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veröffentlicht am:
  • 16.09.2020
„page21“

kiU entwickelt digitale Erzählwelten

Mit 342.840 Euro unterstützt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW im Förderschwerpunkt „Neue Künste Ruhr“ das Kooperationsprojekt „page21“. In dem Projekt entwickelt das im Dortmunder U beheimatete StoryLab kiU der Fachhochschule Dortmund zusammen mit Dortmunder Museen neue, digitale Erzählwelten.

Gruppenbild-Montage im Hintergrund das Dortmunder U.
Das Team um „page21“ als corona- und abstandskonformer Structure-Sensor-Scan, montiert vor eine Visualisierung des Dortmunder U. Von links: Stefanie Weißhorn-Ponert (Museum Ostwall), Dr. Jens Stöcker (Museum für Kunst und Kulturgeschichte), Regina Selter (Museum Ostwall), Dr. Stefan Mühlhofer (Kulturbetriebe Dortmund), Harald Opel (Storylab kiU), Britta Lerch und Stefan Heitkemper (Dortmunder U), Roman Kurth (Museum für Kunst und Kulturgeschichte) und Hanna Rodewald (Museum Ostwall). (Foto: StoryLab kiU).

Kooperationspartner bei „page21“ sind die Fachhochschule Dortmund mit ihrem StoryLab kiU, das zugleich Initiator und Ideengeber des Projekts ist, und die Kulturbetriebe Dortmund. „page21“ ist als Experimental- und Forschungsprojekt auf ein Jahr angelegt. Dabei übernimmt das StoryLab kiU die kreativ-konzeptionelle und technische Entwicklung. Als museale und wissenschaftliche Partner beteiligen sich das Museum Ostwall und das Museum für Kunst und Kulturgeschichte.

Gemeinsam wollen diese Institutionen erproben, wie sich digitales Erzählen im virtuellen Raum mit realen Ausstellungsstücken vereinen lässt. Dabei geht es nicht nur darum, Kunstwerke zu digitalisieren. Vielmehr entwickelt das Team Themenwelten und neue Erzählungen rund um die Sammlungsstücke. So entstehen eigene Kunstwerke aus neuen Geschichten, die dann im immersiven Raum und in der virtuellen Realität von den Besucher*innen erlebt werden können – inklusive Interaktionsmöglichkeiten, einer ausgeklügelten Soundunterstützung und Lichteffekten.

Neue Verknüpfungen zwischen Kunst und Publikum

„page21“ erweitert das museale Erlebnis und schafft eine Verbindung zwischen digitalen Künsten, alltäglichen Erfahrungen sowie gesellschaftlichen Zukunftsentwürfen. Die Kultureinrichtungen treten dabei miteinander, aber auch mit dem Publikum in eine neue Form des digital-analogen Dialogs. Das Publikum, das die Ausstellungsobjekte zunächst virtuell erlebt, soll dabei auch für die Originale im Museum begeistert werden.

Konkret sollen im kommenden Jahr für die Besucher*innen ein immersiver (virtueller und interaktiver) Raum im Dortmunder U sowie VR-Stationen in den Museen entstehen. Angesiedelt ist der immersive Raum in direkter Nachbarschaft zum bestehenden „Fulldome“ im Eingangsfoyer des Dortmunder U.


Hintergrund:

Das StoryLab kiU im Dortmunder U erforscht und zeigt aktuelle Entwicklungen in den Präsentationsformen und Erzählweisen digitaler Medien. Ausgangspunkt sind dabei Projekte der Studierenden des Fachbereichs Design der FH Dortmund. Das offene Labor im Dortmunder U ist konzipiert als Schnittstelle zwischen Studierenden und Besucher*innen, Studium und Berufseinstieg, Fachhochschule und Stadt. Es vernetzt sich eng mit den Partnern im Haus, indem es die Auseinandersetzung mit Kunst thematisiert und Interaktionsangebote entwickelt.

Die „Neuen Künste Ruhr“ gehören zu den aktuellen Förderschwerpunkten der Landesregierung NRW. Die neuen Förderkulissen ermöglichen es, bestehende Angebote und Kooperationen zu verfestigen und auf ein neues Qualitätsniveau zu heben.