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veröffentlicht am:
  • 01.10.2020
Stadtradeln

FH-Dortmund-Team spart mehr als 1,3 Tonnen CO₂ ein

Das eigene Auto stehen lassen und stattdessen mit dem Fahrrad unterwegs sein. Drei Wochen lang wurden beim Stadtradeln Kilometer gezählt. Das Team der Fachhochschule Dortmund hat fast 9000 Kilometer beigetragen.

Die Ergebnisse des FH-Teams: 49 Radler, 8897 Kilometer, 1307 Tonnen CO2 eingespart, Platz 11 im Stadtranking.
Die Kennziffern zum Team der Fachhochschule Dortmund.

Im gesamten Ruhrgebiet wurden in der Zeit vom 5. bis 25. September 2020 beim Stadtradeln knapp 2,87 Millionen Kilometer mit dem Rad zurückgelegt – von insgesamt gut 11.500 Menschen, die sich an der Aktion beteiligt haben. Die Dortmunder haben mit 501.633 Kilometern Platz zwei im Städteranking der Metropole Ruhr hinter Essen.

Im Team der FH Dortmund waren 49 Radler unterwegs, von denen jeder 182 Kilometer gefahren ist. Im Durchschnitt. Denn ein Lehrender und ein Beschäftigter haben mit ihrer jeweiligen Einzelleistung den Schnitt ordentlich nach oben gedrückt.

Prof. Dr. Kai Luppa vom Fachbereich Elektrotechnik ist 1178,3 Kilometer für das FH-Dortmund-Team geradelt und hat damit allein 173 Kilogramm CO eingespart. Für den passionierten Radsportler mit einer beachtlichen Auswahl an Zweirädern ist das Fahrrad Sport, Hobby und Fortbewegungsmittel in einem. „In die drei Wochen fallen Trainingskilometer, zwei Zweitagestouren – also Urlaub –, ein paar Familienausflüge und einige Kilometer zur Arbeit“, sagt Prof. Luppa.

Ein Mann auf einem Fahrrad.
Prof. Dr. Kai Luppa unterwegs mit dem Rad. (Foto: privat)

Gut für die Gesundheit, gut für die Umwelt

Uwe Daugsch aus dem Dezernat I kommt auf 811,7 Kilometer, vor allem durch den Weg zur Fachhochschule Dortmund. Knapp 25 Kilometer ist eine Strecke lang, „und manchmal baue ich auf dem Weg nach Hause noch einen Umweg ein“, sagt er. Hinzu kämen noch ein paar Touren mit seiner Frau. „Wenn ich mit dem Rad fahre, kriege ich den Kopf frei, denke über nichts nach, sondern genieße einfach nur die frische Luft und die Natur.“ 

„Wer radelt, tut etwas für seine Gesundheit und für die Umwelt“, sagt Uwe Daugsch und möchte weitere Kolleg*innen motivieren, mehr mit dem Drahtesel unterwegs zu sein. „Aber immer mit Helm. Egal ob für einen oder für 100 Kilometer.“ „Auf dem Rad entdeckt man CO₂-frei viele schöne Orte“, ergänzt Prof. Luppa.

Ein Mann mit dem Fahrrad an einem Kanal.
Das Foto auf einer seiner Freizeit-Touren: hier am Datteln-Hamm-Kanal. (Foto: privat)

Mit seiner Projektidee „fhdo@bike“ will Prof. Luppa weitere Kräfte der FH Dortmund für fahrradunterstützende Maßnahmen bündeln. In puncto Radfahrfreundlichkeit habe Dortmund noch einiges zu tun. Für den Weg zur Arbeit empfiehlt der Professor lieber einen kleinen Umweg auf sicheren Radwegen und „insbesondere im Herbst und Winter ist sichtbare reflektierende Kleidung, eine gute Beleuchtung und ein waches Auge unerlässlich“.

Mehr Kilometer als 2019

Beim Stadtradeln 2020 haben in Dortmund fast 1000 Menschen mehr als im Vorjahr mitgemacht. 2363 Dortmunder*innen schwangen sich auf das Rad und trugen die Kilometer ins Online-Fahrtenbuch ein. Mit mehr als 501.000 geradelten Kilometern insgesamt wurde die Fahrleistung 2020 um 75 Prozent gesteigert. Angenommen, diese Strecken wären sonst mit dem Pkw gefahren worden, dann hat Team Dortmund 74 Tonnen CO₂ eingespart.