Inhalt anspringen

Bibliothek der FH Dortmund

Projekt PlagStop.nrw

PlagStop.nrw ist ein Kooperationsvorhaben der Digitalen Hochschule NRW. Das Projekt hat zum Ziel, digitale Angebote zur Identifizierung und Prävention von Plagiaten für Lehrende und Studierende zu entwickeln.

Projektinhalte PlagStop.nrw

Das Projekt wird von einem Konsortium aus sieben Hochschulen umgesetzt. Die Projektleitung und ‑koordination übernimmt die Hochschule Niederrhein. Informationen zum Kooperationsvorhaben und zum Konsortium finden Sie auf der Hauptprojektseite https://plagstop.dh.nrw/ (Öffnet in einem neuen Tab) .

Das Projekt beinhaltet drei Arbeitspakete:

1. Leitfaden zum Betrieb einer Plagiatserkennungssoftware im Hochschulbetrieb

An den beteiligten Hochschulen wird die Plagiatserkennungssoftware Ouriginal eingeführt, von den Lehrenden erprobt und durch die Projektverantwortlichen evaluiert. Dabei kommt der Integration der Plagiatserkennungssoftware in die LMS-Infrastruktur der Hochschulen und bereits bestehende Workflows eine wichtige Rolle zu.

Die Ergebnisse werden in einem Leitfaden festgehalten, der weitere Hochschulen bei der Einführung und dem optimalen Betrieb einer Plagiatserkennungssoftware unterstützen soll. Die Fachhochschule Dortmund koordiniert die Integration des Plug-Ins in bestehende LMS, wozu auch die Entwicklung eines Plug-Ins für ILIAS (Öffnet in einem neuen Tab)  (Integriertes Lern-, Informations-, und Arbeitskooperationssystem) gehört.

2. Erstellung von Materialien zur Plagiatsprävention

Um Studierende und Lehrende weiter für das Thema Plagiat zu sensibilisieren, werden digitale Materialien zur Plagiatsprävention entwickelt. Hierbei soll es sowohl um Methoden und Techniken zur Vermeidung von Plagiaten (Literaturrecherche, Zitierweisen, Umgang mit elektronischen Quellen) als auch um Hintergrundwissen zu Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis (Urheberrecht, Prüfungsrecht) gehen.

3. Rechtsgutachten zur Überprüfung der Möglichkeit einer hochschulübergreifenden Datenbank für Prüfungsarbeiten

Bei der Nutzung einer Plagiatserkennungssoftware besteht die Möglichkeit, eine lokale Hochschuldatenbank anzulegen, in der alle durch die Hochschule eingespeisten Arbeiten gespeichert werden und zum zukünftigen Abgleich auf Plagiate wiederverwendet werden können. So können auch Plagiate identifiziert werden, die innerhalb einer Hochschule entstehen. Durch die mit der fortschreitenden Digitalisierung einhergehenden Vernetzung werden zunehmend auch an anderen Hochschulen entstandene Arbeiten als Quellen verfügbar. Ein Rechtsgutachten soll klären, ob es möglich ist, mehrere lokale Hochschuldatenbanken zu einer Konsortial-Datenbank zu fusionieren oder eine neue gemeinsame Datenbank für die Arbeiten der teilnehmenden Hochschulen aufzubauen.

Projektleitung