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veröffentlicht am:
  • 10.12.2020
Klimawandel

Professor Dr. Hunecke diskutiert mit Radio-Hörer*innen

Porträtbild
Prof. Dr. Marcel Hunecke (Foto: FH Dortmund)

Worauf würden wir verzichten, um das Klima zu schonen? Brauchen wir neue Gesetze oder reicht Freiwilligkeit aus? In der aktuellen Debatte um Klimaschutz und Erderwärmung hat Prof. Dr. Marcel Hunecke, Umweltpsychologe an der FH Dortmund, mit Radio-Hörer*innen über Maßnahmen gegen den Klimawandel diskutiert.

Seine Botschaft: Ein einzelner Mensch kann nicht die Welt retten, aber Schritte in die richtige Richtung machen. Und viele Schritte führen zu einem Ganzen.

Der UN-Klimabericht warnt, dass die Menschheit das 2-Grad-Ziel verfehlen werden und sich die Erde deutlich mehr erwärmen wird, wenn wir die Klimaziele weiter so träge verfolgen. Die Auswirkungen sind dramatisch, wenn Eisberge schmelzen, Meeresströmungen sich verändern, Dürren und Unwetter ganze Landstriche verwüsten. Der Klimabericht hat aber auch eine Botschaft: Noch können wir als Gesamt-Gesellschaft etwas ändern.


Medienbeitrag: Prof. Dr. Marcel Hunecke im Tagesgespräch (WDR 5 / Audio) 


Im WDR5-Tagesgespräch hat Prof. Dr. Marcel Hunecke von der FH Dortmund am 9. Dezember über mögliche Maßnahmen diskutiert. Dabei machten einige Hörer*innen deutlich, dass sie sich von der Politik allein gelassen fühlen und forderten drastischere Regeln für die Wirtschaft. Marcel Hunecke warnte davor, das jahrelang eingeübte Schwarzer-Peter-Spiel zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft fortzuführen. Auch der Einzelne könne sich fragen, wie der Alltag nachhaltiger gestaltet werden kann. „Was kann ich in meiner privaten Lebenspraxis ändern?“, so Marcel Hunecke. Dabei gehe es um Mobilität, um Ernährung, Konsum und Wohnen. „Wir müssen die Menschen aus der Hoffnungslosigkeit herausholen, dass der Einzelne nichts machen kann“, erklärte der Umweltpsychologe. Das 45-minütige Tagesgespräch mit Prof. Dr. Marcel Hunecke gibt es hier.