Eröffnung

NRW-Zentrum für Talentförderung zieht in ehemaliges Arbeitsgericht in Gelsenkirchen

NRW-Zentrum für Talentförderung jetzt im ehemaligen Arbeitsgericht in Gelsenkirchen (Bildquelle: ceci/NZfT)

Zur Eröffnung gratulierten NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Frank Baranowski (Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen) sowie Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident der Westfälischen Hochschule). Das Talent-Zentrum im Stadtteil Gelsenkirchen-Ückendorf zu verorten, ist auch von integrativer Bedeutung: In Quartieren wie diesem leben viele junge Menschen aus weniger privilegierten Familien, denen sich das Talentscouting-Programm widmet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Talentscouting-Programms mobilisieren die Potenziale von Schülerinnen und Schülern und motivieren sie zu einem Übergang ins Studium oder die Berufsausbildung.

"Die Resonanz auf das Talentscouting ist so nachhaltig und beeindruckend, dass das Modell nach der ersten Pionierphase künftig auf ganz NRW ausgeweitet wird", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. "Ich freue mich daher sehr, dass das Zentrum in den neuen Räumen einen Ort gefunden hat, in dem die Talentscouts sich austauschen, weiterbilden und dieses erfolgreiche Projekt weiter voranbringen können." Prof. Bernd Kriegesmann sagte: "Die Westfälische Hochschule hat die Bildungsagenda erfolgreich um das Thema Talentscouting erweitert. Wir freuen uns, dass uns die Politik dabei unterstützt und sind stolz darauf, dass mit dem NRW-Zentrum das Herzstück der landesweiten Talentförderung nun seinen Platz mitten in Gelsenkirchen haben wird."

"Für uns ist der neue Standort des NRW-Zentrums für Talentförderung von hoher Symbolkraft: Talentförderung findet hier an einem Ort statt, wo diejenigen, um die es geht, in besonders hoher Dichte vertreten sind – Talente, bei denen Potentiale für mehr Übergänge in die Berufsausbildung oder in ein Studium vorhanden sind", sagte Suat Yilmaz, erster Talentscout in NRW und stellvertretender Leiter des Talentzentrums.