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Erasmus+ - Auslandstudium

Studierende der Fachhochschule Dortmund können durch das Austauschprogramm Erasmus+ an europäischen Partnerhochschulen studieren, mit denen ein ERASMUS+ - Vertrag abgeschlossen ist und Austauschplätze vereinbart sind.

Erasmus+ beinhaltet im Studierenaustausch weiterhin die Befreiung von den Studiengebühren und einen finanziellen Zuschuss für die Stipendiaten.

Sie  finden auf dieser Seite Informationen zum Bewerbungsprozess, für einen Erasmus-Studienaufenthalt ab WiSe 2014/15. 

Die Seite wird ständig aktualisiert, da auch uns viele Informationen erst sehr kurzfristig zur Verfügung stehen. Bitte informieren Sie sich also regelmäßig, da wir der Informationspflicht mit der Veröffentlichung hier genügen.

Teilnahmevoraussetzungen

Im EU-Programm ERASMUS ist der Erwerb und die Anerkennung der Studienleistungen eine grundsätzliche Teilnahmebedingung.

Am Erasmus+ - Programm teilnehmen können Studierende der Fachhochschule Dortmund, die

  • für ein Vollzeitstudium (Studium mit Abschluss BA, MA) immatrikuliert sind,
  • zu Beginn des Auslandsaufenthalts mindestens im 3. Semester eingeschrieben sind (MA-Studierende haben bereits den Bachelor und damit mehr als ein Studienjahr absolviert) und
  • ausreichende Kenntnisse der Unterrichtssprache an der Partnerhochschule (durch Sprachnachweis zu belegen) nachweisen können.

Erasmus-Studierende können an einer ERASMUS-Partnerhochschule für entweder ein oder zwei Semester innerhalb eines akademischen Jahres studieren, je nachdem, wie der Kooperationsvertrag und die Partnerhochschule dies zulässt.


Fristen

Es gilt der 01. März eines Jahres als Anmeldefrist zur Teilnahme am Erasmus+ - Studium im darauf folgenden akademischen Jahr. Bis dahin muss die Nominierung durch den Fachbereich erfolgt und dem International Office mitgeteilt worden sein.

Beispiel:
Wenn Sie im akademischen Jahr 2018/2019 - auch im Sommersemester 2019 - am Erasmus+ - Austausch teilnehmen möchten, müssen Sie sich bis zum 01. März 2018 mit dem Nominierungsformular im International Office zur Förderung anmelden.
Dazu benötigen Sie eine Zusage von der/dem Auslandsbeauftagten Ihres Fachbereichs, der/die das Formular unterzeichnen muss.
Gleichzeitig müssen Sie auch die Bewerbungsfristen an den Gasthochschulen beachten, die z.B. für das Wintersemester häufig vor dem 31.Mai liegen.

Sollten Sie die Frist am 01.März verpassen, kann eine finanzielle Förderung nicht garantiert werden.

Ist keine finanzielle Förderung möglich, können Sie aber, wenn noch Austauschplätze verfügbar sind, als sogenannte "Zero Grant-Studierende" an den Partnerhochschulen studieren und von der Befreiung der Studiengebühren an der Gasthochschule profitieren.


Bewerbung und Auswahl

Grundsätzliche Informationen zur Bewerbung: 

Sie können sich nur für eine Gasthochschule bewerben.

Bevor Sie sich bewerben, vergleichen Sie bitte das Kursangebot an Ihrer Wunschhochschule mit dem Veranstaltungsangebot Ihres Studienfaches an der Fachhochschule Dortmund und erstellen anschließend nach Rücksprache mit Ihren Auslandsbeauftragten ein Learning Agreement.

Studierende unserer Hochschule bewerben sich  mit dem "Antrag auf Nominierung" bei den für die jeweilige Partnerhochschule verantwortlichen Koordinator_innen bzw. bei den Auslandsbeauftragten, die auch über die Auswahl und Vergabe der Plätze entscheiden.

 


ERASMUS-Beauftragte

Die Koordinatorin / den Koordinator für Ihren Fachbereich entnehmen Sie der nachstehenden Liste.
Falls Sie nicht fündig werden, wenden Sie sich bitte an Frau Hösch/ International Office.

