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veröffentlicht am:
  • 21.12.2020
Fachbereich Design

Mit der „Nullnummer“ kreativ durch die Krise

Jonas Brüggemann hält die Zeitung aufgeschlagen vor sich.
Liest in seiner Zeitung „Nullnummer“: Jonas Brüggemann. (Foto: FH Dortmund / Julian Barth)

Eine solche Publikation hat es am Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund noch nicht gegeben: Erstmals dokumentiert eine eigene Zeitung die dortigen kreativen Aktivitäten aller Studiengänge. Die 56 Seiten starke „Nullnummer“ ist die Bachelor-Abschlussarbeit von Jonas Brüggemann, die jetzt sowohl gedruckt als auch digital erschienen ist.

Nachdem er im vergangenen Jahr bereits das Konzept einer Vorversion für ein Seminar entwickelt hatte, konnte Jonas Brüggemann nun seine fertige und deutlich umfangreichere „Nullnummer“ offiziell vorlegen. Monatelang war der 25-jährige Student des Studiengangs Kommunikationsdesign damit beschäftigt, relevantes Material zu sammeln, zu sichten und für den Druck in Form zu bringen. Unterstützung bei seinen Recherchen bekam er von Mitstudierenden, Lehrenden und Beschäftigten der Fachhochschule.

Weitere Ausgaben in Aussicht

„Die ,Nullnummer‘ ist zur hochschulweit erscheinenden Zeitung ,fh-presse‘ eine Ergänzung. Sie soll als Plattform speziell den Akteur*innen des sehr facettenreichen Fachbereichs Design ermöglichen, sich einzubringen und auszutauschen“, erklärt Jonas Brüggemann. Besonders reizvoll fand er, gerade in Zeiten zunehmend digitaler Kommunikation auf ein Print-Produkt zu setzen. Und nach Gesprächen mit der Fachbereichsleitung ist er optimistisch, dass künftig semesterweise weitere Ausgaben der „Nullnummer“ folgen. Entstanden sind die tausend Exemplare der Zeitung als erstes größeres Projekt mithilfe einer neuen Digitaldruck-Maschine, die erst seit einigen Wochen am Fachbereich für Seminar- und Abschlussarbeiten bereitsteht. Das Papier sponserte eine Fachgroßhandelsgruppe.

Coronakrise dominiert Themen

So vielfältig wie der Fachbereich Design sind neben dem Layout ebenfalls die Themenmischung und die Darstellungsformen, darunter Interviews, Reportagen und Berichte etwa über Foto- und Filmprojekte. Ein dominierendes, wenn auch nicht ausschließliches Thema ist die Arbeit der Kreativen unter den Bedingungen der Coronakrise. „Aber mit zahlreichen – auch ungewöhnlichen – Ansätzen hat der Fachbereich Lösungen gefunden, neue Formate und Wege geschaffen, etwa mit der flexiblen Ausleihe von technischem Equipment oder weiteren, kontaktlosen Services in den Werkstätten“, schreiben Rektor Prof. Dr. Wilhelm Schwick und Kanzler Jochen Drescher in einem gemeinsamen Grußwort für die „Nullnummer“.

 


Digitale Version

Als Reaktion auf die Coronakrise ist die Zeitung auch aus der Ferne als PDF-Datei verfügbar (Download-Möglichkeit in der Mobilansicht unten auf dieser Seite, sonst in der rechten Spalte).