Bachelor Objekt- und Raumdesign - Zugangsvoraussetzungen

Was brauche ich?

Für die Einschreibung benötigen Sie folgende Voraussetzungen:

1. Eignungsfeststellung

2. Qualifikation

3. Nachweis einer einschlägigen praktischen Tätigkeit

1. Eignungsfeststellung

Die Zulassung zum Feststellungsverfahren der studiengangsbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung setzt eine Anmeldung voraus. Diese Anmeldung muss bis spätestens 1. März eines jeden Jahres online auf der Internetseite des Fachbereichs Design erfolgen.
Die Bewerber*innen werden nach dem 01. März zum Feststellungsverfahren schriftlich eingeladen.


Erste Verfahrensstufe („Mappenabgabe/Mappenprüfung“)
Zur ersten Verfahrensstufe des Feststellungsverfahrens gehören Arbeitsproben (deren Thema/Gegenstand frei gewählt ist), die erst nach der schriftlichen Einladung zu den jeweils angegebenen Abgabeterminen vorzulegen ist. Sie findet in der Regel im April statt.

Die Arbeitsproben bestehen aus auf die Arbeitsfelder des Objekt- und Raumdesign bezogene Arbeitsproben, wobei alle einschlägig gebräuchlichen Gestaltungstechniken wie Zeichnung, Illustration, Typografie, Print, computergenerierte Designs, Foto, Film, Installation, Objekt- und Raumgestaltung (in 2D-Präsentationsform) in Frage kommen können. Mindestens 20 Arbeitsproben sind vorzulegen.

Den Arbeitsproben  ist eine Liste der eingereichten Arbeiten, ein Lebenslauf und eine maximal eine Seite umfassende Erläuterung der vorgelegten Arbeiten der Bewerberin/des Bewerbers beizulegen sowie eine Erklärung, dass die Arbeiten selbstständig ausgeführt wurden.
Die Einladung zur Vorlage dieser Arbeitsprobe (sogenannter „Mappe“) erfolgt ca. 2 Wochen nach Anmeldeschluss.
Die zuständige Prüfungskomission zur Feststellung der studiengangsbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eigung überprüft diese „Mappe“ in Abwesenheit der Bewerberin bzw. des Bewerbers und entscheidet einstimmig über die Eignung.
Wenn die künstlerisch-gestalterische Eignung des Bewerbers für den Studiengang bereits nach der ersten Verfahrensstufe eindeutig festgestellt werden kann, wird sie ohne Teilnahme an der zweiten Verfahrensstufe zuerkannt.


Tipp: Besuchen Sie die Mappenberatung des Fachbereiches! Alle Fragen zum Studium und zur Mappe werden gerne individuell besprochen. Eine Mappenberatung hilft auf jeden Fall weiter, um heraus zu finden, ob man in diesem Studiengang gut aufgehoben ist.

Als Anregung finden Sie hier Arbeiten von Studierenden der Fachhochschule Dortmund.



Zweite Verfahrensstufe
Für den Studiengang Objekt- und Raumdesign werden die zwei Stufen der Eigunugsfeststellung an unterschiedlichen Tagen durchgeführt.
Die zweite Verfahrensstufe besteht aus der Erstellung einer praktischen Arbeit unter fachspezifisch künsterlisch-gestalterischer Aufgabe in der Zeit von maximal 6 Stunden und einem mündlichen Interview bzw. Kolloquium von maximal 20 Minuten Dauer zum Kontext der Arbeitsproben aus der ersten Verfahrensstufe.
Im Rahmen der Feststellung der studiengangsbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung werden die Arbeitsproben der ersten Stufe des Verfahrens als auch das Kolloquium der zweiten Stufe des Verfahrens unter Berücksichtigung der folgenden Aspekte beurteilt:

  • Originalität der Idee,
  • Qualität des Konzeptes,
  • Originalität und Kreativität der gestalterischen/technischen Lösung,
  • Wahrnehmungssensibilität,
  • Vorstellungs- und Darstellungsfähigkeit und
  • Moderations- und Präsentationskompetenz.

Die Arbeitsproben werden den Bewerber*innen unmittelbar nach Abschluss des Feststellungsverfahrens wieder ausgehändigt.

Mit dem Bewerbungsdurchschnitt von 4,0 oder besser erhalten Bewerber/innen die studiengangsbezogene künstlerisch-gestalterische Eignung zugesprochen.
Wenn die Feststellung der künstlerisch-gestalterischen Eignung für den Studiengang endgültig festgestellt wurde, gilt die Eignung in der Regel für die drei auf die Feststellung folgenden Einschreibtermine.
Bei Ableistung eines Dienstes und in begründeten Einzelfällen kann die Kommission die Geltungsdauer verlängern.
Bewerberinnen und Bewerber, deren künstlerisch-gestalterische Eignung nicht festgestellt worden ist, können frühestens zum Termin des nächsten Jahres erneut an dem Feststellungsverfahren teilnehmen.

Studierende, die bereits Leistungen im Umfang von 30 Creditpoints (CP) in einem fachlich nahen Designstudiengang einer anderen Hochschule erbracht haben, können auf Antrag von der Teilnahme an der studiengangbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung befreit werden.
Der Antrag ist an die Prüfungsausschussvorsitzende oder den Prüfungsausschussvorsitzenden zu richten. Amtlich beglaubigte Kopien des Notenspiegels sind als Nachweis der Studienleistungen der Prüfungsausschussvorsitzenden oder dem Prüfungsausschussvorsitzenden vorzulegen.

2. Qualifikation

Die Qualifikation für das Studium an Fachhochschulen wird durch das Zeugnis der Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung nachgewiesen.

Hier finden Sie eine ausführliche Darstellung der verschiedenen anerkannten Qualifikationen.

3. Einschlägige praktische Tätigkeit

Der Nachweis einer zwölfwöchigen praktischen Tätigkeit gilt als erbracht, wenn die Studienbewerberin oder der Studienbewerber die Qualifikation für das Studium durch das Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule für Gestaltung erworben hat.

Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die die Qualifikation für das Studium auf andere Weise erworben haben, müssen eine zwölfwöchige praktische Tätigkeit in einem Gestaltungssektor des Objekt- und Raumdesign nahen Bereich nachweisen. Mindestens die Hälfte des Praktikums ist bei der Einschreibung nachzuweisen. Die fehlende Zeit des Praktikums sollte zum frühest möglichen Zeitpunkt nachgeholt werden; der entsprechende Nachweis sollte spätestens bis zum Ende des dritten Fachsemesters zu führen werden.

Das Praktikum gilt durch eine fachlich einschlägige abgeschlossene Ausbildung oder durch ein im künstlerisch-gestalterischen Bereich absolviertes einjähriges gelenktes Praktikum oder durch ein halbjähriges einschlägiges Praktikum als erbracht.

Die nachfolgende Auflistung gibt Ihnen Hinweise, in welchen Bereichen Sie die einschlägige praktische Tätigkeit für Objekt- und Raumdesign absolvieren können:

  • Museum
  • Filmset
  • Theater
  • Architekturbüro
  • Designagenturen mit den Tätigkeitsfeldern Grafik, Produktdesign, Messe- und Expodesign oder Möbeldesign
  • Handwerkliche Betriebe, die in den o.g. Tätigkeitsfeldern arbeiten