 

FB Architektur Prof. Dr. Schultz-Fölsing
FB Design Prof. Dirk Gebhardt
FB Elektrotechnik Prof. Dr.-Ing. Yan Liu

FB Informationsotechnik

 

Prof. Dr. Ingo Kunold (Ungarn, Tschechien, Finnland) 

Prof. Dr. Wagner (weitere Kontakte) 

FB Informatik Prof. Dr. Christian Reimann
FB Maschinenbau

Dr. Malcolm Usher

FB Angewandte Sozialwissenschaften Prof. Dr. Michael Boecker
FB Wirtschaft   Partnerhochschulen- und Länderbeauftragte des Fachbereichs
Hochschulkoordinatorin Dipl.-Betriebswirtin (FH) Dagmar Hösch

**HIER** Anmeldung und Registrierung zum ERASMUS-Programm

Die Registrierung zum ERASMUS-Programm läuft nur noch über ein Online-Portal.

Stellen Sie Ihren Antrag auf Nominierung für das ERASMUS-Studium über das Bewerberportal.

Zugang zum Bewerberportal Mobility Online

Sobald Sie sich registriert haben und durch den Fachbereich nominiert worden sind (Nomninierungsantrag wird im Rahmen der Registrierung generiert), erhalten Sie vom International Office eine E-Mail mit weiteren Informationen zur Anmeldung zum Erasmus-Programm.

Lesen Sie unbedingt das Dokument "Wichtige Informationen zur Bewerbung"!


Förderhöhe

Die Förderhöhe ist abhängig vom Zielland; es bestehen drei verschiedene Ländergruppen, unterteilt  in Länder mit höheren, mittleren und niedrigeren Lebenshaltungskosten.

Die Förderhöhe wird auf den Tag genau berechnet.

Gruppe

Länder

Förderhöhe/Monat

Förderhöhe/Tag

Gruppe 1

(höhere Lebenshaltungskosten)

Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich

450,00€

15,00 €

Gruppe 2

(mittlere Lebenshaltungskosten)

Belgien, Deutschland, Frank-reich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern

390,00€

13,00 €

Gruppe 3

(niedrige Lebenshaltungskosten)

Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Mazedonien (EJRM), Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

330,00€

11,00 €

Bitte beachten Sie, dass kein Rechtsanspruch auf eine Förderung oder eine bestimmte Zuschusshöhe besteht. 

Stehen keine Fördermittel mehr zur Verfügung,können Studierende trotzdem als ERASMUS-Stipendiaten an Partnerhochschulen gehen. In diesen Fällen wird jedoch keine Mobilitätsförderung ausgezahlt (Zero-Grant-Stipendium)


Förderdauer

Aufgrund der nationalen Vorgaben des DAAD und den damit verbundenen Förderhöhen beträgt die maximale Förderdauer eines ERASMUS-Studiums im akademsichen Jahr 2019/20 4 Monate (120 Tage).

Studierende, die sich an einer Gasthochschule für zwei Auslandssemester einschreiben, können maximal 8 Monate gefördert werden.

Die Gesamtsumme der Förderung wird weiterhin am Ende des Aufenthalts taggenau berechnet und schließt grundsätzlich nur den nachgewiesenen akademischen Aufenthalt an der Gasthochschule ein.


Berichtspflicht

Alle Geförderten, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, spätestens 4 Wochen nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (Confirmation of Stay, Erfahrungsbericht), die im Mobility Portal hochzuladen sind, einzureichen.

Wird der Berichtspflicht nicht fristgerecht nachgekommen, kann die letzte Förderrate einbehalten werden.


Verlängerung

Wenn es sich abzeichnet, dass Ihr Aufenthalt studienbedingt über das bisher geplante und im System eingegebene Enddatum hinaus gehen wird, müssen Sie mindestens einen Monat vor diesem geplanten Enddatum beim International Office eine Verlängerung beantragen. Dies ist in Ihrem Teilnehmerkonto zu erledigen und gilt für Verlängerungen von ein paar Tagen bis zu ein paar Wochen oder Monaten und auch, wenn Sie z.B. um ein Semester verlängern möchten (letzteres ist nur möglich, wenn Sie sich im Wintersemester befinden und das Sommersemester ebenfalls an der Gasthochschule verbringen möchten).

Bei Verlängerungen um ein Semester an der Gasthochschule sprechen Sie sich zuerst mit der Gastuniversität und Ihrer/Ihrem Auslandsbeauftragten ab, denn deren beider Einverständnis der Verlängerung im ERASMUS+ - Programm muss dann ebenfalls bis spätestens einem Monat vor dem geplanten Enddatum (per formloser E-Mail an auslandsmobilitaet@fh-dortmund.de) im International Office vorliegen.

Erst dann kann die Verlängerung bearbeitet werden. Auch ist in diesen Fällen ein neues Learning Agreement notwendig. In allen Verlängerungsfällen ist überdies ein neues Grant Agreement notwendig. Diese Schritte werden in Ihrem Teilnehmerkonto freigeschaltet, sobald die Verlängerung von uns bearbeitet wurde.

