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veröffentlicht am:

  • 24.06.2020
Video-Vorträge

So sieht der Roboter den Mars

Der Rover Perseverance auf der Mars-Oberfläche
So könnte der Rover über den Mars fahren. (Illustration: NASA/JPL-Caltech)

Wenn die nächste Mars-Mission im Juli startet, nimmt sie eine Drohne mit – die erste, die auf einem anderen Planeten fliegen wird. Welche Rolle Roboter und Bildverarbeitung bei unbemannten Raumfahrtmissionen spielen und was genau Drohnen hierfür leisten müssen, darum geht es in zwei Video-Vorträgen der Fachhochschule Dortmund am Montag, 29. Juni 2020, an denen jede*r Interessierte kostenlos teilnehmen kann.

Die NASA plant, den Mars-Rover mit dem Namen „Perseverance“ („Beharrlichkeit“) am 20. Juli 2020 zwischen 14.15 und 16.15 Uhr von Cap Canaveral aus Richtung Mars zu schießen. In seinem Inneren reist die Helikopterdrohne „Ingenuity“ („Genialität“) mit. Mithilfe von Kameras soll das 1800 Gramm schwere, solarbetriebene Fluggerät auf dem Mars als Scout dienen und künftig für den Rover die beste Route finden.

Einen Einblick in das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA und dieses Projekt, das dort entwickelt wird, erlangen über ein Austauschprogramm auch Studierende der FH Dortmund, die dort ihre Abschlussarbeit machen. Initiator dieses Austausches ist Prof. Dr. Jörg Thiem vom Fachbereich Informationstechnik. Für seine Vorlesung „Robotic Vision“ hat der Steuer- und Regelungstechniker zwei „Talks“ (Vorträge) mit ausgewiesenen Spezialisten organisiert.

Dr. Roland Brockers: Sehende Roboter

Über die weltraumtaugliche Kameratechnik der Drohne spricht Dr. Roland Brockers, Forscher am JPL, in seinem Talk „Eyes on Mars: What robots see on the red planet“ am Montag, 29. Juni 2020, um 16.30 Uhr.

Darin erläutert Dr. Brockers, wie Kameras schon vielfach bei Mars-Missionen zum Einsatz kamen. Der Forscher zeigt, wie die bisherigen Rover ihre Umgebung wahrgenommen haben, und schildert die Fähigkeiten der neuen Helikopterdrohne. Der englischsprachige Vortrag ist allgemeinverständlich, setzt also keine höheren wissenschaftlichen Kenntnisse voraus.

Prof. Dr. Stephan Weiss: Schwankende Sensoren

Der zweite Vortrag ist inhaltlich anspruchsvoller und richtet sich an Masterstudierende, Doktoranden und Wissenschaftler: Prof. Dr. Stephan Michael Weiss von der Universität Klagenfurt in Österreich spricht über „State-Estimation and Self-Calibration“.

Darin konzentriert sich Prof. Weiss auf Methoden zur Fusion von Sensorsignalen zur Navigation von Drohnen. Dieser Talk beginnt im Anschluss an den ersten, voraussichtlich gegen 17.45 Uhr. Auch dieser Vortrag ist in englischer Sprache.


Zugangsdaten

Für die Teilnahme ist das Programm Cisco Webex erforderlich.

  • Meeting-Kennnummer: 137 408 4832
  • Passwort: mJ7mmc6ZiJ9

Hier der Link zum Meeting (wird kurz vorher aktiviert). Rechtlicher Hinweis: Aus Datenschutzgründen ist es nicht erlaubt, Mitschnitte oder Screenshots von den Video-Vorträgen zu machen.