Bachelor Film & Sound - Zugangsvoraussetzungen

Was brauche ich?

Für die Einschreibung benötigen Sie folgende Voraussetzungen:

1. Eignungsfeststellung

2. Qualifikation

3. Nachweis einer einschlägigen praktischen Tätigkeit

1. Eignungsfeststellung

Die Zulassung zum Feststellungsverfahren der studiengangsbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung setzt eine Anmeldung voraus. Diese Anmeldung muss bis spätestens 1. März eines jeden Jahres online auf der Internetseite des Fachbereichs Design erfolgen.
Die Bewerber*innen werden nach dem 01. März zum Feststellungsverfahren schriftlich eingeladen und die Themen der beiden Hausaufgaben bekannt gegeben.


Erste Verfahrensstufe („Mappenabgabe/Mappenprüfung“)
Zur ersten Verfahrensstufe des Feststellungsverfahrens gehören freie Arbeitsproben (deren Thema/Gegenstand frei gewählt ist), die erst nach schriftlicher Einladung (erfolgt nach dem 01. März) zu den dann jeweils angegebenen Abgabeterminen vorzulegen sind. Sie findet in der Regel im April statt.

Die Arbeitsproben bestehen aus auf die Arbeitsfelder Film & Sound bezogenen Arbeiten wie Film, Video (auf DVD-Video) oder Audio-CDs.
Des Weiteren ist eine Hausaufgabe, die eine oder mehrere praktische Arbeiten nach Vorgabe der Kommission beinhaltet, zu erstellen.

Den Arbeitsproben und der Hausaufgabe ist eine Liste der eingereichten Arbeiten, ein Lebenslauf mit Foto und eine maximal eine Seite umfassende Ausarbeitung zur Erläuterung der vorgelegten Arbeiten der Bewerberin/des Bewerbers beizulegen sowie eine Erklärung, dass die Arbeiten selbstständig ausgeführt wurden.

Die Einladung zur Vorlage der Arbeitsproben und Hausaufgaben erfolgt ca. 2 Wochen nach Anmeldeschluss.
Die zuständige Prüfungskommission zur Feststellung der studiengangsbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung überprüft die Hausaufgabe in Abwesenheit der Bewerberin bzw. des Bewerbers und entscheidet einstimmig über die Eignung.
Wenn die künstlerisch-gestalterische Eignung des Bewerbers für den Studiengang bereits nach der ersten Verfahrensstufe eindeutig festgestellt werden kann, wird sie ohne Teilnahme an der zweiten Verfahrensstufe zuerkannt.


Tipp: Besuchen Sie die Mappenberatung des Fachbereiches! Alle Fragen zum Studium und zur Mappe werden gerne individuell besprochen. Eine Mappenberatung hilft auf jeden Fall weiter, um heraus zu finden, ob man in diesem Studiengang gut aufgehoben ist.



Zweite Verfahrensstufe
Für den Studiengang Film & Sound werden die für die zweite Stufe zugelassenen Bewerberinnen und Bewerber spätestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich eingeladen.
Die zweite Verfahrensstufe besteht aus einer vor Ort zu lösenden Prüfungsaufgabe nach Vorgabe der Kommission und einem Kolloquium von maximal 20 Minuten Dauer zum Kontext der Prüfungsaufgabe sowie der Hausaufgabe und den Arbeitsproben aus der ersten Verfahrensstufe.
Im Rahmen der Feststellung der studiengangsbezogenen künsterlisch-gestalterischen Eignung werden die Arbeitsproben und die Hausaufgabe der ersten Stufe des Verfahrens wie auch die Prüfungsaufgabe und das Kolloquium der zweiten Stufe des Verfahrens unter Berücksichtigung der folgenden Aspekte beurteilt:

  • Originalität der Idee,
  • Qualität des Konzeptes,
  • Originalität und Kreativität der gestalterischen/technischen Lösung,
  • Wahrnehmungssensibilität,
  • Vorstellungs- und Darstellungsfähigkeit und
  • Moderations- und Präsentationskompetenz.