Bitte beachten Sie: Eine Verlängerung muss sich unmittelbar an den laufenden Aufenthalt anschließen. Über das Sommersemester hinaus kann nicht um ein weiteres Semester verlängert werden, da die Förderfrist nur das europäische akademische Jahr umfasst. Für nachgewiesene Prüfungsphasen oder Zusatzstudien an der Gasthochschule kann eine Verlängerung bis zum Ende der Förderfrist (30. September eines jeden Jahres) genehmigt werden. Die maximale Förderdauer darf nicht überschritten werden. 

Eine Verlängerung vom Sommersemester um ein weiteres Semester im darauffolgenden akademischen Jahr ist nur möglich mit einer Neubewerbung bei der/dem zuständigen Auslandsbeauftragten an der FH Dortmund, da geprüft werden muss, ob das mit der Partnerhochschule vertraglich vereinbarte Kontingent bereits ausgeschöpft ist.

Ob für rechtzeitig im International Office eingegangene Verlängerungsanträge Mittel für eine Weiterzahlung des ERASMUS-Mobilitätsstipendiums zur Verfügung stehen, ist nicht absehbar. Dies wird kommuniziert, wenn ein Überblick über die Fördermittel besteht und die Zahl der Verlängerungsmonate und ERASMUS-Verkürzungen. Falls keine oder ungenügend Mittel zur Verfügung stehen, kann eine Verlängerung dennoch stattfinden, der Verlängerungszeitraum wird dann nicht finanziell gefördert (sogenannte Zero Grant-Tage).


Spätbewerbung auf Restplätze (Sommersemester)

Falls Sie sich noch nach Ablauf der Bewerbungsfrist für einen Erasmus-Platz im Sommersemester bewerben möchten, nehmen Sie bitte wegen der Verfügbarkeit von Restplätzen Kontakt mit dem/der Auslandsbeauftragten Ihres Fachbereichs auf.

Bitte beachten Sie, dass auch Spätbewerber_innen keinen Anspruch auf einen Mobilitätszuschuss haben. Ein Zuschuss wird nur gewährt, wenn noch Restmittel vorhanden sind.

Bewerbungen für einen Restplatz im folgenden Sommersemester sind vom 1. Juni bis zum 1. September möglich.


Absage, Abbruch, Verkürzung des Auslandsaufenthaltes oder Rückkehr ohne Leistungen

Sie sind verpflichtet, dem International Office sowie die Programmbeauftragten der Heimat- und der Gastuniversität umgehend zu benachrichtigen, falls Sie den Auslandsstudienaufenthalt nicht antreten oder vorzeitig abbrechen. Auch wenn Sie Ihr für zwei Semester geplantes Studium nach einem Semester beenden, ist dies der Gasthochschule und der Heimathochschule (Fachbereich und International Office) explizit mitzuteilen.

Bei Nichtantritt oder vorzeitigem Abbruch und einer Aufenthaltsdauer von unter drei Monaten muss der gesamte bis dahin erhaltene Mobilitätszuschuss unverzüglich zurückgezahlt werden, da die Mindestdauer von 3 Monaten nicht unterschritten werden darf. Bei einer Aufenthaltsdauer von über drei Monaten muss nur der Anteil für die nicht angetretenen oder beendeten Monate taggenau zurückgezahlt werden.

Bei Rückkehr ohne Leistungen wird eine bereits ausgezahlte Förderung zurück gefordert.


**NEU** maximale Förderdauer in ERASMUS+

Die maximale Förderdauer pro Studienzyklus (BA/MA) beträgt zwölf Monate, kombinierbar aus mindestens zweimonatigen Praktika und/oder mindestens dreimonatigen Studienaufenthalten.

Beispiele:
2 x 5 Monate Auslandsstudium + 2 Monate Auslandspraktikum = 12 Fördermonate

9 Monate Auslandspraktikum +  3 Monate Auslandsstudium = 12 Fördermonate


Sonderförderung von alleinerziehenden Studierenden oder Studierenden mit Behinderung

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern. Aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für Studierende, die während des Auslandsstudiums alleinerziehend sind) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert.

Sonderförderung von Teilnehmer_innen mit Behinderung

Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Sonderförderung von Studierenden mit Kind als Pauschale

Studierende, die ihr Kind/ihre Kinder mit zum Erasmus+ Studienaufenthalt in ein Programmland nehmen und dort während der Erasmus+ Mobilität alleinerziehend sind, können Sondermittel als Pauschale erhalten. Die maximale monatliche Förderhöhe wird vorgegeben durch drei Ländergruppen.