Auslandsaufenthalt und die Corona-Pandemie

Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Informationen beim Lesen möglicherweise nicht mehr aktuell sind. Bitte achten Sie darauf, dass Sie sich immer auch selbst informieren.

Trotz der Corona-Pandemie laufen die Planungen und damit alle Fristen das International Office als ob das Jahr 2021/22 ganz regulär anläuft. Eine Planungssicherheit ist aber aufgrund der Ausnahmesituation momentan leider nicht gegeben.

Bitte beachten Sie, dass alle Zusagen zu Mobilitäten vorbehaltlich sind. Die EU, nationale Regierungen und die Gasthochschulen werden je nach Situation Regelungen beschließen, die letztlich bindend sein werden und nach denen wir uns alle richten müssen. Sobald das International Office relevante Informationen erhält, z.B. durch den DAAD als Nationale Agentur, veröffentlichen wir diese auf unserer Webseite. Bitte informieren Sie sich auch selbständig auf den Seiten Ihrer Gasthochschulen.

Noch einmal: Bitte beachten Sie, dass alle Zusagen zu Mobilitäten vorbehaltlich sind und je nach Situation und Entscheidungen Dritter ggf. zurückgezogen werden (müssen).

Wenn wir Absagen von Mobilitäten für das SoSe 2021 durch die Gasthochschulen erhalten, leiten wir diese an Ihre Auslandsbeauftragten weiter. Sie selbst werden i.d.R. direkt von der Gasthochschule über Absagen und Änderungen informiert.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bitten wir Sie, sich bei der Planung bzw. vor dem Antritt eines Auslandsaufenthalts dringend über die aktuelle Situation im Gastland zu informieren und ggf. den virtuellen Beginn einer Erasmus-Mobilität und die spätere physischen Fortsetzung in Erwägung zu ziehen.

Wir weisen darauf hin, dass für uns als Hochschule Ihre Gesundheit und Sicherheit oberste Priorität haben.

Voraussichtlich nicht. Offizielle Verlautbarungen der Regierung gibt es nicht, leider verdichten sich jedoch die Hinweise, dass bis zum Juli und darüber hinaus die Grenzen von Australien und Neuseeland noch nicht geöffnet sein werden. Einige Universitäten haben bereits Gastsemester-Aufenthalte abgesagt oder verweisen auf ihr Online-Angebot. 

Die Pandemieentwicklung gestaltet sich weiterhin dynamisch. Wenn Sie sich um ein Auslandsaufenthalt bewerben oder vielleicht bereits eine Zusage erhalten haben, stellen Sie sich sicherlich die Frage, ob, wann und wie ein Beginn in der Corona-bedingten Pandemiesituation möglich ist.

Zunächst einmal: Die Fachhochschule Dortmund möchte Sie auch in dieser schwierigen Situation unterstützen und bietet Ihnen in fast allen Fällen flexible Lösungen an:

  • Sie können den Antritt und die Ausreise verschieben,
  • Sie können Ihr Auslandssemester  von Deutschland aus online antreten, wenn Ihre ausgewählte Gasthochschule digital gestützte Studien- oder Forschungsformate anbietet,
  • Sie können nach Rücksprache mit dem International Office und den Auslandsbeauftragten der Fachbereiche das Auslandssemester in ein anderes Zielland verlegen. (nicht kurzfristig möglich)

Die genannten Möglichkeiten gelten auch für Studierende, die zwischenzeitlich nach Deutschland zurückgekehrt sind und nun über eine Wiederausreise in ihr Gastland nachdenken.

Bitte beachten Sie:
Wir weisen darauf hin, dass das Auswärtige Amt weitere Corona-bedingte Not-Rückholaktionen deutscher Staatsbürger ausgeschlossen hat. Sollten Sie sich zu einer Ausreise in ein Corona-Risikogebiet oder in ein Land oder eine Region mit einer Corona-bezogenen Reisewarnung entschließen, geschieht dies auf Ihre eigene Verantwortung.

