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Veranstaltungsreihe (online) Juni / Juli 2021

„Projekt InTraHealth: Weniger Diskriminierung, mehr Gesundheit: Perspektiven für eine verbesserte allgemeine Gesundheitsversorgung von inter* und trans Personen“

Auch inter- und transgeschlechtliche (inter* und trans) Menschen bekommen Grippe, haben Unfälle, Herzinfarkte oder benötigen Unterstützung bei psychischen Erkrankungen oder durch Früherkennungsuntersuchungen. Grundlegend sollten sie im Bedarfsfall dieselben Möglichkeiten haben, die allgemeine Gesundheitsversorgung in Anspruch zu nehmen wie andere Personen.

Erstmalig für Deutschland hat das Projekt InTraHealth in 2020 eine mehrteilige Studie durchgeführt, wie sich der Zugang zur allgemeinen Versorgung für inter* und trans Personen in Deutschland gestaltet. Es zeigte sich, dass inter* und trans Personen dabei mit unterschiedlichen Hürden und Diskriminierungen konfrontiert sind.

Bis August 2022 wird das Projekt InTraHealth anhand der Ergebnisse ein Fortbildungsportal für Gesundheitsfachkräfte aufbauen, um den Zugang zur Versorgung für inter* und trans Menschen zu verbessern und Diskriminierungen entgegenzuwirken.

In vier Veranstaltungen stellen wir das Projekt InTraHealth und die bisherigen Ergebnisse vor. 

Auf diese Weise sollen Sensibilität für die Situation von inter* und trans Personen in der allgemeinen Gesundheitsversorgung und ein bundesweiter fachlicher Austausch gefördert werden.

Hier finden Sie weiterführende Informationen über das Projekt InTraHealth. (Öffnet in einem neuen Tab) 

Die Veranstaltungen richten sich an alle Interessierten und insbesondere an Beschäftigte im Gesundheitswesen und Studierende der Medizin.

Die Zertifizierung als Fortbildungsveranstaltung für Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen ist bei der Ärztekammer beantragt.

Für eine Teilnahme an den Veranstaltungen ist eine Anmeldung über die unten stehenden Links erfoderlich. Alle Veranstaltungen finden online in Cisco WebEx statt.

Programm:

Montag, 14.06.2021, 18 bis 20 Uhr: Podiumsgespräch mit Diskussion 

"InTraHealth – Mit Fortbildung zum Ziel? Verbesserung der allgemeinen Gesundheitsversorgung von inter* und trans Personen"

Es diskutieren:

Prof. Dr. Gabriele Dennert, Projektleitung InTraHealth, FH Dortmund

Sophie Sänger, TXKöln, Mitglied im Projektbeirat InTraHealth

Dipl. Ing. Lynn Degginger, Intergeschlechtliche Menschen e.V.

Dr. Hagen Löwenberg, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Mitglied im Projektbeirat InTraHealth

Moderation: Sina Vogt

Montag, 21.06.2021, 18 bis 20 Uhr: Fachvortrag mit Diskussion 

„Ein gemeinsames Ziel- Bedarfe bezüglich der Verbesserung der allgemeinen Gesundheitsversorgung von inter* und trans Personen aus Versorger*innen und Nutzer*innen Perspektive"

Vorstellung der Ergebnisse aus den Studieninterviews zu der Versorgungssituation, -bedarfen und erfahrungen von inter* und trans Personen sowie den Bedarfen von Fächkräften aus dem Gesundheitswesen

Es trägt vor:

Rebecca Klocke, wissenschaftliche Mitarbeiterin InTraHealth, Schwerpunkte: Qualitative Forschung und Mixed Methods Ansätze, Soziologie und Gender Studies

Montag, 28.06.2021, 18 bis 20 Uhr: Fachvortrag mit Diskussion 

"Mit digitalem Lernen zu einer besseren Gesundheitsversorgung von inter* und trans Personen"

Vorstellung der interdisziplinären Konzeption einer webbasierten Selbstlernumgebung für Gesundheitsfachkräfte – wie kann man Lernszenarien so gestalten, dass neben Wissenszuwachs auch Lernerfolge wie Sensibilisierung und Verhaltensänderung möglich sind?    

Es tragen vor:

Prof. Dr. Christian Kohls, Professor für Informatik, Soziotechnische Systeme, Mitglied im Forschungsschwerpunkt „Digitale Technologien und Soziale Dienste“ TH Köln

Prof. Dr. Petra Werner, Professorin für Journalistik, Mitglied im Forschungsschwerpunkt „Digitale Technologien und Soziale Dienste“ TH Köln

Myriam Wingen-Kaminsky M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin InTraHealth

(verschoben in den Herbst)

"Rassismus in der Gesundheitsversorgung"


Einlassvorbehalt


Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, klassistische, sexistische, lsbtqi* feindliche oder sonstigen menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, die Teilnahme an den Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.

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