Tag der Lehre
In regelmäßigen Abständen organisiert die Bibliothek⁺ den Tag der Lehre. Mit dieser Veranstaltung wollen wir Forschenden, Lehrenden, Studierenden und externen Expert*innen die Möglichkeit bieten, sich über aktuelle Herausforderungen und innovative Ansätze in der Hochschulbildung auszutauschen.
Vergangene Veranstaltungen
Sie interessieren sich für die Inhalte der vergangenen Veranstaltungen? Hier haben wir einige Einblicke für Sie zusammengestellt.
Tag der KI-gestützten Lehre 2026
Der „Tag der KI-gestützten Lehre 2026“ an der FH Dortmund lud Lehrende, Forschende und Mitarbeitende dazu ein, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre zu entdecken und gemeinsam weiterzudenken. Die Veranstaltung bot praxisnahe Einblicke sowie Raum für Austausch, Vernetzung und Inspiration. Nach einem lockeren Get-Together eröffneten drei Impulsvorträge aus der Hochschule unterschiedliche Perspektiven auf KI-gestützte Lehre und gaben Denkanstöße für die eigene Lehrpraxis. Im anschließenden Gallery Walk hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Inhalte zu vertiefen, mit Referent*innen und Kolleg*innen ins Gespräch zu kommen und neue Ideen mitzunehmen. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Grillen, das Raum für informellen Austausch und Vernetzung in entspannter Atmosphäre gab.
Vortragende: Prof. Dr. Michael Kühler (Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften), Andre Maria Cordes (IDiAL), Alesia Kunz (Learnslice)
Tag der Lehre 2023
Der Tag der Lehre 2023 widmete sich der Hochschuldidaktik im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Bildungsgerechtigkeit, Diversität und Nachhaltigkeit zum einen und technischen Entwicklungssprüngen wie KI-Anwendungen zum anderen. Direkt im Anschluss fand die Jubiläumsfeier des hochschulinternen Förderprogramms des International Office (Öffnet in einem neuen Tab) statt.
Am 30. September 2022 fand der Tag der Lehre der Fachhochschule Dortmund zum dritten Mal statt - und zum ersten Mal unter der Leitung der damaligen Prorektorin für Studium und Lehre, Prof.'in Dr. Tamara Appel. Etwa 100 Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Beschäftigte tauschten sich rund um das Motto „Zukunftsorientierte Lehre gestalten“ aus.
Tag der Lehre 2019
Der zweite Tag der Lehre an der Fachhochschule Dortmund fand am 5. Juni 2019 statt - initiiert vom damaligen Prorektor für Lehre und Studium, Prof. Dr. Helmut Hachul.
Tag der Lehre 2017
Der erste Tag der Lehre an der Fachhochschule Dortmund fand im Jahr 2017 statt - initiiert vom damaligen Prorektor für Lehre und Studium, Prof. Dr. Helmut Hachul.
Lehrende für Lehrende
Im Rahmen des Formats „Lehrende für Lehrende“ geben eine oder mehrere Lehrpersonen in 20-30 Minuten Input zu einem Aspekt, einer Methode oder einem Instrument der Lehre, mit dem sie arbeiten oder bereits erfolgreich gearbeitet haben. Danach können sich die Teilnehmenden in einem moderierten Gespräch dazu austauschen. Im zunächst monatlichen Rhythmus organisiert das Prorektorat Lehre und Studium in Kooperation mit der Projektkoordination AWiDA das Angebot. Die Gespräche laufen über Webex. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer möchte, klickt sich einfach dazu, auch spontan.
Vergangene Veranstaltungen
#24: Info-GPT und mehr - individualisierte Chatbots für Vorlesungsunterlagen
Wie können automatisch generierte Chatbots einen Mehrwert für die Lehre und die Studienorganisation bieten? Diese und weitere Fragen beantworten Andre Cordes und Sven Jörges vom Fachbereich Informatik anhand entwickelter Chatbots für das Modul „Web-Technologien“ und weiteren Anwendungsfällen.
