Bachelor Architektur - Zugangsvoraussetzungen

Was brauche ich?

Für die Einschreibung benötigen Sie folgende Voraussetzungen:

1. Eignungsfeststellung

2. Qualifikation

3. Nachweis einer einschlägigen praktischen Tätigkeit

1. Eignungsfeststellung

Die Eignungsfeststellung ist der Nachweis der studiengangbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung.
Das Verfahren zur Feststellung der studiengangbezogenen künstlerisch-gestalterischen Eignung wird jährlich im Sommersemester durchgeführt. Die Zulassung zum Verfahren setzt eine Anmeldung voraus. Diese muss spätestens 20 Wochentage vor dem jeweiligen Eignungsfeststellungstag des jeweiligen Jahres bei der Dekanin oder dem Dekan des Fachbereiches Architektur vorliegen. Wenn es in einem Jahr mehrere Eignungsfeststellungstage gibt, ist die Teilnahme nur einmal möglich.
Die aktuellen Termine der Eignungsfeststellung entnehmen Sie bitte dieser Seite.

Die Anmeldung erfolgt in der Regel online auf der Webseite der FH Dortmund durch ein von der Bewerberin oder dem Bewerber auszufüllendes Formular mit Angaben zur Person und zur Vorbildung.
Nach Abschluss der Anmeldesfrist erhalten die Bewerberinnen und Bewerber rechtzeitig, jedoch spätestens 14 Tage vor dem Eignungsfeststellungsverfahren, eine Einladung zum Eignungsfeststellungstag.
Der Einladung ist die genaue Orts- und Zeitangabe für die Teilnahme am Verfahren zu entnehmen. Das Einladungsschreiben ist am Tag der Feststellungsprüfung auf Verlangen vorzulegen.
Zum Tag des Feststellungsverfahrens bringen die Studienbewerberinnen und Studienbewerber eine Mappe mit 10 Arbeitsproben mit, mit denen die gestalterischen Interessen der Studienbewerberinnen und Studienbewerber nachgewiesen werden.
Die Mappe kann folgende Unterlagen beinhalten:

  • Freie Arbeiten oder angewandte Arbeiten als Zeichnungen (Einzelblätter, Skizzenbücher)
  • Farbige Arbeiten (Malerei in beliebiger Technik, Collagen)
  • Fotografische Abbildungen eigener plastischer Arbeiten, Objekte, Werkstücke oder Modelle
  • Technische, konstruktive Zeichnungen

Der Mappe mit den Arbeitsproben ist ein Inhaltsverzeichnis sowie eine schriftliche Erklärung der Bewerberin oder des Bewerbers beizufügen, dass sie oder er die Arbeiten selbstständig ausgeführt hat. Hierfür sind die jeweiligen Formulare, die der Einladung beiliegen, zu verwenden.
Zur Dokumentation des Verfahrens und zur Archivierung sind von allen Arbeitsproben verkleinerte Kopien oder Fotografien beizulegen. Die Originale der Arbeitsproben werden den Bewerberinnen und Bewerbern im Laufe des Eignungsfeststellungstages wieder ausgehändigt. Die Kopien/Fotografien verbleiben an der Fachhochschule Dortmund.

Am Tag des Feststellungsverfahrens melden sich die Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ihrer Mappe bei der ausgewiesenen Stelle und weisen für die Teilnahme am Eignungsverfahren ihre Identität durch einen amtlichen Lichtbildausweis nach.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Tagesablaufplan und die Aufgabenbeschreibung für die zu bearbeitenden Übungen. Die für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleichen Übungen sind je nach Thema grafisch, schriftlich oder plastisch zu bearbeiten. Die Bearbeitung erfolgt je nach Aufgabe entweder alleine oder in Kleingruppen. Art und Umfang der Übungen sind so gestellt, dass sie in dem jeweils vorgegebenen Zeitraum gelöst werden können. In der Regel stehen für die Bearbeitung der Übungen 4-5 Stunden zur Verfügung.
Die Mappe mit den Arbeitsproben präsentieren Sie in einem ca. 10-minütigen Kolloqium einer hauptamtlichen Lehrenden oder einem hauptamtlichen Lehrenden des Fachbereichs. Den Termin für die Präsentation erhalten Sie am Eignungstag.

