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NRWege ins Studium

Studien-Stipendien für internationale Studierende mit Fluchthintergrund

Das International Office der Fachhochschule Dortmund vergibt im Rahmen des Programms „NRWege ins Studium – Integration von Flüchtlingen an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen“ des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Fördermittel des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) des Landes Nordrhein-Westfalen an Studierende mit Fluchthintergrund, die gute bis sehr gute Studienleistungen nachweisen können.

Internationale Studierende mit Fluchthintergrund können sich bei Nachweis eines erfolgreichen Studienverlaufs um ein Studienstipendium bewerben.

Bewerbungsfrist: 26.08.2020

Antragsunterlagen

Folgende Unterlagen müssen bei Antragsstellung abgegeben werden:

  1. Ausgefülltes Antragsformular
  2. Motivationsschreiben des Studierenden/der Studierenden
  3. Lebenslauf
  4. Kopie des Elektronischen Aufenthaltstitels als Nachweis des Fluchthintergrunds1
  5. positives Gutachten eines/einer  Hochschullehrenden
  6. Immatrikulationsbescheinigung
  7. Notenspiegel (aktueller Ausdruck aus dem ODS)
  8. Passkopie, falls vorhanden
  9. BAföG Zu- oder Absagebescheid
  10.  Unterschriebenes Schreiben Art. 13 Datenschutzgrundverordnung

Folgende Unterlagen bringen Sie bitte bei Abgabe Ihres Antrags zur Einsicht im International Office mit:

  1. Mietvertrag
  2. Kontoauszüge der letzten 3 Monate
  3. Beim Bezug weiterer öffentlicher Leistungen, Vorlage der Bescheide

Bitte reichen Sie das vollständig ausgefüllte Antragsformular schnellstmöglich ein. Alle weiteren Bewerbungsunterlagen müssen vollständig und fristgerecht bis 26. August 2020 nachgereicht werden. Ihre Bewerbung schicken Sie bitte per Email und Post an Frau Albrecht.

Die Anträge, die nach der Frist eingegangen sind oder unvollständig sind, können nicht berücksichtigt werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf das Stipendium. 

Höhe und Laufzeit der Stipendien

Das Stipendium ist leistungsorientiert und soll an gute und sehr gute Studierende ab dem 2. Fachssemester vergeben werden. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch eine Auswahlkommission nach studienleistungsbezogenen Kriterien unter Berücksichtigung der individuellen Situation.

Stipendienhöhe:  bis zu 861 Euro monatlich, je nach Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen

Stipendienlaufzeit: 01.09.2020 -  31.08.2021 (mindestens zwölf Monate)

Eine Wiederbewerbung bei Neuausschreibung des Programms ist zulässig. Die Förderdauer darf jedoch maximal drei Jahre nicht überschreiten und ist abhängig von der Weiterbewilligung durch die Auswahlkommission.

Erhalt Staatlicher Leistungen (z.B. BAföG-Leistungen) und NRWege - Studienstipendium

Staatliche Leistungen (z.B. BAföG) sowie Stipendien aus öffentlichen Mitteln werden auf ein Stipendium angerechnet, Förderbescheide sind vorzulegen. Aus der Anrechenbarkeit von BAföG-Ansprüchen (bzw. anderen Stipendien oder staatlichen Leistungen) ergibt sich, dass Personen, die BAföG-Höchstsatz erhalten, nicht gleichzeitig durch das NRWege-Stipendium gefördert werden können. Bei Studien-Stipendien darf der Gesamtbetrag (Stipendium Euro plus staatliche Leistungen und/oder andere Stipendien) 861 Euro nicht überschreiten. Teilstipendien können in diesen Fällen eine Förderalternative sein. Grundsätzlich werden Bewerber*innen ohne eine Finanzierungsmöglichkeit durch öffentliche Mittel verstärkt berücksichtigt.

Nachweis eines Fluchthintergrunds durch den Aufenthaltstitel

1 Sie können sich bewerben, wenn auf Sie einer der nachstehenden Aufenthaltstitel zutrifft:

  • Personen mit BÜMA/Ankunftsnachweis (Meldung des Asylgesuchs vor Antragstellung gem. §63a AsylG)
  • Asylbewerber*innen (Laufendes Verfahren – Aufenthaltsgestattung gem. §55 AsylG)
  • Geduldete (Vorübergehende Aussetzung der Abschiebung - Duldung gem. §60a AufenthG)
  • Asylberechtigte gem. Art. 16a GG/ GFK (Aufenthalt gem. §25 Abs. 1 AufenthG)
  • Anerkannte Flüchtlinge gem. § 3 AsylG (Aufenthalt gem. §25 Abs.2 S.1/1. AufenthG)
  • Subsidiär Schutzberechtigte gem. § 4 AsylG (Aufenthalt gem. §25 Abs.2 S.1/2. AufenthG)
  • Personen mit Abschiebeschutz gem. § 60 Abs. 5 und 7 AufenthG (Aufenthalt gem. §25 Abs.3 AufenthG)
  • Personen mit Aufenthalt gem. § 22 Sätze 1 und 2, §23 Absatz 1, 2 und 4, § 24 und § 25 Absatz 5 AufenthG
  • Nachgezogene Familienangehörige (Eltern, Kinder, Ehegatten) von anerkannten Asylberechtigten, Flüchtlingen nach der Genfer Konvention und subsidiär Schutzberechtigten haben Zugang zum kostenfreien Verfahren, wenn sie zusätzlich den Aufenthaltstitel des Stammberechtigten (des zuerst eingereisten Familienmitglieds) nachweisen können gem. §29 Abs. 2, §30, §31, §32, §34 Abs. 1 und 2 und §36 AufenthG
  • Personen mit Fiktionsbescheinigung gem. §81 Abs. 3 und 4 AufenthG

  • Sonstige (Nachweis des Fluchthintergrunds ist zu erbringen)

Weitere Informationen finden Sie in der rechten Spalte zum Download.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Bewilligung eines Stipendiums.

Änderungen vorbehalten.