Wie immer können sich alle interessierten Kolleg*innen unkompliziert dazuschalten und mitdiskutieren.
#23: Ethik der Sozialen Arbeit mit ChatGPT
In dieser Ausgabe von "Lehrende für Lehrende" geht es um das Thema "Ethik der Sozialen Arbeit mit ChatGPT". Als Impulsgeber ist Prof. Dr. Michael Kühler, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften, zu Gast.
ChatGPT und andere Large Language Models (LLMs) haben einen kaum zu übersehenden Hype verursacht. Die Auswirkungen sind überall in der Gesellschaft und auch in den Hochschulen längst angekommen. In meinem Vortrag werde ich von meinem Seminar „Ethik der Sozialen Arbeit mit ChatGPT“ berichten, das ich letztes Sommersemester gehalten habe. Sowohl in der Seminararbeit als auch in der Portfolio-Prüfung sollte ChatGPT ausdrücklich verwendet, diese Verwendung aber zugleich kritisch reflektiert werden.
#22: Inner Development Goals
Sebastian Kreimer mit dem Thema: Inner Development Goals
2015 wurden die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDG- Sustainable Development Goals) durch die Vereinten Nationen als Zielsetzung bis 2030 vorgelegt. Doch bis 2023 haben wir weltweit gerade einmal 18% dieser Ziele erreicht (vgl. SDG Report 2023). Fehlen uns die Fähigkeiten die komplexen Herausforderungen anzugehen? Und wenn ja, welche? Mit der gemeinnützigen OpenSource Initiative IDG – Inner Development Goals ist eine weltweite Bewegung entstanden, die sich die Förderung der inneren Entwicklung von Menschen zum Ziel gesetzt hat, durch die Stärkung von Fähigkeiten und Kompetenzen für eine nachhaltige Zukunft.
Lernen Sie die IDG-Bewegung kennen und diskutieren Sie bei diesem Termin die möglichen Anschlüsse in die Hochschullehre.
#21: Lehren und Lernen unterstützen mit dem Schreibzentrum
Lehren und Lernen unterstützen mit dem Schreibzentrum - Angebote und Services rund um das wissenschaftliche Schreiben mit Tonia Fondermann & Daniel Rütten (Schreibzentrum), Prof. Dr. Sabine an Huef (FB Design)
Für viele Studierende stellt das Verfassen wissenschaftlicher Texte eine immense Herausforderung und oftmals eine Hürde dar. Das Schreibzentrum der FH Dortmund bietet eine feste, überfachliche Anlaufstelle für Studierende aber auch für Lehrende, die die Entwicklung der Schreibfähigkeit ihrer Studierenden fördern wollen. Im Rahmen des Austauschformates "Lehrende für Lehrende", stellt das Schreibzentrum seine Arbeit vor und zeigt unterschiedliche Unterstützungsangebote für die Lehrpraxis auf.
#20: Gemeinsam forschen mit Studierenden
"Der hohe Zeit- und Personalaufwand in der Forschung und die begrenzten Möglichkeiten für wissenschaftliches Arbeiten im Studium haben mich dazu motiviert, gemeinsam mit Studierenden zu forschen. Bachelor- und/oder Masterstudierende arbeiten mit mir in Gruppen an technischen oder empirischen Forschungsprojekten der Informatik bzw. der IT-Sicherheit. Wir bereiten wissenschaftliche Publikationen vor, die als Paper bei einschlägigen Workshops oder Konferenzen eingereicht werden. Spezielle Studierendenkonferenzen ermöglichen dabei Publikationen mit alleiniger Autorenschaft der Studierenden. Es ergibt sich eine klassische Win-Win-Situation, denn das Format fördert die wissenschaftlichen Kompetenzen der Studierenden und unterstützt gleichzeitig Lehrende in ihrer Forschungsarbeit. Im Rahmen des Austauschformates "Lehrende für Lehrende" möchte ich Ihnen das Konzept näher erläutern und mit Ihnen diskutieren." - Prof. Dr. Holger Schmidt
#19: Seid ihr schon LinkedIn? Social Media für Lehrende und Forschende
Wie Lehrende und Forschende Social Media effektiv nutzen können, zeigt Claus Vormann aus dem FB 9 am Beispiel von LinkedIn. Neben einem Einblick in seine eigene Verwendung des Mediums wird aufgezeigt, an welcher Stelle sich Verknüpfungen mit seiner Tätigkeit an der Fachhochschule Dortmund ergeben und LinkedIn nicht nur zur Netzwerkerweiterung, sondern auch zur Bereicherung der Lehr- und Forschungstätigkeiten beitragen kann.
