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zuletzt geändert am:

  • 26.03.2020
Tagung

CitiesR4Living – Smart City und Smart Rhino

Wie man mit digitalen Projekten die Städte der Zukunft entwickelt, stand im Fokus der internationalen Tagung „IEEE European Technology & Engineering Management Summit“ an der Fachhochschule Dortmund.

Gruppenbild aus der Vogelperspektive
(Foto: FH Dortmund)

Passend zum Dortmunder Schwerpunktthema „Smart City“ diskutierten vom 4. bis 7. März 2020 rund 80 Expert*innen in Vorträgen, Workshops und auf dem Podium über Themen wie „Transforming towards Digital Cities“, „Being Mobile in Smart Cities“ oder „Living in Smart Cities“. „Dass sich der weltgrößte Fachverband für Digitalisierung (IEEE) nun erstmals an der FH Dortmund mit dem Management der digitalen Transformation befasst hat, zeigt deutlich, wie wir als Hochschule mittlerweile positioniert sind“, betont Prof. Dr. Carsten Wolff vom Institut für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebenswelten (IDiAL), das die Tagung mitveranstaltet hat.

Hochschule der Zukunft

Führende Fachleute befeuerten die Diskussionen durch Keynote-Vorträge, darunter der Chief Information & Innovation Officer (CIIO) der Stadt Dortmund, Dr. Jan Fritz Rettberg. Von der Vorstellung der „Allianz Smart City Dortmund“ ging es nahtlos über zu einem der zentralen Themen der Fachhochschule Dortmund, dem Hochschulentwicklungsprojekt „Smart Rhino“, das die Prorektorin für Lehre und Studium, Prof. Dr. Tamara Appel, vorstellte. Dieses Kernprojekt für die „Hochschule der Zukunft“ und die zukünftige Strategie der Fachhochschule wurden mit großem Interesse diskutiert. Zuvor hatten Studierende und Mitarbeiter*innen der Hochschule in Workshops Ideen und Formate erarbeitet.

Fruchtbar werden für „Smart Rhino“ auch die Erfahrungen sein, die Tagungsteilnehmer*innen aus der Entwicklung ihrer eigenen Innovationsstandorte – unter anderem in Bilbao, Leuven und Netanya – einbrachten. Sie berichteten zum Beispiel, wie ein „Innovationsklima“ geschaffen werden kann, wie relevant das Thema „Quality of Life“ für die Entwicklung eines Standorts ist und wie sich die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen organisieren lässt.


Neue Formate

Aus der Tagung heraus entstanden Ideen für Forschungsformate und eine Beteiligung der Studierenden und Promovenden, die nun in der internationalen Fach-Community bearbeitet werden. Für die nächste Konferenz wird beispielsweise ein Feldlabor geplant, um Menschen im Stadtteil zu befragen und in die Planung einzubeziehen. In der Summer School der Ruhr Master School werden Studierende technische Konzepte für die Bereiche Smart Building oder Elektromobilität entwickeln; Promovierende beschäftigen sich mit den Aspekten der Nachhaltigkeit.

Die „European Partnership for Project and Innovation Management“ (EuroPIM) hat die Tagung inhaltlich gestaltet und getragen. In den kommenden fünf Jahren sollen weitere Konferenzen in Dortmund und an den anderen Standorten des EuroPIM-Konsortiums stattfinden.