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„ErstTrees“

Grüner Start ins Studium an der FH Dortmund

200 Bäume haben die neuen Architektur-Studierenden der Fachhochschule Dortmund gepflanzt. Sie bilden den ersten Teil eines künftigen Stadtwalds in der Nähe zum FH-Campus an der Emil-Figge-Straße, der zu Beginn eines jeden Wintersemesters vergrößert wird. Mit der Aktion „ErstTrees“ will der Fachbereich Architektur den Fokus bereits zum Studienstart auf das Thema Nachhaltigkeit lenken.

Ein Student pflanzt einen Baum.
Zu Beginn des Studiums pflanzen Architektur-Studierende Bäume in der Nähe des FH-Campus an der Emil-Figge-Straße. (Foto: FH Dortmund / Benedikt Reichel)

„Holz ist unser einziger Baustoff, der nachwächst“, erklärte Prof. Ralf Dietz, Dekan des Fachbereichs Architektur, den Studienanfänger*innen. Der Umgang mit Ressourcen und die Wiederverwertung von Baumaterialien werden immer wichtiger in der Architekten-Ausbildung an der FH Dortmund. Denn allein in Deutschland ist der Bausektor für 30 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich, vor allem durch die Produktion von Baustoffen. Studierende sollen bereits bei der Planung von Gebäuden berücksichtigen, welche nachhaltigen Ressourcen sie nutzen und wie Materialien wiederverwendet werden können.

Für das Projekt „ErstTrees“ hat das Grünflächenamt der Stadt Dortmund eine gut 3500 qm große Fläche in der Nähe der FH Dortmund zwischen Dorstfelder Allee und Emscherpfad zur Verfügung gestellt. Die nächsten zehn Jahre werden die jeweiligen Erstsemester hier gemeinsam Bäume pflanzen und pflegen, betreut von Guido Kollert, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH Dortmund, und seinem „TreemTeam“.

Ein Mann pflanzt einen Baum.
Guido Kollert hatte die Idee zur Aktion „ErstTrees“ schon vor einiger Zeit. (Foto: FH Dortmund / Benedikt Reichel)

Hainbuchen, Vogelbeeren und Esskastanien

Die Aktion soll auch die Identifikation mit der FH Dortmund stärken. „Eines Tages kommt ihr vielleicht mit eurer Familien wieder und sagt: ‚Diesen Baum habe ich gepflanzt, hier hat es begonnen‘“, gab Projektinitiator Guido Kollert den Studierenden mit auf den Weg und verteilte die Spaten. Gepflanzt wurden Hainbuchen, Vogelbeeren und Esskastanien.

Das Projekt wird vom Grünflächenamt der Stadt Dortmund unterstützt. „Im Zuge des immer stärker spürbaren Klimawandels ist es ein wichtiges Zeichen junger Menschen sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen“, sagt Landschaftsarchitekt Heiko Just, stellvertretender Amtsleiter des Grünflächenamtes.

Ein Mann gibt ein Fernsehinterview.
Prof. Ralf Dietz, Dekan des Fachbereichs Architektur, sieht in der Pflanzaktion einen wichtigen Baustein, um das Thema Nachhaltigkeit im Studium an der FH Dortmund zu verankern. (Foto: FH Dortmund / Benedikt Reichel)

Treffen mit Kommilitonen

„Die Baumpflanzaktion beruht zudem nicht nur auf einem wissenschaftlichen Ansatz, sondern schafft durch das eigene Pflanzen eines Baumes durch die Studierenden einen greifbaren nachhaltigen Bezug zu diesem Thema, aber auch zur FH und der Stadt Dortmund.“

Angesichts der Corona-Pandemie war die Aktion für die Studienanfänger*innen eine gute Chance ihre Kommilitonen außerhalb digitaler Videokonferenzen zu treffen – draußen und mit Maske. Um alle Hygieneregeln einzuhalten, wurde die Aktion auf vier Tage mit jeweils etwa 40 Studierenden verteilt. Jedes Jahr beginnen etwa 150 angehende Architekt*innen ihr Studium an der FH Dortmund.