Nachteilsausgleiche im Studium

Die Hochschulen sind gesetzlich dazu verpflichtet, die besonderen Bedürfnisse und Möglichkeiten von Studierenden mit Behinderungen/chronischen Krankheiten zu berücksichtigen. Dadurch soll ihre Chancengleichheit im Studium und im Hochschulleben gewährleistet werden. Nachteilsausgleiche regeln die Erbringung von Studien- und Prüfungsleistungen. Bei einem Nachteilsausgleich werden immer die individuellen Möglichkeiten und Unterstützungsbedarfe der Studierenden mit Behinderungen/chronischen Krankheiten berücksichtigt. Deswegen können keine allgemein verbindlichen Angaben über Prüfungsmodifikationen getroffen werden.
Als Beispiel können Zeitverlängerungen bei Klausuren und mündlichen Prüfungen, separate Prüfungsräume oder die Zulassung von erforderlichen technischen bzw. personellen Hilfen, genannt werden.

Beim Team Barrierefrei Studieren erhalten Sie eine erste Beratung zu den für Sie persönlich notwendigen und möglichen Formen des Nachteilausgleichs.

Antragsstellung:
Um einen Nachteilsausgleich zu erhalten, stellen Sie einen Antrag bei Ihrer/Ihrem Prüfungsausschussvorsitzenden. Zur Orientierung bei der Antragsstellung und beim Ablauf finden Sie hier ein Antragsformular mit einem Leitfaden (bitte zum Ausfüllen Adobe-Reader nutzen).

Da Sie für die Beantragung ein ärztliches/psychotherapeutisches Attest benötigen, finden Sie hierein Anschreiben für die Person, die ihnen ein Attest ausstellt.

Eine erste Beratung zu möglichen Formen des Nachteilsausgleichs erhalten Sie in der Beratung des Teams Barrierefrei studieren (siehe Kontakt rechte Spalte oben).

Studierende des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften wenden Sie für die Antragsstellung zum Nachteilsausgleich immer erst an die Inklusionsbeauftragte Prof.in Dr. Stefanie Kuhlenkamp

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