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veröffentlicht am:

  • 23.07.2020
Corona-Überbrückungshilfe

Studierendenwerk Dortmund bewilligt 4.000 Anträge

Symbolbild: Sparschwein mit Geld
Eine Million Euro an Hilfen für Studierende hat das Studierendenwerk Dortmund bislang bewilligt. (Foto: FH Dortmund / Benedikt Reichel)

Studierende, die durch die Folgen der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, können für den Monat Juli noch bis einschließlich 31.07.2020 einen Antrag auf Überbrückungshilfe stellen. Je nach Bedarf gibt es bis zu 500 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Studierende der Fachhochschule Dortmund werden vom Dortmunder Studierendenwerk betreut. Dort sind bereits circa 5.000 Anträge für die Monate Juni und Juli eingegangen. Mehr als 4.000 Anträge wurden seit dem 29. Juni abgearbeitet und insgesamt etwa eine Million Euro bewilligt. Dies sei nur durch das „hohe Engagement der vielen Kolleginnen und Kollegen“ möglich gewesen, wie Thomas Schlootz, Geschäftsführer des Studierendenwerks Dortmund, betont. Auch an Wochenenden wurden Anträge bearbeitet.

Die Antragstellung erfolgt über ein Online-Formular auf der Website www.überbrückungshilfe-studierende.de. Eine Beantragung per Mail ist nicht möglich. Damit die Hilfen zügig ausgezahlt werden können, verweist das Studierendenwerk auf die ausführlichen Informationen auf seiner Webseite. Zu den häufigsten Gründen für eine Ablehnung oder Nachforderung von Belegen gehören falsche oder unvollständige Angaben und Unterlagen.

Worauf ist zu achten?

  • Dokumenten und Bilder (es sind Selfies u.a. mit dem Ausweis oder Reisepass erforderlich) vollständig hochladen und auf Lesbarkeit achten
  • Kontoauszüge von allen Konten einreichen, dazu zählt ggf. auch ein PayPal- oder ein Kreditkarten-Konto. Die Auszüge dürfen nicht geschwärzt, der Kontostand muss klar ersichtlich sein.
  • Kontoauszüge sind ab Februar oder März 2020 einzureichen, je nachdem wann zuletzt Geld eingenommen wurde. 
  • pandemiebedingte Notlage nachvollziehbar und ausführlich in der Selbstauskunft darlegen

„Bei erklärungsbedürftigen Sachverhalten sollten Studierende unbedingt die Möglichkeit der Selbsterklärung nutzen, um plausibel darzulegen, dass die finanzielle Notlage auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist“, erklärt Berit Janson, Abteilungsleiterin der Studienfinanzierung beim Studierendenwerk Dortmund. 
Je nach Kontostand am Vortag der Antragsstellung werden die Hilfen gestaffelt ausgezahlt. Liegt der Stand aller Konten unter 100 Euro, beläuft sich die Überbrückungshilfe auf 500 Euro, wer am Vortag der Antragstellung zwischen 400 und 499 Euro auf seinen Konten hat, bekommt noch 100 Euro. Studierende mit mehr als 500 Euro sind von der Überbrückungshilfe ausgenommen. 

Für den folgenden Monat muss ein Ergänzungsantrag gestellt werden. Studierende können für die Monate Juni, Juli und August Hilfen bekommen. Um für den weiteren Bedarf gewappnet zu sein, hat das Studierendenwerk nochmals eine Erhöhung des Budgets um 900.000 Euro beim Bundesfinanzministerium beantragt.

 


Hintergrund

Das Studierendenwerk Dortmund ist ein unabhängiger Partner der Hochschulen und Dienstleister für mehr als 58.000 Studierende – hauptsächlich der FH Dortmund, der TU Dortmund und der FH Südwestfalen.