Nachteilsausgleiche im Studium

Gesetze fordern die Hochschulen auf, die besonderen Bedürfnisse und Möglichkeiten von Studierenden mit Behinderung/chronischer Krankheit zu berücksichtigen und Chancengleichheit im Studium und im Hochschulleben zu schaffen. Nachteilsausgleiche regeln die Erbringung von Studien- und Prüfungsleistungen. Die Rechtsgrundlage findet sich in den Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge. Bei einem Nachteilsausgleich werden immer die individuellen Besonderheiten und Möglichkeiten der Studierenden mit Behinderung/chronischer Krankheit berücksichtigt. Deswegen können keine allgemein verbindlichen Angaben über Prüfungsmodifikationen getroffen werden.
Bei der nachfolgenden Aufzählung handelt es sich daher nur um eine Auswahl möglicher Beispiele:

  • Zeitverlängerung bei Klausuren und mündlichen Prüfungen
  • Verlängerung des Gesamtprüfungszeitraumes
  • Zulassung von erforderlichen technischen bzw. personellen Hilfen
  • Ersetzen mündlicher Prüfungen durch schriftliche Prüfungen
  • Einsatz von Gebärdensprachdolmetschern

 

Antragsstellung:
Um einen Nachteilsausgleich zu erhalten, stellen Sie einen Antrag bei Ihrer/Ihrem Prüfungsausschussvorsitzenden. Zur Orientierung bei der Antragsstellung und beim Ablauf finden Sie hier ein Antragsformular mit einem Leitfaden.

 

In allen Fragen berät und unterstützt Sie die Beratungsstelle Barrierefreies Studieren!

 

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gedruckt am: 21.11.2017  14:53