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zuletzt geändert am:
  • 04.08.2020
veröffentlicht am:
  • 31.07.2020
Virtuelle Ausstellung

Flucht, Migration und Integration: „Seeking.Moving.Belonging“

Logo der Ausstellung

Studierende der Fachhochschule Dortmund zeigen noch bis Montag, 7. September 2020, die virtuelle Ausstellung „Seeking.Moving.Belonging“. In einem digitalen Globus präsentieren sie fotografische Arbeiten deutscher und internationaler Künstler*innen, die zu einer vielschichtigen Reflexion über die Themen Flucht, Migration und Integration anregen. 

„Uns war wichtig, humanistische Ideale in den Fokus des Ausstellungserlebnisses zu stellen“, sagt FH-Studentin Luise Jakobi, die die Ausstellung gemeinsam mit Aliona Kardash, Elena Fiebig und Lea Franke gestaltet und konzipiert hat. Sie alle sind im Bachelor- oder Master-Studiengang Fotografie an der FH Dortmund eingeschrieben. Grundlage der Ausstellung bildet ein unumstößlicher und zugleich brandaktueller Leitsatz: Alle Menschen haben das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsstatus. Das Projekt wurde von der Künstlerin und Szenographin Vesela Stanoeva betreut und von der Web-Entwicklerin Velislava Kukova programmiert.

Das Spektrum der gezeigten Arbeiten reicht von Projekten, in denen es konkret um die erschütternde Erfahrung der Flucht geht, über Arbeiten, die sich mit dem Ankommen, dem Hoffen, der Integration und dem Bilden von Communitys auseinandersetzen, bis hin zu Arbeiten, die sich mit Grenzschutz, Verteidigung und Angst befassen. Dazwischen finden sich Werke über die Suche nach Identität. Die Ausstellung solle zu einer umfassenden Betrachtung des Themas beitragen, so Luise Jakobi.

Eine junge Muslima in einem Garten vor einer Hecke.
Aus der Reihe Future Kids von Doro Zinn. (Foto: Doro Zinn)

Wie funktioniert die Ausstellung?

Die Ausstellung findet in einem virtuellen Globus statt, in den die Betrachtenden hineinzoomen können. Im Inneren schweben die Werke, die sich von dort in ihrer Gänze betrachten lassen. „Wir haben ein interaktives Ausstellungserlebnis geschaffen, in dem drei- und zweidimensionale Elemente zusammenkommen“, sagt Luise Jakobi. „Den digitalen Raum begreifen wir hierbei als Chance, losgelöst von räumlichen Beschränkungen ein spannendes Erlebnis zu kreieren.“

Wen das neugierig macht, ist eingeladen, die Website www.seeking-moving-belonging.com zu besuchen. Die virtuelle Ausstellung ist für den Desktop-Browser optimiert, funktioniert aber auch auf mobilen Endgeräten. Durch Scrollen auf dem Desktop oder Zoomen auf dem Smartphone betreten die Besucher*innen den Globus. Ein Klick oder Antippen der schwebenden Fotos öffnet eine detaillierte Fotostory, teils mit Text unterlegt, teils sprechen die Bilder für sich. 

Die Fotograf*innen/Künstler*innen der gezeigten Werke sind: Ad van Denderen, Akshay Bhoan, Alexa Vachon, Aliona Kardash, Doro Zinn, Henk Wildschut, Julia Sellmann, Kaisar Ahamed, Kevin McElvaney, Salvatore Vitale, Sibylle Fendt und Sonja Palade. Es handelt sich hierbei um eine Auswahl von deutschen und internationalen Künstler