Die Arbeitsproben bzw. die Hausaufgabe werden den Bewerberinnen und Bewerbern nach Abschluss des Feststellungsverfahrens wieder ausgehändigt.

Mit einem Bewertungsdurchschnitt von 4,0 oder besser erhalten Bewerber*innen die studiengangsbezogene künstlerisch-gestalterische Eignung zugesprochen.
Wenn die Feststellung der künstlerisch-gestalterischen Eignung für den Studiengang endgültig festgestellt wurde, gilt die Eignung in der Regel für die drei auf die Feststellung folgenden Einschreibtermine.
Bei Ableistung eines Dienstes und in begründeten Einzelfällen kann die Kommission die Geltungsdauer verlängern.
Bewerberinnen und Bewerber, deren künstlerisch-gestalterische Eignung nicht festgestellt worden ist, können frühestens zum Termin des nächsten Jahres erneut an dem Feststellungsverfahren teilnehmen.

Studierende, die bereits Leistungen im Umfang von 30 Creditpoints (CP) in einem fachlich nahen Designstudiengang einer anderen Hochschule erbracht haben, können auf Antrag von der Teilnahme an der studiengangbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung befreit werden.
Der Antrag ist an die Prüfungsausschussvorsitzende oder den Prüfungsausschussvorsitzenden zu richten. Amtlich beglaubigte Kopien des Notenspiegels sind als Nachweis der Studienleistungen der Prüfungsausschussvorsitzenden oder dem Prüfungsausschussvorsitzenden vorzulegen.

2. Qualifikation

Die Qualifikation für das Studium an Fachhochschulen wird durch das Zeugnis der Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung nachgewiesen.

Hier finden Sie eine ausführliche Darstellung der verschiedenen anerkannten Qualifikationen.

3. Einschlägige praktische Tätigkeit

Studienbewerber*innen, die die Qualifikation für das Studium durch das Zeugnis der Fachhochschulreife einer Fachoberschule für Gestaltung oder einem Berufskolleg mit einschlägiger Berufsausbildung erworben oder bereits ein einschlägiges Studium abgeschlossen haben, müssen eine einschlägige praktische Tätigkeit von 12 Wochen Dauer nachweisen.

Studienbewerber*innen, die die Qualifikation für das Studium auf andere Weise erworben haben, müssen eine einschlägige praktische Tätigkeit von 6 Monaten in einer Film- oder Videofirma, einem Tonstudio oder einer Rundfunk- oder Fernsehanstalt nachweisen.

Mindestens die Hälfte des Praktikums ist bei der Einschreibung nachzuweisen. Die fehlende Zeit des Praktikums sollte zum frühstmöglichen Zeitpunkt nachgeholt werden; der entsprechende Nachweis muss spätestens bis zur Anmeldung der Bachelorarbeit erbracht sein. Über die Anerkennung praktischer Tätigkeiten als Praktikum entscheidet der Prüfungsausschuss. Der Prüfungsausschuss entscheidet ferner über die Anrechnung einschlägiger Ausbildungs- und Berufstätigkeiten auf das Praktikum.

Ausnahme: Für Studienbewerber*innen mit einer Qualifikation einer Hochschulreife oder Fachhochschulreife und einer zusätzlichen abgeschlossenen fachlich einschlägigen betrieblichen Berufsausbildung entfällt die praktische Tätigkeit.


WICHTIG: Für Bewerberinnen und Bewerber im Schwerpunkt Film ist die einschlägige praktische Tätigkeit in einer Film- oder Videofirma oder einer Fernsehanstalt anzuleisten, für Bewerberinnen und Bewerber im Schwerpunkt Sounddesign in einem Tonstudio/Originaltonteam oder einer Rundfunk- oder Fernsehanstalt.

Hier finden Sie beispielhaften Berufsbereichen, in denen Sie ein Praktikum ableisten können.