Dieser Termin der Reihe "Lehrende für Lehrende" soll Lust auf die Nutzung von LinkedIn in Lehre und Forschung machen. Am 03.06. und 01.07. gibt es dann aus dem Projekt „Welcome Prof 360 Grad“ Workshops, um den eigenen LinkedIn-Auftritt zu optimieren.
#18 Learning Analytics in der Lehre
Welche Möglichkeiten bietet Learning Analytics für die konkrete Lehre, wie weitreichend kann sie (aktuell) eingesetzt werden, welches Potenzial steckt darin? Am 02. Mai 2024 um 12.30 Uhr werden Taher Nasched aus dem Projekt „Digitales Mentoring“ sowie Wilhelm Harms und Yves Rosefort aus dem Fachbereich Maschinenbau beschreiben, wie Learning Analytics für das Modul „Thermodynamik“ eingesetzt wird und welche Ergebnisse zu erwarten sind.
#17 Lehrvideos - Unterstützung für Lehrende & Bericht aus der Praxis
Im Vortrags- und Gesprächsformat „Lehrende für Lehrende“ stellt Vincent Beringhoff das Videolabor der Zukunftswerkstatt und dessen Serviceangebote für Lehrende vor - von der Sprachaufnahme über Expert*inneninterviews bis hin zur Studioaufzeichnung von Lehrvorträgen.
Exemplarisch berichtet Prof. Dr. Ann-Kathrin Hömme (Fachbereich Informationstechnik), wie sie gemeinsam mit Kolleg*innen eine ganze Grundlagenveranstaltung mit voraufgezeichneten Videoinputs - produziert vom Videolabor - umgestaltet hat.
#16 Der Einsatz von ChatGPT in Grundlagenveranstaltungen - Beispiel "Reader-Projekt"
Im Vortrags- und Gesprächsformat „Lehrende für Lehrende“ berichtet Martin Kißler am 19. Dezember um 14:00 Uhr von seinen Erfahrungen hinsichtlich der Erstellung eines vorlesungsbegleitenden Readers in einer Grundlagenveranstaltung des zweiten Semesters im Studiengang BA Betriebswirtschaft. Der Einsatz von ChatGPT war dabei explizit vorgesehen bzw. stand im Mittelpunkt der Gruppenarbeit.
Wie immer können sich alle interessierten Kolleg*innen unkompliziert dazuschalten und mitdiskutieren.
#15 InduTwin - Arbeiten und Lehren in internationalen Teams
Im Vortrags- und Gesprächsformat „Lehrende für Lehrende“ sprechen Miguel Ángel Sánchez López und Gerrida Margaretha Vorster am 27. November um 14:00 Uhr über „InduTwin – Arbeiten und Lehren in internationalen Teams“.
Wie immer können sich alle interessierten Kolleg*innen unkompliziert dazuschalten und mitdiskutieren.
#14 - Kompetenzorientiertes Prüfen in der Informatik
Im Vortrags- und Gesprächsformat „Lehrende für Lehrende“ spricht Prof. Dr. Martin Hirsch am 13. Juni um 14:00 Uhr über „Kompetenzorientiertes Prüfen in der angewandten Informatik“.
Wie immer können sich alle interessierten Kolleg*innen unkompliziert dazuschalten und mitdiskutieren.