Bitte informieren Sie sich ausführlich über alle Konsequenzen dieser Entscheidung, insbesondere über die jeweils gültigen Regeln bei Aus- und Rückreise, zu Quarantäne- und Testpflichten, zu Hygieneregeln und weiteren Verhaltensvorschriften. Auch wenn Ihr Versicherungsschutz bei Reisen in Corona-Risikogebiete oder in Länder und Regionen mit einer Corona-bezogenen Reisewarnung ihre Gültigkeit behalten, appellieren wir eindringlich dazu, eine der oben beschriebenen Alternativen zu wählen.

Wir bitten unsere Studierenden, sich zu versichern, dass sie sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amtes eingetragen haben, egal in welchem Land sie sich befinden. Es wird dringend empfohlen, sich ebenfalls die Notfall-Nummer, die auf der Website der jeweiligen deutschen Auslandsvertretung zu finden ist, zu notieren und sich zusätzlich über die Internetseite der jeweiligen Botschaft über weitere Kontaktmöglichkeiten zu informieren.

Es gelten länderspezifische Reisewarnungen aufgrund der Pandemie. Welche Länder betroffen sind und welche Regelungen in anderen Ländern gelten, erfahren Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Bitte informieren Sie sich dort vor Reiseantritt über die Einreisebestimmungen. In vielen Ländern ist eine Einreise aus Deutschland derzeit nicht möglich.

Virusvarianten-Gebiete sind Gebiete, in denen durch das Bundesministerium für Gesundheit im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat ein besonders hohes Risiko für eine Infektion mit dem Corona-virus SARS-CoV-2 festgestellt wurde, weil in diesem Risikogebiet bestimmte, neuartige und gefährlichere Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten sind. Das Robert Koch-Institut veröffentlicht eine fortlaufend aktualisierte Liste der Virusvarianten-Gebiete im Internet unter der Adresse www.rki.de/risikogebiete.

Neben den geltenden Anmelde-, Test- und Quarantäneregeln ist zum Schutz der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland und zur Limitierung des Eintrags und der schnellen Verbreitung der neuen Virusvarianten eine zeitlich befristete Beschränkung der Beförderung von Einreisenden aus den als Virusvarianten-Gebieten eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland geboten.

Das Beförderungsverbot betrifft den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern. Die Verordnung gilt ab dem 30. Januar 2021, 0 Uhr bis zum 17. Februar 2021, 24 Uhr.

Einreise aus einem Risikogebiet

Das müssen Sie beachten:

  • Sie wollen nach Deutschland einreisen und haben sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten?

  • Ob Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, können Sie dieser Liste des RKI entnehmen.

  • Bereits bevor Sie einreisen, müssen Sie eine digitale Einreiseanmeldung durchführen, wenn Sie sich bis zu zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu Ihren Aufenthalten der letzten zehn Tage an. Nach vollständiger Angabe aller notwendigen Informationen erhalten Sie eine PDF-Datei als Bestätigung. Ihr Beförderer wird in der Regel vor der Beförderung kontrollieren, ob Sie eine Bestätigung vorweisen können. Eine Beförderung kann anderenfalls nicht erfolgen. 

  • Sollte Ihnen aufgrund fehlender technischer Ausstattung oder aufgrund technischer Störung eine digitale Einreiseanmeldung nicht möglich sein, müssen Sie stattdessen eine Ersatzmitteilung in Papierform
    PDF-Datei (nicht barrierefrei, 252 KB) ausfüllen. Bitte entnehmen Sie den Hinweisen in der Ersatzmitteilung, wo Sie diese abzugeben haben (z.B. beim Beförderer oder bei der Deutsche Post E-POST Solutions GmbH, 69990 Mannheim).

  • Nach Aufenthalt in einem Risikogebiet müssen Sie außerdem bis spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass Sie nicht mit dem Coronavirus infiziert sind.  Die zuständige Behörde (in der Regel das Gesundheitsamt) kann die Vorlage eines Nachweises von Ihnen bis zu zehn Tagen nach Einreise verlangen. Nachweise sind entweder ein Testergebnis oder ein ärztliches Zeugnis hinsichtlich des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Sie können sich unter der Telefonnummer 116 117 oder im Internet unter www.116117.de informieren, wo Sie in Wohnortnähe einen Test machen können. Wer sich beim Hausarzt testen lassen möchte, sollte unbedingt vorher dort anrufen.

