte (policy). Sie kennen unterschiedliche sozialpolitische Systeme und Ansätze und verstehen ihre jeweiligen Auswirkungen auf die Adressat*innen und die Praxis der Sozialen Arbeit. Sie besitzen politische Kritik- und Urteilsfähigkeit und sind in der Lage, die sozialarbeiterischen Wirklichkeiten mit den erworbenen politikwissenschaftlichen Kenntnissen zu analysieren.Inhalte
Soziologische Grundlagen, insbesondere
- Soziologische Grundbegriffe
- Gesellschaftstheorien und -diagnosen
- Soziale Probleme und Konflikte
Politikwissenschaftliche Grundlagen, insbesondere
- Politische Strukturen (Demokratie, Grundgesetz), politische Institutionen (Parlament, Regierung, Verwaltung, Justiz), politisches Handeln (Akteur*innen und Partizipationsformen) auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene
- Grundlegende Diskurse zu politischen Aufträgen der Sozialen Arbeit im Rahmen eines demokratischen Rechtsstaats
- Grundkenntnisse über antidemokratische und autoritäre politische Systeme und ihre Auswirkungen auf die Adressat*innen und Praxis der Sozialen Arbeit
Soziologie – Theorie und Empirie in Anwendungskontexten, z.B.
- Sozialstrukturanalyse und soziale Ungleichheit, Lebenslagen und Lebensphasen, Migration und Integration, Sozialraum, Bildung und Arbeit, Technik, sozialer Wandel, gesellschaftliche Konfliktlinien und die Auswirkungen auf die Soziale Arbeit
Politikwissenschaften – Anwendungen in der Sozial- und Kommunalpolitik, z.B.
- Entstehung und Funktion des Sozialstaats; Soziale Sicherungssysteme; Probleme des Sozialstaats; Sozialpolitik und Soziale Arbeit; Kommunalverfassung und -politik, Demokratieentwicklung und -gefährdungen
Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: keine
Inhaltlich: keinePrüfungsformen
Die Modulprüfung besteht in einer Klausur, in der die Studierenden die in allen vier Teilmodulen erworbenen grundlegenden Kenntnisse darlegen sollen. Sie sollen zeigen, dass sie die behandelten Theorien und Konzepte verstanden haben und auf Fragestellungen und Problemfelder aus der Praxis (z.B. Fallbeispiele) anwenden können.
Dauer: 2 StundenVoraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Borstel,
D. & Fischer, U. (2018). Politisches Grundwissen für die Soziale Arbeit.
Kohlhammer.
- Kopp, J. & Steinbach, A. (Hrsg.). (2018). Grundbegriffe der Soziologie. Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-20978-0
Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis - PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
Nummer
W05
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
120 h
Selbststudium
240 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Studierende erkennen die Relevanz kulturell-ästhetischer Betrachtungsweisen von gesellschaftlich-sozialen Phänomenen und Praxen. Sie können Kontexte zwischenmenschlicher Interaktion und Sozialer Arbeit um kulturwissenschaftliche Perspektiven erweitert wahrnehmen, beschreiben und reflexiv-kritisch analysieren. Zudem sind sie in der Lage, kulturell-ästhetische Perspektiven und Praxen im Zusammenhang der Sozialen Arbeit zu recherchieren, zu reflektieren, zu konzeptionieren und deren Bedeutsamkeit zu begründen.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Die Studierenden haben theoretische und praktische Grundlagen und Kompetenzen künstlerisch-kultureller Praxis erworben, die sie zur Anwendung bzw. Anleitung mit medienanalytischer, gestalterischer und künstlerischer Ausrichtung befähigen, z.B. in der Arbeit mit Medien wie Musik, Bildender Kunst, Performance und Theater, Tanz, Fotografie und Film, Literatur etc. Dabei können sie die Einsatzmöglichkeiten und deren Wirkungen realistisch einordnen.
Im konkreten Anwendungsbezug und in Ausrichtung auf einzelne Handlungsfelder und Aufgaben der Sozialen Arbeit sind sie in der Lage, kontextuell begründet und situationsspezifisch jeweils relevante kulturwissenschaftliche Theorien zu wählen und zu nutzen. Sie können kulturell-ästhetische Praxen und Medien in sozialen Kontexten beschreiben und spezifische Handlungsmethoden exemplarisch und kontextbezogen entwickeln.Sie sind in der Lage, Prozesse von Benachteiligung und Ausgrenzung in den verschiedenen Bereichen des kulturellen Lebens zu erkennen und künstlerisch sowie medial orientierte Beiträge für deren Lösung zu erarbeiten.
Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
Durch die selbstreflexive Auseinandersetzung mit Arbeitsweisen und Wertvorstellungen in künstlerischen Ausdrucksbereichen verfügen die Studierenden über Grundlagen eines persönlichen kulturell-ästhetischen Profils und Kompetenz im Kontext kultureller Bildung.Inhalte
Einführung in Kulturwissenschaften und Kulturarbeit
Kulturwissenschaftliche Ansätze, Verfahren und Konzepte von Kulturarbeit werden exemplarisch anhand von Praxisreflexion vermittelt. Dabei werden ausgewählte Medienbezüge (bspw. Bildende Künste, Medien, Musik, Theater) erläutert und vertieft. Die Veranstaltungen können durch Exkursionen ergänzt und erweitert werden, so dass Studierende Kulturorte und Institutionen (Museum, Theater, Medienanstalt, Kulturzentrum etc.) kennenlernen. Ebenso sind sozialraumorientierte Recherchen zur Kulturarbeit und ästhetische Forschungsexperimente möglich, um Theorie-Praxis-Verbindungen zu erschließen und eigene ästhetische Wahrnehmungen zu analysieren. Relevanz, Chancen und Herausforderungen von kulturwissenschaftlichen Perspektiven und Kulturarbeit werden somit praxisbezogen aufgezeigt und aktualisiert.
Vertiefung in kultureller und ästhetischer Praxis
In den Veranstaltungen werden Theorien und Konzepte kultureller Bildung und kulturell-ästhetischer Praxis diskutiert, vertieft und anwendungsbezogen kontextualisiert. Dabei können unterschiedliche Schwerpunkte auf soziale Herausforderungen, künstlerisch-ästhetische Aspekte und spezifische Verfahren gelegt werden. Zudem können verschiedene Perspektiven (bspw. Theater, Musik, Medien und Bildende Kunst) gewählt werden. Die Theorien und Konzepte werden an verschiedenen Beispielen veranschaulicht und in ihrem Anwendungsbezug explizit gemacht. Ebenso kann eine Verbindung zu Projektarbeit bzw. Praxislaboren hergestellt werden, an denen die Studierenden arbeiten, um Anwendungen zu erproben und zu reflektieren.Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: Keine
Inhaltlich: Idealerweise haben die Studierenden das Teilgebiet “Einführung in Kulturwissenschaften und Kulturarbeit” abgeschlossen, bevor sie das Teilgebiet “Vertiefung in kultureller und ästhetischer Praxis” studierenPrüfungsformen
Es sind zwei Teilprüfungen in Form von zwei Portfolio-Prüfungen vorgesehen.
