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veröffentlicht am:
  • 05.11.2020
Stipendienfeier

74 neue Stipendiat*innen an der FH Dortmund

Logo für die Stipendienfeier

74 leistungsstarke und engagierte Studierende der Fachhochschule Dortmund können sich über ein Stipendium in Höhe von 300 Euro monatlich freuen. Die gemeinsame Feier der Stipendiat*innen und Stifter*innen fand 2020 erstmals rein digital statt.

„Das Sommersemester war geprägt von Veranstaltungen, die nicht in Präsenz möglich waren und Corona bestimmt auch diese Stipendienfeier“, begrüßte Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der FH Dortmund, am 4. November 2020 die Gäste vor ihren Bildschirmen. Dennoch sollte Austausch und Vernetzung stattfinden, denn beim Deutschlandstipendium geht es nicht nur um finanzielle Förderung. In kleinen Gruppen konnten sich Stipendiat*innen und Stifter*innen virtuell in eigens eingerichteten Video-Chatrooms kennenlernen.

„Wir brauchen in unserer Gesellschaft engagierte und fähige Studierende“, hatte Evi Hoch aus dem Stiftungsvorstand der Wilo-Foundation stellvertretend für die vielen anderen Förder*innen zuvor das Engagement im Stiftungsprogramm begründet. Steffen Günnemann, Maschinenbau-Student der FH Dortmund und ehemaliger Stipendiat, berichtete im Gespräch mit Prof. Dr. Tamara Appel, Prorektorin für Lehre und Forschung an der Fachhochschule, von den zahlreichen Chancen, die das Stipendium bietet: einen fachübergreifenden Austausch, ein großes Netzwerk und sogar neue Freundschaften.

Leistung und gesellschaftliches Engagement

In seiner Rede sprach Prof. Dr. Wilhelm Schwick den Dank der Fachhochschule an die insgesamt 21 fördernden Stiftungen, Unternehmen und Privatleute aus. „Viele Studierende vermissen in diesen Zeiten die Jobs, die sie aufgrund der Pandemie nicht mehr ausüben können. Deshalb sind die Stipendien gerade jetzt ein Segen.“ Für die FH Dortmund sei zudem der Kontakt zu den Stifter*innen wichtig. „Die FH Dortmund lehrt und forscht anwendungsbezogen und das wird durch unsere Stipendienkultur unterstützt.“ Bei der Auswahl der Stipendiat*innen spielen nicht nur Leistungen, sondern auch gesellschaftliches Engagement eine Rolle.

 


Hintergrund

  • Adalbert Zajadacz Stiftung
  • Artur-und-Liselotte-Dumcke-Stiftung
  • Christoph Spiekermann
  • Continentale Versicherungsverbund auf Gegenseitigkeit
  • Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH
  • Dortmunder-Volksbank-Stiftung
  • Dr. Horst Günther
  • Eberhardt Baath-Stiftung
  • INTEZ e.V.
  • KARL-KOLLE-Stiftung
  • KiK Textilien und Non-Food GmbH
  • Manfred-Fischer-Stiftung der Westfälischen Kaufmannsgilde
  • Hugo MIEBACH GmbH
  • otris software AG
  • RAG-Stiftung
  • Rudolf-Chaudoire-Stiftung
  • Sparkasse Dortmund
  • Sportstiftung NRW
  • VOLKSWOHL BUND Lebensversicherung a.G.
  • Wilo-Foundation
  • Wohnbau Berke GmbH

Das Prinzip des Deutschlandstipendiums funktioniert so: Stiftungen, private Förder*innen oder fördernde Unternehmen, die von der Fachhochschule eingeworben wurden, stiften die eine Hälfte der finanziellen Unterstützung, der Bund legt dann die andere Hälfte oben drauf. Zu den Kriterien, nach denen die Deutschlandstipendien vergeben werden, gehören hervorragende Leistungen im Studium. Berücksichtigt werden aber auch soziales Engagement oder Besonderheiten in der Bildungsbiografie der Studierenden.

Zusätzlich zur finanziellen Unterstützung legen beide Seiten – Stifter und Geförderte – Wert auf eine ideelle Betreuung: So erhalten die Studierenden beispielsweise die Möglichkeit, durch ein Praktikum oder eine Studienarbeit Einblicke in das fördernde Unternehmen zu gewinnen. Die Firmen wiederum freuen sich über einen frühzeitigen Kontakt zu dem besonders leistungsstarken Nachwuchs aus der Fachhochschule.