  • Bitte beachten Sie die besonderen Regeln für Einreisen nach Aufenthalt in Gebieten mit besonders hohen Infektionsrisiken. Dazu gehören Regionen mit besonders hohen Fallzahlen oder Regionen, in denen sich bestimmte Virusmutationen verbreitet haben. Diese Gebiete sind auf dieser Liste des RKI ausgewiesen. Reisende aus diesen Gebieten müssen sich schon vor der Abreise testen lassen und müssen ein negatives Testergebnis dem Beförderer, beispielsweise der Fluggesellschaft, vorlegen. Auch bei der Einreisekontrolle in Deutschland durch die Bundespolizei kann der Nachweis verlangt werden.

  • Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Auf diese Regelungen haben sich Bund und Länder geeinigt. Hinweis: Die Umsetzung der Quarantäneregelungen erfolgt durch Rechtsverordnungen der Bundesländer. Letztendlich verbindlich ist das Recht des Bundeslandes, in das Sie einreisen beziehungsweise in dem Sie sich aufhalten. Beachten Sie auch mögliche Ausnahmeregelungen zur Quarantänepflicht nach dem Recht Ihres Bundeslandes (insbesondere Durchreisende und Grenzpendler).

  • Während der Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen und Besuch zu empfangen. Vergessen Sie nicht: Diese Maßnahme dient dem Schutz Ihrer Familie, der Nachbarn und aller anderen Menschen in Ihrem Umfeld. Verstöße gegen die Quarantäneregeln können mit Bußgeldern geahndet werden!

  • Die häusliche Quarantäne kann in der Regel mit einem negativen Testergebnis frühestens nach fünf Tagen beendet werden. Beachten Sie bitte für die Quarantäneregelungen die Regelungen des Bundeslandes NRW.

Wenn Sie Fragen zu den Quarantäne-Vorschriften haben, wenden Sie sich am besten direkt an Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Der GKV Spitzenverband hat am 12.11.2020 beschlossen, dass internationalen Studierenden aus dem außervertraglichen Ausland die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung unter bestimmten Voraussetzungen erlassen werden können.

Von der Beitragspflicht befreit sind demnach diejenigen Studierenden, die aufgrund der Corona-Pandemie an der Aufnahme bzw. Fortführung Ihres Studiums in Deutschland gehindert worden sind. D.h., das Studium konnte aufgrund bestehender Reisebeschränkungen oder Verzögerungen in der Visa-Beantragung nicht in Präsenz-, sondern lediglich in digitaler Form (im Ausland) durchgeführt werden. Leistungen der (deutschen) Krankenversicherung konnten demnach nicht in Anspruch genommen werden.

Internationalen Studierenden, die sich in dieser Situation wiederfinden, können bei späterer Einreise die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bis zum Zeitpunkt der Einreise erlassen werden. Sie sollten sich frühzeitig mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen und klären, wie ein Antrag auf Beitragserlass gestellt werden kann. Rechtsgrundlage für den Beitragserlass ist § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 SGB IV in Verb. mit § 9 der Beitragserhebungsgrundsätze des GKV-Spitzenverbandes.

Wir empfehlen Ihnen, die deutsche Corona-Warn-App auf Ihrem Mobiltelefon zu installieren.
Die Corona-Warn-App ist eine App, die hilft, Infektionsketten des SARS-CoV-2 (COVID-19-Auslöser) in Deutschland nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Die App basiert auf Technologien mit einem dezentralisierten Ansatz und informiert Personen, wenn sie mit einer infizierten Person in Kontakt standen.
Bitte lesen Sie den FAQ  nach, wenn Sie weitere Fragen haben.

  • Das Wintersemester 2020/21 wird ein hybrides Semester sein: mit digitalen Lehr- und mit Präsenzveranstaltungen.
  • Die Lehrveranstaltungen beginnen am 26. Oktober.
  • Die Erstsemester*innen starten am 02. November.
  • Das Vorlesungsende ist am 26. Februar.

Die Gesundheitsminister der Bundesländer haben sich darauf verständigt, an allen deutschen Flughäfen zusätzlich Corona-Tests auf freiwilliger Basis anzubieten. Testwillige können sich gegen Gebühr testen lassen.