- Teilgebiet “Einführung in Kulturwissenschaften und Kulturarbeit”
(semesterbegleitend)
In dieser Prüfung weisen die Studierenden grundlegende Kenntnisse in Bezug auf
kulturwissenschaftliche Begriffe und Theorien der sozialen Kulturarbeit nach
und zeigen, dass sie in der Lage sind, eigenständig Praxisbeispiele und Gestaltungsansätze
zu recherchieren, adäquat zu beschreiben und vergleichend zu analysieren. Die
Prüfung besteht aus einer Portfolioprüfung, die eine Recherche zu einem
Thema/Gegenstand im Bereich der Kulturwissenschaften und Kulturarbeit verbunden
mit einer Theorie/Praxis-Reflexion und anschließender Vorstellung als
Präsentation oder in Form eines (Gruppen-) Referats (jeweils 30 Minuten) und
einer Ausarbeitung in schriftlicher Form (mind. 3000 Wörter) umfasst. Die
Prüfung wird zu 1/2 (= 6 ECTS) auf die Gesamtprüfungsleistung angerechnet.
- Teilgebiet “Vertiefung in kultureller und ästhetischer Praxis”
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Einführung in Kulturwissenschaften und Kulturarbeit“
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Vertiefung in kultureller und ästhetischer Praxis“Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Brandstätter, U. (2008). Grundfragen der Ästhetik: Bild - Musik - Sprache - Körper. UTB. https://doi.org/10.36198/9783838530840
- Deutsche UNESCO-Kommission (n.d.). Unesco-Leitfaden für kulturelle Bildung. https://www.unesco.de/themen/kultur/kulturelle-bildung/rahmenwerk-kulturelle-bildung/
- Hammerschmidt, P., Steindorff-Classen, C. & Stecklina, G. (Hrsg.). (2024). Kulturelle Bildung und Soziale Arbeit. Juventa Verlag.
- Hinz, M., Kranixfeld, M., Köhler, N. & Scheurle, C. (Hrsg.). (2020). Forschendes Theater in Sozialen Feldern. Theater als Soziale Kunst III. kopaed.
- Köhler, N., Scheurle, C. & Hinz, M (Hrsg.). (2020). BIOGRAFIEren auf der Bühne. Kopaed.
- Kulturelle Bildung Online (n.d.). Homepage. www.kubi-online.de
- Meis, M.-S. & Mies, G.-A. (Hrsg.) (2018). Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit: Kunst, Musik, Theater, Tanz und digitale Medien (2., aktualisierte Auflage). Kohlhammer Verlag.
- Scheurle, C., Hinz, M. & Köhler, N. (Hrsg.). (2017). PARTIZIPATION: teilhaben/teilnehmen: Theater als Soziale Kunst II. Kopaed.
- Weiß, G. (Hrsg.). (2017). Kulturelle Bildung - Bildende Kultur (1-4). transcript.
Rechtswissenschaft und Verwaltung - PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
Nummer
W03
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
120 h
Selbststudium
240 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen haben die Studierenden den Aufbau verschiedener gesetzlicher Konstruktionen kennengelernt und verstehen deren Logik und Systematik. Auf dieser Grundlage sind die Studierenden in der Lage, Rechtsquellen selbstständig zu recherchieren, die erinnerte Systematik zu übertragen und sich so die Inhalte einschlägiger, für sie neuer Rechtsnormen eigenständig zu erarbeiten.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Sie verfügen über Kenntnisse in ausgewählten für die Soziale Arbeit wichtigen Rechtsgebieten. Sie haben einen Überblick über die für die Soziale Arbeit relevanten administrativen Strukturen gewonnen. Sie können Rechtsvorschriften auf praktische Fälle anwenden und haben Kompetenzen zur Orientierung im Prozess der ständigen Veränderung des Rechts erworben. Sie haben ein Bewusstsein für sozialwissenschaftliche Bezüge rechtlicher Entwicklungen erlangt und sind in der Lage, sich aus der fachwissenschaftlichen Perspektive der Sozialen Arbeit am rechtspolitischen Diskurs zu beteiligen.Inhalte
Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: keine
Inhaltlich: keinePrüfungsformen
Es sind zwei Teilprüfungen in Form von zwei Klausuren vorgesehen.
- Teilgebiet „Rechtswissenschaft und Verwaltung - Grundlagen“
- Dauer: 1 Stunde (zu 1/3 relevant für die Bildung der Gesamtmodulnote)
- Teilgebiet „Rechtswissenschaft und Verwaltung - Vertiefung und Anwendungen“
- Dauer: 2 Stunden (zu 2/3 relevant für die Bildung der Gesamtmodulnote)
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Rechtswissenschaft und Verwaltung – Grundlagen“
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Rechtswissenschaft und Verwaltung – Vertiefung und Anwendungen“Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Cornel, H. & Trenczek, T. (2024). Strafrecht und Soziale Arbeit. Ein Lehrbuch (2. Auflage). Nomos. https://doi.org/10.5771/9783845297521
- Frings, D. & Schweigler, D. (2021). Sozialrecht für die Soziale Arbeit (Grundwissen Soziale Arbeit, Band 4; 5., überarbeitete Auflage). Kohlhammer.
- Kunkel, P.-C. (2025). Jugendhilferecht: systematische Darstellung für Studium und Praxis (11. Auflage). Nomos.
- Außerdem werden aktuelle
Gesetzessammlungen als Hilfsmittel benötigt. Empfehlenswert ist zum Beispiel: Gesetze
für die Soziale Arbeit. Nomos. - in aktueller Fassung
Wissenschaft Sozialer Arbeit - PF
- 0 SWS
- 6 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 6 ECTS
Nummer
W06
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
60 h
Selbststudium
120 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Nach erfolgreicher Teilnahme an den Modulveranstaltungen können die Studierenden aus der Perspektive der Wissenschaft Sozialer Arbeit grundlegende Theorien der Sozialen Arbeit nachvollziehen und nutzen, um die Bearbeitbarkeit von Lebensführungsproblemen in der Sozialen Arbeit zu schlussfolgern.Inhalte
Einführung in die Wissenschaft Sozialer Arbeit
Vermittlung einer Übersicht über die Wissenschaft Sozialer Arbeit sowie einer Übersicht über die Theorien der Sozialen Arbeit.
Theorien Sozialer Arbeit
Vertiefung in Theorien der Sozialen Arbeit und deren EntwicklungLehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: keine
Inhaltlich: keinePrüfungsformen
Die Modulprüfung ist eine Klausur.
Die Klausur besteht in der eigenständigen Abfassung eines wissenschaftlichen Papers auf der Grundlage von Theorien der Sozialen Arbeit. Dabei sind die Anforderungen an wissenschaftliches Arbeiten sowie die im Modul geltenden Prüfungsanforderungen zu berücksichtigen. Diese werden in den zugehörigen Lehrveranstaltungen bekannt gegeben. Im Rahmen der Klausur stellen die Studierenden zwei selbst gewählte Theorien der Sozialen Arbeit dar. Anschließend analysieren sie deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede anhand eines Falls, einer Situation oder einer Einrichtung. Die zur Analyse vorgesehenen Fälle, Situationen bzw. Einrichtungen werden in der Klausur vorgegeben. Aus diesen Vorgaben wählen die Studierenden eine Grundlage für ihre Analyse aus.
Die Studierenden dürfen bis zu sechs mitgebrachte Literaturquellen, ein ausgedrucktes Literaturverzeichnis, also Langbelege der sechs mitgebrachten Quellen und zwei Din A4-Blätter mit wortwörtlichen Zitaten aus den sechs mitgebrachten Quellen nutzen. Das Literaturverzeichnis und die Zitatesammlung sind mit Namen, Matrikelnummer und Namen des*der Prüfenden zu versehen und müssen am Ende der Prüfung mit den verwendeten Klausurbögen abgegeben werden.