#13 - Chat GPT – Chancen und Risiken für die Lehre
Im Vortrags- und Gesprächsformat „Lehrende für Lehrende“ spricht Prof. Dr. Jörges am Montag, 27. Februar 2023, ab 10:00 Uhr über „Chat GPT – Chancen und Risiken für die Lehre“. Prof. Dr. Sven Jörges ist Professor für Web-Engineering und Softwaretechnik im Fachbereich Informatik.
ChatGPT wird als großer Durchbruch in der Künstlichen Intelligenz gefeiert. Die Einsatzmöglichkeiten des Tools sind enorm.
Doch welche Chancen und Risiken bringt der Einsatz des KI-Chatbots mit sich? Was sind die Auswirkungen auf das Lehren und Prüfen an Hochschulen?
Im Rahmen von Lehrende für Lehrende stellt Prof. Sven Jörges Chat GPT vor, um anschließend mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Potenziale und Risiken zu diskutieren.
Wie immer können sich alle interessierten Kolleg*innen unkompliziert dazuschalten und mitdiskutieren. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
#12 - Interaktive HTML-Lernmodule mit Lernspielen
Im Vortrags- und Gesprächsformat „Lehrende für Lehrende“ spricht Prof. Dr. Jörges am Freitag, 09. Dezember 2022, ab 10:30 Uhr über „Interaktive HTML-Lernmodule mit Lernspielen, Quizeinheiten, Live-Votings und Live-Codings“. Prof. Dr. Sven Jörges ist Professor für Web-Engineering und Softwaretechnik im Fachbereich Informatik.
Drei Fragen an Prof. Dr. Jörges:
Wie lautet der Grundgedanke Ihres Konzepts/ Ihrer Methode/ Ihres Vortrags?
In meinen Lehrveranstaltungen versuche ich, sowohl die Präsenz- als auch die Selbstlernphasen der Studierenden motivierend und unter Berücksichtigung verschiedener Kompetenzniveaus zu gestalten. In diesem Vortrag möchte ich zeigen, wie ich zu diesem Zweck E-Learning- und Praxiselemente, Inverted Classroom und digitale Tools kombiniere
Worin sehen Sie die Vorteile?
HTML-Lernmodule in ILIAS erlauben die Einbettung von animierten und interaktiven Inhalten wie z.B. Videos, Quiz-Einheiten und Lernspielen, welche die Studierenden in der Selbstlernphase nutzen können. Insbesondere die Lernspiele helfen dabei, von der unterhaltsamen Vertiefung bis zur explorativen Extraaufgabe für Fortgeschrittene verschiedene Kompetenzniveaus anzusprechen. Die HTML-Lernmodule dienen der selbständigen Vor- und Nachbereitung des Stoffes durch die Studierenden, so dass in den Präsenzphasen auf vertiefende, interaktive Formate wie z.B. Live-Votings oder Live-Coding zurückgegriffen werden kann.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
Meine Lehrveranstaltungen befassen sich in der Regel mit dem Programmieren von Software, so dass einige Formate wie Live-Coding sicherlich fachspezifisch sind. Ich denke jedoch, dass viele Elemente aus dem vorgestellten Baukasten auch für Lehrveranstaltungen jeglicher Fachrichtung interessant sein und als Inspiration dienen können.
#11 - Klausurerfolg mit Lerngruppen und Lehrkonzepten
Am 02. November 2022, 13:00-14:00 Uhr mit Prof. Dr. Stephan Weyers (Fachbereich Wirtschaft).
#10 – Online-Tests als Klausurvorbereitung
m 03. Mai 2022, 09:00-10:00 Uhr mit Dr. Johannes Etzkorn (Fachbereich Maschinenbau)
Drei Fragen an Dr. Etzkorn
Wie lautet der Grundgedanke Ihres Konzepts/ Ihrer Methode/ Ihres Vortrags?