Für die Feststellung der studiengangsbezogenen künsterlisch-gestalterischen Eignung werden die Arbeitsproben aus der Mappe, das 10-minütige Kolloquium und die Ergebnisse der Übungen beurteilt. Kriterien sind die

  • Wahrnehmungsfähigkeit
  • Darstellungsfähigkeit
  • Transfer- und Abstraktionsfähigkeit
  • Kreativität

Das Ergebnis der Eignungsfeststellung wird unmittelbar nach dem Eignungsfeststellungstag schriftlich mitgeteilt. Eine bestandene Eignungsfeststellung gilt in der Regel für drei auf die Feststellung folgende Einschreibtermine an der Fachhochschule Dortmund in den Studiengängen Architektur (Bachelor) und Architektur Teilzeit (Bachelor).


Tipp: Informieren Sie sich hier über typische Fragen zur Mappe.


Bewerberinnen und Bewerber, deren studiengangbezogene künstlerisch-gestalterische Eignung nicht festgestellt worden ist, können frühestens zum Termin des nächsten Jahres erneut an dem Verfahren zur Feststellung der künstlerisch-gestalterischen Eignung teilnehmen.

Eine Eignungsfeststellung, die im Rahmen eines Feststellungsverfahrens an einer anderen staatlich anerkannten deutschen Hochschule für einen vergleichbaren Studiengang getroffen wurde, wird bei der Vorlage eines entsprechenden Nachweises anerkannt, sofern die Gleichwertigkeit des Verfahrens festgestellt wird.
Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland können zur Feststellung der Vergleichbarkeit einen Antrag an den Prüfungsausschussvorsitzenden stellen.

Studierende, die bereits Leistungen im Umfang von 30 Creditpoints (CP) in einem Studiengang der Architektur an einer anderen Hochschule erbracht haben, müssen keine studiengangbezogene künstlerisch-gestalterische Eignung nachweisen. Amtlich beglaubigte Kopien des Notenspiegels sind als Nachweis der Studienleistungen bei der Einschreibung vorzulegen.

Studierende, die bereits Leistungen im Umfang von 30 Creditpoints (CP) in einem fachlich nahen Studiengang erbracht haben, können gegebenenfalls auf Antrag von der Teilnahme an dem Eignungsfeststellungsverfahren befreit werden. Der Antrag ist an die Prüfungsausschussvorsitzende oder den Prüfungsausschussvorsitzenden zu richten. Amtlich beglaubigte Kopien des Notenspiegels sind als Nachweis der Studienleistungen der Prüfungsausschussvorsitzenden oder dem Prüfungsausschussvorsitzenden vorzulegen.

2. Qualifikation

Die Qualifikation für das Studium an Fachhochschulen wird durch das Zeugnis der Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung nachgewiesen.

Hier finden Sie eine ausführliche Darstellung der verschiedenen anerkannten Qualifikationen.

3. Einschlägige praktische Tätigkeit

Sofern bei der Bewerbung nicht das Abschlusszeugnis einer Fachoberschule für Technik, Fachrichtung Bauwesen vorliegt, ist die Ableistung einer achtwöchigen praktischen Tätigkeit im Rahmen einer Vollzeitbeschäftigung erforderlich.

Der Nachweis über die gesamte Tätigkeit (8 Wochen) ist im Studiengang Architektur spätestens bis zum Beginn des dritten Semesters des Fachstudiums und im Studiengang Architektur Teilzeitstudium bis zum Beginn des fünften Semesters zu führen. Es wird jedoch empfohlen, die gesamte Zeit vor Aufnahme des Studiums abzuleisten.

Hier finden Sie beispielhafte Gewerke bei denen Sie eine einschlägige praktische Tätigkeit ableisten können.

Auch anerkannt werden einschlägige Berufsausbildungen.

Über die Anerkennung praktischer Tätigkeiten zur Erfüllung der besonderen Einschreibungsvoraussetzung entscheidet die oder der Prüfungsausschuss-Vorsitzende des Fachbereichs Architektur. Sie oder er entscheidet ferner über die Anrechnung einschlägiger Ausbildungs- und Berufstätigkeiten.


gedruckt am: 20.06.2018  16:53