Dauer: 4 Stunden
Die Prüfungsdauer von vier Stunden ist als Bearbeitungszeit zu verstehen und nicht als reine Schreibzeit. Sie ermöglicht den Studierenden, die Aufgabenstellung sorgfältig zu erfassen, relevante Unterlagen zu sichten, die Bearbeitung inhaltlich zu strukturieren sowie die Ausarbeitung abschließend zu überprüfen und zu korrigieren. Die verlängerte Bearbeitungszeit dient damit insbesondere einer angemessenen wissenschaftlichen Bearbeitung der Prüfungsaufgabe.Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
1 SL im Teilgebiet “Einführung in die Wissenschaft Sozialer Arbeit”
1 SL im Teilgebiet “Theorien Sozialer Arbeit”
Studienleistungen werden in den Modulen in Form von Mitarbeit in Diskussionen, der Übernahme von Kurzvorträgen oder Moderationen, der Bearbeitung und Abgabe von Übungsaufgaben, der Anfertigung von Protokollen, der Erbringung von Peer-Feedback, der Mitwirkung an Gruppenarbeiten im Seminar, Kurzberichten, künstlerischen Beiträgen, Posterpräsentationen sowie der Erstellung von Lektürenachweisen erbracht.
Der jeweilige Arbeitsaufwand soll zwei Zeitstunden nicht überschreiten. Die Form der Studienleistung wird in den Seminaren von den zuständigen Lehrenden festgelegt.
Die beiden Studienleistungen dienen der Erarbeitung der Grundlagen und reflexiven Selbstüberprüfung des eigenen Nachvollziehens dieser Grundlagen für eine abschließende Hausarbeit, in der Schlussfolgerungen selbständig gezogen, übertragen und konzipiert werden.
Bestehen der ModulprüfungVerwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Hammerschmidt, P., Aner, K. & Weber, S. (2017). Zeitgenössische Theorien Sozialer Arbeit. Beltz Juventa.
- Otto, H.-U., Thiersch, H., Treptow, R. & Ziegler, H. (Hrsg.). (2018). Handbuch Soziale Arbeit. Grundlagen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik (6. überarbeitete Auflage). Ernst Reinhardt Verlag.
- Pothmann, J. & Schmidt, H. (2022). Soziale Arbeit - die Organisationen und Institutionen (Soziale Arbeit - Grundlagen, Band 3). Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.36198/9783838547800
- Sandermann, P. & Neumann, S. (2018). Grundkurs Theorien der Sozialen Arbeit. Ernst Reinhardt Verlag. https://doi.org/10.36198/9783838549484
- Thole,
W. (Hrsg.). (2012). Grundriss Soziale Arbeit. Ein einführendes Handbuch
(4. Auflage). VS Verlag für Sozialwissenschaften.
https://doi.org/10.1007/978-3-531-94311-4
3. Studiensemester
Erziehungswissenschaft und ethische Bildung - PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
Nummer
W07
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
120 h
Selbststudium
240 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen; Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Die Studierenden haben bei erfolgreichem Abschluss des Moduls die Fähigkeit entwickelt, erziehungswissenschaftliche und ethische Prinzipien und Theoreme zu beschreiben, diese auf die sozialpädagogische und sozialarbeiterische Handlungsebene zu übertragen und auf entsprechende Problemstellungen anzuwenden.
Kommunikation und Kooperation:
Die Studierenden können ihre erziehungswissenschaftlichen Kenntnisse und ethischen Überlegungen formulieren und überzeugend kommunizieren. Sie sind in der Lage, ihre eigenen Werte, Überzeugungen und das professionelle Verhalten in der Sozialen Arbeit kritisch zu reflektieren.
Wissenschaftliches Verständnis / Professionalität:
Die Studierenden verstehen den Beitrag von Erziehungswissenschaft und ethischer Bildung zur professionellen Berufsauffassung. Sie können begründen, wie pädagogische Theorien und ethische Überlegungen in die Praxis der Sozialen Arbeit integriert werden können, um professionell und verantwortungsvoll zu handeln. Sie können soziale Situationen und Herausforderungen unter Zugrundlegung von erziehungswissenschaftlichen und ethischen Perspektiven analysieren.Inhalte
Erziehungswissenschaftliche Grundlagen
In der Grundlagenvorlesung findet eine Einführung in die Grundbegriffe, Prinzipien, Strukturen und Theorien der Erziehungswissenschaft statt. Die Studierenden erhalten einen Überblick über Theorien der Erziehung, Bildung, Sozialisation, des Lernens sowie des pädagogischen Handelns. Das Themenfeld Normen und Werte wird skizziert.
Ethik Grundlagen
In den ethischen Grundlagenseminaren findet eine Einführung in die Grundbegriffe, Prinzipen und Argumentationen der Ethik der Sozialen Arbeit statt, wie sie sich auch in der Berufsethik der Sozialen Arbeit finden. Die Studierenden erhalten einen Einblick in insbesondere die Konzepte der Menschenwürde, der Selbstbestimmung, der Fürsorge, der Gerechtigkeit und der Verantwortung sowie in die damit einhergehenden ethischen Argumentationen und Herausforderungen für die Praxis. Die Studierenden sind nach Abschluss der ethischen Grundlagenseminare in der Lage, ethische Herausforderungen in der Praxis der Sozialen Arbeit anhand der behandelten ethischen Konzepte sowie der Berufsethik der Sozialen Arbeit zu verstehen, zu analysieren und ihre eigenen Urteile daraufhin kritisch zu reflektieren.
Erziehungswissenschaftliche Anwendungen
In Kombination der Grundlagenveranstaltungen mit zwei zu wählenden Veranstaltungen aus dem Bereich der (professions-) ethischen und/oder erziehungswissenschaftlichen Anwendungen lernen die Studierenden ihr Alltagsverständnis von pädagogischen Vorgängen zu reflektieren und von einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise zu unterscheiden. Ein Anwendungsbezug der erziehungswissenschaftlichen Grundlagen kann dabei beispielsweise anhand der folgenden Bereiche hergestellt werden: Inklusion, Menschenrechte, Globalisierung, interkulturelle Fragestellungen, Behinderung, Gender, Queer Studies, Diversity Management, Sexualität, Alter und Sterben, Religion, Bildungsgerechtigkeit, Kinderschutz.Ethik Anwendungen
In den ethischen Anwendungsseminaren werden ausgewählte ethische Herausforderungen der Praxis der Sozialen Arbeit vertieft behandelt und vor dem Hintergrund ethischer Referenztheorien, allgemeiner normativer gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und mit Blick auf konkrete Handlungsfelder analysiert und diskutiert, z.B. Macht, Befähigung, Anerkennung, Freiheit, Toleranz, Solidarität, Diskriminierung oder Interkulturalität. Die Studierenden sind daraufhin in der Lage, exemplarische ethische Herausforderungen in exemplarischen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit vertiefter zu verstehen und zu analysieren.
Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: keine
Inhaltlich: Studierende verfügen über das im 1. und 2. Studiensemester vermittelte Grund- und Anwendungswissen aus Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit.Prüfungsformen
Prüfungsformen
Die Modulprüfung besteht aus einer mündlichen Prüfung in Form eines Fachgesprächs. Die Studierenden zeigen in der Prüfung, dass sie in der Lage sind, erziehungswissenschaftliche und ethische Inhalte und Argumentationen in Form von zu diskutierenden Thesen nachzuzeichnen, zu kommunizieren und reflektiert auf die Soziale Arbeit zu übertragen.
