Weitere Informationen

Psychologische Studienberatung – ist es etwas für mich?

1. Wer kann sich an die psychologische Studienberatung wenden?
Studierende der Fachhochschule Dortmund können sich mit allen studentischen und persönlichen Anliegen an die psychologische Studienberatung wenden.

2. Wie verläuft eine Einzelberatung?
In einem ersten Gespräch nehmen wir uns Zeit, um Sie und Ihr Anliegen kennenzulernen. Im weiteren Beratungsprozess entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein Verständnis davon, welche Schwierigkeiten bestehen und mit welchen Lösungsstrategien Sie Ihre Ziele erreichen können. Oft können schon ein einzelnes Gespräch oder wenige Beratungstermine dazu beitragen, sich zu stabilisieren und neue Perspektiven zu schaffen. Bei längerfristigem Begleitungsbedarf unterstützen wir Sie bei der Suche nach entsprechenden Angeboten. Die durchschnittliche Dauer eines Beratungsgesprächs beträgt ca. 45 Minuten.

3. Wann macht es Sinn, zur psychologischen Studienberatung zu kommen?
Je früher, desto besser. Es muss nicht erst brennen, um unser Angebot in Anspruch nehmen zu dürfen. Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie spüren, dass Sie mit einer Fragestellung allein nicht vorankommen. Dringend empfehlen wir Ihnen die Inanspruchnahme von Beratung, wenn Ihre Probleme so stark werden, dass der Ablauf Ihres Studiums davon beeinträchtigt wird und der Studienerfolg bedroht ist. Oder wenn es Ihnen sehr schlecht geht und Sie keinen Sinn mehr sehen.

4. Mit welchen Anliegen kann ich in die Beratung kommen?

Mit folgenden Anliegen kommen viele Studierende zu uns:

  • Lern-, Motivations- & Konzentrationsprobleme
  • Prüfungsängste & Blackouts
  • Entscheidungskonflikte, z.B. bei Studienabbruch oder Fachwechsel
  • Schwierigkeiten bei Prüfungsvorbereitung & -management
  • Vereinsamung & Kontaktschwierigkeiten
  • Selbstzweifel & Sebstwertprobleme
  • Depressive Verstimmungen & Stresssymptome
  • Akute psychische Krisen oder psychische Erkrankungen
  • Problematischer Konsum von Substanzen, Spielen oder Medien
  • Private Belastungen & Konflikte
  • Fragen zum Thema Psychotherapie

5. Was kostet die Beratung? Erfährt meine Krankenkasse davon?
Die Kosten für die psychologische Studierendenberatung übernimmt die Fachhochschule Dortmund als Service für ihre Studierenden. Die Krankenkasse ist nicht involviert und erhält keine Information darüber, dass Sie das Angebot der psychologischen Studienberatung in Anspruch nehmen.

6. Ist die psychologische Studienberatung vertraulich?

Die psychologische Studierendenberatung ist streng vertraulich. Das gesamte Beratungsteam unterliegt der Schweigepflicht - auch innerhalb der Hochschule (z.B. gegenüber Lehrenden und Verwaltungsmitarbeitern).


7. Wie komme ich zu einem Termin?

Mit Hilfe der ILIAS-Terminverwaltung können Sie einen verbindlichen Einzeltermin buchen. Oder Sie fragen per Telefon oder E-Mail einen Termin an. Für die offene Sprechstunde ist eine Anmeldung nicht erforderlich, kommen Sie einfach vorbei. Bitte prüfen Sie allerdings vorher mögliche Terminänderungen oder Ausfälle unter "Aktuelles" auf unserer Internetseite.


8. Wie kann ich mich auf einen Beratungstermin vorbereiten?
Wenn es um studienbezogene Probleme geht, ist es sinnvoll eine Leistungsübersicht mitzubringen und mit der Prüfungsordnung vertraut zu sein. Zudem kann es hilfreich sein, sich in Gedanken auszumalen, wie es konkret aussehen würde, wenn Sie Ihrer Problemlösung bereits näher gekommen wären. Woran würde sich das bemerkbar machen?

9. Wie viele Beratungsgespräche sind üblich?
Die Beratung wird nach individuellem Bedarf angeboten. Grundsätzlich hat sie kurz- bis mittelfristigen Charakter. Oft können schon ein einzelnes Gespräch oder wenige Beratungstermine dazu beitragen, sich zu stabilisieren und neue Perspektiven zu schaffen. Bei längerfristigem Begleitungsbedarf unterstützen wir Sie bei der Suche nach entsprechenden Angeboten. In der Regel umfasst ein Beratungsprozess ein bis fünf Einzelgespräche.

10. Leitbild und Philosophie der psychologischen Beratung

Die psychologische Studienberatung versteht sich vorwiegend als Stabilisierungshilfe und ist auf die Förderung vorhandener Ressourcen und die Stärkung von Handlungs- und Entscheidungskompetenzen ausgerichtet. Sie ist ziel- und lösungsorientiert und wird in Form von Einzel- sowie Gruppenberatung angeboten.