Die Bonustests sind ein Versuch, die Studierenden zu motivieren, sich im Verlauf des Semesters kontinuierlich mit den Lerninhalten zu beschäftigen und nicht erst kurz vor der Klausur.
Worin sehen Sie die Vorteile?
Durch semesterbegleitendes Lernen kann der Vorbereitungsstress für die Studierenden in der Lernphase vor den Klausuren reduziert werden. Außerdem glaube ich, dass auf diese Art ein nachhaltigeres Lernen möglich ist, und die Studierenden das Gelernte über die Prüfung hinaus besser behalten können.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
Ich denke, prinzipiell eignen sich alle Lehrveranstaltungen für ein solches Konzept. Das Bonussystem muss vermutlich dann individuell gestaltet sein.
#9 - Physik Help Desk
Am 28. März 2022, 11:00-12:00 Uhr mit Christine Jansing (Fachbereich Maschinenbau)
Drei Fragen an Christine Jansing
Wie lautet der Grundgedanke Ihres Konzepts/ Ihrer Methode/ Ihres Vortrags?
Unser Konzept lehnt sich an das Prinzip der minimalen Hilfe an. Bei Fragen zur Physik helfen Fachtutor*innen den Studierenden so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig. Das selbständige Erarbeiten und Rechnen der physikalischen Aufgaben stehen im Vordergrund. Zusätzlich werden in ThemenSpecials Inhalte wederholt und durch passende Aufgaben verfestigt. In KlausurSpecials werden Altklausuren gerechnet und Studierende können sich so schon vor der Klausur an den Stil ihres/ihrer Dozent*in gewöhnen.
Worin sehen Sie die Vorteile?
Unser Konzept stellt ein niederschwelliges Angebot dar, da die Wissensvermittlung durch Studierende an Studierende erfolgt. Durch das eigenständige Rechnen soll die Vorgehensweise zum Lösen einer physikalischen Aufgabe erlernt und verfestigt werden.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
Mittlerweile nehmen Studierende aller Fachbereiche (Elektrotechnik, Maschinenbau und Informationstechnik) der Sonnenstraße an dem Format teil und finden so ein vielfältiges Angebot zu den Inhalten der Grundlagenvorlesungen in Physik.
#8 - Interkulturelle Lehrmethoden verstehen
Am 24. Februar 2022, 10:00-11:00 Uhr mit Prof. Dr. Vinod Rajamani (Fachbereich Maschinenbau)
Drei Fragen an Prof. Dr. Rajamani
Wie lautet der Grundgedanke Ihres Konzepts/ Ihrer Methode/ Ihres Vortrags?
Es geht darum, für Kultur- und Mentalitätsunterschiede zu sensibilisieren.
Worin sehen Sie die Vorteile?
Die Lehre und Forschung sind maßgeschneidert.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
Für interkulturelle Lehrformate eigen sich besonders Austauschsemester und Blockveranstaltungen, wie z.B. die Summer- oder Winter School.
#7 - Lehre mit MATLAB
Am 08. Februar 2022, 15:45-16:45 Uhr mit Prof. Dr. Jörg Thiem (Fachbereich Informationstechnik)
Drei Fragen an Prof. Dr. Thiem
Wie lautet der Grundgedanke Ihres Konzepts/ Ihrer Methode/ Ihres Vortrags?
Mit MATLAB lernen die Studierenden, Daten für studienbegleitende Aufgaben zu visualisieren und mittels einfachen Programmierwerkzeugen zu analysieren.
Worin sehen Sie die Vorteile?
Mit MATLAB gelingt es, komplexe Datensätze zu visualisieren und die Datenanalyse und Datenverarbeitung zu vereinfachen. Die Studierenden erhalten durch interaktive Übungseinheiten ein Feedback über Ihren Lernerfolg. Das Heranführen an ein etabliertes, weit verbreitetes Entwicklungswerkzeug (mit Merkmalen wie automatisierter Codegenerierung und breitem Hardware Support) stellt zudem eine gute Vorbereitung auf die zukünftige Berufswelt dar.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
Der Einsatz von MATLAB/Simulink eignet sich für alle mathematisch-technischen Disziplinen. An meinen Veranstaltungen nehmen Studierende aus den Fachbereichen Informationstechnik, Maschinenbau und Informatik teil.