Für die Prüfung bereiten die Studierenden selbstständig ein Handout vor, das ausgewählte Inhalte der Lehrveranstaltungen aus den aus den folgenden Teilgebieten enthält:
- „Erziehungswissenschaftliche Grundlagen“ und „Ethik Grundlagen“
- oder
- „Ethik Anwendungen“ und „Erziehungswissenschaftliche Anwendungen“.
Anhand der ausgewählten Inhalte beschreiben die Studierenden in der Prüfung Grundbegriffe, Prinzipien, Strukturen, Theorien und Anwendungen der Erziehungswissenschaft sowie grundlegende Positionen und Konzeptionen der Ethik und deren Anwendung. Die Studierenden können diese Inhalte argumentieren und einen Bezug zur Sozialen Arbeit herstellen.
Dauer: 30 MinutenVoraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
1 SL im Teilgebiet „Erziehungswissenschaftliche Anwendungen und Ethik Anwendungen“
Studienleistungen werden in den Modulen in Form von Mitarbeit in Diskussionen, der Übernahme von Kurzvorträgen oder Moderationen, der Bearbeitung und Abgabe von Übungsaufgaben, der Anfertigung von Protokollen, der Erbringung von Peer-Feedback, der Mitwirkung an Gruppenarbeiten im Seminar, Kurzberichten, künstlerischen Beiträgen, Posterpräsentationen sowie der Erstellung von Lektürenachweisen erbracht.
Der jeweilige Arbeitsaufwand soll zwei Zeitstunden nicht überschreiten. Die Form der Studienleistung wird in den Seminaren von den zuständigen Lehrenden festgelegt.
Die Studienleistung dient der Vorbereitung des einzureichenden Thesenpapiers und der Übung des Formats mündliche Prüfung.
Bestehen der ModulprüfungVerwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
Erziehungswissenschaftliche Grundlagen
- Bernhard, A. (2017). Pädagogisches Denken. Einführung in allgemeine Grundlagen der Erziehungs- und Bildungswissenschaft. Schneider Verlag Hohengehren.
- Krüger, H.-H. & Helsper, W. (Hrsg.). (2010). Einführung in die Grundbegriffe und Grundlagen der Erziehungswissenschaften (9. Auflage). Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.36198/9783838580920
- Spies, A. & Stecklina, G. (2015). Pädagogik: Studienbuch für pädagogische und soziale Berufe. Ernst Reinhardt Verlag. https://doi.org/10.36198/9783838586441
- Trabandt, S. & Wagner, H.-J. (2023). Pädagogisches Grundwissen für das Studium der Sozialen Arbeit. Ein Kompendium (2., überarbeitete Auflage). Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.36198/9783838559803
Ethik Grundlagen
- Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (2014). Berufsethik des DBSH. Ethik und Werte. Forum Sozial, 20(4). https://www.dbsh.de/media/dbsh-www/redaktionell/pdf/Sozialpolitik/DBSH-Berufsethik-2015-02-08.pdf
- International Federation of Social Workers (2018). Global Social Work Statement of Ethical Principles. https://www.ifsw.org/wp-content/uploads/2018/07/Global-Social-Work-Statement-of-Ethical-Principles-IASSW-27-April-2018-1.pdf
- Maaser, W. (2015). Lehrbuch Ethik (2., überarbeitete Auflage). Beltz.
- Neuhäuser, C., Raters, M.-L. & Stoecker, R. (Hrsg.). (2023). Handbuch Angewandte Ethik (2., aktualisierte und erweiterte Auflage). J.B. Metzler. https://doi.org/10.1007/978-3-476-05869-0.
Anwendungsseminare
Aufgrund der Heterogenität der Anwendungsseminare ist es nicht möglich, eine modulübergreifende Literaturliste zu verfassen. Die relevante Literatur wird in den Veranstaltungen bekannt gegeben.Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit II- PF
- 0 SWS
- 6 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 6 ECTS
Nummer
K09
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
60 h
Selbststudium
120 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Nach erfolgreicher
Teilnahme haben die Studierenden analytische, reflexive und instrumentelle
Kompetenzen als Vorbereitung auf das Praxissemester erworben.
Sie haben Fähigkeiten entwickelt, Anforderungen, Komplexität und
Handlungszusammenhänge der Praxis einzuschätzen, um im Kontext ihrer künftigen
Rolle als Praktikant*in handlungsfähig zu werden.
Sie können die Organisation und Konzeptionen von Praxisfeldern analysieren und
verstehen.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Sie sind fähig,
formale Aspekte und Verantwortungsbereiche der Praktikant*innenrolle einzuschätzen.
Sie können Lebenslagen der zukünftigen Adressat*innen fachlich analysieren.
Sie haben sich vertiefte und erweiterte Kenntnisse von Methoden und Techniken
angeeignet und können diese anwenden.
Kommunikation und Kooperation:
Sie kennen Merkmale und Formen von Teamarbeit und setzen diese bei der Prüfungsvorbereitung in Gruppen bereits um.
Wissenschaftliches Selbstverständnis/ Professionalität:
Sie kennen Spezifika eines gemeinsamen professionellen Habitus im Hinblick auf die Diversität von Praxisfeldern.Inhalte
Ausgewählte Methoden
Arbeitsfeldbezogene und übergreifende Konzepte und Methoden (z.B. Netzwerkarbeit, Case-Management, Soziale Gruppenarbeit, systemisch-lösungsorientierter Beratungsansatz, Fragetechniken und Interventionen, Beratung und Beratungspsychologie, Arbeit mit psychisch belasteten jungen Menschen, methodisches Handeln im ASD des Jugendamtes).
Arbeitsfeldbezogene und übergreifende Konzepte und Methoden
Aufträge und Leitgedanken der Sozialen Arbeit, Organisationsformen, professionelle Rahmenbedingungen und Organisationskulturen, Institutionsanalysen, Arbeitsprozesse, Methoden und Verfahren der Praxis, Dokumentationsformen, Berichtswesen, Evaluationsverfahren, Elemente von Qualitätsmanagement, Teamarbeit, Funktion und Bedeutung der Praxisanleitung, Kommunikations- und Konfliktmodelle, Kontextsensibilität, Kooperationsstrategien, Konfliktfähigkeit, Umgang mit Belastung und Grenzsituationen, Nähe-Distanz-Regulierung, Selbstkritikkompetenz, Urteilsfähigkeit, formale und rechtliche Aspekte des Praxissemesters, Umgang mit Verantwortung, Profil eigener Stärken und Entwicklungspotenziale, Erarbeiten von fachlichen und persönlichen Lernzielen.
Individuell: Vorbereitung auf das Handlungsfeld der zukünftigen Praxisstelle.Kontinuierlich in Gruppen: Erarbeitung von Fallkonstellationen und -konferenzen sowie Kommunikationssituationen und -analysen als Prüfungsvorbereitung.
Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: keine
Inhaltlich: Studierende verfügen über das im ersten und zweiten Semester vermittelte Grund- und Anwendungswissen aus den Modulen K01 bis W06Prüfungsformen
Performanzprüfung in den Veranstaltungen des Teilgebiets „Arbeitsfeldbezogene und übergreifende Konzepte und Methoden“ (Gruppen zu 5 +/- 1 Studierende)
Die Performanzprüfung beinhaltet theoretische und praktische Elemente.
Der theoretische Anteil wird anhand von vorbereiteten Tischvorlagen eingebracht. In der Prüfung demonstrieren die Studierenden, dass sie Theorien verstanden haben und sie in simulierten Praxissequenzen in fachlich fundiertes Handeln (z.B. Fallkonferenzen, Kommunikationssituationen, Teamkonstellationen etc.) transferieren und im Anschluss erläutern können.
