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zuletzt geändert am:
  • 07.12.2020
Climathon 2020

Studierende entwickeln Umweltpunkte-App

Eine App, mit der die Dortmunder*innen für umweltfreundliche Aktionen Punkte sammeln und diese gegen Prämien eintauschen können – mit dieser Idee hat ein Team von Informatik-Studierenden der Fachhochschule Dortmund und Raumplaner*innen der TU Dortmund beim Climathon 2020 überzeugt.

Ein Smartphone mit eine Karte auf der Orte markiert sind, an denen man Umweltpunkte sammeln kann.
So stellen sich die Studierenden ihre „Green Up“-App vor. (Screenshot: FH Dortmund)

Weltweit haben mehr als 6.000 Teilnehmer*innen am 13. und 14. November zeitgleich 24 Stunden am Stück an Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen für die Gesellschaft gearbeitet. Allein in Deutschland haben sich mehr als 500 Teilnehmende den unterschiedlichen Challenges gewidmet. Die vom Centrum für Entrepreneurship & Transfer ausgelobte Challenge für Dortmund stand unter dem Motto „Digitale Bürgerbeteiligung für eine CO2-neutrale und hitzeresistente Stadt“.

Drei Ideen haben Studierende des FH-Dortmund-Bachelorseminars „Nachhaltige IT“ gemeinsam mit Studierenden der TU Dortmund entwickelt und eingereicht. Eine App für Garten-Sharing, eine um barrierefreie Wege durch die Stadt zu finden und „Green Up“, bei der Umweltpunkte etwa bei der Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs aber auch bei der Müllvermeidung oder Müllbeseitigung gesammelt und in Prämien oder Freifahrten eingetauscht werden können. Das Team schaffte es mit dieser Idee ins Finale der Top 14 und gewann schließlich Ende November den 3. Platz in der Community-Bewertung.

Praxisorientiert und interdisziplinär

„Denkt man an die Informatik, kommt einem meistens nicht das Thema Umwelt als erstes in den Sinn“, sagt Andreas Diepenbrock vom Institut für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL) an der FH Dortmund. Doch genau darum passe der Climathon so gut ins Bachelorseminar. „Die Studierenden konnten sehr praxisorientiert ihre Ideen entwickeln und gemeinsam mit den Raumplaner*innen der TU Dortmund interdisziplinäre Zusammenarbeit erleben.“ Die Resonanz: durchweg positiv. Ein ähnliches Seminar soll auch künftig an der FH Dortmund angeboten werden, dann vielleicht mit einem eigenen Hackathon-Event, aber auf jeden Fall wieder gemeinsam mit anderen Fachrichtungen und in Kooperation mit der TU Dortmund. Erste Gespräche laufen.

Und was passiert mit der „Green Up“-App? Alle Ideen des Climathons 2020 können weiterentwickelt werden. Das Team hinter der App hat eine sechsmonatige Mitgliedschaft im Impact HUB gewonnen, einem Netzwerk, dass sich auf Social Entrepreneurship konzentriert. Damit verbunden ist der Zugang zu Expert*innen und zu weiteren Unterstützungsplattformen, um das Projekt voranzutreiben. Und auf den Community-Treffen der Impact HUB können neue Partner gefunden werden. Aber auch die FH Dortmund bietet mit der Transferstelle Expertise und Gründungshilfe. Gut möglich, dass in Dortmund bald schon „Umweltpunkte“ gesammelt werden können.