#6 - Digitale Prüfungen mit evaexam (Terminserie)
Terminserie mit Prof. Dr. Lutz Niehüser (Fachbereich Wirtschaft) zum Thema:
„evaexam - Online-Prüfungen - Onboarding" am 09.12.21 | 14.12.21 | 22.12.21
„evaexam - Online-Prüfungen - Austausch und Auffrischung“ am 04.01.22 | 12.01.22 | 18.01.22 | 26.01.22
Drei Fragen an Prof. Dr. Niehüser
Was ist evaexam und wofür wird es eingesetzt?
Die Lösung evaexam ist eine webbasierte Software, mit der Prüfungen in Form von Scan-Klausuren, E-Klausuren in Präsenz oder als reine Online-Klausuren durchgeführt werden können. Die Software steht allen Prüfenden seit dem Sommersemester 2021 hochschulweit zur Verfügung.
Worin sehen Sie die Vorteile?
Die Lösung evaexam bietet Ihnen die größtmögliche Flexibilität bei der Prüfungserstellung, Verteilung, Teilnahme, Benotung, Qualitätssicherung und Nachbesprechung von Prüfungen. Durch die Automatisierung und Digitalisierung sämtlicher Prozessschritte reduzieren Sie die Fehleranfälligkeit bei der Benotung und den administrativen Aufwand. evaexam bietet neun verschiedene Aufgabentypen mit offenen und geschlossenen Frageformen. Geschlossene Frageformen werden automatisch korrigiert und bewertet. Offene Frageformen werden von den Prüfenden im Browser korrigiert, annotiert und bewertet.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
Ein Einsatz der Lösung evaexam wird für alle Lehrveranstaltungsformen empfohlen, in denen semesterbegleitende oder -abschließende Prüfungen in Klausurform vorgesehen sind.
#5 - Digitale Lernelemente: Blended Learning Konzepts
Am 26. Oktober, 16:00-17:00 Uhr mit Prof. Dr. André Dechange (Fachbereich Wirtschaft)
Drei Fragen an Prof. Dr. Dechange
Wie lautet der Grundgedanke Ihres Konzepts/ Ihrer Methode/ Ihres Vortrags?
Es geht darum, wie sich ein ganzheitliches Blended-Learning-Konzept anbieten lässt, indem verschiedene didaktische Methoden und Instrumente entsprechend ausgewählt, eingesetzt und integriert werden.
Worin sehen Sie die Vorteile?
Alle Elemente sind beim ganzheitlichen Konzept aufeinander abgestimmt, etwa Themen, Struktur, Begriffe und Übungen. Mit den dabei berücksichtigten unterschiedlichen Medien gelingt es, unterschiedliche Lerntypen anzusprechen.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
Grundsätzlich kommen alle Lehrveranstaltungen in Betracht.
#4 - Aufbau von Lernmaterialien in ILIAS
Am 04. Oktober, 12:00-13:00 Uhr mit Prof. Dr. Katja KLingebiel und Dr. Ramona Schröpf (Fachbereich Wirtschaft)
Drei Fragen an Prof. Dr. Katja Klingebiel und Dr. Ramona Schröpf
Wie lautet der Grundgedanke Ihres Konzepts/ Ihrer Methode/ Ihres Vortrags?
- Prof. Dr. Katja Klingebiel: Der Grundgedanke ist die Unterstützung der digitalen Lehre durch ILIAS. Eine beispielhafte, sinnvolle Strukturierung von ILIAS-Ordnern und der Einsatz verschiedener ILIAS-Objekte werden vorgestellt.
- Dr. Ramona Schröpf: Im Rahmen des Vortrages „Lehrende für Lehrende“ stelle ich ein interaktives E-Learning- und Blended-Learning-Angebot zur Vertiefung französischer Sprachkenntnisse über die Lernplattform Ilias vor.