Die Dauer der Prüfung ist abhängig von der Gruppengröße und beträgt pro Teilnehmer*in 10 Minuten
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
1 SL im Teilgebiet “Ausgewählte Methoden”
Studienleistungen werden in den Modulen in Form von Mitarbeit in Diskussionen, der Übernahme von Kurzvorträgen oder Moderationen, der Bearbeitung und Abgabe von Übungsaufgaben, der Anfertigung von Protokollen, der Erbringung von Peer-Feedback, der Mitwirkung an Gruppenarbeiten im Seminar, Kurzberichten, künstlerischen Beiträgen, Posterpräsentationen sowie der Erstellung von Lektürenachweisen erbracht.
Der jeweilige Arbeitsaufwand soll zwei Zeitstunden nicht überschreiten. Die Form der Studienleistung wird in den Seminaren von den zuständigen Lehrenden festgelegt. Bestehen der ModulprüfungVerwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Aner, K. & Hammerschmidt, P. (2018). Handlungsfelder und Organisationen der Sozialen Arbeit. Eine Einführung. Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-20564-5
- Galuske, M. (2013). Methoden der Sozialen Arbeit (10. Auflage). Beltz Juventa.
- Graßhoff, G., Renker, A. & Schröer, W. (2018). Soziale Arbeit. Eine elementare Einführung. Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-15666-4
- Heiner, M. (2023). Kompetent handeln in der Sozialen Arbeit. Handlungskompetenzen in der Sozialen Arbeit (4. Auflage). Ernst Reinhardt Verlag.
- Maus, F., Nodes, W. & Röh, D. (2013). Schlüsselkompetenzen in der Sozialen Arbeit für Tätigkeitsfelder Sozialarbeit und Sozialpädagogik (4. Auflage). Wochenschau Verlag.
- Spiegel, H. v. (2021). Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit (7. Auflage). UTB Verlag
Psychologie und Medizin- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 12 ECTS
Nummer
W08
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
120 h
Selbststudium
240 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Die Studierenden können entwicklungs- und sozialpsychologische Grundlagen sowie die Grundlagen psychologischer Diagnostik skizzieren. Sie können Risiken psychischer Entwicklung und angemessene Interventionsformen beschreiben. Sie können Grundlagen der Epidemiologie, das System der sozialen Sicherung und Institutionen der ambulanten und stationären Beratung und Versorgung sowie deren Funktionsweise darlegen.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Die Studierenden können häufige psychopathologische Auffälligkeiten bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erkennen und darauf angemessen reagieren. Sie sind fähig, empirische Forschungsergebnisse zu rezipieren, zu kontrastieren und zu kritisieren sowie in praktisches, pädagogisches Handeln zu transformieren. Sie können Lösungen für berufliche Herausforderungen entwickeln.
Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
Die Studierenden argumentieren theoretisch und methodisch fundiert, können ihren eigenen Wissenstand einordnen und reflektieren die Begrenztheit von wissenschaftlicher Erkenntnis.Inhalte
Psychologie und Medizin Grundlagen
Entwicklungs-, Sozial- und Gesundheitspsychologie
sowie Sozialmedizin und Public Health
Psychologie und Medizin Anwendung
Klinische Psychologie und Entwicklungspsychopathologie, psychologische Diagnostik; Sozialmedizin und Public HealthLehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: keine
Inhaltlich: keinePrüfungsformen
Die Modulprüfung besteht aus einer Klausur, in der die Studierenden grundlegende Kenntnisse aus der Psychologie und der Medizin abrufen und erinnern. Darüber hinaus sollen sie in der Lage sein, in einem selbst gewählten Fachgebiet differenzierte, vertiefte Kenntnisse darzulegen und diese auf Fragestellungen aus der Praxis zu übertragen bzw. anzuwenden (z.B. Fallbeispiele).
Die Klausur besteht aus einem allgemeinen, übergreifenden Teil und einem Vertiefungsteil.
Dauer: 3 StundenVoraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
1 SL in einer der jeweiligen Grundlagenveranstaltungen (entweder in “Grundlagen & Anwendung 1” oder in “Grundlagen & Anwendung 2”)
Studienleistungen werden in den Modulen in Form von Mitarbeit in Diskussionen, der Übernahme von Kurzvorträgen oder Moderationen, der Bearbeitung und Abgabe von Übungsaufgaben, der Anfertigung von Protokollen, der Erbringung von Peer-Feedback, der Mitwirkung an Gruppenarbeiten im Seminar, Kurzberichten, künstlerischen Beiträgen, Posterpräsentationen sowie der Erstellung von Lektürenachweisen erbracht.
Der jeweilige Arbeitsaufwand soll zwei Zeitstunden nicht überschreiten. Die Form der Studienleistung wird in den Seminaren von den zuständigen Lehrenden festgelegt.
Die Studienleistung dient zur Vorbereitung der Modulprüfung.
Bestehen der ModulprüfungVerwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Aronson, E., Wilson, T.D. & Sommers, S.R. (2023). Sozialpsychologie (10., aktualisierte Auflage). Pearson.
- Asbrand, J. & Schmitz, J. (Hrsg.). (2023). Lehrbuch Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und Psychotherapie. Kohlhammer. https://doi.org/10.17433/978-3-17-040355-0
- Egger, M., Razum, O. & Rieder, A. (Hrsg.). (2021). Public Health Kompakt (4. Auflage). De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110673708
- Hoyer, J. & Knappe, S. (Hrsg.). (2020). Klinische Psychologie & Psychotherapie (3. Auflage). Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-61814-1
- Lohaus, A., Vierhaus, M. & Lemola, S. (2024). Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters für Bachelor. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-69370-4
- Rentzsch, K. & Schütz, A. (2022). Psychologische Diagnostik. Grundlagen und Anwendungsperspektiven (2., überarbeitete Auflage). Kohlhammer. https://doi.org/10.17433/978-3-17-039485-8
- Schwartz, F.W., Walter, U., Siegrist, J., Kolip, P., Leidl, R., Busse, R., Amelung, V. & Dierks, M.-L. (Hrsg.). (2022). Public Health. Gesundheit und Gesundheitswesen (4. Auflage). Elsevier Urban & Fischer Verlag.
4. Studiensemester
Praxissemester - PF
- 0 SWS
- 30 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 30 ECTS
Nummer
K10
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
30 h
Selbststudium
870 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Durch die Teilnahme am Praktikum und der Praxisbegleitveranstaltung werden Studierende befähigt, sich in professionell angemessener Weise im Praxisbegleitseminar zu beteiligen, die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Praktikum zu verbalisieren, kritisch zu hinterfragen und zur Diskussion zu stellen. Komplexe Berufspraxis kann systematisch erfasst werden. Studierende sind befähigt, sich mit der persönlichen Eignung für das Arbeitsfeld bzw. den Beruf auseinanderzusetzen. Ein Reflexionsvermögen hinsichtlich des eigenen Professionsverständnisses wird erarbeitet.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Studierende haben die Fähigkeit erworben, die Lage, die Bedarfe und die Eigenkräfte von Adressat*innen einzuschätzen. Sie haben Fach-, Methoden- und Kommunikationskompetenz, bezogen auf die Arbeit mit Adressat*innen, erlernt.
Kommunikation und Kooperation:
Sie
können den Arbeitsalltag im gewählten Praxisfeld beschreiben, analysieren und
kennen den sozialpolitischen Kontext. Sie sind in der Lage, gesetzliche und
institutionelle Angebote anzuwenden, auszuschöpfen und zu verbessern.
