Alternative Antriebe

Brennstoffzellen an der FH Dortmund

Für eine zukunftsorientierte Lehre setzt der Fachbereich Maschinenbau an der Fachhochschule Dortmund auf Wasserstoff als eine von mehreren alternativen Antriebstechnologien – und hat sich dafür entsprechende Expertise ins Haus geholt.  

Das Modell einer Brennstoffzelle
Die Brennstoffzelle wird am Fachbereich Maschinenbau als eine von verschiedenen Zukunftstechnologien thematisiert. (Foto: ZBT)

Brennstoffzellen sind ein hoch aktuelles Thema und wichtiger Bestandteil der nationalen Wasserstoffstrategie. Sie bieten die Möglichkeit einer lokal emissionsfreien Mobilität und können Teil einer Wasserstoffwirtschaft sein, welche auf regenerativen Energien basiert. Auf der Grundlage einer Kooperation hat der Fachbereich Dr. Sönke Gößling vom Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) für Lehrveranstaltungen zur Brennstoffzellen-Thematik gewonnen.

Das an der Universität Duisburg-Essen angesiedelte Zentrum gehört zu den führenden europäischen Forschungseinrichtungen für Brennstoffzellen, Wasserstofftechnologien und Energiespeicher. Eine weitere Kooperation mit AVL, einem Unternehmen für die Entwicklung von Antriebssystemen sowie dazugehörender Simulation und Prüftechnik, ermöglicht Studierenden der Fahrzeugentwicklung in diesem Semester eine kostenfreie Nutzung von Simulationssoftware im Bereich der Brennstoffzelle.

Zukunftstechnologien im Fokus

Der Fachbereich Maschinenbau fokussiert bei den Antriebssystemen bislang den Verbrenner und die klassische E-Mobilität. Perspektivisch sollen nun weitere Optionen aufgebaut werden. „Im Hinblick auf eine zeitgerechte Ausbildung unserer Studierenden wird die Brennstoffzelle als eine von verschiedenen Zukunftstechnologien auch im Fachbereichsentwicklungsplan Maschinenbau adressiert“, erklärt Prof. Dr. Thomas Straßmann. Der Dekan erkennt hier auch erhebliches Potenzial für die Forschung im Kontext von Nachhaltigkeit. Die Wasserstofftechnologie sei nicht nur als alternativer Antrieb in der Fahrzeugentwicklung, sondern auch in anderen Anwendungen interessant: „überall da, wo klassische Motoren Energie benötigen.“