Worin sehen Sie die Vorteile?
- Prof. Dr. Katja Klingebiel: Es erleichtert den Studierenden die Orientierung in digitalen und hybriden Veranstaltungen.
- Dr. Ramona Schröpf: Die entwickelten Module können von den Studierenden im Selbststudium bearbeitet werden oder von den Lehrenden als Blended-Learning-Einheit genutzt werden.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
- Prof. Dr. Katja Klingebiel: Die Methode ist nicht an bestimmte Inhalte gebunden. Daher eignet sie sich für alle Lehrveranstaltungen.
- Dr. Ramona Schröpf: Für die Blended-Learning-Module eignen sich fachbereichsübergreifend alle Lehrveranstaltungen im Fach Französisch. Die E-Learning-Module können unabhängig von einer Lehrveranstaltung eingesetzt werden.
#3 - Onlinelehre fördert Einsatz von Schwellendidaktik
Am 21. Juni 2021 mit Prof. Dr. Martin Hirsch, hdw-Mentor an der FH Dortmund und Lehrender im Fachbereich Informatik
Drei Fragen an Prof. Dr. Hirsch
Wie lautet der Grundgedanke Ihres Konzepts?
In meinem Vortrag möchte ich kein neues Konzept vorstellen, sondern den Vortrag als Diskussionsrunde zum Thema „Schwellendidaktik in der Onlinelehre“ nutzen:
Bei „Schwellendidaktik“ handelt es sich, wie der Name schon sagt, um das Konzept, sich beim Betreten des Raumes das didaktische Konzept und die Inhalte spontan zu überlegen beziehungsweise einzugrenzen und dann die Veranstaltung erfolgreich durchzuführen.
Meine These: Onlinelehre fördert den Einsatz von Schwellendidaktik, weil Studierende – gerade in den MINT Bereichen – vermehrt als weiße Kacheln in Erscheinung treten und der Zugang zur Veranstaltung nur noch ein Mausklick ist.
Worin sehen Sie die Vorteile?
Erstens ist die Zugangs-Schwelle zur Veranstaltung niedrig, zweitens ist die Identifikation zur Veranstaltungsinstanz im Grunde genommen nicht vorhanden und drittens geschieht die Identifikation über Köpfe, nicht über weiße Kacheln.
Der Veranstaltungsraum ist im Grunde genommen der Laptop der Dozentin oder des Dozenten, der unzählige didaktische Konzepte (APPs) auf Kopfdruck ohne Vorbereitung starten kann.
Die Frage ist daher, ob genau dies nicht auch die Kreativität und die Möglichkeit zu neuen Wegen in der Lehre fördert - ist Schwellendidaktik vielleicht als Treiber für neue Lehrkonzepte zu sehen?
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich dafür?
Eigentlich die volle Vielfalt an Veranstaltungen mit vielen weißen Kacheln – Seminare fallen eher raus, weil hier Studierende doch mal sichtbar sind.
#2 - Portfolioprüfungen
Am 01. Juni 2021 mit Prof.in Dr. Anja Hartmann, Lehrende am Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften.
Vier Fragen an Prof. Dr. Anja Hartmann
Wie lautet der Grundgedanke der Portfolio-Prüfungen?
Eine Portfolioprüfung setzt sich aus mehreren Prüfungsleistungen zusammen. Diese unterscheiden sich durch spezifische Formate: zum Beispiel mündliche und schriftliche Leistungen, Gruppen- und Einzelleistungen.
Sie zielen auf die Bearbeitung unterschiedlicher Wissensarten und Wissensinhalte ab: Sammlung von Beispielen für theoretische Ansätze, Darstellung und Diskussion empirischer Befunde, Theorie-Praxis-Transfer und ähnliches. Die einzelnen Formate werden semesterbegleitend zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt.
Worin sehen Sie die Vorteile?