Studierende können berufliches Handeln planen, durchführen und über eigene
Stärken und Schwächen in der Arbeit reflektieren.
Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
Sie haben an beruflicher Identität gewonnen, Handlungsorientierungen entwickelt und können diese unter Berücksichtigung des Spannungsfeldes Gesellschaft, Institution und der Erwartung der Klientel darstellen, begründen und vertreten. Studierende haben Kenntnis über andere im Berufsfeld tätige Institutionen, Dienste und Personen und setzen sich mit beruflichen Rollenbildern auseinander. Sie sind in der Lage, Standards und berufsethische Prinzipien im Vergleich und in Abgrenzung zu anderen Berufsrollen zu erkennen und danach zu handeln.Nach erfolgreicher Ableistung des Praktikums und der Praxisbegleitveranstaltung sind Studierende in der Lage, Kernkompetenzen der Teamarbeit reflektieren und umsetzen zu können. Sie haben ein umfängliches Organisationsverständnis entwickelt.
Inhalte
Praktikum
Im Studium erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten einschätzen und in berufliches Handeln umsetzen (Theorie-Praxis-Transfer), Erwerb von eigenen beruflichen Erfahrungen im jeweils gegebenen Arbeitsfeld, Erprobung von Handlungsformen Sozialer Arbeit, rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Praxisstelle, Prozessabläufe der Praxis Sozialer Arbeit, Erarbeitung des Feld- und Fachwissens
Begleitseminar
Dokumentation der praktischen Tätigkeit, Organisationskulturen, Institutionsanalysen, Arbeitsprozesse, Methoden und Verfahren der Praxisstelle, Reflexion und SupervisionLehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: mind. 48 CP aus 1. Studienabschnitt (Sem 1.-3.)
Inhaltlich: keinePrüfungsformen
Es sind zwei unbenotete Teilprüfungen vorgesehen.
- Teilgebiet „Praktikum“
- Teilgebiet „Begleitseminar“
Der erfolgreiche Abschluss des Praktikums wird durch eine Bescheinigung der Praxisstelle nachgewiesen.
Im Teilgebiet „Begleitseminar“ gibt es einen unbenoteten Praxisbericht mit einem Umfang von 30.000 bis 40.000 Zeichen.Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Praktikum“
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Begleitseminar“
Teilnahmenachweis
(Anwesenheitspflicht) im Praktikum und im Praxisbegleitseminar (gem. §2 SobAG
NRW).
Anwesenheitspflicht
Die aktive Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls K10 ist erforderlich, da die vorgesehenen Lernergebnisse – insbesondere die Fähigkeit zur kritischen Reflexion wissenschaftlicher Inhalte, zur argumentativen Auseinandersetzung im Plenum sowie zur kooperativen Erarbeitung von Lösungen – nur durch kontinuierliche Präsenz und Mitwirkung in Diskussionen und Gruppenarbeiten erreicht werden können.
Es ist hierzu eine Anwesenheit von mindestens 80 % der Lehrveranstaltungsstunden erforderlich.
Ausnahmen
Im Fall von Krankheit oder anderen wichtigen, nachgewiesenen Gründen können Abweichungen von der Mindestpräsenz auf formlosen Antrag durch die verantwortliche Lehrperson genehmigt werden.
Rechtsfolgen
Wird die erforderliche Mindestpräsenz nicht erreicht und liegt kein anerkannter Ausnahmegrund vor, gilt die Teilnahmevoraussetzung für die Prüfungsleistung als nicht erbracht. Das Modul kann erst nach erneuter Teilnahme an der Lehrveranstaltung abgeschlossen werden.Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Literatur
- Kriener, M., Roth, A., Burkhard, S. & Gabler, H. (Hrsg.). (2021). Praxisphasen im Studium Soziale Arbeit. Beltz.
- Marona-Glock, K. & Höhl-Spenceley, U. (2012). Praxisanleitung - Anleiter/-Innen-Qualifikation in sozialpädagogischen Berufen (2. Auflage). Cornelsen.
- Sachse, R. (2019). Persönlichkeitsstile: Wie man sich selbst und anderen auf die Schliche kommt. Junfermann Verlag.
5. Studiensemester
Vertiefung und Erweiterung - PF
- 0 SWS
- 18 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 18 ECTS
Nummer
W11
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
180 h
Selbststudium
360 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Studierende haben sich vertiefte und erweiterte Kompetenzen in Theorie, Forschung und Praxis in für die Soziale Arbeit relevanten (Wissens-) Bereichen angeeignet und kritisch reflektiert.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Studierende können Entwicklungen in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit sowie im gesellschaftlichen Kontext wissenschaftlich fundiert beurteilen und dem Forschungsstand entsprechende Lösungsansätze für die Praxis erarbeiten und anwenden.
Kommunikation und Kooperation:
Studierende sind fähig, fachliche Argumentationen in Diskursen zu formulieren, diese theoretisch und methodisch zu begründen sowie unterschiedliche Perspektiven in Zusammenarbeit mit Fachvertretungen und Adressat*innen nachzuvollziehen und lösungsorientiert zu integrieren.
Wissenschaftliches
Selbstverständnis/Professionalität:
Studierende haben ihr berufliches Selbstbild mit
Hilfe von theoretischem und methodischem Wissen weiterentwickelt, können ihre
eigenen fachlichen Fähigkeiten einschätzen und in Hinsicht auf professionelle
und gesellschaftliche Erwartungen und Folgen einordnen.
Inhalte
Sozialarbeitswissenschaftliche Diskurse in Theorie und Forschung, insbesondere
- sozialarbeitswissenschaftliche Theorien (z.B. Lebensweltorientierung, Sozialraumorientierung, ökosoziale Theorien),
- sozial- und verhaltenswissenschaftliche Theorien (z.B. Handlungs-, Kommunikations- und Gesellschaftstheorien),
- Forschungsmethoden (z.B. rekonstruktive Forschungsmethoden, Evaluation, Praxisforschung).
Zielgruppenbezogene Inhalte, insbesondere
- Altersgruppen (z.B. Kinder, Jugendliche, alte Menschen),
- Gruppen mit besonderem Hilfebedarf (z.B. Langzeitarbeitslose, Straffällige, psychisch Kranke),
- Gruppen in pluralen Gesellschaften (z.B. Personen mit Migrationsgeschichte, Geflüchtete, Menschen mit Behinderung).
Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit, insbesondere
- institutionelle Rahmenbedingungen (z.B. Organisation und Management, Finanzierung, Qualitätsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit),
- rechtliche Rahmenbedingungen (z.B. Arbeitsrecht, Haftungsrecht),
Lehrformen
Lehrvortrag, Fallbearbeitung, Rollenspiel,
praktische Übung, Präsentation, Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Rechercheauftrag,
Exkursion, Lernvideos
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: mind. 108 ECTS aus 1. und 2. Studienabschnitt.
Für die Zulassung zur Modulprüfung sind 78
ECTS aus den Modulen K01 bis K09 und 30 ECTS aus Modul K10 erforderlich.
Prüfungsformen
Jedes der drei Teilgebiete wird mit einer kompetenzorientierten (evtl. semesterbegleitenden) Teilprüfung abgeschlossen, die je zu einem Drittel in die Gesamtnote einfließen.