Die neue Einreiseverordnung des Landes NRW können Sie hier ständig nachlesen

Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen zum Coronavirus SARS-CoV-2 für Reiserückkehrer*innen oder Einreisende finden Sie beim Robert-Koch-Institut.

Die Liste der internationaler Risikogebiete ändert sich fortlaufend. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Um Ihnen einen besseren Überblick über die Situation bezüglich Online- und Präsenzlehre an europäischen Hochschulen zu ermöglichen, hat die European University Foundation (EUF) eine Website entwickelt. 
Bitte beachten Sie, dass die Angaben in der Liste nur durch die jeweilige Hochschule erfolgen kann und die Fachhochschule Dortmund somit nicht für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte garantieren kann. https://covid.uni-foundation.eu/

Für den Fall, dass Gasthochschulen verlangen sollten, dass Sie 14 Tage vor Beginn der Vorlesungen anreisen und sich für diese Zeit in eine selbstauferlegte Quarantäne begeben sollen, wurde nun seitens der EU-Kommission bestätigt, dass diese Quarantänezeit bei der Einreise ins Gastland zur Mobilitätsphase zählen.

Um diese Quarantänezeiten sowohl aus Sicht des Programms als auch zu Ihrem Vorteil bestmöglich zu gestalten, empfehlen wir Ihnen in diesen Fällen den kostenlosen Online-Sprachkurs  (OLS) zu nutzen.

Die Kommission hat allerdings auch informeirt, dass mögliche Quarantänezeiten bei der Rückkehr ins Heimatland NICHT als Mobilitätsphase gefördert werden können.

Vorausgesetzt, von der Gasteinrichtung werden Kurse angeboten, die zur Erreichung der Lernziele beitragen, kann virtuelle Mobilität weiterhin im Erasmus-Programm durchgeführt werden.

Da während der virtuellen Phase der Mobilität im Heimatland keine auslandsbedingten Mehrkosten anfallen, erfolgt keine finanzielle Förderung für diesen Zeitraum. Sobald die physische Mobilitätsphase beginnt d.h. mit der Ankunft im Gastland, können Sie den regulären Zuschuss für den Auslandsaufenthalt erhalten.

Die Mindestförderdauer einer Erasmus+ Mobilität von 3 Monaten sollte erfüllt werden.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bitten wir Sie, sich bei der Planung bzw. vor dem Antritt eines Auslandsaufenthalts dringend über die aktuelle Situation im Gastland zu informieren.

Studierende sollten sich vor einer Ausreise grundsätzlich informieren, wie sich die Situation im Gastland darstellt und ihre Entscheidungen in Absprache mit ihren Auslands-/Länderbeauftragten treffen.

Da der Umgang mit Corona die physische Mobilität in den kommenden Monaten weiterhin beeinflussen wird, räumt die Europäische Kommission in dieser Zeit der Ungewissheit und der Einschränkungen der physischen Mobilität die Möglichkeit ein, geplante Mobilitäten virtuell zu beginnen. Sofern beispielsweise Reisebeschränkungen aufgehoben oder Hochschulen wieder für physische Mobilität geöffnet werden, soll die virtuelle Mobilität im Sinne eines "Blended Mobility"-Ansatzes gefördert werden: auf eine Phase der virtuellen Mobilität an einer Gasteinrichtung im Ausland sollte eine physische Mobilität im Ausland mit der vorgegebenen Mindestdauer folgen.

Die finanzielle Förderung der Mobilität setzt mit dem Zeitpunkt der Reise ins Gastland ein, sei es zum Präsenz- oder Online-Studium. 

Sollten Sie Ihren Aufenthalt verschieben wollen, besprechen Sie das bitte mit den Auslands/Länderbeauftragten am Fachbereich. Informieren Sie uns im International Office per Email an erasmus@fh-dortmund.de offiziell über die Verschiebung. Wir werden dann die Nominierung beim Partner ändern und passen die Daten entsprechend im Mobility Online Portal an.

Wenn Sie Ihren Aufenthalt nicht antreten wollen, informieren Sie bitte umgehend die Gasthochschule und stornieren Sie Ihren ERASMUS-Antrag in Mobility Online Portal unter Angabe des Stornierungsgrunds (Funktion ganz oben in Ihrem Workflow)