Nachteilsausgleiche im Studium

Gesetze fordern die Hochschulen auf, die besonderen Bedürfnisse und Möglichkeiten von Studierenden mit Behinderung/chronischer Krankheit zu berücksichtigen und Chancengleichheit im Studium und im Hochschulleben zu schaffen. Nachteilsausgleiche regeln die Erbringung von Studien- und Prüfungsleistungen. Die Rechtsgrundlage findet sich in den Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge. Bei einem Nachteilsausgleich werden immer die individuellen Besonderheiten und Möglichkeiten der Studierenden mit Behinderung/chronischer Krankheit berücksichtigt. Deswegen können keine allgemein verbindlichen Angaben über Prüfungsmodifikationen getroffen werden.
Bei der nachfolgenden Aufzählung handelt es sich daher nur um eine Auswahl möglicher Beispiele:

  • Zeitverlängerung bei Klausuren und mündlichen Prüfungen
  • Verlängerung des Gesamtprüfungszeitraumes
  • Zulassung von erforderlichen technischen bzw. personellen Hilfen
  • Ersetzen mündlicher Prüfungen durch schriftliche Prüfungen
  • Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher*innen

 

Antragsstellung:
Um einen Nachteilsausgleich zu erhalten, stellen Sie einen Antrag bei Ihrer/Ihrem Prüfungsausschussvorsitzenden. Zur Orientierung bei der Antragsstellung und beim Ablauf finden Sie hier ein Antragsformular mit einem Leitfaden.

Da Sie für die Beantragung ein ärztliches/psychotherapeutisches Attest benötigen, finden Sie hier ein Anschreiben für die Person, die ihnen ein Attest ausstellt.

Eine erste Beratung zu möglichen Formen des Nachteilsausgleichs erhalten Sie in der Beratung des Teams Barrierefrei studieren (siehe Kontakt rechte Spalte oben).

Studierende des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften wenden Sie für die Antragsstellung zum Nachteilsausgleich immer erst an die Inklusionsbeauftragte Prof.in Dr. Stefanie Kuhlenkamp

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gedruckt am: 18.11.2018  06:31