Die Lehrenden informieren über die vorgesehene Prüfungsform in der Veranstaltungsbeschreibung. Als Prüfungsformen sind möglich:
- Klausur
- Dauer: 1 Stunde
- Hausarbeit
- Umfang: 8 - 10 Seiten
- Referat mit schriftlicher Ausarbeitung (Thesenpapier oder Essay)
- Umfang: 10 Minuten und 1-5 Seiten
- mündliche Prüfung
Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Sozialarbeitswissenschaftliche Diskurse in Theorie und Forschung, insbesondere: Sozialarbeitswissenschaftliche Theorien“
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Zielgruppenbezogene Inhalte“
Bestehen der Teilmodulprüfung im Teilgebiet „Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit“Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Braches-Chyrek, R. & Sünker, H. (Hrsg.). (2024). Soziale Arbeit in guter Gesellschaft. Springer Fachmedien. https://doi.org/10.1007/978-3-658-43371-0
- Friele, B., Kart, M., Kergel, D., Rieger, J., Schomers, B., Sen, K., Staats, M. & Trotzke, P. (Hrsg.). (2023). Soziale Arbeit und gesellschaftliche Transformation zwischen Exklusion und Inklusion: Analysen und Perspektiven. Springer Fachmedien. https://doi.org/10.1007/978-3-658-41471-9
- Schmidtke,
B., Kolbinger, M. L. & Molzbichler, D. (Hrsg.). (2024). Sozial -
Innovativ - Nachhaltig: Herausforderungen und Perspektiven für die
Sozialwirtschaft. Springer Fachmedien.
https://doi.org/10.1007/978-3-658-42847-1
6. Studiensemester
Professionelles Handeln im Projekt- PF
- 0 SWS
- 15 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 15 ECTS
Nummer
K12
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
150 h
Selbststudium
300 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Auf der Grundlage theoretischer und praxisbezogener Reflexion verfügen die Studierenden über die Fähigkeit, die für die jeweilige Aufgabenstellung erforderlichen Prozesse und Methoden zu identifizieren und sie ziel- und lösungsorientiert zu planen und zu steuern. Sie sind in der Lage, dabei anfallende Arbeiten einzeln und in Teams durchzuführen.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Studierende können Wissen aus unterschiedlichen Fachwissenschaften gezielt heranziehen, um individuelle und gesellschaftliche Bedarfslagen zu erkennen und zu analysieren. Auf der Basis ihres Wissens und ihres Verständnisses sind sie in der Lage, Aufgabenstellungen für die Bearbeitung eines Problems abzuleiten.
Wissenschaftliches Selbstverständnis/ Professionalität:
Die Studierenden haben bei erfolgreichem Abschluss des Moduls exemplarisch in einem Projekt eine für die Soziale Arbeit typische Aufgabenstellung bearbeitet.Inhalte
Die formal zweisemestrige Projektphase findet entweder im Rahmen von Lehrforschungsprojekten oder in geleiteten Praxisprojekten für unterschiedliche Problemstellungen, Zielgruppen und/oder Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit statt. Das Modul umfasst:
- Einführung und Theorie: Fachliches Wissen hinsichtlich der für das Projekt relevanten individuellen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie Bedarfslagen.
Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: mind. 108 ECTS aus 1. und 2. Studienabschnitt.
Für die Zulassung zur Modulprüfung sind 78
ECTS aus den Modulen K01 bis K09 und 30 ECTS aus Modul K10 erforderlich.
Prüfungsformen
Modulprüfung ist eine projektbezogene Arbeit (gem. § 26 StgPO) und umfasst in der Regel die regelmäßige Anwesenheit in den zu dem jeweiligen Projekt gehörenden Lehrveranstaltungen, die Übernahme von Aufgaben innerhalb des Projektes sowie zu Beginn des Semesters von der oder dem Lehrenden festgelegte und bekanntgegebene Prüfungsbestandteile.
Die Modulprüfung erfolgt kompetenzorientiert und überprüft, ob das bereits erlernte Wissen aus Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit im Rahmen einer spezifischen Projektarbeit angewendet werden kann. Sie besteht aus eben dieser praktischen Anwendung sowie einem mündlichen (Präsentations-) mit einer Prüfungsdauer von insgesamt 60 Minuten und einem schriftlichen Teil (vgl. § 26 StgPO). Der schriftliche Teil umfasst eine Projektbeschreibung mit Reflexionsteil im Umfang von 18-20 Seiten.
Art und Umfang der einzelnen Prüfungsteile werden von den Lehrenden in der Veranstaltungsbeschreibung bekannt gegeben.Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Regelmäßige Teilnahme (gem. § 26 StgPO), Planung und Durchführung eines Projektes und dessen Verschriftlichung.
Anwesenheitspflicht
Die aktive Teilnahme an den Lehrveranstaltungen des Moduls K12 ist
erforderlich, da die vorgesehenen Lernergebnisse – insbesondere die Fähigkeit
zur kritischen Reflexion wissenschaftlicher Inhalte, zur argumentativen
Auseinandersetzung im Plenum sowie zur kooperativen Erarbeitung von Lösungen –
nur durch kontinuierliche Präsenz und Mitwirkung in Diskussionen und
Gruppenarbeiten erreicht werden können.
Es ist hierzu eine Anwesenheit von mindestens 80 % der Lehrveranstaltungsstunden erforderlich.
Ausnahmen
Im Fall von Krankheit oder anderen wichtigen, nachgewiesenen Gründen können
Abweichungen von der Mindestpräsenz auf formlosen Antrag durch die
verantwortliche Lehrperson genehmigt werden.
Wird die erforderliche Mindestpräsenz nicht erreicht und liegt kein anerkannter Ausnahmegrund vor, gilt die Teilnahmevoraussetzung für die Prüfungsleistung als nicht erbracht. Das Modul kann erst nach erneuter Teilnahme an der Lehrveranstaltung abgeschlossen werden.
Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit III - PF
- 0 SWS
- 9 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 9 ECTS
Nummer
K13
Sprache(n)
de_en
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
90 h
Selbststudium
180 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Wissen und Verstehen:
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls haben die Studierenden ein fundiertes Verständnis für die theoretischen Grundlagen und Konzepte der Sozialen Arbeit entwickelt. Sie sind in der Lage, komplexe soziale Situationen zu analysieren und die relevanten Faktoren zu identifizieren, die das Handeln in der Praxis beeinflussen. Sie nehmen dabei Bezug auf nationale und internationale Entwicklungen.
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Die Studierenden verfügen über ein differenziertes analytisches und methodisches Handlungsrepertoire, das sie situations- und kontextbezogen einsetzen können. Sie sind in der Lage, Handlungsvollzüge zu planen, zu begründen und wirkungsorientiert durchzuführen. Zudem können sie die Ergebnisse ihrer Handlungen evaluieren und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.
Kommunikation und Kooperation:
Die Studierenden haben ihre Fähigkeiten in der Kommunikation und Kooperation weiterentwickelt. Sie können effektiv mit Klient*innen, Kolleg*innen sowie anderen Fachleuten interagieren, um gemeinsam Lösungen für komplexe Probleme zu erarbeiten. Ihre professionelle Identität ermöglicht es ihnen, in interdisziplinären Teams zu arbeiten und unterschiedliche Perspektiven zu integrieren.
Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität:
Die Studierenden haben ein starkes wissenschaftliches Selbstverständnis entwickelt und sind in der Lage, ihre professionelle Handlungssicherheit und Routinen sowohl exemplarisch als auch selbstreflexiv auf die Anforderungen und Problemstellungen der Praxis anzuwenden.Sie reflektieren kontinuierlich ihr Handeln und streben nach einer ständigen Weiterentwicklung ihrer professionellen Kompetenzen.
