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veröffentlicht am:
  • 13.01.2021
FH-Bachelorarbeiten

Dortmunder Filme beim Max-Ophüls-Filmfestival

Zwei Abschlussarbeiten von Design-Studierenden der Fachhochschule Dortmund sind auf dem renommierten Filmfestival „Max Ophüls Preis“ vom 17. bis 24. Januar 2021 zu sehen. Das Festival in Saarbrücken hatten zuletzt fast 45.000 Gäste besucht. 2021 läuft das Event digital – und lässt sich so von überall verfolgen. 

 

Das Festival für Nachwuchsfilmer*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es seit 40 Jahren. Am Fachbereich Design der FH Dortmund ist die Freude groß, dass es in diesem Jahr gleich zwei Bachelorarbeiten aus dem Studiengang Film & Sound ins Programm geschafft haben. Tickets gibt es unter www.ffmop.de 

Ein Schiff mit der Aufschrift \
Für die Dauer des Prozesses blieb das Schiff der Seenotretter beschlagnahmt. (Foto: FH Dortmund / Lennart Hüper)

In der Kategorie Dokumentarfilm geht der Film „Nichts Neues“ von Lennart Hüper ins Rennen. Darin hat er die Crew des Seenotrettungsschiffes „Lifeline“ begleitet. Sie hing mehrere Wochen im Hafen von Malta fest. Nach der Rettung von mehr als 450 Geflüchteten musste sich Kapitän Claus-Peter Reisch vor Gericht verantworten. Für die Dauer des Prozesses blieb das Schiff beschlagnahmt. Die Hoffnung auf ein schnelles Urteil schwand mit jedem Tag. Doch wie ist es, auf einem Rettungsschiff festzusitzen, während wenige Seemeilen entfernt Menschen auf ihrem Weg nach Europa ertrinken? Der Film gibt einen Einblick in die Absurdität der europäischen Migrationspolitik und zweigt Menschen, die etwas verändern wollten, aber zu spüren bekamen, wie wenig wir uns verändern wollen.

Ein Junge sitzt in einem dunklen Raum.
Der knapp einstündige Film „Ich geh nirgendwohin“ erzählt von den Kriegswaisen Elene und Leo. (Foto: FH Dortmund / Bidzina Gogiberidze)

Die zweite Bachelorarbeit im Wettbewerb ist der Film „Ich geh nirgendwohin“ von Bidzina Gogiberidze. Der knapp einstündige Beitrag erzählt von den Kriegswaisen Elene und Leo. Sie leben seit frühester Kindheit mit ihrem Großvater Davit in einem Dorf in der Nähe der Stadt Gori in Georgien. Obwohl der russisch-georgische Krieg von 2008 nun Jahre zurückliegt, sind seine Auswirkungen deutlich präsent: In der Nähe des Hauses der kleinen Familie verläuft die vom russischen Militär illegal errichtete Grenze und bedroht durch die schleichende Verlagerung zunehmend ihre Existenz.

Publikum stimmt mit ab

Die Jury vergibt in beiden Kategorien einen Hauptpreis, bei Dokumentarfilm einen weiteren Preis für die beste Musik. Auch das Publikum kann entscheiden und bis Freitag, 22. Januar 2021, über die Publikumspreis abstimmen. Der Voting-Button erscheint erst, wenn mindestens die Hälfte eines Films gesehen wurde. 

Die Live-Übertragung der Preisverleihung ist am Samstag, 23. Januar 2021, ab 19.30 Uhr kostenfrei auf der Streaming-Plattform zu sehen. Weitere Informationen zum Festival und zum Programm sowie Streaming-Tickets für die einzelnen Filme gibt es unter: www.ffmop.de