Lehrende können je nach Inhalt und Anspruch passende Prüfungsformate konzipieren und kombinieren. Studierende können ihre Stärken und Vorlieben bei bestimmten Prüfungsformen ausspielen und gleichzeitig an ihren Schwächen bei anderen Prüfungsformen arbeiten.
‚Binge Learning‘ und Prokrastination treten seltener auf, da sich Studierende kontinuierlich mit Inhalten beschäftigen. Die eigene Leistung kann besser reflektiert werden, da bei mehreren Prüfungen auch mehr Feedback gegeben wird.
Welche Lehrveranstaltungen eignen sich für Portfolio-Prüfungen?
Eine Portfolio-Prüfung eignet sich insbesondere bei drei Arten von Lehrveranstaltungen.
Erstens bei umfangreichen Lehrveranstaltungen, die die konventionellen 2-4 SWS überschreiten.
Zweitens bei Lehrveranstaltungen, in denen unterschiedliche Wissensformen vermittelt und zusammengeführt werden – theoretische Grundlagen, empirische Forschung oder gesellschaftliche Relevanz.
Drittens bei Lehrveranstaltungen, die in Durchführung und Inhalt in besonderem Maße vom Engagement der Studierenden abhängig sind.
Was sollten Lehrende wissen, die dieses Modell übernehmen wollen?
Kombination und Gewichtung der einzelnen Prüfungsleistungen sollten gut durchdacht sein und mit der zeitlichen und inhaltlichen Struktur des Seminars korrespondieren.
Die Vorgaben für die einzelnen Leistungen müssen transparent sein und bereits zu Beginn der Lehrveranstaltung deutlich kommuniziert werden.
Vorbereitung und Feedback sind zeitintensiv und beanspruchen viel Zeit im Seminarplan.
#1 - „Online Tutorial wissenschaftliches Arbeiten“ (OTUWI)
Am 20. April 2021 mit Prof.in Dr. Viola Hartung-Beck und Prof. Dr. Andrej König (FB Angewandte Sozialwissenschaften)
Die Präsentation zum Vortrag finden Sie in ILIAS (Öffnet in einem neuen Tab) .
Drei Fragen an Prof.in Dr. Viola Hartung-Beck und Prof. Dr. Andrej König
OTUWI ist ein digitales Lernformat für Studierende, dass Sie zurzeit entwickeln. Was wollen Sie den Lehrenden der FH am 20. April darüber vermitteln?
Das „Online Tutorial wissenschaftliches Arbeiten“ (OTUWI) soll Studierenden die Möglichkeit eröffnen, wissenschaftliches Arbeiten als elementare Basisfähigkeit im Selbststudium zu erlernen. Wissenschaftliches Arbeiten stellt eine grundlegende Kernkompetenz für alle Studiengänge der FH Dortmund dar. Mit der digitalen Förderung dieser Schlüsselqualifikation in Selbstlerneinheiten können Präsenzzeiten in der Lehre effektiver für die Vermittlung fachspezifischen Wissens genutzt werden. Dazu gehören zum Beispiel das Wissen zu Grundlagen empirischer Forschungsmethoden, systematische Literaturrecherche, Themenfindung und Themenstrukturierung für Haus- und Abschlussarbeiten, Umgang mit wissenschaftlichen Quellen und anderes.
Für welche Studiengänge ist OTUWI geeignet?
Im Rahmen einer Test- und Evaluationsphase soll OTUWI zunächst im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften erprobt werden. Nach Abschluss der Evaluationsphase soll OTUWI allen Lehrenden der FH Dortmund über das bereits etablierte web-basierte Learning Management System ILIAS zur Verfügung gestellt werden.
Welche technischen, organisatorischen oder andersartigen Voraussetzungen sind für den Einsatz von OTUWI wichtig?
Die digitalen Selbstlerneinheiten von OTUWI werden über ILIAS angeboten, sodass weder für Studierende noch für Lehrende weitere technische Voraussetzungen notwendig sind.