Inhalte
Im Rahmen dieses
Moduls werden Anwendungsbezüge aus der Sozialen Arbeit vertiefend behandelt.
Die Inhalte sind so gestaltet, dass sie auf die professionelle Praxis hin
orientieren. Die Studierenden erwerben folgende Kompetenzen:
1. Organisation und Management
Die Studierenden
lernen, organisatorische Strukturen zu verstehen und Managementfähigkeiten zu
entwickeln.
2. Administration und Rechtsanwendung
Die Inhalte umfassen
Vertiefungen der administrativen, verwaltungstechnischen und rechtlichen
Grundlagen in der Sozialen Arbeit, einschließlich juristischer Fallübungen.
3. Handlungsmethoden
Die Studierenden werden in verschiedenen Handlungsmethoden geschult, darunter:
- Fallstudienarbeit
- Hilfeplanung
- Konzeptentwicklung
- Projektplanung
- Organisationsentwicklung
- Supervision
- Rekonstruktive, fallanalytische, interaktionistische Methoden
- Einsatz von Künstlicher Intelligenz für die Profession und die Adressat*innen
- Ansätze der Beratung, des Coachings, der Mediation, der Krisenintervention und des Case-Managements
4. Selbst- und fremdreflexive Kompetenzen
Die Studierenden
entwickeln Fähigkeiten zur Selbst- und Fremdreflexion, die für die
Professionalisierung und Qualitätsentwicklung in der Sozialen Arbeit
unerlässlich sind.
5. Künstlerische Handlungskompetenzen
Die Inhalte beinhalten
auch die Förderung künstlerischer Kompetenzen, die in der Sozialen Arbeit zur
Anwendung kommen können, um die Selbstreflexion zu erhöhen, die professionelle
Praxis zu bereichern oder kreative Lösungsansätze zu entwickeln.
6. Ethische Urteilskompetenzen
Die Studierenden setzen sich mit ethischen Fragestellungen auseinander, um entsprechende Kompetenzen zu erwerben, die für Problemlösungen in der Sozialen Arbeit unerlässlich sind.
Durch die dezidierte Kompetenzorientierung sind die Studierenden in der Lage, die erlernten Inhalte gezielt in ihrer beruflichen Praxis einzusetzen und weiterzuentwickeln.Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Formal: mind. 108 ECTS aus 1. und 2. Studienabschnitt.
Für die Zulassung zur Modulprüfung sind 78
ECTS aus den Modulen K01 bis K09 und 30 ECTS aus Modul K10 erforderlich.
Prüfungsformen
Als Modulprüfung ist eine Portfolio-Prüfung vorgesehen.
In der Portfolioprüfung übernehmen die Studierenden drei bis vier Aufgaben, die sich auf reflexive, praktische und theoretische Auseinandersetzungen beziehen. Diese lernen sie zu verknüpfen und vertiefend zu durchdringen.
Bestandteile einer Portfolio-Prüfung (vgl. § 29, Abs. 3 StgPO):
Präsentation (15 Minuten), Moderation oder einem Poster o. Ä. und schriftliche Ausarbeitung (5-8 Seiten) bestehen (Gesamtumfang im Äquivalent 15 Seiten Hausarbeit).
Art und Umfang der einzelnen Prüfungsteile werden von den Lehrenden in der Veranstaltungsbeschreibung bekannt gegeben.Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Thimm, K. (2020). Methoden der Sozialen Arbeit an der Hochschule lehren und lernen: beraten und Hilfe gestalten. Beltz Juventa.
- Wendt, P.-U. (2021). Lehrbuch Methoden der Sozialen Arbeit (3. Auflage). Beltz Juventa.
Studienabschluss- PF
- 0 SWS
- 18 ECTS
- PF
- 0 SWS
- 18 ECTS
Nummer
W14
Sprache(n)
de
Dauer (Semester)
1
Kontaktzeit
30 h
Selbststudium
510 h
Lernergebnisse (learning outcomes)/Kompetenzen
Einsatz, Anwendung und Erzeugung von Wissen:
Die Studierenden erstellen im Rahmen dieses Moduls ihre Abschlussarbeit. Sie beherrschen hierzu alle inhaltlichen und formalen Anforderungen, ihr Zeitmanagement ist auf die Erstellung der Bachelorthesis ausgerichtet. Die Studierenden können innerhalb der vorgegebenen Frist eine Themenstellung aus dem Gebiet der Sozialen Arbeit auf der Grundlage wissenschaftlicher Methoden selbstständig bearbeiten und kritisch reflektieren.
Kommunikation und Kooperation:
Studierende legen fachliche Sachverhalte nachvollziehbar und stringent dar. Sie formulieren sachbezogene Problemlösungen und können diese auch argumentativ vertreten, sowohl theoretisch als auch methodisch fundiert. Sie reflektieren unterschiedliche Sichtweisen und entwickeln eine eigene Sichtweise. Sie beweisen sowohl ihre schriftsprachliche Kompetenz als auch ihre mündliche Eloquenz.Inhalte
Lehrformen
Teilnahmevoraussetzungen
Für die Zulassung zur Modulprüfung in W14.1 sind 78 ECTS aus den Modulen K01 bis K09 und 30 ECTS aus Modul K10 erforderlich. Für die Anmeldung zur Bachelorthesis sind mindestens 132 ECTS erforderlich.
Inhaltlich: Studierende verfügen über das im 1. und 2. Studienabschnitt vermittelte Grundlagen- und Anwendungswissen aus Praxis und Wissenschaft der Sozialen Arbeit, Grundlagen empirischer Forschungsmethoden und des wissenschaftlichen Arbeitens sowie aus den Bezugsdisziplinen Rechtswissenschaft und Verwaltung, Politik und Soziologie/Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Erziehungswissenschaften, Philosophie sowie Psychologie und Medizin. Sie haben außerdem das Praxissemester abgeschlossen.
Prüfungsformen
Das Modul wird mit einer unbenoteten Prüfung im BA-Begleit-/Vorbereitungsseminar, der schriftlichen Bachelorthesis und dem mündlichen Kolloquium (30 Minuten) abgeschlossen.
Die unbenotete Prüfung im BA-Begleit-/Vorbereitungsseminar ist bestanden, wenn die Leistung den gestellten Anforderungen entspricht. Dies kann u.a. das Erstellen eines Exposés, ein Bericht über den aktuellen Bearbeitungsstand der Bachelorthesis oder eine Präsentation der avisierten Fragestellung sein. Welche Prüfung in den jeweiligen Veranstaltungen vorgesehen ist, wird von der/dem jeweiligen Lehrenden in der Veranstaltungsbeschreibung bekannt gegeben.Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten
Verwendbarkeit des Moduls (in anderen Studiengängen)
Stellenwert der Note für die Endnote
Literatur
- Eco, U. & Schlick, W. (2010). Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. (13. Auflage). Facultas/UTB. https://doi.org/10.36198/9783838553771
- Hartung-Beck, V., König, A. & Wühr, B. (2025). Hinweise für die Anfertigung von schriftlichen wissenschaftlichen Arbeiten: Formatierung und Gliederung. Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund.
- Kotthaus, J. (2014). FAQ Wissenschaftliches Arbeiten. Für Studierende der Sozialen Arbeit. Verlag Barbara Budrich.
- Wühr, B., Hartung-Beck, V. & König, A. (2025). Hinweise für die Anfertigung von schriftlichen wissenschaftlichen Arbeiten: Zitation. Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund.